Archiv für die Kategorie „Sabine Blog“

Mein Freund, der Baum, ist tot.

Sonntag, 7. Februar 2010
Stapel

Stapel

Ich habe ein wenig ausgemistet - die Übungsklausuren, die ich im letzten Jahr zur Vorbereitung geschrieben habe, brauche ich nun wirklich nicht mehr. Das Foto zeigt den Papierberg, der dafür draufgegangen ist (nicht enthalten sind die Klausuraufgaben und die Musterlösungen).

Bei der Gelegenheit habe ich mal durchgezählt: insgesamt sind es 45 Klausuren und damit weniger als empfohlen (50-60 sollte man schreiben, heißt es immer). Trotzdem habe ich festgestellt: am meisten lernt man tatsächlich beim Klausuren schreiben. Weitere 12 Klausuren habe ich durchgearbeitet (die Originalklausuren der Jahre 2005-2008), aber nicht mehr geschrieben.

Wenn ich mir diese Papierberge so ansehe (nicht nur die Klausuren, sondern auch noch die Lehrbriefe, Mitschriften aus dem Präsenzkurs, Zusammenfassungen etc.), kann ich es aus ökologischer Sicht nur begrüßen, daß ich bestanden habe ;-)

Schönen Sonntag noch!

Vorbereitung auf die mündliche

Sonntag, 24. Januar 2010

Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich.

Seit gestern abend bin ich von meiner 2-wöchigen Internetabstinenz meinem 2-wöchigen Vorbereitungskurs beim WLW in Bamberg zurück und ich muß sagen, daß es mir dort sehr gut gefallen hat. Wäre vielleicht eine Alternative für alle, die jetzt so auf Knoll schimpfen (was Ansichtssache ist - ich würde für die Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung immer wieder eine Mischung aus verschiedenen Anbietern wählen - genaueres dazu darf gerne in den Kommentaren ausdiskutiert werden).

Jedenfalls habe ich mich im Bamberg (nicht nur, weil ich dort studiert habe) und beim WLW sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Und wenn ich mir die Prüfungssimulationen so ansehe, dann ist die mündliche durchaus machbar (nicht nur mit guter Vornote, wie hier schon gesagt). Natürlich muß man Vorträge üben und sollte - obwohl auch ich die letzten Monate eher mit intensivem Vergessen denn mit ebensolchem Lernen verbrachte - auch fachlich ein bißchen was wissen, aber es ist nicht so, daß nur völlig absurdes gefragt wird (so wie in einigen Knoll-Klausuren, um noch mal drauf zu sprechen kommen).

Auch wenn man nicht so der Prüfungstyp ist, sollte man sich echt einreden, daß man das schon schafft - die schriftliche hat man ja schließlich auch bestanden :-) (Ich glaub, meine derzeit extrem entspannte Grundhaltung nervt grad ein bißchen, kann das sein? *g*)

Allen, die bestanden haben, wünsche ich auf jeden Fall viel Durchhaltevermögen und Erfolg bei der mündlichen Prüfung. Und den anderen ebenfalls für die im Oktober wieder anstehende schriftliche.

Ich bin dann mal weg…

Sonntag, 10. Januar 2010

… und zwar beim WLW-Kurs in Bamberg. Falls noch jemand dort ist, einfach mal anquatschen, mich würde mal interessieren, wer hier so alles mitliest… Foto zwecks Erkennen gibt’s hier, nur die Brille ist ein bißchen anders.

(Übrigens habe ich mich so langsam von dem Schock des Bestehens (mit Sternchen) erholt. Würd ich mich nicht schon so lange kennen, würd ich mich jetzt glatt siezen. ;-)  )

Allen anderen schon mal vorweg alles Gute und eine erfolgreiche Vorbereitungszeit.

Hurra und juchhe!

Freitag, 8. Januar 2010

Endlich sind auch die Ergebnisse in Bayern da! Ich habe bestanden, freu mich jetzt wie Schnitzel und grinse fett im Kreis und tanze hulahula.

Und jetzt alle im Chor: olé, olé, olé, olé… :-D   :-D

Frohes neues Jahr

Samstag, 2. Januar 2010

…allerseits. Ich warte inzwischen etwas kribbelig auf die Ergebnisse (wenn’s mal wieder länger dauert) - in Bayern lässt man sich halt Zeit. In einer Woche geht’s dann auch schon gen Bamberg zum WLW-Vorbereitungskurs für die mündliche. Ich bin ja mal gespannt, was uns da so erwartet. Immerhin hab ichs gebacken gekriegt, mir eine Unterkunft dort zu besorgen - Bamberg hat für mich immer etwas von “Nach-Hause-kommen”, weil ich dort studiert habe. Und wenn man nach Hause fährt, muß man sich ja nicht um eine Unterkunft kümmern… Schlimm logisch, oder? ;-)

Jetzt muß nur noch das Ergebnis entsprechend ausfallen (in Frage kommt eigentlich nur: bestanden).

