Die richtige Klausurtechnik

Für das Steuerberaterexamen ist Wissen nicht alles. Schaut man sich die Klausuren der letzten Jahre an, kann man sich anhand der Verteilung der Punkte auf seine Kerngebiete fokussieren und auch mit nicht allumfassendem Wissen das Examen zum Steuerberater bestehen. Christoph Juhn zeigt in einem Video auf nwb.de, wo die Schwerpunkte liegen und welche Lerntechnik zum Erfolg führt.

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22 Gedanken zu „Die richtige Klausurtechnik

  1. Was ein Blödsinn dieses Video!

    Letztes Jahr stand man aber dann schon da, weils für Gewerbesteuer 22 Punkte gab und für Kö nur 6…

  2. …dafür waren in Einkommensteuer die nötigen 40+ Punkte geschenkt (!!!!!)

    Jemand der noch nicht von R6.6 EStR gehört hat ?
    Oder dass man bei Grundstücken an 6b EStG denkt?

    Der EST Teil war ein GESCHENK!!!

    Gewerbesteuer die Grundlagen hingepinselt und in KSt die Definition einer vGA hingeklatscht, das macht man aber doch jedes Jahr (bevor man die Aufgabenstellung überhaupt gelesen hat, oder?)

    Das Video ist schon richtig. Leute, es sind IMMER die Klassiker die man drauf haben muss (weil man die auch bei jedem Anbieter hoch und runter vorgebetet bekommt).

  3. Ich kann Hansis Meinung nur bestätigen:

    Was für ein Quatsch dieses Video!!!

    Als wenn sich im Voraus planen ließe, in dem einen oder anderen Teil der Klausuren 33, 25 oder, was weiß ich, 47 Punkte zu holen…

    Gebt Gas, lernt, versucht, so viele Punkte wie möglich zu holen. Wichtig insbesondere, in der Tat, ist der erste Tag, da ist es Geschmackssache, wie lange Ihr beim AO-Teil verbringt, falls Euch AO nicht so sehr liegen sollte.

  4. @ Maria Kling
    ESt, Kö und ErbSt war in meinen Augen am leichtesten, da hast du recht.
    Trotzdem hatte ESt mit dem InvStG auch einen knackigen Teil.

    Es gab jedoch genug Jahre, wo es anders war. Ich erinnere nur gerne an die Lohnsteuer in 2016, die Bauabzugsteuer oder auch gerne an die Renten in 2017 oder auch an die Aktien in 2017.
    Da waren 40 Punkte nahezu unmöglich.

    @ Attila

    Wie immer einer Meinung 😉

    Schließe mich dir sogar an, dass der erste Tag am wichtigsten ist. Einfach, um ein gutes Gefühl zu bekommen…

  5. Ab Minute 6 hatte ich vor Lachen Tränen in den Augen, selten so ein Blödsinn gehört.

  6. @Hansi und once upon a time tax:

    Gleichwohl hat sich der Kollege im Video anscheinend (oder doch nur scheinbar?) ernstgenommen mit seinen Tipps…

    Während wir gelacht, geweint oder einfach nur den Kopf geschüttelt haben, haben wir dem Mann unrecht getan, er meinte es gut und hat sich solche Mühe gegeben (vielleicht auch Mühe gegeben, ernst zu bleiben?)!

  7. @ Attila

    Ich glaube, er meinte das wirklich vollkommen ernst. Hat sich halt nur auch ein wenig verrechnet, nach seiner Berechnung sind in ESt nur 59 Punkte rausgekommen, laut seiner Bepunktung waren es aber 69.

    Würde mal gerne wissen, bei welchem Anbieter der unterrichtet. Ziemlich unseriös… zumal man auf einer 3,0 wie laut Video angekündigt immer noch nicht landet.

  8. Der Kollege ist nicht in der Lage drei Zahlen zu addieren (15 + 25 + 29 = 59?), dementsprechend hilfreich würde ich seine „Technik“ einordnen…

    29 Punkte in ErbSt? Dafür müsste man schon sehr gut rechnen können -.- Dort sind maximal 30 Punkte zu holen und ich würde behaupten das hat im letzten Jahr kein einziger Teilnehmer geschafft! Und Robert Rundlich ist schon seit ein paar Jahren endgültig verstorben…

    Wieso bekommt jemand – mit offensichtlich so wenig Ahnung vom Examen – so eine Bühne vom NWB Verlag?

