Endlich Lockerungen in Aussicht

Hallo Ihr Lieben,

lange nicht mehr geschrieben…

Die letzten Wochen ging es aber auch drüber und drunter. Meinen persönlichen Lernplan musste ich wöchentlich durch den Ausfall von Präsenzkursen, Bibliotheksschließungen und Lerngruppen umstellen.

Zum Glück muss ich dazu nicht auch noch Homeoffice machen, sonst wäre meine Wohnung noch chaotischer als sie jetzt schon ist.

Ich habe in den letzten Wochen eine Lernstrategie für mich gefunden, die ganz gut läuft. Ich versuche mir anhand des Knoll-Klausuren Fernkurses den Stoff anzueignen, und habe erstmal den Präsenzkurs, der sich zum Onlinekurs entwickelt hat, vernachlässigt. In den Knoll Klausuren sind zwar schon ziemlich spezielle Sachen dabei, aber eigentlich klappt es ganz gut…

Wie sieht es bei euch aus? Wie kommt ihr mit dem Lernen voran?

Und dann gab es da ja auch noch ein anderes Thema, was mir in den letzten Tagen Kopfzerbrechen bereitet hat.

Die Anmeldung zur Prüfung… Mir fehlten noch ein paar Zeugnisse, die ich eigentlich beglaubigen lassen musste. Aber zum Glück habe ich jetzt einen spontanen Notfalltermin beim Bürgeramt bekommen 🙂

Und mit den anstehenden Lockerungen öffnen jetzt hoffentlich bald wieder die Bibliotheken. Da lernt es sich für mich besser. Oder könnt ihr gut zuhause lernen?

Liebe Grüße

6 Gedanken zu „Endlich Lockerungen in Aussicht

  1. Aktuell ist der Stress im Büro so groß, dass ich nur am Wochenende zum lernen komme. Fühlt sich irgendwie deutlich zu wenig an.
    Von daher ist der Lernfortschritt aktuell ziemlich dürftig, kommen aber bald auch wieder bessere Zeiten.
    Meine Anmeldung zur Prüfung ist auch noch nicht losgeschickt. Beglaubige Zeugnisse habe ich nun endlich, nun warte ich noch auf die Arbeitgeberbescheinigung und dann kann diese hoffentlich heute oder morgen endlich abgegeben werden.

  2. Zeugnisse müssen derzeit nicht beglaubigt sein, einfach mal in der Kammer anrufen und sich das bestätigen lassen falls Zweifel vorhanden sind. Manchmal frage ich mich, wer hier so alles Berater werden will. Leute – ihr wollt Berater werden, da muss man sich schon bissl auf den aktuellen Stand der Dinge bringen. Bissl Eigenregie, auch was die eigenen Baustellen angeht.

  3. Hallo zusammen,

    ich habe letztes Jahr die Prüfung geschrieben und auch mit 3,8 bestanden. Ich kann euch nur empfehlen wirklich fast jede Woche eine Klausur zu schreiben.
    Jetzt kommt die Zeit in der es darauf ankommt, ob ihr bei den Klausurenkursen (im Juli / August / September) ein gutes oder ein schlechtes Gefühlt habt, denn die Fehler bzw. das Übersehen von Sachverhalten (diese werden sich grds. von Anbieter zu Anbieter immer wieder ähneln und wiederholen) könnt ihr jetzt schon durchleben, dann im Klausurenkurs nochmal und in der Prüfung selber werdet ihr dann die Dinge erkennen. Alles eine Sache des Fleißes.
    Bei mir ging es los im Dezember und ich habe ausschließlich Klausuren geschrieben. Diese waren natürlich furchtbar schwer und man hat sich da nur durchgequält. Ich habe Gott sei Dank einen Mitstreiter gehabt, mit dem man zusammen alles durchgesprochen hat.
    Jetzt wo das Wetter so schön ist und man Stress auf der Arbeit hat, schiebt man das natürlich gerne heraus, aber die Fehler in den Klausuren muss man machen, um daraus zu lernen und in der Ernstsituation diese dann erkennen.

