Archiv für die Kategorie „Konstantin Blog“

Lernloch, Schwarze Loch oder doch kein Loch?!

Sonntag, 8. November 2009

Servus zusammen,

es ist mittlerweile ein ganzer Monat vergangen, seit dem wir das Examen geschrieben haben. Viele von uns haben sich mittlerweile wieder scheinbar gut erholt (ich mich übrigens auch ;-) ). Nix mehr zu sehen und zu hören vom erlebten Klausurenstress. Zwischendurch wusste ich nicht so recht, ob ich noch in das allseitsbekannte Lernloch falle oder mich doch wohl er das Schwarze Loch holt. Irgendwie gab’s aber doch kein Loch?! Hhmmmm! Die Zeit ist rückblickend extrem schnell vergangen, eigentlich schon zu schnell. Denn eh ich mich versah, habe ich mittlerweile schon die ersten Lehrbriefe von Knoll hinter mich gebracht und die Nächsten warten rührend auf meinem Schreibtisch standesgemäss von mir verspeißt zu werden. Wo soll da also das Lernloch sein??? Im Gegenteil, wenn ich mir die Protokollo und die Themen für den mündlichen Vortrag anschaue, dann bleibt eigentlich keine Zeit überhaupt auch nur über irgendein Loch nachzudenken (Leute Enstpannung - ist nix versautes gemeint)!

Ich glaubte eigentlich (oh halt: glauben kann man ja in der Kirche!), also ich dachte eigentlich, dass die Vorbereitung zum mündlichen entspannter verlaufen würde…nix da! Es geht wieder in’s Eingemachte. Panik ist bei mir wie immer fehl am Platz, aber einen gewissen Druck verspühre ich schon wieder. Die Maschine läuft langsam wieder hoch und das Lernpensum zieht langsam wieder an. Wie ich das Tempo gestalte? Vermutlich werde ich bis zum Tag der Bekanntgabe der schriftlichen Ergebnisse einfach lernen und Kurzvorträge trainieren. Ab dem Bekanntgabedatum und der dann hoffentlich bestandenen Prüfung ändert sich wieder der Lernmodus. Aber bis dahin haben wir noch Zeit, wir bleiben einfach dran und tun so, als wenn wir beständen hätten!

Bis bald und Servus!

Bundesweit lustiges Punktezählen

Montag, 26. Oktober 2009

Servus mal wieder zusammen,

ist schon interessant, wie wir alle da sitzen und uns Gedanken über die schriftliche Prüfung und die möglicherweise hieraus erzielten Punkte machen. Wir versuchen uns mental in reiner Rate-Manier die Punkte zusammenzukratzen und auch aus dem in der 295sten Minute (5:55 h) hingekritzelten letzten Satz gedanklich etwas verwertbares herauszuquetschen mit der Idee, dass es zumindest doch noch 0,25 oder 0,5 Punkte geben könnte. Da höre ich: “Sag mal, wieviele Seiten hast Du eigentlich geschrieben?” “Wieso?” “Na, wenn Du pro Seite mit durchschnittlich 2 Punkten rechnest, dann liegt man mit z.B. 35 geschriebenen Seiten bei ca. 70 Punkten, abzgl 10% Miss-Planung…ey cool, dass könnte ja noch eine 3,sowieso werden!” Oder: “Ich habe das Stuttgarter Verfahren erkannt, viele haben es nicht gesehen; vielleicht kriege ich dafür Extra-Punkte!”

HHHÄÄÄ?

Leute: Entspannung! Ich habe mich nun schon mit zig Kolleginnen und Kollegen unterhalten die in der Vergangenheit aus den Prüfungen rausgegangen sind und dachten, dass sie durchgefallen wären. Ich kenne Stb und WP’s die mir persönlich von Mund zu Ohr bestätigt haben, dass Sie das Fach Steuern weder VOR dem Examen verstanden, noch NACH BESTANDENEM Examen verstehen…und dennoch sind Sie heute Stb und WP (keine Namensnennung!). Ich habe aber auch schon Top-Leute kennengelernt (Top in meinen Augen natürlich nur), die aber auch nicht bestanden haben, obwohl ich der festen Überzeugung war, dass sie durchkommen.

