Archiv für die Kategorie „zum Blog-Archiv der "ersten Generation"“

§ 8 [Tag 112 nach der Prüfung - Herzrasen]

Mittwoch, 30. Januar 2008

Ok Kollegen,

es ist soweit. Die einschlägigen Foren melden es derzeit > RLP - die Ergebnisse sind da. Bei uns in Ochtendung kommt der Briefträger noch in seinem schönen gelben VW Bus und ist eingekleidet mit seinem schönen blauen Dienstanzug. Klartext: Die Briefe werden hier noch von der guten alten Deutschen Post AG und nicht von der grünen Männchen ausgetragen, d. h. heute abend nach der Arbeit, also gegen 19h, werde auch ich daheim den Briefkasten öffnen und die “heilige Schriftrolle” entnehmen können.

 Mein Herz schlägt derweilen am oberen Ende meines Max-Puls - vergleichbar mit Alpe-d`Huez am steilsten Stück verfolgt von Pantani (Gott hab`ihn selig)….. Ich schreibe wirres Zeug und ich denke es wird langsam Zeit, dass ich mich wieder den vorliegenden Steuererklärungen widme.

Hop oder Top;Champions-League oder Bezirksliga? Heute abend wird es sich entscheiden. Endlich nach 3 Monaten Wartezeit! Ihr werdet es erfahren….

Tommi

Status 27.01.2008

Sonntag, 27. Januar 2008

Hallo,

nun sind es noch drei Tage bis zur Prüfung, die Protokolle der vorherigen Prüfungen sehen ja alle halbwegs beruhigend aus. Dennoch macht sich jetzt verstärkt die Angst breit. Man kann es ja aber nicht ändern und muß da durch.

Ich werde den Tip von drehstuhlpilot beherzigen und hoffen, daß es so besser geht!!!

Markus

Literatur

Donnerstag, 24. Januar 2008

Guten Tag zusammen,

auch ich möchte mich mal wieder zu Wort melden. Es freut mich sehr, dass bereits drei unserer Blogger zur mündlichen Prüfung zugelassen sind und möchte an dieser Stelle erneut meine Glückwünsche aussprechen. All denjenigen, die noch auf die Ergebnisse warten, drücke ich selbstverständlich weiterhin die Daumen!

Mir ist aufgefallen, dass eine gewisse Ra(s)tlosigkeit darüber besteht, wie man sich nun am besten auf die mündliche Prüfung vorbereitet. Die Liste der Dinge, die man noch erledigen möchte, nimmt keine Ende. Wo fängt man an, welche Prioritäten sind zu setzen und wie soll die noch verbleibende, meist knappe Zeit eingeteilt werden? Sicherlich hat auch hier jeder seine eigene Strategie und Methode. Eines ist meiner Meinung nach jedoch unabdingbar: das Üben von Kurzvorträgen!
Schleichwerbung
Daher möchte ich an dieser Stelle auf unser Buch „Der optimale Kurzvortrag“ hinweisen, das Ihnen das Grundgerüst für Ihren Vortrag vermittelt.

Viel Erfolg beim Lernen!

Ihre
Corinna Groß

5 Wochen VOR der mündlichen Prüfung

Montag, 21. Januar 2008

Einige Flaschen sind geleert und langsam muss ich den Kopf wieder klar bekommen. :)
Jetzt heißt es noch mal die Zähne zusammen beißen. Es fällt mir sehr schwer mich anzutreiben. Ich habe mich jetzt für die nächsten 5 Wochen jeweils von Donnerstag bis Freitag bei einer Freundin angemeldet zum lernen. Zu Hause lenkt mich einfach zu viel ab. :( Das heißt 10 Tage volle Power und ich hoffe das reicht, um einigermaßen okay durch die Mündliche zu kommen. Man will ja eigentlich nur beweisen, dass man verdient durch die Schriftliche gekommen ist. Leider fehlt mir ein Mitstreiter um für den Kurzvortrag fleißig zu trainieren. Aus meinem Vorbereitungskurs sind die Teilnehmer sehr breit verstreut auf die unterschiedlichsten Städte und eine wirkliche Lerngemeinschaft ist sehr schwierig. Vielleicht ergibt sich ja noch etwas….  

Ich wurde gefragt, welches Gefühl ich nach der schriftlichen Prüfung hatte?

1. Tag

Ich wusste das AO nicht meins ist. Bereits in der Ausbildung und beim Studium stand ich mit diesem Bereich auf „Kriegsfuß“. ErbSt und USt war da schon eher mein Fall. Somit hatte ich auch mit der ErbSt angefangen. Im Vorbereitungskurs wurde immer spekuliert das ErbSt gar nicht dran kommt. Das wäre mein Untergang gewesen.

