Formalitäten und Logik

Hallo miteinander,

wie mich der nwb-Blog gerade wissen ließ, sind es zwar noch 191 Tage bis zur Prüfung. Aber nach dem ich neulich Nacht einen Prüfungsalbtraum hatte, beschäftigen mich seither einige Fragen.

So z. B.
– schreibt man besser auf liniertem oder karierten oder gar blanko Papier?
– wenn 2017 doch der Rechtsstand 2016 geschrieben wird, wieso wird dann 2017 überhaupt noch nachsortiert?
– die vorherige Frage betrifft ganz speziell die RIchtlinien und Erlasse. Folgt man der Verwaltungsmeinung aus 2017 für die Klausur nach dem Rechtsstand 2016?
– Bedeutet Rechtsstand 2016 Rechsstand zum 31.12.2016? Wenn in den Sachverhalten etwas zu verschiedenen Zeitpunkten stattfindet, wäre ja richtigerweise der zu diesem Zeitpunkt maßgebliche Rechtsstand anzuwenden?

Fragen über Fragen. Kann jemand helfen?

12 Gedanken zu “Formalitäten und Logik

  1. Ich versuche mal zu helfen:
    -Papier ist während der Vorbereitung Geschmackssache, ich habe immer auf karriert geschrieben, ist auch praktisch für die die Zahlenreihen. Im Oktober wird von vielen Kammern das Papier gestellt
    – in fast allen Bereichen ist Stand 2016 nur USt ist Stand 2017. Nachsortieren macht Sinn gerade in Bereich Richtlinien und Erlasse, da diese evtl. bei unseren Prüfung schon berücksichtigt werden aber jetzt noch nicht abgedruckt waren. Und ja es bedeutet Stand 31.12.2016

    LG Heike

  2. In UST und AO wird der aktuelle Rechtstand geschrieben. Da in der Aufgabenstellung steht: beurteilen sie den Sachverhalt nach der aktuellen Rechtslage. Deswegen muss die aktuelle Ergänzungslieferung einsortiert werden.

  3. Wir bekamen in der Ernstfallklausur kariertes Papier gestellt, eigenes Papier durfte nicht verwendet werden. Für die Übungsklausuren habe ich mir kariertes Papier mit Korrekturrand gekauft, ist aber kein Muss.

    Eigene Aufschriebe habe ich nur am Anfang gefertigt, ich habe dann irgendwann nur noch in die Skripte reingeschrieben und parallel dazu Lernkärtchen gefertigt, wenn mir etwas wichtig erschien.

  4. Kariertes Papier, da dieses auch in der schriftlichen Prüfung ausgegeben wird.

  5. Ich habe bei der Vorbereitung auf “handschonendes” Papier (sehr glatte Oberfläche) gesetzt. An das Papier in der Klausur musste ich mich nicht gewöhnen.

  6. in NRW ist es rautiertes Papier. Insbesondere bei Zahlen und Berechnungen ist es was anderes und man sollte sich daran gewöhnen

  7. Ganz ehrlich…. meint ihr das sowas entscheidend ist? Ich könne an dem Tag auch auf pinkem Papier mit Einhörnern im Hintergrund schreiben….

    Ich finde einige machen sich zu viele gedanken über unwichtige sachen….

  8. Ich stimme Mr. Pink vollkommen zu! Es gibt weitaus wichtigere Dinge über die man sich unterhalten kann. Mir wäre es auch sowas von egal auf was für einem Papier ich schreibe. Entscheidend ist das Wissen. Denn nur weil ich auf kariertem, liniertem, pinkem Papier schreibe, erziele ich nicht eine bessere Note.

  9. Pinkes Papier könnte den notwendigen halben Punkt bringen, der dir zur 3 vor dem Komma fehlt, weiblicher Korrektor vorausgesetzt.

  10. Für mich macht das schon einen Unterschied, ob das Papier liniert, kariert oder rautiert ist. Man passt seine Schrift doch entsprechend an, dass das ein ordentliches gesamtes gibt. Also meine Schrift auf rautierten Papier sieht anders aus als auf kariertem Papier. Insbesondere die Berechnungen und die Zahlen. Wenn man kariert gewöhnt ist, dann kann das auf rautierten Papier anfangs schnell eine Schmiererei werden.

    Beitrag ist kein Witz. Ich hätte das bei meinem Termin ganz gerne gewusst und hätte vom ersten Tag an entsprechend rautiertes Papier verwendet.

  11. Wenn man dermaßen unflexibel ist, dass einen die Papierart schon aus dem Konzept bringt, dann viel Spaß bei der ESt-Klausur :D Ganz ehrlich, ich habe meine Vorbereitung quasi erst im Juni begonnen und vorher so gut wie nichts gemacht. Es hat trotzdem geklappt und wenn ich das hier so lese (auch in anderen Blog-Einträgen) denke ich es scheitert bei den wenigsten an der Vorbereitungsintensität/dauer oder Motivation sondern schlicht und einfach an der Unfähigkeit sich auf das wesentliche zu fokussieren und zu erkennen was wirklich “kriegsentscheidend” ist.

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