Da haben wir sie, die Hundstage!

Hallo zusammen,

meinen zweiwöchigen Klausurenkurs habe ich gut überstanden. Ich war ja etwas skeptisch wegen den jeweiligen sechsstündigen Klausuren Abgabenordnung, Erbschaft- und Umsatzsteuer. Aber ich muss sagen, dadurch habe ich mich mit dem jeweiligen Problembereich so intensiv am Stück auseinander gesetzt wie noch nie. Jedoch vor der nächsten sechsstündigen Klausur in der AO graut es mir jetzt schon. Leider bin ich ziemlich ausgepowert gestartet, freitags noch Arbeiten und dann direkt montags der Klausurenblock. Zum Ende der zweiten Woche hin ist mir dann auch ziemlich die Puste ausgegangen. Sei es drum. Der zweite Block folgt Ende August/ Anfang September. Wobei ich jetzt doch noch einen zweiten Klausurenkurs bei Dr. Bannas besuchen werde. Da schreibe ich ab dem 14. August im zwei Wochen Rhythmus immer Dienstag, Mittwoch, Donnerstag Klausur und das viermal. Ich erhoffe mir dadurch etwas mehr Routine rein zubekommen. Leider überschneiden sich die beiden Kurse um drei Tage. Somit muss ich die drei Klausuren dann noch alleine nacharbeiten.

Mit letzter Woche Montag hat pünktlich mit den Hundstagen meine Lernzeit begonnen. Ich habe zwar die Möglichkeit im Büro zu Lernen und mir das auch vorgenommen, aber mir war es bisher definitiv zu warm dafür. Außerdem hatte ich in der letzten Woche noch tagsüber sturmfrei von meinen Männern. Im Moment habe ich einen guten Rhythmus für mich gefunden. Ich starte morgens um 7 Uhr und lerne bis 13 Uhr in der Küche. Ich habe mich dort ausgebreitet, weil der Tisch größer als im Arbeitszimmer ist. Dank der Hitze in unserer Dachwohnung wechsel ich nachmittags so etwa 14.30 Uhr in den Garten und arbeite die Fallsammlungen durch.  Ab 17.30 Uhr ist in der Regel aber Schluss mit dem Lernen. Im Garten schaffe ich zwar nicht mehr so viel wie am Morgen, aber ich bin mit meinem Pensum zufrieden. Trotzdem wird es vom Gefühl her knapp mit dem Lernen bis zu den Prüfungen. Die Hitze macht mir im Moment schon zu schaffen, aber im Winter im Dunklen Lernen macht auch nicht wirklich Spaß. Wassereis und Wassermelone stehen bei uns in der Familie im Moment ganz hoch im Kurs.

Garten 2

Wie kommt ihr mit der Hitze klar? Habt ihr noch gute Tipps zum Abkühlen? Kommt ihr mit dem Stoff und den Übungsklausuren gut durch?

Viele Grüße
Annika

15 Gedanken zu “Da haben wir sie, die Hundstage!

  1. Ich habe das Gefühl den ganzen Tag iwas anzusehen, aber nix mitzunehmen. Musst du noch Stoff lernen? Ich habe noch so viele Luecken

  2. Das ist ja ein schöner Einblick in deinen „Lerntag“. Klingt toll wie du es eingetaktet hast.
    Ich komme mit meinen Klausuren gut voran, hab aber oft das Gefühl und frag mich, was danach wirklich hängen geblieben ist. Man kann es so schwer einschätzen ob man auf einem guten Weg ist oder nicht.
    Die Hitze macht mir auch ziemlich zu schaffen und teilweise mach ich einfach mal 2 h Pause, weil einfach gar nichts mehr geht.

