I’ll be back

Hallo zusammen,

meiner Hand geht es besser, das Schreiben geht wieder. Obwohl, eine 6-Stunden-Klausur würde ich jetzt noch nicht durchhalten. Aber bis Oktober ist ja noch Zeit…

Ich habe mal im Kalender nachgerechnet. Heute in 6 Monaten haben wir den ersten Tag schon hinter uns. Also im Klartext, wir haben noch 25 Wochen und 6 Tage Zeit.

Ich habe festgestellt, dass ich meinen Lernplan zur Zeit getrost ignorieren kann. Im Moment mache ich einen Klausurenfernkurs und komme außer Klausuren zu schreiben zu nichts anderem mehr. Ich schreibe auch nicht auf Zeit, ich will einfach das Thema verstehen. Die letzten Fragen klären sich aber erst bei der Onlinebesprechung. Geht das euch auch so ?

Heute hat ja das Bundesverfassungsgericht zur Grundsteuer geurteilt. Mit einem neuen Gesetz ist bis Ende 2019 Zeit und dann gibt es eine Übergangsfrist bis 2024. Also neuer Stoff für zukünftige StB-Prüfungen. Bis dahin haben wir es geschafft :-)

Also, lasst uns alle zuversichtlich nach vorne schauen. Wie sagt Bob der Baumeister immer: Yo, wir schaffen das !!!

out of order

Jedes Mal mache ich den gleichen Fehler und nehme mir viel zu viel vor …

Das Wochenende vor Ostern war ich meine Familie in Mecklenburg besuchen. Das habe ich sehr genossen, denn dies war das vorerst letzte Mal für längere Zeit. Ich habe immer ein schlechtes Gewissen wenn ich übers Wochenende wegfahre und nicht lerne. Aber wenn ich zu Besuch bei meinen Eltern bin möchte ich auch nichts zum Lernen mitnehmen.

Das beste an der Sache war, dass alle drei Kinder bei meinen Eltern geblieben sind und ich bis Gründonnerstag komplett kinderfrei hatte. Ich habe pünktlich Feierabend gemacht und war schon nachmittags voller Elan am Schreibtisch. Eine Klausur konnte ich zur Hälfte schreiben, die restliche Zeit habe ich meine Unterlagen der letzten Kurse sortiert und abgeheftet. Natürlich habe ich mir auch einen Abend “frei genommen” und war mit meinem Mann schön essen.

Auf Arbeit war es richtig stressig und am Gründonnerstag mussten wir in der Firma auch noch einen Umzug stemmen.

Das Ende vom Lied war, ich lag Ostern zwei Tage flach und die Frist für die Abgabe der Klausur rückte immer näher. Am Ostermontag konnte ich mit Aspirin gedopt endlich meine Klausur zu Ende schreiben. Dabei habe ich anscheinend meine Hand zu sehr verkrampft, so dass ich jetzt meine rechte Hand nicht mehr gebrauchen kann. Ein Jammer, wenn dann kommt doch alles auf einmal.

Mein Mann ist ja der Meinung das kommt von meinem neuen Stift. Das will ich aber nicht glauben. Mein neuer Stift ist toll und nicht daran schuld, basta !

Ich hoffe auf baldige Besserung, denn nächste Woche will ich wieder nach Springe.

PS: Vielleicht probiere ich doch noch einen Füller aus, schaden kanns ja nicht. Zur Not mache ich einen Schreibwarenladen auf …

Auf geht’s in den Wahnsinn…

Nach dem Rückschlag letztes Jahr habe ich nach kurzer Selbstbemitleidungsphase mich dazu entschlossen in 2018 noch einmal anzugreifen. Ausschlaggebend war neben dem Ehrgeiz auch die Einsichtnahme in meine Prüfung. Ich war besser als gedacht und muss hauptsächlich an meiner Technik arbeiten und nicht die berüchtigten Fußgängerpunkte liegen lassen.

Ich habe meine gefühlten 180 Ordner und Kopien sämtlicher Fachartikel radikal aussortiert und neu geordnet. Mein Lernplan wurde überarbeitet und ich werde dieses Jahr zusätzlich mit Karteikarten arbeiten. Meine Kurse sind gebucht und letzte Woche hatte ich die Zulassung zur Prüfung im Postkasten. Es kann also in die vollen gehen.

Noch bin ich motiviert und schreibe gerade an meiner ersten Klausur (Fernkurs bei Haas). Zwei Fachwochen habe ich schon besucht, die dritte steht im April an.

Also, einen guten Start in die neue Woche.