    Kleines Beispiel, was ich meine aus der diesjährigen Klausur: In einem Nebensatz wird erwähnt, dass es auch Bewirtungsaufwendungen gibt und auf die sonstigen Kosten gebucht wurden.
    Man muss diese (natürlich 😉 ) gem. § 4 Abs. 7 EStG auf ein ausgewiesenes Konto buchen. (sind wahrscheinlich 4-5 Punkte die man schnell übersieht, wenn man dies vorher noch nie in einer Klausur falsch gemacht hat, aber super schnell holen kann, da man wirklich nicht viel dazu schreiben muss und direkt beim Lesen der Aufgabenstellung weiß, was hier gehört werden will.

    Viele Grüße

  4. Es ging bei den Bewirtungskosten um einen Unternehmer, der eine Reise teils geschäftlich, teils privat vorgenommen hatte. Für den SV waren 3 Punkte vorgesehen und es ging nur darum sämtliche Kosten (Flug, Hotel inkl Bewirtungskosten) anhand des privaten/geschäftlichen Anteiles aufzuteilen und auf das entsprechende BMF Schreiben zu verweisen. Das war der ESt-Teil, da wurde nix gebucht 😉

    Am 3. Tag – da wo gebucht wurde – ging es wie immer um die Klassiker. 40 Punkte wirklich leicht gemacht:
    Es gab eine Maschine die abgebrannt ist (R6.6) und eine Ersatzmaschine wurde angeschafft, dann wurde ein LKW geleast, ein Gebäude verkauft, ein neues angeschafft und zwei Erdfindungen sollten auch noch aus dem Aufwand raus und als immaterielles WG aktiviert werden. Das reichte locker für 40 Punkte – der mittlere Teil war da schon schwerer, aber 1.+3. Teil brachten 65 Punkte, davon 40 wirklich leicht zu holen….

    Jeder (!) der sich die Klassiker in den Klausuren gründlich anschaut – und das ist eben Leasing, BAS, 6b, R6.6 etc. wird es schaffen. Das Ei wird nicht neu erfunden, es kommt immer das selbe. Und ja, es kam tatsächlich das Investmentsteuergesetz dran zum ersten mal (3 Punkte) aber da das Investmentsteuergesetz nicht auf dem Hilfsmittelerlass als mitzubringen gelistet war wurden diese Punkte blind gegeben. Wieder einmal ein Fehler des Aufgabenerstellers bzw. die Koordination zwischen der Person welche die Aufgaben erstellt und der Person welche den Hilfsmittelerlass heraus gibt 😉 Klausuren Klausuren Klausuren – und ein guter Grundkurs damit das Verständnis vorhanden ist warum man es in den Klausuren so löst wie man es tut (tun soll).

  5. @ Anja de Veer

    Am zweiten Tag in Ertragsteuerrecht wurde sehr wohl „gebucht“.
    Du sagst doch selbst, dass es um einen Unternehmer (genauer gesagt Gewerbetreibenden) ging.
    Dieser hatte eine Maschine die abgefackelt ist, R 6.6.
    Dazu hat er auch diese Reise bestritten, wie du zutreffend aufführst.

    Und dieser hatte Bewirtungskosten. Diese Bewirtungskosten waren wegen § 4 Absatz 7 nicht Abziehbar, wie deine Vorrednerin völlig richtig gesagt hatte, da die Bewirtungskosten nicht auf separaten Konten „gebucht“ wurden.

    Also 4(7) estg und keine Aufteilung 70/30

  6. Hallo,

    mich würde mal Interessieren wie hier die Meinungen sind bezüglich einer Maskenpflicht während des Examens.

    Ich für meinen Teil muss sagen, das es für mich nicht funktioniert. Das Atmen darunter finde ich sehr unangenehm.

    Ich weiß bis dahin ist es noch lange und keiner weiß was dann ist. Aber ich mach mir trotzdem schon Gedanken darüber. Da es für mich ein Grund wäre dieses Jahr nicht anzutreten.

    Viele Grüße

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