Stürze mich jetzt mal in das Schneetreiben da draußen.

Was bisher geschah

Donnerstag, 19. November 2009

Zusammenfassend kann ich sagen: nix.

Oder etwas ausführlicher: erst mal war Prüfung, danach gleich Umzug und das Internet funktionierte wochenlang nicht mehr, und dann hab ich das mit der Grippewelle noch ausprobiert (”nicht drängeln, es sind genug Viren für alle da”). Nicht empfehlenswert, da ich tatsächlich komplett out of order war und mit an die Decke starren schon ganz gut ausgelastet war.

Tja, und dann will ich mich endlich hier mal wieder äußern und muß zunächst mal Benutzername und Paßwort raussuchen, weil vergessen. Thuper Thache.

In der Zwischenzeit kam auch ein kleiner Karton (ähem) mit Material zur Vorbereitung für die mündliche. Gut, da sind jetzt so Lehrbriefe zum Thema BWL, VWL, Berufsrecht und so Dinge und jede Menge Karteikarten drin. So recht angefangen, mich damit zu beschäftigen, hab ich noch nicht. Im Oktober hab ich mir noch “lernfrei” gegeben und es sehr genossen, im ÖPNV mal nix fachliches, sondern was schöngeistiges zu lesen. Oder abends eben nicht noch versuchen, irgendwas ins Hirn zu prügeln, sondern ohne schlechtes Gewissen einen Film anschauen. Und Wochenenden ohne Klausuren. Wunderbar. (Alternativ: Zeug nachm Umzug aus-/aufräumen und durch Möbelhäuser zappeln.)

Als Deadline zum Lern-Wiedereinstieg hab ich mir den 1. November gesetzt, aber dann kam der doofe Virus dazwischen und schickte mich mit einer fiesen Linken zu Boden.

Jetzt muß ich aber wirklich langsam mal anfangen, allerdings weiß ich net so recht, wie ich mich am besten vorbereiten soll. Klar les ich die Lehrbriefe und auch die Karteikarten. Aber es wär sicher auch sinnvoll, mal über den Tellerrand zu schauen. Fragt sich nur, in welche Richtung. Hm. Vorträge üben wär auch mal was.

Wie bereitet ihr Euch denn so vor? Hat jemand ein Konzept, einen Plan? Für Tipps wär ich echt dankbar… :-)

wieder da

Dienstag, 27. Oktober 2009

Hurra, hurra, das Internet ist wieder da, hurra, hurra, das Internet ist da! (zu singen nach der Melodie von Pumuckl) Erstaunlich, wie sehr man (bzw. ich in diesem Fall) auf dieses Medium angewiesen ist.

Mir erging es relativ gut in der Prüfung (oder hab ich das schon wieder verdrängt?) - erster Tag normal (zu wenig Zeit), zweiter Tag ziemlich gut, am dritten hab ich mich nicht mit Ruhm bekleckert. Aber ich bin fest davon überzeugt, bestanden zu haben.

Die letzten 2 Wochen habe ich sowohl wieder gearbeitet als auch nach dem Umzug versucht, wieder Ordnung in Chaos zu bringen. Und ich habe es genossen, nicht abends mit schlechtem Gewissen noch am Schreibtisch zu sitzen bzw. in der U-Bahn mal was nichtfachliches zu lesen. Das ist zwar auch bald wieder vorbei (rechne in Kürze mit den ersten Lehrbriefen wg. mündlicher Prüfung), aber solange freue ich mich noch. (Bin grad so euphorisch - ob da was in meinem Kaffee war???)

An dieser Stelle übrigens noch mal herzlichen Dank an alle, die mitgelitten und Daumen gedrückt haben! :-)

Grüße aus Panikstan

Sonntag, 4. Oktober 2009

Leute, alle die ihr auch diese fürchterliche Prüfung in der kommenden Woche schreibt: viel Erfolg, Durchhaltevermögen, gute Ideen und überhaupt alles Gute!

Haltet durch, bald haben wir es geschafft - zumindest fürs erste.

(Hier geht es es nach der schriftlichen Prüfung weiter - wenn ich nach dem Umzug irgendwann vielleicht mal wieder Internet habe…(vielleicht etwas eher hier))

Das Hirn im Sitzstreik

Dienstag, 29. September 2009

Ich kann keine Klausuren mehr sehen…

Mein Hirn ist offenbar der gleichen Meinung, jedenfalls klappt das mit dem Output grad nicht so. Ich schreibe die Klausuren der letzten Jahre (also sozusagen die “Originale”) zwar nicht mehr richtig, sondern mache nur noch Lösungsskizzen/Stichpunkte, aber wenn ich dann die Lösung lese, dann tun sich wieder Welten zwischen aktivem und passivem Wissen auf. (Schlimmer als beim Vokabeln lernen.)

