110 % = 200 % ?

Es ist jetzt Pfingst-Montag Abend, 22.30 Uhr. Ich habe fertig, Klausur Nr. 14, ESt 05 von Knoll. Alter Verwalter, ich frage mich, wer den Schwierigkeitsgrad und die Länge prozentual ermittelt. Laut Knoll beides 110 %. Muss das denn sein? Entweder bin ich immer noch völlig ahnungslos oder langsam wie eine Schnecke. Aber ich habe gefühlt ewig dran gesessen, unterbrochen von 2 mal Familienbesuch heute und gestern, was auch nicht vorteilhaft ist, aber muss ja. (Der Besuch war nötig und am Ende doch sehr schön.) Wenn man das späte Aufstehen bedenkt, war es am Ende vielleicht auch gar nicht so lang. Aber gefühlt war es doppelt so lang, als es eigentlich soll….

Empfinde nur ich das so? Wie sind denn so eure Erfahrungen mit Knoll? Zu Länge und Schwierigkeit? Geht es euch wie mir und ihr fühlt euch nach jeder Klausur wie ein blutiger Anfänger? Lasst mal was hören, wie es euch derzeit damit ergeht …

Nachti…

13 Gedanken zu „110 % = 200 % ?

  1. Hallo mandy,

    bei dieser Klausur hab ich besonders den est teil überhaupt nicht hinbekommen. Ich hatte aber auch das Gefühl, dass das ziemliche Einzelfälle waren und ziemlich ins detail gingen. Also auch ich war danach ziemlich deprimiert und dachte… Wird das denn nie besser?

  2. Hallo Mandy,
    ich habe die Klausur am Sonntag geschrieben.
    Mir ging es da ganz ähnlich, mein Gehirn war nach den 6 Stunden einfach nur Matsche. Fertig geworden bin ich bei weitem nicht und von den Themen her waren da auch echt einige Klopper drin, aber es hilft alles nichts da müssen wir jetzt durch.

  3. Hi zusammen,

    ja die Klausur war der Knaller…ein echter Brocken. War zeitlich auch ins Strudeln gekommen, mit den Sachverhalten konnte man sich schon gut auf Trab halten. Aber als ich im Nachhinein in die Lösung geschaut habe (und gemerkt habe das wahrlich einiges daneben ging…), muss ich sagen:
    Vorm Lerneffekt her wird mir die Klausur sehr viel bringen, da halt echt einiges an Stoff drin war.
    Hier lohnt sich denke ich die intensive Nacharbeit nochmal sehr.
    Aber war schon echt knackig.

  4. Moin Ihr Lieben,

    wir haben über das Studienwerk auch einige Knoll-Klausuren geschrieben und hatten das Gefühl, das selbst die Besten der Besten (fast) gar nicht die 50 Punkte Marke erreichen!

    Wahnsinn – nichts gegen Knoll – aber die letzte EST – Klausur (meintet Ihr die gleiche???) war gefüllt mit Realteilung, vorweggenommene Erbfolge und Liquidation einer GmbH – Stoff der im Samstagskursus erst später kam / kommt – das war dann mal ein herber Schlag!

    Aber es nützt leider nichts – wie oben gesagt – da müssen wir wohl durch!

    Lasst uns nicht Motivation und Mut verlieren! Haltet die Ohren steif! 🙂

  5. Ich habe mich letztes Jahr vor allem auf die Knoll Klausuren konzentriert (Fernkurs und Intensivkurs). Würde ich niemandem empfehlen, da Knoll extreme Spezialfälle dran bringt und das echte Examen eher aus Standardfällen bestand. Meiner Meinung nach ist es besser die Basics gut zu können!

  6. Das habe ich auch schon so oft gehört von Steuerberatern nach Ablegen der Klausur. Die Klausuren bestehen wirklich zu einem sehr großen Teil aus speziellen Fällen für die es im Examen im Ernstfall wohl weniger Punkte geben wird. Mir fehlt es auch sehr an den Basics und der Frust ist natürlich enorm.

  7. Dies ist schon seit Jahren das Geschäftsmodell von Knoll.
    Verlange mehr als nötig, dann bestehen mehr als üblich. Ich kannte in der Vorbereitung Mitstreiter die haben bei Knoll nicht eine Klausur mit einer 4 vor der Note gehabt. Am Ende aber bestanden.

    Ich hab mich gegen Knoll entschieden, so viel Frustationstoleranz habe ich nicht.
    Ausserdem: ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss.

  8. Beruhigt mich, dass es nicht nur mir so geht

    @Martin, nein das war eine andere Knoll Klausur. Aber die, die du meinst, war auch der Hammer
    @Katrin hast du es denn trotzdem mit Knoll geschafft!?

