Das richtige Zeitmanagement ist gefragt

Man oh man. Ich habe mir gerade den Kalender zurate gezogen und hätte ihn am liebsten in die Ecke geworfen. Normalerweise ist der Mai für mich der Monat des Jahres. Endlich Sonne, die Heuschnupfenzeit ist vorbei und jede Menge Feiertage. Aber dieses Jahr ist nun mal alles anders. Zu den normalen Samstagen  im Mai gesellen sich noch drei Klausurtage in der Akademie.
Wie soll es anders sein, natürlich an den heiß geliebten Feiertagen:
01. Mai, Christi Himmelfahrt und Fronleichnam.
Dazu kommen noch die wöchentlichen Knoll Klausuren. Das wird zeitlich etwas knapp. Die Klausurennachbearbeitung werde ich dann wohl oder übel teilweise in  den Juni verschieben müssen, wobei da noch eine Klausur in der Akademie an einem Sonntag ansteht.
Am meisten stört mich an der ganzen Sache, dass ich meinen normalen Wochenrhythmus nicht einbehalten bekomme.  Für mich beginnt derzeit die Woche immer samstags, da ist Unterricht. Am Sonntag bereite ich das Skript nach. Montag, an meinem freien Tag, wird Knoll geschrieben. Am Mittwoch und Donnerstag gucke ich mir abends die Videobesprechung an und arbeite die Musterlösung durch. Freitags gönne ich mir nach der Arbeit einen freien Nachmittag um am Samstag aufnahmefähig zu sein.
Auf Pfingsten freue ich mich. Da machen wir einen Kurzurlaub- leider mit dem Pferdefuß, dass mir der Montag für die Knoll Klausur wegfällt.  Da stellt sich nun die Frage, sind die drei freien Tage an Pfingsten schlecht geplant, oder einfach mal nötig um einen freien Kopf zubekommen?!  Vielleicht wird der Mai aber auch nur halb so schlimm und ich habe gerade in diesem Moment nur ein „Mimimi“. Und mal ehrlich, ich wusste schon bei der Buchung des Steuerberaterlehrgangs, dass die Klausuren nur an Sonn- und Feiertagen geschrieben werden.  Ich werde euch auf dem Laufenden halten wie der Monat dann tatsächlich verläuft.
Habt ihr auch gerade so einen kleinen Durchhänger und sehnt euch nach Freizeit?

Herzliche Grüße
Annika

Was so ein bisschen Sonne schon ausmacht :-)

Das Wochenende war das totale Chaos. Aber hey was soll‘s? Die Sonne zeigt sich endlich wieder von ihrer schönsten Seite.

Nach einer stressigen Arbeitswoche mit sehr viel Umstrukturierung, habe ich mich eigentlich auf einen Cappuccino gefreut und wollte mich auf die sonntägliche Ertragsteuerrechtklausur in der Akademie vorbereiten.

Der Plan war leider schon beim Ankommen in der OGS hinfällig. Mein Sohn stand mit dickem Fußknöchel vor mir. Wir haben fast fünf Stunden in der Notfallambulanz verbracht und sind mit Gipsfuß wieder raus. Am Samstagmorgen ging es dann zur weiteren Behandlung wieder ins Krankenhaus und anstatt um 8.15 Uhr bin ich dann erst um 11.30 Uhr in der Akademie angekommen. Somit habe ich die Hälfte des Unterrichts verpasst. Wenigstens war die zurückgegebene Klausur in Heimarbeit ein 4,5. Sonntagmorgen war meine Laune sehr überschaubar. Es ging um 6.30 Uhr aus dem Bett, ich habe schnell ein Kaffee getrunken und ein Brötchen runter gewürgt und dann ging es wieder ab in die Akademie- Klausur von 8 bis 14 Uhr. Diese ging mir erstaunlich gut von der Hand. Obwohl ich mir Zeit gelassen habe, bin ich Punkt um mit sämtlichen Sachverhalten fertig geworden.

Und dann endlich Wochenende! Der Grill war schon an als ich zuhause ankam. Es gab lecker Essen mit viel Salat. Den ganzen Nachmittag haben wir entspannt in der Sonne verbracht. Da die Klausur geschrieben war, hatte ich auch nicht wie sonst das Gefühl noch etwas wiederholen zu müssen. Dummerweise habe ich abends den Fehler gemacht in die Musterlösung rein zusehen. Aber auch das war nicht so schlimm, der Frühling macht es einem leicht ums Herz und das Ergebnis könnte ja durchaus noch eine 4,5 sein.

Ich wünsche euch eine schöne Restwoche. Genießt ihr den Frühlingsbeginn auch so?

Liebe Grüße
Annika

Überraschung im Osternest

Ostergeschenk

Hallo zusammen und frohe Ostern!

Ich war mit meiner Familie eine Woche in Kärnten Freunde besuchen.
Die Auszeit hat wunderbar gut getan. Wir waren den ersten Tag auf einer Alm Rodeln. An drei Tagen konnten wir wandern gehen und  einen Tag haben wir in einer Therme verbracht. Mir ist jetzt erst einmal bewusst geworden, wie wenig ich mich in letzter Zeit bewegt habe. Ich habe mir fest vorgenommen darauf zu achten mich mehr zu bewegen. Mein Rücken wird es mir danken.

Ich habe die Abende genutzt und  das Heft Steuer + Studium Nummer 3 intensiv durchgelesen. Da wurde als Sonderthema die schriftliche Steuerberatung-Prüfung 2018 behandelt. Ich fand es sehr informativ. Wir haben zwar schon viele Hinweise in der Akademie zu den vorherigen Prüfungen bekommen, aber die Zusammenstellungen in dem Heft sind super.

