Plan und Realität

Hallo ihr Lieben,

so langsam geht Woche Nr. 2 meiner Freistellung zu Ende. Heiß war es, eigentlich die gesamten 2 Wochen. Sonntag geht‘s nun zum Klausurenintensivkurs  (beginnt Montag) und ich habe leider nicht alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte. Das Durcharbeiten der Klausuren hat länger gedauert als erwartet. Teilweise musste ich einige Stunden pausieren, da ich bei der Hitze ständig müde wurde (Wird ja nicht am Steuerrecht gelegen haben ? :-) ).

Ich hatte mich entschieden zunächst mit den Klausuren im Bilanzsteuerrecht zu beginnen. Die 2. Woche hatte ich für Ertragssteuerrecht vorgesehen. Zur gemischten Klausur bin ich noch gar nicht gekommen.

Dann muss es eben im Kurs so klappen. Ich hoffe, die Noten werden nicht zu grausig. Es ist ja auch nicht so, dass ich unvorbereitet in den Kurs gehe. Ich wollte nur möglichst viel vorher anhand von Klausuren wiederholen. Letztes Jahr habe ich aus dem Kurs unheimlich viel mitgenommen. Auch wenn es nur 2 Wochen waren, danach hatte ich einen riesigen Schritt bzgl. Routine im Schreiben und Klausurenbearbeitung/Stoff gemacht. Ähnliches erhoffe ich mir jetzt wieder. Danach habe ich ja noch einige Wochen frei. Mehr als im letzten Jahr.

Ich werde jetzt mit gemischten Gefühlen fahren. Einerseits bin ich froh, endlich in den nächsten 2 Wochen ausschließlich Zeit für Klausuren zu haben, andererseits  geht in Woche 2 die Schule wieder los und ich kann beim Start nicht dabei sein. Für meine Tochter ist es ein neuer Abschnitt, sie besucht ab dem neuen Schuljahr das Gymnasium. Sie ist ziemlich aufgeschlossen und selbständig und wird den Start schon meistern.

Der Vorteil vom Schulbeginn ist, ich habe den ganzen Tag Ruhe zu Hause und ich werde somit noch einiges schaffen. Falls es im Kurs also nicht so toll laufen sollte, besteht also noch Aussicht einige Klausuren durchzuarbeiten.

Wie geht‘s euch so? Das Ende wird ja spätestens im September deutlich in Sichtweite rücken.

Fühlt ihr euch schon fit genug für die Prüfung?

Ich habe so langsam das Gefühl, dass ich in diesem Jahr mit mehr Bauchschmerzen in die Prüfung gehe (liegt vielleicht am 2. Versuch).

Liebe Grüße und ich werde euch in den nächsten Wochen auf dem Laufenden halten.

Endlich Zeit für Steuern :-)

Huhu :-) ,

ist euch auch soooo warm?

Gestern war vorerst mein letzter Arbeitstag bis zur Prüfung. Irgendwie ist es mir noch gar nicht richtig bewusst geworden, dass ich jetzt endlich Zeit für meine Vorbereitung habe.

Ich hatte mir vorgenommen, bis zur Freistellung meinen Schreibtisch aufzuräumen, was insbesondere das Einsortieren der Ergänzungslieferungen betraf.

Was soll ich sagen …Mission soeben erfüllt :-) .

Ich freue mich so. Kurz vorm Ende gab es noch einen kurzen Schreck, als ich feststellte es fehlen ca. 30 Seiten, die ich wohl beim schläfrigen allabendlichen einsortieren entsorgt habe. Wie ein Wunder waren sie plötzlich wieder da :-) . Ich hatte schon fast die Bestellung der fehlenden Seiten rausgeschickt. Ich schieb es mal auf die Hitze hier. Nicht, dass ich etwas gegen Sommer hätte, aber das Lernen verträgt sich schlecht mit diesen Temperaturen.

Geht es euch eigentlich auch so, dass ihr ständig von anderen belächelt werdet, wenn ihr die Ergänzungslieferungen beim sortieren markiert? Irgendwie kann das NIEMAND (Aussenstehende) nachvollziehen. Ich versuche das auch nicht mehr zu erklären. Mir hilft es ungemein durch die Markierungen in der ohnehin schon kurzen Zeit das Wichtigste zu erfassen.

Da mein Schreibtisch jetzt ja sehr einladend aussieht, erstelle ich mir gerade einen Plan für die nächsten 2 Wochen, denn dann beginnt mein Intensivklausurenkurs.

