Archiv für Dezember 2011

Das Wort zum Sonntag

Freitag, 30. Dezember 2011

Hallo Freunde,

zunächst wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr, in einem Monat kommen die Ergebnisse und so langsam steigt die Nervosität.

Aber bevor ich von der mündlichen Vorbereitung berichte, möchte ich hier gerne ein paar Tipps geben. Es handelt sich hierbei um meine persönliche Meinung. Ich würde mich über weitere Kommentare (Tipps) freuen.

1. Lehrmittel:

Also ich habe die Roten Ziegelstein (Beck) nie gemocht, jetzt nach 2 Jahren muss ich sagen, für die Vorbereitung gibt es nichts Besseres. Auch meine Dozenten haben sich immer auf die Beck´chen Texte bezogen. Sprich Kollegen mit anderen Gesetzten, suchten immer wieder länger nach Erlassen oder Passagen. Durch die Ergänzungslieferungen gibt es in meinen Augen, gerade für die Richtlinien und Erlasse, keine Alternative. Ich hatte auch die Steuergesetze und die Deutschen Gesetze (Schönfelder), aber das soll jeder für sich entscheiden. Der Vorteil an den Deutschen Gesetzen ist die Vielfalt wie z.B. AktG oder GmbHG, etc. Das HGB und BGB würde ich extra kaufen, bzw. hier die NWB Texte empfehlen. Diese beiden braucht man laufend beim zitieren und hier immer den Schönfelder hervor zu graben….. hmm das passt nicht. In der Prüfung hatte ich so wenig Platz, da war an die 4 Roten Brocken gar nicht zu denken auf dem Tisch. Markieren würde ich mit Trockenmarkern. Der Nachteil von “normalen” Textmarkern, man(n) markiert gerne mal 4 Seiten mit, da das Dünnblattpapier sehr empfindlich ist. Mit den Stiften markiert man nur die Stellen die man will. Ich finde markieren sehr wichtig, auch wenn es bei jeder Ergänzungslieferung ein Drama ist die Stellen neu zu machen, aber wenn es schnell geht und ich weiß die Richtung, aber nicht mehr wo es steht, dann habe ich nur die markierten Stellen gelesen und den Rest weggelassen. (Sollte man nur nach 2 Jahren extrem Markiering machen, nicht schon nach 2 Wochen ;-)) Ich persönlich finde Griffregister sehr gut. Entweder Dürckheimer, WLW, oder natürlich selbst gemacht. Nicht schlecht sind auch die Buchständer für die Gesetze. Auch hier eine große Auswahl von Produkten.

2. Vorbereitung vor dem Kurs

Vielleicht lesen auch einige Anfänger den Blog, deswegen ein Tipp von einem “10-Jährigen”.  Mein Tipp für die nicht Studenten: Macht vorher den Steuerfachwirt und SOFORT danach den Steuerberater.  Mir fällt die Theorie schwer weil ich einfach das letzte Mal vor 10 Jahren richtig gelernt habe, die Steuerfachwirte hatten in beiden Kursen ein super Grundwissen und konnten dann perfekt darauf aufbauen. Die besten Prüfungen vom letzten Jahr hatten in meinem Kurs die Steuerfachwirte wie z.B. 3,0 oder 3,3. Studieren ist natürlich auch ein guter Weg. Aber wenn Ihr in jungen Jahren schon wisst was Ihr wollt, dann plant jetzt schon Euren Weg.

3. Die Wahl des Kurses

Hier wird jeder was anderes sagen. Die einen finden die Lehrbriefe gut, die anderen einen Samstagskurs und wieder andere schwärmen für die 3-4 Monats Vollzeitkurse bei Tillmanns, usw. Es ist oftmals eine Geldfrage und vor allen Dingen eine Urlaubsfrage. Inzwischen bin ich der Meinung dass ein Vollzeitkurs sicherlich die besten Bestehenschancen hat, aber ein kleines Büro kann nicht mal schnell auf einen Mitarbeiter verzichten. Und der Mitarbeiter nicht mal schnell auf 4 Monate Gehalt verzichten und gleichzeitig noch den Kurs, etc. bezahlen. Ich denke aber auch mit Disziplin und Lernfleiß kann man die Prüfung auch ohne Vollzeitkurs bestehen. Auf jeden Fall würde ich immer die Klausurenkurse besuchen, Klausuren sind das A und O der Vorbereitung. Je mehr Klausuren, desto besser.