Was will ich sagen: Punkte zählen hin und her! Letztendlich wissen wir alle, dass in der Regel weniger als 50% bestehen. Hätte man also während der schriftlichen Prüfung einmal nach links und einmal nach rechts geguckt, dann hätten beide Nachbarn durchfallen müssen, damit man selber besteht. Die Punktezählerei bringt m.e. nicht soviel, denn wenn der Schnitt eh zu schlecht ist, wird um einige Punkte (scheinbar) aufgerundet, so dass also auch die Zweifler unter uns dann sich auf einmal in der mündlichen Prüfung wiederfinden. Deshalb lehne ich mich mal entspannt zurück und lasse die Punkte einfach Punkte sein. Die Ergebnisse sind im Vorfeld nicht ermittelbar! Man kann mit seiner Rechnerei komplett daneben liegen, sowohl positiv als auch negativ. Bereitet Euch lieber auf’s mündliche vor. Wie man hier am besten rangehen soll, weiss ich auch noch nicht so richtig. Deswegen ein grosser Hilferuf an alle schon bestandenen Stb’s: gibt mal Eure Erfahrungen wieder, wie Ihr damals rangegangen seid und wie Ihr Euch vorbereitet habt. Vielleicht hilft uns das weiter!

Bis dahin erstmal: frohes pauken!

Es ist fast ruhig geworden…aber nur fast…nicht einschlafen!!!

Sonntag, 18. Oktober 2009

Servus zusammen,

wie ruhig doch das Leben geworden ist: keine Fälle lösen, keine Lehrbriefe lesen, keinen Kopf um Klausuren machen. Irgendwie scheinen wir uns langsam aber sicher wieder in geordnete Bahnen zu bewegen; also wieder arbeiten, sporteln und um Kinder kümmern.

HALT!!!

Am 21. Oktober 2009 geht es wieder los. Knoll droht mit 45 Lehrbriefen. Und wenn diese durch sind, dann haben wir einige Tage vor Weihnachten und dann ist schon fast der 10. Januar 2010, Tag der Entscheidung…und dann kommt die Breitseite: JA oder NEIN, Winner oder Looser.

Leute, legen wir uns nun lieber hin und entspannen einfach oder rappeln wir uns nochmal auf und bewegen die fast eingeschlafene graue Gehirnmasse wieder (sagen wir mal) auf 60% vom schriftlichen Examensniveau? Ich weiss es im Augenblick auch noch nicht so recht, ich tue mich echt schwer. Diese Zeit zwischen den Ergebnissen ist doch verrückt. Da hast Du keine Ahnung, wie bisher alles gelaufen ist. Aufgrund der geführten Gespräche und den Anmerkungen Eurerseits auch in diesem Blog (danke nochmal für die munteren Unterhaltungen :-)) ist es uns allen wohl irgendwie gleich ergangen. Ich erkenne im Augenblick keine wirkliche Steuerleuchte unter uns. Naja, nun habe ich auch nicht mit 2.500 KollegInnen gesprochen, aber die Tendenz ist klar: den meisten ist es eher durchwachsen bis schlecht ergangen. Und was heisst das nun für jeden einzelnen? Keine Ahnung! Einfach dran bleiben. Wie schön…

Servus und bis next week

08.10.2009 - Vorbei und erledigt

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Servus zusammen,

wir haben es geschafft; das schriftliche Examen 2009 ist vorbei!!! Die Aufgaben waren m.E. bei einer Skala von 1 - 10 (1 = pipi-einfach, 10 = brutal) wohl im Durchschnitt zwischen 7-8. Jetzt heisst es auf die Ergebnisse zu warten.

Umso ärgerlicher ist es aber, dass die drei Tage mit Aufgaben so zu gepackt waren, dass selbst die 1 Minute ‘auf’s Klo gehen’ wohl 1 wertvollen Punkt gekostet hätte. In den Prüfungen spielt Geld keine Rolle. Hier heisst die Währung ‘Punkte’…und die sind extremst begehrt. Wie kann man also die meisten Punkte einfahren? Wahrscheinlich in dem man schreibt, was der Stift und die Hand aushält. Außerdem müssen die sogannten ‘Fußgänger-Punkte’ her. Für mich ist seit heute glasklar: viele Beispiele und Übungsfälle aus den Kursen und den Übungsklausueren müssen in der Birne verankert sein. Da führt kein Weg dran vorbei! Lösungsansätze im Examen herzuleiten ist tabu. Die fehlende Zeit, die persönliche Verfassung und ggf der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben zwingen förmlich zu dieser Vorgehensweise.

Im nachhinein ist man aber immer schlauer. Letztendlich stelle ich also fest, dass  ich noch mehr Standardsätze bzw. §-Ketten hätte auswendig lernen müssen. Mit verstehen hat das Ganze leider manchmal nix zu tun. Es gibt Standardfälle, die jedes Jahr rankommen können. Die müssen sofort abrufbar sein, wenn es sein muss auch morgens um 3 Uhr mit 2 Promille im Blut.