Ich möchte mir besonders Themen anschauen, die ich immer gerne weggeschoben oder halbherzig bearbeitet habe. Nach dem Motto das Unangenehme zuerst.

Wie lernt ihr bei der Hitze?

Da hat man einmal hier im Norden einen Traumsommer und genau dann wünsche ich mir schlechtes Wetter. Da das laut Wetterbericht wohl nicht eintreten wird, arbeite ich an einer Strategie Lernen und Strand zu kombinieren.

Ich wünsche euch weiterhin einen kühlen Kopf!

“Urlaub” ist gebucht

Am Wochenende habe ich nun endlich meine Unterkunft für den Präsenzklausurenkurs im August gebucht. Für die beiden Wochen habe ich Urlaubstage eingereicht. Mir ist aufgefallen, dass das Buchen von 14 Tagen Hotel auch schon mal mehr Spaß gemacht hat :-) .

Toll finde ich auch immer die E-mails des Reiseportals: „Nicht mehr lange bis zu ihrem Urlaub.“  Ähm, ja. Ich freue mich auch schon auf 10 Stunden Steuern am Tag. :-)

Tatsächlich vergeht die Zeit gerade rasend schnell. Meine Ergänzungslieferungen sind immer noch nicht komplett abgearbeitet. Naja, sind ja noch 14 Tage bis zur Freistellung.

Im Büro sind meine Mandate ab August verteilt und ich gewinne langsam die Erkenntnis, dass ich definitiv nicht mehr alles schaffen werde, was ich ursprünglich auf dem Plan hatte. Vielleicht macht man sich auch einfach zuviel Stress. Wichtig ist nur, dass mit dem Tag der Freistellung dann nur noch die Vorbereitung zählt.

Letztens habe ich mich dabei beobachtet, wie ich versucht habe im Ausschlussverfahren mögliche Prüfungsthemen für dieses Jahr herauszubekommen.

Eigentlich mag ich sowas nicht, wir sind ja alle keine Hellseher. Da letztes Jahr jedoch internationales Steuerrecht einen großen Teil in der Ertragsteuerklausur ausmachte, hoffe ich dieses Jahr zumindest in diesem Bereich auf einen geringeren Umfang.

Da das Bestehen der Klausuren nicht von Spezialwissen abhängen soll (hab ich gehört), achte ich besonders darauf, dass mein Basiswissen gefestigt wird und ich werde definitiv nicht auf irgendeine Lücke setzen. Sowas kann schnell böse enden.

Also, naja LuF vielleicht :-) . Obwohl, wenn ich an letztes Jahr denke, als uns kurz vor der Prüfung noch ein Skript LuF gemailt wurde. Da haben einige Anbieter wohl doch Panik bekommen und wollte nichts ausschließen. Der Landwirt war ja zum Glück Argentinier, wenn ich mich richtig erinnere :-) .

Was meine Vorbereitung betrifft, so skizziere ich zur Zeit die Lösungen und schaue mir dann den Lösungsvorschlag an. Ich weiß, dass komplett schreiben die bessere Variante ist, ich schaffe aber im Moment so einfach mehr und etwas Übung habe ich ja auch schon.

Wichtig ist mir auch zu wissen, wofür es Punkte gibt, denn ich habe beim letzten Mal definitiv viele der sog. “Fußgängerpunkte” liegengelassen. Manchmal erscheinen mir Dinge so simple, dass ich gar nicht daran denke, sie aufzuschreiben. Daran muss ich arbeiten.

Wie sieht’s bei euch aus? Hat sich vielleicht jemand von euch ähnlich vorbereitet und war (trotzdem) erfolgreich?

Ich denke, diese Variante bietet sich wahrscheinlich nur im 2. Versuch an.

So, dass war’s für heute. Draussen regnet es. Hab gerade überlegt, was das für ein Geräusch ist…REGEN. Ist man ja gar nicht mehr gewöhnt :-) .

Euch da draussen weiterhin gutes Gelingen und ich schaue mir keinen Countdown an…zu stressig in meinem Alter :-).

Und immer wieder dieselbe Frage…

Womit soll ich beginnen?

Diese Frage stellt sich mir schon seit der Vorbereitung auf den Fachwirt.

Gemeint ist der Aufbau der gemischten Klausur. Einige Zeit dachte ich, die richtige Reihenfolge gefunden zu haben.

