Das Examen rückt immer näher und näher

Das Examen kommt immer näher

Mein Klausurenkurs bei Knoll ist nun zu Ende.
Die zwei Wochen gingen sehr schnell rum.
Für mich war der Kurs zwar sehr anstrengend, doch konnte ich sehr viel mitnehmen.
Natürlich ist man in den Klausuren über so manchen Stolperstein gefallen, doch man sollte sich davon nicht entmutigen lassen.
Lieber im Klausurenkurs fallen wie im Oktober ;)

Etwa 120 Leute besuchten den Kurs bei Knoll, damit hatte das Ganze ein wenig Examensfeeling.

Wie sieht das dann im echten Examen aus?
Google informiert :)

stp_2009

Hier seht ihr wie es im Glaspalast in Sindelfingen beim Examen aussieht.

Die letzten Wochen werde ich jetzt noch ein paar Klausuren vertiefen und dann meine Übersichten und Zusammenfassung wiederholen.

Wie ist euer Plan für die letzten Tage?

9 Gedanken zu “Das Examen rückt immer näher und näher

  1. Ok, mehr als 2 Bücher passen nicht auf den Tisch. Das empfinde ich schon als meinen persönlichen Alptraum.
    Danke für das Bild, das ist übertrifft meine bisherigen Vorstellungen!

    Zur Zeit bin ich noch recht gelassen, aber ich empfinde die Zeit auch als rasant.
    Momentan überlege ich noch, wieviele Klausuren ich wohl noch schreiben möchte. Ich hätte noch mein NWB-Klausurenbuch. Einerseits würde ich noch gern an meiner Technik feilen (Zeitmanagement), andererseits gibt es aber auch genug nachzuarbeiten (aus dem Klausurenkurs).
    Die Frage ist: was verlerne ich in den drei Wochen, was Schnelligkeit und Arbeitstechnik angeht? Wie plant ihr euren Endspurt?

  2. Das ist ja wenig Platz, übel!

    Werde die letzen Tage noch ein paar Klausuren schreiben und noch ein wenig wiederholen. Ganz neue Themen fange ich nicht mehr an, bin der Meinung das bringt ohnehin nichts mehr so kurz vorher und verwirrt.

    Ich hoffe auf eine faire Klausur…

  3. Also ich hab letztes Jahr im Glaspalast geschrieben, es ist zwar eng, aber die 3 Backsteine passen schon drauf. Die Tische sind lang, aber recht schmal.
    Letztendlich werdet ihr fast alle Paragraphenketten eh aus dem Kopf schreiben. Man hat normal keine Zeit in Erlassen oder Richtlinien zu suchen und wenn man weiß wo es steht, kann man es meist aus dem Kopf schreiben ;-)
    Wir hatten sogar ne sehr coole Aufsicht, die jeden Morgen durch die Reihe ging und Nervennahrung verteilt hat :-)
    Ich kann allerdings Ohrstöpsel empfehlen, es ist schon ziemlich laut da drin. Und evtl. warme Kleidung je nach Temperaturen :-)

  4. Aus dem Bild würde ich aber nicht zu viel ableiten. Ich hatte letztes Jahr definitiv mehr Platz

  5. Keine Zeit zum reinschauen ist ja etwas überspitzt formuliert. Also ich schreibe die 6 Stunden zu 75% forsch durch mit §§-Ketten; den Rest habe ich macht der Stoff aus, bei dem man sich zum Satz/Halbsatz/zur Nummer doch nochmal vergissern muss, da es nicht alltäglich ist.
    In den Kursen hatte ich alle vier Backsteine nebeneinander aufgeschlagen, damit es flott von der Hand ging.

    Uns wurde im Intensivkurs übrigens empfohlen, ja nicht zu viel aus dem Kopf zu schreiben. Also klar, das Lösungsschema BilStR zum Vermögensgegenstand/Wirtschaftsgut, oder da USt-Schema – geschenkt.

    Aber gerade beispielsweise in der AO vertut man sich schnell mal. Wer hat schon den kompletten § 171 AO im Kopf? Oder die Korrekturnormen mit Sätzen, Halbsätzen, Nummern?
    Auch die Erlasse nehme ich konsequent, wenn ein entsprechendes Thema dran ist. Das kann ich mit meiner Zeit vereinbaren und vergesse keine wichtigen Fußgängerpunkte.

