Wir laufen einen Marathon und keinen Sprint

Nachdem ich mich hier länger nicht gemeldet habe, Entschuldigung ich muss mich erst ans regelmäßige Bloggen gewöhnen und Tagebuch war auch nie mein Ding :-) , möchte ich doch mal wieder ein paar Gedanken loswerden und eure Meinung wissen.

Eine Aussage die man sehr schnell und immer wieder hört, im Zuge der Vorbereitung ist: “Die Vorbereitung ist ein Marathon und kein Sprint!” Grundsätzlich kann ich das absolut verstehen, wenn man sich schon allein einmal den Umfang des Stoffs anschaut. Allerdings habe ich ab und an auch die Angst, Stoff, den ich zum Beispiel gerade auffrische, wieder mit neuem Stoff zu verdrängen, der noch kommen wird.

Wie habt ihr es mit dem setzen von Lücken? Klar sind die Basics am Wichtigsten, aber wie geht ihr mit der restlichen Kapazität um. Legt ihr dann noch den Fokus auf Dinge die ihr könnt und z.B. regelmäßig in der Praxis macht? Übt ihr gezielt absolute Schwachstellen? Zieht ihr irgendwelche Kommentare und Gerüchte zu Rate?

Ich freue mich auf eure Kommentare, wünsche einen schönen Abend und morgen einen schönen Freitag den 13ten! :-)

Was so ein bisschen Sonne schon ausmacht :-)

Das Wochenende war das totale Chaos. Aber hey was soll‘s? Die Sonne zeigt sich endlich wieder von ihrer schönsten Seite.

Nach einer stressigen Arbeitswoche mit sehr viel Umstrukturierung, habe ich mich eigentlich auf einen Cappuccino gefreut und wollte mich auf die sonntägliche Ertragsteuerrechtklausur in der Akademie vorbereiten.

Der Plan war leider schon beim Ankommen in der OGS hinfällig. Mein Sohn stand mit dickem Fußknöchel vor mir. Wir haben fast fünf Stunden in der Notfallambulanz verbracht und sind mit Gipsfuß wieder raus. Am Samstagmorgen ging es dann zur weiteren Behandlung wieder ins Krankenhaus und anstatt um 8.15 Uhr bin ich dann erst um 11.30 Uhr in der Akademie angekommen. Somit habe ich die Hälfte des Unterrichts verpasst. Wenigstens war die zurückgegebene Klausur in Heimarbeit ein 4,5. Sonntagmorgen war meine Laune sehr überschaubar. Es ging um 6.30 Uhr aus dem Bett, ich habe schnell ein Kaffee getrunken und ein Brötchen runter gewürgt und dann ging es wieder ab in die Akademie- Klausur von 8 bis 14 Uhr. Diese ging mir erstaunlich gut von der Hand. Obwohl ich mir Zeit gelassen habe, bin ich Punkt um mit sämtlichen Sachverhalten fertig geworden.

Und dann endlich Wochenende! Der Grill war schon an als ich zuhause ankam. Es gab lecker Essen mit viel Salat. Den ganzen Nachmittag haben wir entspannt in der Sonne verbracht. Da die Klausur geschrieben war, hatte ich auch nicht wie sonst das Gefühl noch etwas wiederholen zu müssen. Dummerweise habe ich abends den Fehler gemacht in die Musterlösung rein zusehen. Aber auch das war nicht so schlimm, der Frühling macht es einem leicht ums Herz und das Ergebnis könnte ja durchaus noch eine 4,5 sein.

Ich wünsche euch eine schöne Restwoche. Genießt ihr den Frühlingsbeginn auch so?

Liebe Grüße
Annika