Wie geht es weiter? Tja, wenn ich das mal wüsste?! Die Ergebnisse kommen wohl gegen Ende des Jahres raus. Bis dahin tun wir mal so, als wenn wir bestanden hätten und bereiten uns auf das Mündliche vor. Sollten wir bestanden haben…gut. Sollten wir nicht bestanden haben…nicht so gut, das Leben geht aber weiter und den richtigen Fahrplan habe ich ja oben schon etwas beschrieben.

Gebt mal Eure Sichtweise und Eure Erfahrung kurz durch.

Bis dahin, frohes Schaffen!

Revolution: Nieder mit der 50%-Hürde! Noch 1 Tag bis zum Examen 2009!

Sonntag, 4. Oktober 2009

Servus zusammen,

so, jetzt ist es soweit. Heute ist Sonntag, morgen Montag, dann Dienstag, Mittwoch, Donnerstag…und dann war’s das mit der schriftlichen Examensprüfung 2009. So schnell verging das Brutalo-Jahr. Ich hoffe nur, dass all die Strapazen und Anstrengungen nicht umsonst waren. In den letzten Tagen lief nicht viel. Lockeres Wiederholen aller Fächer und nochmalige Durchsicht aller größeren ‘Hammer’. Was man bis jetzt nicht begriffen hat oder wo man keine Zeit zum lernen aufgewendet hat, bringt die Lernerei hierfür dann in den letzten Stunden wohl auch nicht mehr.

Nach Rücksprache mit einigen Kolleginnen und Kollegen scheint der Spass am lernen mittlerweile vorbei. Viele wollen nur noch schreiben und einfach durch. Die Luft ist einfach raus. Geht nix mehr. Wir sind ausgepauert!!!

Hier schon mal im Vorfeld einen grossen Dank von meiner Seite an das Knoll-Steuerinstitut-Team, welches mich und die anderen Lernlinge auf die Prüfung vorbereitet hat. Ob ich nun erfolgreich abschliessen kann, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Ich fühle mich einigermassen sicher. Lernen hätte ich bestimmt noch 6 Monate können. Ob ich mich dann sicherer fühlen würde, möchte ich bezweifeln. Wann hat man genug gelernt und wann ist es ok?! Wohl in diesem Fach nie!!!

Ich wünsche allen Schreiblingen viel Erfolg an den Prüfungstagen! Das schaffen wir locker…was nicht tötet, härtet ab.

Ach ja, und noch eine kleine Bitte an die Korrektoren der Examen: Geht diesmal nicht zu hart mit uns in’s Gericht, wir waren alle lieb und richtig fleissig. Wieso müsst Ihr immer an dieser besch…..en 50% Hürde rummachen. Lasst mal zur Abwechslung auch 80% oder mehr bestehen. Tut nicht weh und belebt im übrigen das Geschäft. Das schriftliche Examen qualifiziert uns wohl nicht zu guten Steuerberatern. Der Anspruch in dieser Prüfung kann nur lauten: ich will der beste Klausurenschreiber in diesem Land sein. Ein guter Steuerberater kann ich danach immer noch werden…naja, ob das der Sinn des Ganzen sein soll…?!

In diesem Sinne: wir geben nochmal alles!

Der Countdown läuft!

Montag, 28. September 2009

Servus zusammen,

nur noch 7 Tage, dann steht das schriftliche Exam vor der Tür. So schnell ging die Zeit vorüber. Wenn ich zurück denke, wieviel Zeit und Energie ich investiert habe…da war das BWL-Studium reiner Zeitvertreib dagegen. Ich hoffe nun, dass sich der Aufwand gelohnt hat und dass das Examen erfolgreich bestanden wird.

Die letzten Tage widme ich ausschliesslich der Wiederholung. Neue Themen sind gar nicht mehr ansehenswert, das was gelernt wurde muss bestmöglich sitzen und abrufbereit sein.

Habt Ihr Euch eigentlich schon Gedanken darüber gemacht, wann Ihr zwischendurch etwas esst, trinkt oder auch auf’s Klo gehen wollt? Muss doch irgendwie alles geplannt sein, damit die uns zur Verfügung stehende Zeit von 6 h möglichst effizient genutzt wird. Keine Panik, wird schon alles klappen!

Was passiert eigentlich, wenn wir nicht bestehen? Die ganze Arbeit umsonst? Nochmal die Qualen der extremen Vorbereitung erleiden? Naja, darüber machen wir uns dann mal Gedanken, wenn es tatsächlich so eintreffen sollte. Wir geben weiterhin nochmal alles und hoffen dann auf wirklich faire Aufgaben. Oder kennt schon jemand die Examens-Aufgaben??? Wenn ja, dann mal raus damit! Einfach hier als Kommentar veröffentlichen…bleibt doch alles unter uns ;-).

Erstmal weiterhin frohes lernen und bis bald…