Zu Glück war der ErbSt und USt Teil relativ groß und inhaltlich auch mein Fall. Es hätte mich also schlimmer treffen können. AO habe ich zwar alle Teilaufgaben gemacht, aber sicher nicht zur Freude der Korrektoren. Somit hatte ich mit dem 1. Tag einen guten Start. Ich wusste das ich viel geschrieben habe, davon mit aller Sicherheit auch viel Richtiges und es kommt nur darauf an wie die einzelnen Teile gewichtet werden.

2. Tag

Alle 4 Aufgaben der Ertragssteuerklausur fand ich okay. Es gab nichts womit ich gar nichts anfangen konnte, aber auch keins wo ich juchu geschrieen habe. Dieser Tag verursachte bei mir ein „50:50 Gefühl“.

3. Tag

Letzter Tag lief für mich wieder besser. Es kamen viele kleine Sachverhalte, die ich so oder so ähnlich im Vorbereitungskurs beackert hatte. Die Aufgabe mit der BP habe ich einskalt aus dem Bauch heraus gelöst. Bei dieser Klausur habe ich mich sehr häufig auf mein steuerliches Baugefühl verlassen und das hat mich Gott sei dank auch nicht verlassen. :)
Ich bin nach den 3 Tagen nach Hause gefahren mit dem Gefühl: Könnte gereicht haben!!!

Dann habe ich aber einen großen Fehler gemacht: MUSTERLÖSUNGEN angesehen. Und danach ging es mir nicht mehr so gut. Die Spekulationen haben mich mürbe gemacht und mein „Ich habe es geschafft Gefühl“ verdrängt.  Und somit war das Warten auf die Ergebnisse furchtbar und die Erleichterung nach dem Brief umso größer. Bei dem Gedanken daran könnte ich schon wieder eine kleine Flasche Sekt öffnen. Aber das lasse ich lieber, muss ja noch arbeiten…. :)
Viele Grüße Peggy

Und weiter geht`s

Sonntag, 20. Januar 2008

Hola!

Bin erst vor 2 Tagen gut erholt aus meinem Urlaub in Mexico zurückgekommen. 10 Tage abschalten hat mal so richtig gut getan, jetzt hoffe ich, wieder mit mehr Energie an die Vorbereitung auf die Mündliche gehen zu können. Zwar hatte ich einige Unterlagen zum Lernen dabei und auch jeden Tag etwas davon gelesen, aber im Endeffekt diente das ganze mehr der Gewissensberuhigung denn der Wissenserweiterung.

Gestern hatte ich nochmal Unterricht (BWL/VWL) und da wurde mir wieder deutlich, wie umfangreich die Themengebiete sind, die in der Mündlichen abgefragt werden können. Es gehört sicher eine große Portion Glück dazu, insbesondere beim Kurzvortrag. Ich habe echt Angst davor, mit keinem der Themen etwas anfangen zu können. Denn es wird bestimmt schwierig, einen schlechten Vortrag in den Fragerunden wieder auszugleichen, zumal man da ja erstmal vernünftige Antworten finden muss.

Habe nun noch rund 4 Wochen Zeit zum Lernen (Prüfungstermin am 22.02.08) und hoffe, dass ich noch möglichst viel in meinen Kopf bekommen kann. Ab Donnerstag nehme ich - sofern mir mein Chef schon wieder Urlaub genehmigt - an einer 4-tägigen Prüfungssimulation teil, davon verspreche ich mir insgesamt vor allem eine Auffrischung des hoffentlich noch vorhandenen Wissens.

Ansonsten habe ich mir vorgenommen, insbesondere die aktuelle politische und steuerliche Entwicklung zu verfolgen (Fachzeitschriften, Tagespresse, etc.). Und natürlich Kurzvorträge üben… Eigentlich könnte man rund um die Uhr etwas tun, aber man muss ja auch noch ein bißchen arbeiten, schlafen, essen, leben… ;-)
Bin heilfroh, wenn endlich alles überstanden ist.

Wünsche Markus schon mal viel Erfolg für seine mündliche Prüfung und Tommi noch gute Nerven bis zur Verkündung der schriftlichen Noten in RLP.

Bis bald, Corinna

Status 20.01.2008

Sonntag, 20. Januar 2008

Hallo,

ja drehstuhlpilot hat es ja nun geschafft. Klasse!!!

Ich habe noch 1,5 Wochen lernen vor mir und ich kann nicht mehr. Jetzt also noch die Zähne zusammenbeißen und hoffen, daß mir das Glück am 30.01.2008 hold ist.

Mein Gefühl ist im Moment halb so, halb so. Einfach abwarten und auf mich zukommen lassen. Zu ändern ist jetzt innerhalb der kurzen Zeit nichts mehr, das Wissen kann jetzt nur noch aufgefrischt werden…

Markus