    @all Ich denke, wenn man Knoll kann, kann man auch alles andere. Die sind halt immer „drüber“. Die Basics lernt man da ja auch. Und den Lerneffekt finde ich auch hoch, die Fälle sind sehr breit gefächert, das ist viel Wissensvermittlung. Aber es schadet sicher nicht, bei einem zweiten Anbieter Klausuren zu schreiben…

  9. Leider hat es für mich letztes Jahr nicht gereicht. Ich dachte auch: wenn ich sogar Knoll kann, kann ich ja alles. Dem war aber leider nicht so. Ich konnte die Knoll Spezialfälle nach intensiver Nacharbeit fast im Schlaf, konnte aber den Transfer zu anderen Aufgaben nicht herstellen weil mir die Grundlagen fehlten. Im echten Examen hab ich es mir dann auch komplizierter gemacht als es war. Habe m.E. richtige Sachen hingeschrieben, die aber nicht ausgepunktet waren und dadurch massiv Zeit verloren.

    Dieses Jahr fahre ich eine andere Strategie: Grundlagen gut beherrschen und eventuelle Spezialfälle im echten Examen versuchen mit Transferdenken zu lösen. So läufts auch in der Praxis.

    Damit will ich aber auf keine Fall sagen, dass Knoll keine gute Vorbereitung ist! Aber ich denke es kommt auf die persönliche Vorbildung an. Da ich bei einer Big4 arbeite und seltenst was mit ESt, KSt, und Bilanzierung zu tun habe, fehlten mir einfach die Grundlagen. Wenn jemand die Grundlagen beherrscht und dann die Spezialfälle von Knoll kann, kann das natürlich sehr erfolgversprechend sein.

    Ich will damit auch keinem Angst machen aber ich finde, das muss mal gesagt werden. Ist als guter Rat gemeint.

    Dir, liebe Mandy, herzlichen Dank für deine inspirierenden und schönen Blogeinträge, die zu interessanten Diskussionen führen.

    Ich drücke euch allen die Daumen! 🙂

  10. Hallo Zusammen,
    ich habe letztes Jahr als Wiederholer geschrieben und auch bestanden.
    Und zwar mit Knoll!
    Ja die Klausuren sind der Hammer, vorallem EST, dagegen ist Bilanz genauso wie im Examen!
    Aber Leute, es stimmt einfach nicht dass im Examen immer Standartsachen kommen.
    Ich sage nur 2016 Lohnsteuer, 2017 EST komplett ausl. Sachverhalt, letztes Jahr war EST auch speziell, AO ist seit ein paar Jahren auch nicht nur Einspruch und ein paar Korrekturvorschriften. Es kann immer Alles drankommen.
    Meiner Meinung nach lernt man durch Knoll mit unbekannten Themen klar zu kommen.
    Der Intensivkurs im Sommer bei Knoll wird so hart, da will man echt hinwerfen. Aber genau das muss sein. In ESt werden Klausuren geschrieben über ausl. Sachverhalte, sowas habe ich auch als Wiederholer noch nie gehört. Aber danach hat man auch keine Angst mehr vor solchen Themen.

    Andere Anbieter sind auch nicht leichter. Im Gegenteil die WLW Klausuren sind noch härter.
    Klar kann man sich bei Bannas in den Klausurenkurs setzen und „leichtere“ Klausuren schreiben, aber das ist nicht Zielführend!

    Haltet durch! Arbeitet nach! Schaut euch die Videos zu den Klausuren an! Lernt die Schwerpunkte auswendig!
    Das wird schon! Und es ist alle Anstrengung wert, glaubt mir!!!!!

  11. Wir wissen, es gibt kein Patentrezept. Leider. Also quälen wir uns durch, ist ja eh bezahlt 😁
    @Katrin lieben Dank und dir auch ganz viel Glück 🍀 und Erfolg 👍

    @TaxMuc da meine zweite Wahl auf WlW gefallen ist, gehöre ich wohl zu den Masochisten. 😬 Wenn das nicht hilft, weiß ich auch nicht…

  12. Hi, ich habe mich letztes Jahr fast ausschließlich mit Bannas Klausuren vorbereitet, auch diese sind nicht ohne, haben aber auch ab und an Standards dabei. Der Schwierigkeitsgrad lag auch über den der realen Klausuren. Aber ich fand die erhöhten Anforderungen sehr gut um den Umgang mit Stress und Frustration auch während der Klausur zu lernen. Nicht aufgeben !!

  13. Habe mich letztes Jahr mit Knoll und Bannas vorbereitet, im Nachhinein war Bannas viel näher am Examen und nicht so abgehoben. Dies gilt vorallem für die Gemischte Klausur….

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