Ich starte mit einem Thema, welches mir liegt. In diesem Fall ist das Erbschaftsteuer, danach kommt AO, da man hier noch relativ “wach” sein sollte.  USt wiederum lässt sich sehr schön auch noch nach 4 Stunden bearbeiten. Ich habe aber auch festgestellt, dass ich immer öfter mit AO beginne. Je nachdem, welchen Sachverhalt ich in der aktuellen Klausur spontan ins Herz geschlossen habe :-) .

Meiner Erinnerung nach hatte jedoch letztes Jahr ein Dozent in einem Klausurenkurs gesagt, dass in AO kaum jemand viele Punkte holt und man AO ruhig am Ende bearbeiten sollte. Lieber mit Umsatzsteuer beginnen.

Da gerade in der Umsatzsteuer die Möglichkeit gegeben ist, viele Punkte zu sammeln, hätte man bei dieser Variante schon einiges auf dem Konto.

Das beruhig und der Rest kann dann entspannter bearbeitet werden.

Ich gebe zu, auch diese Variante hat was.

Wie seht ihr das? Hat jemand von euch vielleicht DIE perfekte Reihenfolge gefunden? Für Erfahrungsberichte wäre ich wirklich dankbar. Dieses Thema verunsichert mich irgendwie immer wieder.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Bei uns beginnen heute die Ferien! Das Leben wird also wieder entspannter (für die anderen) :-) .

Ich werde wieder jeden morgen das Gefühl haben, dass ich die Einzige bin, die früh aufsteht und zur Arbeit fährt. Beim Bäcker und in den örtlichen Einkaufsmärkten werden sich wieder riesige Schlangen bilden.

Es heißt ja nicht umsonst:  “Wohnen wo ANDERE Urlaub machen.” :-) .

Liebe Grüße! Macht auch mal Pause von der Vorbereitung und genießt die Sonne!

Nebenwirkung der Vorbereitung

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr das? Ihr habt endlich Zeit gefunden um euch wieder voll und ganz der Vorbereitung zu widmen. Klausur, Marker und Bleistift für erste Anmerkungen liegen bereit. Ihr seid voller Elan, die Motivation war lange nicht soo gut und ihr beginnt mit dem Lesen der Klausur. Alles läuft gut.

Bei mir war es übrigens die letzte Ertragsteuerklausur von Knoll. Ich hab mich gefreut, endlich ein Thema aus der Praxis. Die Freude über die endlich wiedergefundene Motivation hielt an und dann DAS!

Plötzlich finde ich mich mit Fugenkratzer und Besen bewaffnet beim Reinigen der Terrasse wieder! Ich kann gar nicht mehr genau sagen, wie ich dahingekommen bin. Ich weiß nur noch, wie mein Blick vom Gartentisch auf die Terrasse ging und ich so bei mir dachte: „Geht eigentlich gar nicht! Stört mich total!“

Das war‘s dann vorerst mit der Klausur.

Habt ihr auch solche Aussetzer?

In der Vorbereitung zur mdl. Fachwirtprüfung sagte mal eine Dozentin, dass ihre Wohnung nie so sauber war, wie in der Zeit der Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen.

Da steht ja wenigstens eines fest. Nach dem Examen kommt man in ein sehr gepflegtes Umfeld zurück :-) .

Über die letzte Ertragsteuerklausur von Knoll habe ich mich übrigens tatsächlich sehr gefreut. Ja, ich weiß, klingt komisch, ist aber so gewesen :-) .

Warum? Die Klausur war sehr praxisnah. Gerade letzte Woche haben wir im Büro darüber gesprochen, dass Einkommensteuerfälle und damit zusammenhängend das Wissen über Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen, agB, Kinder etc. in der Vorbereitung keine große Rolle spielen. Gefühlt läuft das so mit. Ich mag mich da irren. Habe mich ja nur über einen Fernlehrgang vorbereitet. In der Praxis gehört dies aber zum täglichen Geschäft dazu. Ich habe durch meine Vorbildung damit kein Problem, aber wie sieht es mit den Anwärtern aus der WP etc. aus? Fühlt ihr euch in dem Bereich sicher? Ist das Thema vielleicht zu einfach, um es in der Vorbereitung ausführlicher zu behandeln?

Eure Meinung interessiert mich wie immer!

Ich mach dann jetzt mal weiter (Klausur, nicht Terrasse :-) ).

Noch 4 Wochen!