Außerdem nerven mich die Anmerkungen zur Musterlösung. Die hilfreichen Anmerkungen sind ja ganz prima, aber ab und an (also eigentlich ziemlich oft) sind die Kommentare katholischer als der Papst. Aber im nächsten Satz ist dann wieder ein Fehler drin… Ich spreche jetzt gar nicht von Tipp-, Rechtschreib- oder Kommafehlern (die regen mich auch auf, sowas ist unprofessionell, v.a. in der Häufigkeit), sondern daß zwar damit geworben wird, daß die Klausuren fortgeschrieben und die Lösung entsprechend an das aktuelle Recht angepasst werden. Und was ist? Irgendwo sind dann nicht alle Zahlen angepaßt (gern auch mal relevante Jahreszahlen), oder in den Zahlen ist ein Tippfehler drin und man sucht stundenlang in der eigenen Lösung nach dem Fehler oder es ist doch noch altes Recht zur Anwendung gekommen statt aktuelles (v.a. bei GewSt). Na toll.

Wie auch immer, jedenfalls hätte ich noch genug Stoff, um mich die nächsten 12 Monate beschäftigen zu können. Andererseits bin ich froh, wenn endlich Prüfung ist. Zwar fühle ich mich so schlecht vorbereitet wie noch nie bei einer Prüfung, aber das geht vermutlich nicht nur mir so. In der Prüfung wird sich das Hirn mit seiner Wiedergabestörung hoffentlich zurückhalten…

Und dann ist da noch die Panik… (qui l’aurait cru? ;-) ) Die überkommt mich hauptsächlich morgens und abends, tagsüber gehts. Aber da bin ich ja auch beschäftigt… Gut, daß das bei der Prüfung auch so ist. :-) Wunderbar, Problem gelöst.

Mit der Panik hab ich nicht gerechnet, jedenfalls nicht in diesem Ausmaß. Ich meine, wir haben alle in unserem Leben schon so manche Prüfung abgelegt, deswegen hab ich das immer ganz cool gesehen. Die letzte Prüfungsangst hatte ich im 1. Semester (was mir den morgendlichen Kommentar einbrachte: “Man, siehst Du sch**** aus” - Na, danke!) und an sich hatte ich nicht vor, das noch mal mitzumachen. Und was ist? Jetzt ist es sogar viel schlimmer. Thuper Thache…

Ich versuche mir einzureden, daß es allen anderen Prüflingen wohl irgendwie ähnlich geht… (und kurz darauf springt das Hirn auf und schreit: “Ja, aber…!” Das Ding führt ganz offensichtlich ein unkontrollierbares Eigenleben. So gehts nich!)

Zur geistigen Gesundheit trägt sowas jedenfalls nicht bei. Fragt sich, ob ich mich dagegen entschieden hätte, hätte ich das gewußt. Also gewußt nicht im Sinne von “gehört” und bei den Kollegen miterlebt, sondern richtig gewußt. Studium war Kindergarten dagegen. Vielleicht ist es ganz gut, daß man vorher das Ausmaß nicht erahnt. (Das is ja in anderen Bereichen auch so.)

Ja. Und nu?

Durchhalten. Noch Klausuren/Aufgaben/wasauchimmer bis Freitag, dann ein ruhiges (harhar) Wochenende, irgendwie den Montag rumbringen und dann 3 Tage Höchstleistungen bringen. (Und für das daran anschließende Wochenende hab ich auch schon was geplant…)

Klingt gut. Muß ich mir aufschreiben und werde es mantraartig wiederholen, genau wie: alles wird gut; es kommt nur dran, was ich kann; ich werde diese Prüfung bestehen.

Mit einem fröhlichen Argh! schalten wir zurück in die Sendezentrale.

Arm dran

Freitag, 25. September 2009

Besser so. Arm ab wär jetzt eher suboptimal.

Ich hab heute mal die Statistik (oder ist es eine urban legend?) überprüft, daß die meisten Unfälle im Haushalt passieren. War eigentlich gar nix tragisches, aber trotzdem. Was eigentlich war? Ach so, ja. Ich bog schwungvoll um die Ecke zur Küche und blieb ebenso schwungvoll mit dem Unterarm an der Türklinke hängen, wobei sich ebendiese ziemlich unnachgiebig in besagten Arm bohrte. Auauauauauauauauauaaaaaa!

Zum Glück war es nicht der rechte (Schreib-)Arm, sondern “bloß” der linke, aber der zwiebelt grad umso mehr (obwohl das ganze schon ein paar Stunden her ist). Allerdings kann ich alles bewegen, drum denk ich mal, daß nix weiter passiert ist.

Das ganze gießt allerdings Öl ins Feuer hinsichtlich meiner derzeit gut gepflegten Phobie: daß vor der Prüfung noch irgendwas [zensiert]dummes passiert. Ich glaub, ich werd grad ein bißchen prüfungspanisch. Hmpf.