Gestern Abend sind wir wieder zu Hause angekommen. Zwar warten ein riesiger Wäscheberg und zwei Knoll Klausuren auf mich, aber ich fühle mich im Augenblick gut erholt. Auf die Klausuren freue ich mich richtig, der Osterhase hat mir nämlich auf dem Esszimmertisch einen neuen Füller gelegt. Ich habe mich riesig gefreut. Den orangenen Lamy Füller im Bild  habe ich zum Beginn des Steuerfachwirts von meinen Kollegen zum Geburtstag bekommen. Die Tinte ist, wie der Füller, orange. Ich nutze diesen zum Kennzeichnen in den Skripten und den Klausuren. Das funktioniert ganz gut. Bei der Steuerfachwirtprüfung habe ich in den Klausuren den Schneider Slider Rave XB genutzt. Aber nach zwei Tagen hatte ich Probleme den Stift noch zuhalten und er hat angefangen zu schmieren. Zum Glück hatte ich eine Ersatzmine dabei. Ich wollte nun versuchen wieder die Klausuren klassisch mit Füller zu schreiben. Das hat im Abitur schließlich auch gut geklappt. Den Kuli habe ich aber für den Notfall immer noch griffbereit.

Wie sind eure Erfahrungen mit den Stiften?
Es ist ja hier schon so einiges diskutiert worden.

Ich wünsche euch einen schönen Ostermontag
Annika

Totales Blackout

Ich habe mich gestern Abend guter Dinge an die Bilanzsteuerrecht Klausur gegeben.

Das Kind lag schlafend im Bett, der Mann war auf Dienstreise, somit die idealen Voraussetzungen für einen gelungenen Klausurabend. Da die Ertragssteuerklausur mir so gut von der Hand gegangen ist, habe ich mir die Bilanzklausur frohen Mutes zu Gemüte geführt.

Sachverhalt 1, die erste Teilaufgabe handelt von der Bewertung des Umlaufvermögens. Super, die Berechnungen sind zwar lange, aber lösbar.

Und dann fing das Drama an. Ich habe die simple Einleitung zur Bewertung nicht zu Papier gebracht. Ich bin immer wieder an der Überleitung vom Handelsrecht zum Steuerrecht hängen geblieben. Eine Sache die ich normalerweise aus dem FF kann. Es ging mir nicht von der Hand. Nach dem dritten Versuch habe ich mir dann nochmal die Überschriften der Paragraphen durchgelesen und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: In meinen Ausführungen habe ich jedes Mal die Bewertungsgrundsätze der Zugangsbewertung nach §253 HGB vergessen und sofort mit den Bewertungsmaßstäben aus §255 HGB begonnen. Somit passte die Überleitung zur Einkommensteuer nicht mehr.

Das Problem hatte ich zwar nun gelöst, aber mir war die Laune vergangen. Ich bin gefrustet um kurz nach 21 Uhr in mein Bett geschlüpft und konnte mir gerade noch die Tafel Schokolade verkneifen. Heute Morgen ging es zum Glück gut aus dem Bett und ich konnte mich noch eine halbe Stunde vor der Arbeit an die Klausur setzen. Das Schreiben ging mir dann zum Glück endlich auch gut von der Hand.

Habt ihr auch solche Tage, wo ihr die einfachsten Dinge nicht zu Papier bekommt?

Leider wird es zeitlich mit der Klausurenbearbeitung jetzt ziemlich knapp, da wir Montag in den Urlaub fahren und Samstag noch Vorlesung in der Akademie ist. Die Koffer müssen schließlich auch noch gepackt werden. Dann bekommt der Korrektor halt nur die Definition zu der Bewertung des Umlaufvermögens und eine Teilberechnung, dann ist er zumindest schnell fertig mit meiner Klausur…

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

Leben ist das was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen. (John Lennon)

Ein herzliches Hallo in die diesjährige Gruppe!

Ich freue mich dabei sein zu dürfen und möchte mich bei den Vorjahresbloggern für ihre Beiträge bedanken. Ich habe so manche Träne gelacht, aber auch kräftig mit gefiebert.

Eigentlich hatte ich für das letzte Wochenende und für diese Woche einen straffen Zeitplan:

Samstag             Akademie AO
Sonntag              Bilanzklausur in der Akademie
Montag               Knollklausur Verfahrensrecht 1
Samstag             Akademie Bewertung
Sonntag              Knollklausur Ertragssteuerrecht 1
Montag               Knollklausur Bilanzsteuerrecht 1

und dann  vom 26. März bis Ostersonntag Urlaub in Österreich.

Stattdessen bin ich an dem Samstag in AO nach 4 Stunden mit Schüttelfrost nach Hause und habe bis Mittwoch mit Fieber flach gelegen.

An die Bilanz- und Verfahrensrechtklausur habe ich überhaupt nicht denken brauchen. So langsam wird es wieder etwas besser. Heute Morgen versuche ich mich an der Ertragssteuerrechtklausur. Ich habe mal vorsichtig reingespinkst- es geht um Grundstücke. Die hat mein Dozent beim Steuerfachwirt geliebt und mit uns rauf und runter exerziert. Das wird sich hoffentlich bezahlt machen. Vor der legendären Klausuren Korrektur von Knoll habe ich sowieso schon Respekt.  Das wird bestimmt noch den ein oder anderen Dämpfer geben. Durch die liegengebliebene Arbeit im Büro kann ich meinen freien Tag am Montag leider auch vergessen und muss mal sehen wie ich die Bilanzklausur noch vor dem Urlaub erledigt bekomme.

Aber was soll es; Aufstehen, Krone richten und weiter geht es! Es gibt schlimmeres im Leben als so eine blöde Grippe. Ich hoffe, ihr seid alle fit geblieben.

Liebe Grüße

Annika