Hallo,

heute melde ich mich mal aus dem Büro. Ich arbeite immer noch an der Verkleinerung meiner Abschlussliste. Gefühlt sollen möglichst alle Abschlüsse meiner Jahresplanung bis zur Freistellung abgearbeitet sein. Dazu Buchhaltungen, Lohn…Wir ihr euch denken könnt, ist die Planung nicht von mir :-) .

Mit Schrecken habe ich gerade auf den Kalender geschaut. Nur noch 4 Wochen und meine Freistellung/Urlaub beginnt. Urlaub ist vielleicht nicht der richtige Begriff….

Ich habe gerade das Gefühl, dass ich, was die Nachlieferungen für sämtliche Backsteine betrifft, völlig den Überblick verloren habe. Mein Schreibtisch zu Hause  sieht im Moment nicht sehr einladend aus. Ich glaube, ich bin gerade in der Phase…“Mache ich in der Freistellung“.

Eigentlich sollte mein Plan sein, bis dahin Klarschiff zu machen und dann ganz motiviert und frei von noch einzusortierenden Ergänzungslieferungen durchzustarten.

Mein gerade geplantes Vorhaben für heute somit:

1. Liste machen mit allen noch fehlenden Ergänzungslieferungen.

2. Suchen, ob diese sich in meinen Arbeitszimmer befinden.

3. Falls ja, freuen und zurechtlegen, falls nein: nachbestellen.

4. Sich schon mal mental auf das Einsortieren vorzubereiten.

5. Anfangen (wenn noch Zeit)

Ich bin froh, wenn es endlich nur noch um‘s Lernen geht.

Im Moment schiebe ich irgendwie alles auf.

Habt oder hattet ihr auch diese Phase? Kurz vor der Freistellung ist es am Schlimmsten. Nichts Halbes und nichts Ganzes.

Liebe Grüße und genießt das tolle Wetter! So von drinnen betrachtet, sieht es jedenfalls ziemlich toll aus :-) !

Die perfekte Vorbereitung

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich gern um eure Erfahrungen bei der Prüfungsvorbereitung bitten.

Viele von uns befinden sich ja mittlerweile auf der Zielgeraden und schreiben in diesem Jahr oder haben vielleicht auch schon das Examen abgelegt. Getreu dem Spruch :”Hinterher ist man immer schlauer”, wäre ich für eure Erkenntnisse aus eurer Vorbereitung dankbar.

Jetzt fragen sich bestimmt einige “Warum will sie das jetzt wissen? Ist es dafür nicht schon ein bisschen zu spät?

Berechtigte Frage, schließlich schreibe ich ja diesen Oktober und Erfahrungen dürfte ich ja nun auch schon gesammelt haben (2. Versuch).

Hintergrund ist folgender:

Ein lieber Kollege von mir plant gerade seine Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen 2019/2020 und bat um Rat. Was ist die beste Strategie?

Fest gebucht ist bereits ein Wochenendkurs bei Bannas mit 2 Blöcken Präsenz in Berlin. Der Kurs endet im August 2019. In Frage steht noch ein 6-wöchiger Klausurenkurs im Anschluss bei einem anderen Anbieter. Einige hatten ihm dazu geraten, zudem noch einen Crashkurs zu besuchen.

Ich finde, der Wochenendkurs bietet doch eine gute Basis, den Stoff vermittelt zu bekommen. Auch werden bereits hier Klausuren geschrieben. Anschließend würde ich mich nur auf das Schreiben von Klausuren konzentrieren, denn darauf kommt es letztlich an. Was meint ihr ?

Ich würde mich freuen, wenn ihr Tipps für ihn hättet. Ich denke, in dieser Situation befinden sich bestimmt viele und jede Entscheidung kostet nicht nur Zeit sondern auch Geld und sollte gut überlegt sein. Achja, wenn Sie dann noch erfolgversprechend wäre… :-) . Letzteres hat vielleicht nicht nur mit der Strategie zu tun. Glück und Ruhe bewahren gehören ja auch dazu.

Bin gespannt auf eure Erfahrungen.

Liebe Grüße und einen tollen Wochenstart!

Bin noch da :-)

Hallo ihr Lieben, ich habe schon ein ganz schlechtes Gewissen.

