Es geht weiter…

Hallo liebe Mitstreiter,

das Beste zuerst: Ich habe bestanden !!!

Ich bin immer noch ganz durcheinander und kann das gar nicht fassen, aber von Anfang an:

Als Herr Schell gepostet hatte, dass in MV die Ergebnisse raus sind wurde ich ganz nervös. Da ich in Niedersachsen geschrieben hatte, sollten hier erfahrungsgemäß die nächsten Ergebnisse bekannt werden. Jedenfalls war ich am Donnerstag mit Arbeitskollegen auf dem Weihnachtsmarkt als mich die Nachricht erreichte, dass eine Freundin (auch Niedersachsen) ihr Ergebnis schon hatte und bestanden hatte. Tja, jetzt war ich nicht zuhause und wurde zunehmend nervöser. Da keiner zuhause war, lag mein Einschreiben nun bei der Post und ich konnte es erst heute ab 10 Uhr abholen. Pünktlich um 9.58 Uhr stand ich in der Post und habe meinen Brief in den Händen gehalten. Noch auf dem Weg zum Auto habe ich den Brief aufgerissen und konnte gar nicht glauben dass ich bestanden hatte. Als erstes musste ich noch an Ort und Stelle meinen Mann anrufen der wahrscheinlich vor lauter Geheule gar nicht verstanden hat was ich ihm sagen will.

Jedenfalls konnte ich mich auf dem Weg zur Arbeit kaum beruhigen und natürlich waren meine Kollegen auch gespannt ob sie gratulieren oder trösten sollen. Ich konnte nur noch sagen „bestanden“ und mein Geheule ging weiter. Die ganze Anspannung der letzten Monate fiel von mir ab.

Leider hat mein Bestanden auch einen bitteren Beigeschmack. Eine weitere Freundin hat leider nicht bestanden und unsere Ivonne auch. Fühlt euch umarmt und macht unbedingt weiter. Ihr schafft das !

So, jetzt werde ich mit meinem Mann anstoßen.

Jeder der sich diese Prüfung antut, verdient den größten Respekt, Hut ab. Auch wenn es nicht gereicht hat, macht weiter, ihr schafft das !

Eure Susann

361 thoughts on “Es geht weiter…

  1. 1. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass in einigen Bundesländern der Schnitt nicht positiv zum Vj abweicht. Auch die Gewichtung der Noten soll nicht außergewöhnlich sein.
    2. Es gibt vermutlich Bundesländer, in denen deutlich mehr Teilnehmer bestanden haben und auch bessere Noten im Vergleich zum VJ erzielt haben. Hierzu zählt nach unserer Analyse im Vorbereitungskurs Hamburg und insbesondere Niedersachsen. Aber selbst in Niedersachsen sind in den ersten Runden genügend 4,3 er oder 4,5 er durchgekommen.
    Weshalb es zu so gravierenden Unterschieden in den einzelnen Bundesländern kam, kann sich jeder selbst beantworten. Hier gibt es sicherlich verschieden Möglichkeiten.

  2. Jetzt muss ich mich auch mal zu Wort melden, da anscheinend so viele davon ausgehen, dass das Jahr 2018/19 so viel leichter gewesen ist als sonst. Ich habe aus verschiedenen Quellen (Lehrgangsanbieter für die Mündliche, Arbeitgeber und andere Prüflinge) gehört, dass dieses Jahr definitiv nicht leichter war, sondern einfach nur der normale Standard, wie auch vor 2016 und 2017. Da in den beiden Jahren einige nicht bestanden haben und so dieses Jahr viele im Zweit- oder Drittversuch sind, ist die Teilnehmerzahl zum schriftlichen Examen anscheinend deutlich höher gewesen als in Vorjahren und daher logischerweise haben es auch Mehrere in die Mündliche Prüfung geschafft. Somit ist klar, warum viele das Gefühl haben, es hätten so viele bestanden. Es war ein normales Prüfungsjahr vom Niveau her in Langzeitdurchschnitt, in dem einfach nur mehrere Prüflinge teilgenommen haben und nicht ein „leichtes Jahr“.

  3. @MnG87

    als Diskreditierung habe ich es auch nicht verstanden, erkläre mir nur so diese teilweise extrem voneinander abweichenden „Bekanntenkreis-Quoten“. Merke ja selber bei mir, dass man sich fast ausschließlich oder überwiegend mit Leuten austauscht, die einen ähnlichen Hintergrund haben und auch noch fast den gleichen Vorbereitungsweg gehen bzw. gegangen sind. Dass deren Noten weniger variieren als es in der Gesamtbetrachtung der Fall ist, ist statistisch logisch.

  4. Hallo Zusammen!

    Also ich war bei Bannas München in der mündlichen Simulation unter de rLeitung von Hr. Bähr. In Bayern haben 5% mehr bestanden als im Durchschnitt. Aber völlig normal! In 2013/2014 haben z.B. 11% mehr bestanden!
    Dieses Jahr haben auch viel mehr geschrieben als in den Vorjahren!
    Und, laut seiner Aussage war AO dieses Jahr gut machbar, somit gab es bessere Noten.

    An alle Münchner: ein Prüfer(Hr. Costa) soll in München letzte Woche BWL geprüft haben!!!!

  5. An alle diejenigen, die 2018 geschrieben haben: schaut euch doch einfach mal die Klausuren an von den Vorjahren.
    Tag 1: Da in ErbSt der ganze 13a,13b-Rechenkram dabei war, fand ich diese in 18 sogar noch sportlicher als in den Vorjahren. Sonst erinnerte mich die Aufgabe teilweise an 17, da musste auch der Substanzwert eines Betriebes berechnet werden. USt und AO waren eigentlich wie immer.
    Tag 2:Ertragsteuer: Gewerbesteuer 2017 war im Gegensatz zu 18 geschenkt, das war ein Standarddurchlauf. Einkommensteuer war 2017 wie 16 recht lohnsteuerlastig, in 18 hatten wir endlich unsere 15,16,17er-Einkünfte wieder, s. 2015 und abwärts. Körperschaftsteuer war eigentlich wie immer.
    Tag 3: in 2018 machbar, in 2017 machbar, in 2016 machbar…..
    Ich fand die Klausur eigentlich vergleichbar.

  6. Warten wir mal die Statistik ab und dann reden wir weiter, ob die 18er Prüfung vergleichbar war.

  7. Moinsen, hier ist die Keule, ihr erinnert Euch ? Der 4,5 er! Bin gestern Berater geworden. Es war nicht einfach, aber ich habe schon schwierigere Situation in meinem Leben erlebt. Ich denke, es kommt viel auf den Auftritt an. Ihr müsst vor allem mit Persönlichkeit überzeugen. Zum Fachlichen :
    Es waren tw komplexe Sachverhalte zu bearbeiten. Wirklich protokollfest war niemand, das hatte uns doch sehr überrascht.
    Insgesamt sollte man auch als 4,5 er das Wissen haben, zu bestehen. Am Ende kommt natürlich die Portion Glück hinzu! Allen Prüflingen noch viel Erfolg!

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