  3. Hallo Annika,
    also ich würde in dem Pool sitzend lernen :-) .
    Ich bin jetzt seit einer Woche zuhause und hatte mir vorgenommen in dieser und in der nächsten Woche Klausuren durchzuarbeiten. Sozusagen als Vorbereitung für den Klausurenkurs. Die Hitze nacht mir ehrlich auch zu schaffen. Ich kann mich nicht erinnern, dass es hier je so lange am Stück heiß war.
    Am Tag ist es deshalb sehr schwer zu lernen. Ab 17:00 Uhr wird es besser und dann sitze ich draussen bis es dunkel wird :-) .
    Ich schau mir die Klausuren an, mache mir Notizen und arbeite die Lösung durch. Das dauert natürlich und ich habe auch Angst, die Zeit könnte nicht reichen. Perfekt läuft es auch nicht. Es gibt noch viel zu wiederholen.
    LG und weiterhin maximale Motivation:-) .

  4. Wasser in einen größeren Eimer tun, damit die Füße bequem Platz haben. Auch ist ein wasserdichter Wäschekorb geeignet. Diesen unter den Schreibtisch tun, mit Wasser nach Bedarf befüllen und mit Eiswürfeln nachfühlen.

  5. Ich handele da nach den Empfehlungen von Knoll. Die findest du auf deren Internetseite.

  6. Ich habe es immer so gehandhabt, dass ich „mit Verstand“ aussortiert habe. Da ich direkt beim Nachsortieren auch nach markiert habe, habe ich mir die Texte durchgelesen und überlegt, ob die Änderung so massiv ist, dass ich die alte Version noch brauche. Wenn das der Fall war habe ich mir unten auf der Seite den Stand der Ergänzungslieferung mit Bleistift eingekringelt und das Alte ganz oben auf die roten Blöcke geheftet. Damit bin ich ganz gut gefahren, vielleicht auch, weil beim Lesen dann doch was hängen geblieben ist. ;o)

  7. hab dieses frühjahr bestanden und bis zur prüfung immer ALLES auf den neuesten stand einsortiert, nachmarkiert und gehegt und gepflegt. steuergesetze und richtlinien laufen nun weiter wegen dem abo, die erlasse habe ich ganz vergessen weil kein abo. nun fehlen mir bereits 5 ergänzungslieferungen. da einzeln zu teuer, kaufe ich mir den aktuellen ziegelblock einfach nochmals komplett. aber erst in ein paar monaten. nachmarkieren tu ich auch nix mehr. ein schlechtes gewissen habe ich nicht.

  8. Also ich muss sagen, dieses Jahr ist der Blog echt lame…
    Vor allem posten nur noch 2, max. 3 der Blogger Beiträge. Ich meine, das kann sich doch jeder im Voraus denken, dass die Vorbereitung nicht überaus entspannt sein wird. Dann sollen sich doch wirklich Leute melden, die wirklich Bock darauf haben (die aktiven Blogger bleiben von dieser Kritik natürlich ausgenommen)…

  9. Ja das habe ich mir heute auch gedacht. Ich schau immer wieder, ob jemand was neues geschrieben hat… und leider sind nur noch wenige Blogger übrig.

    Aber auch verständlich, alle stecken tief in der Vorbereitung. Mich hat gerade der Spamschutz nach der Summe aus 6 + 8 gefragt. Und was soll ich sagen – ich hab mir tatsächlich überlegt den Taschenrechner zu befragen *wegduck*.

  10. Nun lasst uns mal nicht auf den Bloggern herumhacken, wir sind doch sicher selbst in der Lage uns auszutauschen ohne dass ein Vortänzer auf der Bühne steht. Natürlich schaue ich auch rein um zu gucken ob es etwas neues gibt aber derzeit im Kurs passiert doch allerhand neues – da bin ich nicht sonderlich traurig dass es hier ein wenig ruhiger zugeht.

    Feststellen kann ich – Kursübergreifend – dass die Meinung herrscht jeder tut zu wenig, dabei liegt der Schnitt bei 3 Klausuren pro Tag, in einem Monat sind es 6 pro Woche. Fahrt ihr ein ähnliches Tempo oder guckt ihr (wie ich ab und an) auf die Uhr oben rechts und sagt euch Oooooch, noch 60 Tage, da hab ich ja noch Zeit ;-))

    AO läuft mies – 8 Punkte und alle sind zufrieden.
    Bilanz sind in der Regel 15-18 Aufgaben in den letzten Jahren gewesen, da pro SV 2 Punkte dann ist man schon fast da wo man hin will
    Ertrag – alles offen. Kommt die BAS und ein paar Klassiker dann läuft das, vor allem wenn hinten die übliche vGA ist.