Hab mich einige Zeit nicht gemeldet und mitbekommen, dass es hier wohl auch insgesamt etwas ruhiger als im Vorjahr zugeht. Jedenfalls nach Meinung einiger. Ich kann diesbezüglich nur für mich sprechen, denke aber, dass es meinen Mitbloggern ähnlich geht. Wir befinden uns  gerade in der Phase vor der Freistellung. Im Büro liegt ein riesiger Berg Arbeit, der in den nächsten Wochen abgearbeitet werden muss. Die Klausuren warten auf dem Schreibtisch zuhause. Das schlechte Gewissen sowieso. Das Schuljahr nähert sich dem Ende und alle müssen noch irgendwelche Kuchenbasare und Schuljahresendfeiern ansetzen. Hier kann man als Elternteil leider nicht entfliehen. Und schwuppdiwupp vergeht die Zeit.

Die Zulassung zum Examen steht. Die Platznummer habe ich mir sofort gemerkt. Prüfungsgebühr ist entrichtet. Freundlicherweise übernimmt das mein Arbeitgeber. Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit. Dies ist sicher nicht in allen Kanzleien so. Es kommen doch einige Kosten auf uns Anwärter zu und der Zuschuss hilft doch sehr!

Da das natürlich nicht komplett reicht, habe ich pünktlich meine Einkommensteuererklärung eingereicht (Hotel muss ja im August noch bezahlt werden). Ich habe versucht, mein (tatsächlich vorhandenes) Arbeitszimmer geltend zu machen. Hat das von euch schon mal jemand versucht und vielleicht Erfolg gehabt? Lustig ist auch, dass ich sämtliche Berechnungen/ Belege/ Grundrisse eingereicht habe und nach 2 Wochen einen Fragebogen zugesandt bekam, in dem ich nochmal sämtliche bereits eingereichten Werte in die richtige Zeile fügen sollte. Mein Rückruf ergab „Ist Vorschrift“. Warum sollte es mir besser als anderen Steuerpflichtigen gehen. Wir haben uns auf das Ausfüllen von 50% des Formulars geeinigt.  Man ist ja kompromissbereit :-) . Ich hoffe, die Mühe ist nicht umsonst, ansonsten wird im August gezeltet :-) .

Meine Freistellung beginnt am 30. Juli. Wie sieht’s bei euch aus? Wann geht ihr in die Freistellung oder habt ihr vielleicht gerade einen Präsenzkurs begonnen?

Ich bin sehr froh über die Freistellung, denn zwischen Büro und Familie bleibt nicht viel Zeit um sich am Stück eine längere Zeit zu konzentrieren. Dieses Häppchenlernen frustriert. Ich lege all meine Hoffnung auf die 2 Monate zum wiederholen. Freu mich schon richtig darauf endlich nur zu lernen. Bis dahin wartet im Büro noch ein Berg Arbeit, der gerade unbezwingbar erscheint.

Das war ein kurzer Einblick in meine letzten Wochen. Ich wünsche euch weiterhin Motivation :-) . Würde mich freuen, von euch zu hören.

Liebe Grüße und eine schöne restliche Arbeitswoche!

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Ich habe gesündigt:-)

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Sonnige Grüße von der Ostsee!

Ja, ich hab‘s getan. Ich habe den warmen Tag am Strand verbracht und den Abend mit einem Blaubeer-Mojito bei leckerem Essen ausklingen lassen.

UND ich habe gar kein schlechtes Gewissen :-) .

Hier scheint endlich die Sonne und irgendwie habe ich es so vermisst: Sonne im Gesicht, FlipFlops und leichte Klamotten.

In den letzten Tagen hatte ich das Gefühl, dass es nicht richtig vorwärts geht. Im Büro ist viel zu tun und wenn ich darüber nachdenke, dass ich in ein paar Monaten in die Freistellung gehen möchte, dann weiß ich gar nicht, wie ich das alles schaffen soll. Da ich vor 17:00 Uhr nicht zu Hause bin und dann die Familie wartet, ist für die folgenden Stunden dann an Lernen ebenfalls nicht zu denken. Diese Situation frustriert oft. Ich habe aber gelernt es so anzunehmen. Es gibt Zeit für die Familie und Zeit für‘s Lernen. Teilweise habe ich eine gewisse Unruhe und Gereiztheit an mir bemerkt, der ich aber mit Sport etwas entgegenwirken konnte. Ich denke, dass wird sich ab August in der Freistellung ändern.

Zwischenzeitlich läuft es wieder besser und ich konnte mich auch abends motivieren.

Übrigens: Immer im Kämmerchen sitzen, blockiert bei mir den Geist.