  9. er ist auf jeden fall eloquent.

    verstehe seinen ansatz.

    aber finde dass man note einer klausur nicht planen kann.

    er wirkt aber ganz symlathisch.

    bg

  10. @all:

    Auch bei aller Eloquenz, gutem Aussehen und/ oder Attraktivität…

    Es gehört hier und da doch ein wenig mehr dazu, Steuerberaterprüflingen Ratschläge an die Hand zu geben.
    Das, was hier angeboten wird, ist unseriös und wiegt Prüflinge in falscher Sicherheit; einfach nur grober Unfug…

    Würde ich besser aussehen und/ oder attraktiver sein, ich stellte mich sofort zur Verfügung, ein Video zu drehen… 🙂
    Wobei… mit Mudschutz sehe ich gar nicht mehr sooo schlecht aus 😉

  11. @ StB2020:

    Laut Homepage unterrichtet er hier:

    – seit 2013 Lehrbeauftragter für Steuerrecht der Hochschule für Oekonomie und Management (FOM) an den Standorten Köln/Bonn/Aachen
    – seit 2014 Fachreferent der Steuerberaterverbände Köln und Westfalen-Lippe
    – seit 2018 Gastdozent an der Bundesfinanzakademie im Bundesministerium der Finanzen (Brühl/Berlin)

    Und so wenig Ahnung kann er nicht haben: „Er hat das Steuerberaterexamen
    im Alter von 25 Jahren bestanden und war damit einer der jüngsten Steuerberater im Gebiet der Steuerberaterkammer Köln. Mit seiner Gesamtnote von 2,8 zählte er zudem zu den 5 % der
    besten Absolventen […]“
    (Quelle: http://media.nwb.de/hp/NWB_de/KarriereFuehrer/Karrierefuehrer_2014.pdf#page=50)

  12. Ich kann mich auch hinstellen und behaupten, dass ich da Examen mit 2,XX bestanden habe. Überprüfen kann es keiner !

    Bei dem Spruch „wenn ihr ins Steuerberaterexamen geht und keine Ahnung von Steuern habt, dann schreibt doch einfach eine 2,0 in Bilanz“ konnte ich mich auch nicht mehr zurück halten.
    Mal ernsthaft: Das ganze Video kam doch ziemlich halbherzig rüber und diente doch einfach nur einer Präsentation von sich selbst, was er und seine Kanzlei doch für tolle Hechte sind. Klassisches Werbevideo halt mit beigefügter rumrechnerei, mit wie vielen Punkten man das Examen dann sicher in der Tasche hat. Finde ich sodann etwas peinlich, dass das ganze von einem seriösen Unternehmen wie NBW derart angepriesen wird!

  13. @ StB2020

    Da hast du völlig recht!

    Außerdem ist jeder Diplom Finanzwirt mit 25 Steuerberater, wenn er im März April oder Mai Geburtstag hat… Die lassen sich halt nur meistens nicht bestellen.

    Und wenn er 50 Klausuren geschrieben hat und selbst noch einen Klausurentechnikkurs zum normalen Klausurenkurs und zum normalen Vorbereitungskurs besucht hat, kenne ich Diplom Finanzwirte bei uns, die nur einen Klausurenkurs 2 Wochen vorher besucht haben und genauso gut bestanden haben.

  14. Nur weil jemand fachlich sehr gut ist heißt das noch lange nicht, dass derjenige den Stoff vermitteln kann geschweige den brauchbare Tipps hat.

  15. @ once upon a Time tax

    Da hast du völlig recht. Aber im Umkehrschluss muss man finde ich schon fachlich gut sein, um unterrichten zu können. Sonst kann man Rückfragen einfach nicht beantworten.

  16. Ich habe mich bei dem Video köstlich amüsiert. Wenn man sich das Video anschaut und das mit seinem Werdegang vergleicht, würde man meinen morgen ist der 1. April und nicht der 1. Mai. Wenn jemand der jüngste Steuerberater werden möchte, mein Vorschlag: geht in die Finanzverwaltung, Bestehensquote bei Diplom- Finanzwirten über 90 % Prozent, danach reduziert ihr die Arbeitszeit (Achtung in Hessen ist das nicht mehr möglich) macht den Master und die Prüfung nach 2 Jahren Berufserfahrung. Dann seid ihr in 5 Jahren Steuerberater mit einer Garantie von 90% und vielleicht noch nicht mal 25😉

  17. Reduzierung der Arbeitszeit wegen Vorbereitung auf Steuerberaterprüfung in den ersten 3 Jahren nach Studium nicht möglich

  18. @ Rotenburger

    Da hast du völlig recht. Und das StB Examen machst du dann mit einem kleinen Klausurenkurs. Nicht so wie er mit 3-4 Kursen…

  19. Ich halte dieses Video auch für unseriös, irreführend und unpassend.
    Klingt ja fast so, also könnte somit jeder eine 3,0 schreiben und wer nicht, ist doof.
    Diese Taktik mag in der Theorie stimmen, geht in der Praxis aber einfach nicht auf.

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