    In dem Sinne – 60 Tage Freunde des Steuersports ;-)
    Wie seht ihr das?

  11. Ich glaube, man wird immer das Gefühl haben zu wenig zu tun… Ich habe seit dieser Woche ein kleines Motivationsloch… Vielleicht die Hitze, vielleicht das Wissen, dass ich ab nächster Woche zum Klausurenkurs gehe und da dann genug Klausuren schreibe. Ich hoffe, das ändert sich wieder.
    Am meisten Sorgen macht mir die Einkommensteuer. Da tue ich mich wirklich schwer. Und 60 Tage hört sich noch so viel an, wenn ich aber bedenke, dass ich gerade Halbzeit in meiner Freistellung habe und wie schnell das rum ging, naja wir werden sehen und hoffen, dass es bei allen gut läuft :-)

    Noch eine allgemeine Frage: Wie genau arbeitet ihr denn die Klausuren nach? Lest ihr euch die Lösungshinweise einfach nur durch und merkt euch dann den Inhalt, fasst ihr das Wesentliche zusammen oder nochmal auf eine andere Art? Ich habe immer das Gefühl, die Lösung zu lesen, alles zu verstehen, und wenn ich mir ein paar Tage später den SV nochmal anschaue, bekomme ich wenn es gut läuft die Hälfte noch zusammen.

  12. @Melanie:
    So habe ich das bei der Klausur Nachbearbeitung auch gemacht, aber ziemlich schnell gemerkt, dass das nichts bringt. Jetzt gehe ich so vor:

    Am selben Tag des Schreibens gehe ich die Lösungshinweise durch. Dabei schreibe ich alles an Themen raus, die ich fachlich nicht auf die Kette bekommen habe. Aber nur das, wo ich falsch abgebogen bin oder überhaupt nichts mit anfangen konnte – also keine Rechen- oder Flüchtigkeitsfehler.
    Diese Themen arbeite ich dann entweder sofort oder zumindest zeitnah nach: d.h. ich schnappe mir meine Zusammenfassung des Lehrhefts, gehe diese durch und suche mir Beispiele/Aufgaben aus den Lehrheften zusammen, an denen ich das Thema nochmal übe. Wenn genug Zeit ist und ich das Thema für wichtig genug erachte löse ich die Aufgabe der Klausur dann nochmal einige Tage später oder schreibe sie mir für die Zeit am Ende der Freistellung auf (Lösung dann nur stichpunktartig, da es mir hier ums Grundlegende geht). Dafür habe ich mir einen Zettel an die Wand geheftet, wo alles drauf kommt, was ich nochmal wiederholen muss.

    In dieser Art und Weise bringt mir das Nacharbeiten mehr und in der nächsten Klausur kann ich’s dann (meistens).

    (Wobei das sicher kein Patentrezept ist – es ist mein erster Versuch dieses Jahr und momentan bin ich froh, wenn ich Haas Klausuren überhaupt bestehe :-()

    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg :-)
    Verena

  13. Noch was vergessen: wenn Fundstellen auftauchen, die ich noch nicht kannte, gehe ich diese auch durch und überlege, ob mir das Wissen dieser Fundstelle was bringt. Wenn ja, dann markiere ich mir entweder das Stichwort im Sachregister oder ich mache mir ein Fähnchen dran. Ich habe aber auch echt viele Fähnchen (so ziemlich an jeder Seite), aber so greife ich das schneller, denn ich reiße sonst andauernd diese blöden Dünndruckseiten raus. Stichworte schreibe ich nur drauf, wenn es Sachen sind, bei denen ich immer vergesse, dass es sie gibt oder die extrem wichtig sind.

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