Ich gebe es zu, ich kann nicht ständig an einem Platz sitzen und lernen. Ich renne durch das halbe Haus. Es beginnt am Schreibtisch, dann Sofa, Küchentisch und letztlich ab in den Garten und wieder von vorn. Nervig ist nur, dass man immer soviel mit sich rumschleppen muss :-) .

Wie ist das bei euch? Haltet ihr es stundenlang zuhause am Schreibtisch aus. Vielleicht habe ich ja ne Verhaltensstörung :-) .

Ansonsten arbeite ich die Klausuren durch. Dabei ist mir aufgefallen, dass mir vieles bekannt ist und anderes noch dringend vertieft werden muss. Diese Zeit nehme ich mir dann und geh erst weiter, wenn ich es definitiv verstanden habe. Ich möchte mit möglichst wenig Lücken in die Prüfung gehen. Da ich den gesamten Stoff ja im Prinzip im letzten Jahr einmal durchgearbeitet habe, kann ich mir die Zeit dafür nehmen ohne mit dem Stoff insgesamt in Verzug zu geraten.

Ich wünsche euch weiterhin Motivation und Momente zum Entspannen.

LG Ivonne

Zwischenmeldung

Hallo ihr Lieben,

muss mich ja mal wieder melden. Im Moment passiert gar nicht sooo viel Aufregendes, was die Vorbereitung betrifft. Ich kämpfe mich durch den Klausurenberg, der leider immer größer wird. Wenn andere sich auf einen schönen Netflixabend freuen, freue ich mich auch….auf die 3 Stunden Leo-Klausurbesprechung :-) .

Im Alltag stellt es sich gerade wieder ein, dieses Gefühl mit dem Kopf immer mehr in den Tiefen des Steuerrechts zu sein bzw. daran zu denken, dass ich noch dringend mehr tun muss, so dass man die normalen Dinge so nebenbei erledigt. Dass man sich dabei ab und an zum Obst macht, bin ich ja aus dem letzten Jahr gewohnt.

Beispiel aus der letzten Woche: Ich äußere meinen Brötchenwunsch gegenüber der netten Verkäuferin des örtlichen Bäckers und lege, sorgfältig abgezählt, das Geld auf den Tresen. Während sie die Brötchen in die Tüte legt, verwickelte sie mich in ein Gespräch (ihr Fehler :-) ) an dessen Ende ich mein bereits auf den Tresen gelegtes Geld gaanz langsam wieder einsteckte…Plötzlich guckt sie mich mit großen Augen an und meinte nur „ Ähm, dass war jetzt aber kein Wechselgeld!“ Ich hab ehrlich nicht mal gemerkt, dass ich das Geld gerade wieder einsammle. Viel parallel tun ist also bald nicht mehr. Ich hoffe, ich werd nicht zu einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung oder für mich selbst :-) .

Was ist noch so passiert?

Achja, mein Zulassungsantrag ist fristgemäß mit dem richtigen Formular eingegangen. Denkt daran, Montag  (30.04.) letzter Tag!

Sonst noch?

Ich hatte mir ja eine persönliche Frist gesetzt, bis ca. Juni um zu schauen, wie ich mit der Vorbereitung neben Arbeit und Familie zeitlich zurechtkomme. Eigentlich wollte ich nur den September frei nehmen und die 2 Wochen für den Klausurenkurs im August. Jetzt denke ich darüber nach, früher eine Freistellung zu beantragen. Leider haben wir nicht die Möglichkeit Stunden anzusammeln. Es wäre also nur eine Kombi aus meinem Jahresurlaub und unbezahlten Urlaub möglich. Da stellt sich dann aber das Problem mit der Krankenversicherung. Länger als 1 Monat unbezahlt und zack! raus aus der Versicherung. Ab wann geht ihr in die Freistellung? Wie habt ihr die Zeit angesammelt? Vom Gefühl her müsste ich ab Juli raus, um alle Klausuren nochmal zu wiederholen, aber da wird mein Chef nicht gerade vor Begeisterung hüpfen.

Ansonsten habe ich letzte Woche wieder angefangen zu Laufen. War ganz schön schwer nach so langer Zeit (über 1 Jahr). Ich nehme mir das jetzt 3x die Woche vor. Es fühlt sich sooo gut an, wenn man seinen Schweinehund besiegt hat und das Lernen fällt auch leichter.

Das war es erst einmal von mir.

Ganz liebe Grüße!