    Zumindest hat es in den Kursen super geklappt; im Ernstfall könnte es ja wortwörtlich eng werden….

  6. Hallo,

    ich habe letztes Jahr die Prüfung bestanden und verfolge den Blog immer noch sehr interessiert.
    Zu der Zeitfrage will ich auch gerne meine Erfahrung teilen, weil ich finde, dass oftmals viel Panik gemacht wird. Ich habe mir bei der Prüfung viel Zeit dafür genommen, um ins Gesetz zu schauen, insbesondere da man sich ja auch mal Lösungen erarbeiten muss und in dem Examen vieles neu sein wird. Wenn man dann einfach los schreibt, weil man von Anfang an den Zeitdruck zu sehr an sich ran lässt, dann leidet m.E. bestimmt öfter die Qualität darunter.
    Ich habe letztes Jahr an den ersten beiden Tagen 14/15 Seiten geschrieben und am 3. Tag ca. 24/25 Seiten. Jedem, dem ich das nach der Prüfung erzählt habe, der meinte das sei viel zu wenig…
    Ich finde man sollte sich von den pauschalierten Aussagen wie „keine Zeit um ins Gesetz zu schauen“ und „man muss mindestens 30-40“ Klausuren geschrieben haben einfach keinen Druck machen lassen, sondern sein eigenes Ding machen.
    Ich wünsche allen viel Erfolg!

  7. Gibt es hier auch Kandidaten (evtl auch welche aus dem letzten Jahr) die auch Klausuren von unterschiedlichen Anbietern geschrieben haben? Wie seid ihr da damit umgegangen, wenn der Erwartungshorizont da teilweise meilenweit auseinander liegt?
    Ich habe gerade das Problem und bin verunsichert, woran ich mich nun halten soll…
    Vielleicht gibts da ja Erfahrungsberichte?

  8. Rena, ich habe Klausuren von Haas, Bannas und Knoll geschrieben; bei Bannas und Knoll Präsenzklausurenkurse belegt. Ich habe mich jeweils an dem Dozenten orientiert, bei dem – für mich – der Lösungsweg logisch erschien. In meinem Fall waren es Ertragsteuern – Knoll, AO – Bannas, USt – Knoll, ErbSt – Schema;) geschenkt, BilStR – Bannas. Persönlich fand ich dir Musterlösungen von Haas am schlimmsten, da – im Vergleich zu den anderen Anbietern – zu wenige Paragraphenketten zu finden waren. Ich bin der Meinung, dass die Klausuren von Knoll mich am besten auf den Ernstfall (vor allem am 2. Tag) vorbereitet haben, es ist aber auch Glücksache. Wenn du auf Unstimmigkeiten stößt, schreib beide Anbieter an und lass dir die Lösung erklären. Dann musst du für dich entscheiden, welche “die richtige” ist ;) viel Erfolg!

  9. Ich hatte auch drei Anbieter; die ersten beiden parallel und den letzten als Klausurenintensivkurs.
    Die ersten beiden haben noch einmal gut das Basiswissen gefestigt und für mehr Sicherheit in Sachen Technik gesorgt. Bei dem letzten Kurs fühlte ich mich als Vollversager. Alles war extrem schwer und die Formulierungen waren so viel anders.

    Beim Nacharbeiten der mittlerweile korrigierten Klausuren fiel mir a) auf, dass ich zu 85% die Klausuren bestanden habe und b) die Fußgängerpunkte einfach anders strukturiert, aber doch ähnlich wie bei den anderen Anbietern vermittelt werden. Das beste war: es haben sich alle ergänzt. Ich hatte einfach nur selbst den Überblick verloren und war zu demotiviert, mir meinen eigenen Müll nochmals zu Gemüte zu ziehen.

    Mein Problem bislang ist: ich bestehe die Probeklausuren zum größten Teil, aber kaum besser als 4,0 oder 4,5. Ich hätte so gern noch eine 3,… gesehen, um mich sicher zu fühlen. In der Echtklausur kommt ja auch noch die Aufregung hinzu… :(

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