4. Lerngruppe

Auch hier muss jeder für sich selber entscheiden, ich finde eine gute Lerngruppe mit höchstens 4 Personen sehr gut. Es gibt so viele Sachverhalte die nicht immer sofort klar sind, da findet sich immer einer aus der Gruppe der es besser verstanden hat, außerdem ist eine Lerngruppe auch eine Motivationshilfe. Wenn man sich verabredet, dann bleibt man einfach nicht im Bett liegen Sonntagmorgen. Also wenn Ihr Kollegen habt, dann nur zu.

Falls mir noch etwas einfällt, dann schreibe ich es Euch, ansonsten freue ich mich über Eure Tipps und Tricks.

Viele Grüße

Thomas

Tag 3 - oder die Frage “abgeben oder nicht abgeben”

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Hallo Freunde,

sorry, aber im Büro bricht so langsam das Chaos aus. Ich denke wie bei Euch allen. Deswegen jetzt etwas später der Tag 3:

Tag 3. Der Ablauf gleich, die Uhrzeit gleich, das Gefühl mal gut, mal schlecht. Tag 2 war o.k. aber nicht so wie ich es wollte. Jetzt kam es auf Tag 3 an. Eigentlich mein Lieblingsfach, aber auch hier tausend Möglichkeiten das Leben schwer zu machen. Im Nachhinein hat mir einiges gefallen, einiges nicht so. Was mein Gefühl sagt…… hmm….. gute Frage. Die Lösungen sind ja raus bei Dr. Bananas und ich kann es echt nicht sagen. Zwar lief AO wirklich schlecht, aber ein paar Punkte habe ich an Tag 2 und Tag 3 gemacht. Es wird auf jeden Fall knapp. Aber ich sehe, falls es nicht klappt, auf jeden Fall die Chance die Prüfung zu bestehen. Das meiste war einfach bekannt, ich denke es hat vieles an der Technik gelegen und die Personengesellschaften waren nicht so mein Fall wie ich eigentlich dachte. Da muss ich auf jeden Fall etwas dran tun. Zurück zur Prüfung, eigentlich hatte ich ein gutes Gefühl am dritten Tag und so musste ich einfach abgeben. Ich habe so gegen 14:30 Uhr mal kurz überlegt und mich aber entschieden nicht zurückzutreten.  Ich persönlich hatte viel mehr Bilmog erwartet und auch ein großer Sachverhalt mit den Übergangsvorschriften. Gott Sei Dank war es nur ein kleiner, ansonsten wäre nicht viel gekommen, das habe ich zum Schluss nicht mehr in meinen Kopf bekommen das Thema.  Danach war es schon ein schönes Gefühl als wir bei strahlendem Himmel vor dem Brückenforum standen und wussten jetzt ist erstmal frei. ;-) Danach habe ich erstmal nichts gemacht und habe erst jetzt wieder angefangen. Hmm ein wenig Spät, aber ich brauchte die Pause erstmal. Jetzt gehts aber wieder richtig los. Ich lerne mit 3 Kollegen für die mündliche Prüfung. Wir treffen uns morgen um den Lernplan aufzustellen.

Bis die Tage Viele Grüße

Thomas

P.S. Woran merkt man in der Tiefgarage das Steuerberaterprüfung ist?………………. Alle wollen ne Quittung beim bezahlen ;-) (Die Schlange vor dem Kassenhaus war entsprechend lang.)

Danke für die positiven Kommentare

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Wir freuen uns über die positiven Kommentare - konstruktive Kritik könnte aber auch helfen ;-)

Eigentlich möchten wir, dass der Blog hier ab Mitte März mit neuen Bloggern weitergeht. Daher wird im nächsten Jahr eine weitere Blogger-Suche starten. Hoffentlich haben wir dann Erfolg …

Eine schöne Adventszeit, erholsame Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht
Ihr NWB Blog Team