In der Hand des Schicksals

Hallo Ihr Lieben,

es ist Zeit für ein Zitat von Goethe:
Noch immer auf der Woge mit meinem kleinen Kahn, und wenn die Sterne sich verstecken, schweb‘ ich so in der Hand des Schicksals hin, und Mut und Hoffnung und Furcht und Ruh wechseln in meiner Brust.

Die Welt da draußen verändert sich gerade sehr schnell, darauf haben wir keinen Einfluss.
Wir können jetzt natürlich wieder in die gleiche Lähmung und Depression fallen, wie im Frühjahr …

Ist das Sinnvoll, im Hinblick auf die anstehende Prüfung?
Die Prüfung wird stattfinden,
sowohl die Mündliche als auch im Oktober die Schriftliche!

Ich bitte euch,
nein,
ich beschwöre euch, reißt euch zusammen und zeigt Engagement und Interesse an und in diesem Blog.

Kämpft gegen diese Hoffnungslosigkeit und Lähmung an und konzentriert euch aufs Lernen.
Wenn ihr die Hoffnung verliert, ihr etwas nicht versteht oder irgendein Brett vor dem Kopf habt, nutzt diesen Blog.

Blöde Fragen gibt es nicht!!!!

Dem gelegentlichen Augenrollen meines Mannes entnehme ich, dass er das anders sieht …
Aber er beschwert sich nicht, es wusste worauf er sich einlässt.
Blond ist viel mehr als eine Haarfarbe …

Aber in diesem Blog spielt das keine Rolle. Trolle übernehme ich …

Wir haben hier einen keimfreien Raum, in dem wir uns gegenseitig unterstützen können.
Lasst uns diesen Raum nutzen und gemeinsam gestalten.
Wie wäre es, wenn wir in der nächsten Zeit Themenblog machen würde?
Einen für die Schriftliche und einen für die Mündliche?

Für die Schriftliche würde ich eure Anregungen aufnehmen und für die Mündlich könnten wir vielleicht Lea zurückgewinnen …

Und selbstverständlich werden mir daneben noch jede Menge Zitate und Lebensweisheiten über den Weg laufen, an denen ich euch teilhaben lasse werde…
unter uns,
so ein bisschen Weltuntergangsstimmung nimmt mir doch nicht meine gute Laune … …

Dieser Blog ist dafür gedacht,
dass wir uns austauschen und gegenseitig Kraft geben auf dieser Reise …
Es gibt hier so viele Blogseniors, welche die Prüfung bestanden haben und bereit sind uns zu helfen.

Ihr Erstreisenden, vor welchem Thema habt ihr den größten Respekt, wo braucht ihr Unterstützung? Ihr liebgewonnenen Stammgäste, Hand aufs Herz, bei welchem Thema bekommt ihr Schnappatmung? Ihr Lieben auf der Zielgeraden, gibt es Angstthemen in der Mündlichen die wir hier Thematisieren könnten?

Diese News und Nachrichten und Sonderberichterstattungen lenken uns nur von unserem Ziel ab …

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Kraft, Spaß und Zeit beim Lernen

LG aus Berlin
Beate

P.S. Umwandlung erst, wenn ich mein Trauma überwunden habe…

7 Gedanken zu „In der Hand des Schicksals

  1. Liebe Beate, dein Blog ist einfach klasse. You made my day mit der Aussage zu Steuer und Studium wegen Vorbereitung auf die mündliche Prüfung. Die gleichen Gedanken hatte ich auch und musste echt schmunzeln wie ich deinen Eintrag hierzu gelesen habe. Danke dir für dein Engagement und deine Ideen.
    Ich hab damals geschrieben, dass ich trotzdem deine Entscheidung zurück zu treten mutig finde, warum? Weil man sich ja insgeheim ja doch immer damit befasst das Ganze für die Schriftliche noch einmal durch zu machen und man ja schon weiß was auf einem zu kommt. Auch ich werde es noch mal anpacken. Was mir persönlich richtig Bauchgrummeln macht ist das Thema Freistellung. Ich denke nicht das mein ArbG nochmals einer zustimmen wird. Die erste war schon ein ziemlich harter Kampf. Eines steht für mich fest, 40 std Woche und sich für die Prüfung vorbereiten, no way! Ich hatte es mal versucht und ich bin einfach nicht der Typ dafür und es bleibt so viel Kraft und Konzentration auf der Strecke. Da gehe ich daran kaputt. Mein Kopf dreht die ganze Zeit Kreise.. Stunden reduzieren? Auf wie viel? Ist das machbar?
    Über Erfahrungen würde ich mich sehr freuen.. Denke das ich nicht die Erste bin die vor so einem Problem steht..
    Ich hab das Glück das mein Partner voll hinter dem Berater steht und mein Hobby auch akzeptiert. Er möchte auch das ich es auf alle Fälle noch einmal versuche, auch meine ganze Familie steht voll dahinter. Das ist schon sehr viel wert, das unsere Lieben es ertragen und Verständnis dafür haben.
    LG

  2. Liebes Steuermädl,
    ich bin zwar erst seit 05/2020 mit der Vorbereitung auf das Examen 10/2021 beschäftigt aber konnte für mich einiges aus der Vorbereitung auf den Fachwirt lernen.
    Damals habe ich 40 Std. gearbeitet + Kurs am Samstag + lernen „“. Diesmal habe ich von Anfang an meine Stunden reduziert. Ich arbeite nun 34 Stunden verteilt auf Mo. – Do. d. h. 8,5 Stunden pro Tag + Pause. Den Freitag nutze ich zur Vorbereitung des Kurses am Samstag, den Sonntag zur Nachbereitung des Kurses. Unter der Woche mache ich BISHER wenig, was aber auch daran liegt das bisher alle Themen Wiederholung sind und ich mich NOCH dank Fachwirt (seit 2017( etwas zurück lehnen kann 😀 wir warten mal ab wie lange das noch geht…
    Des Weiteren nehme ich aus 2020 Bildungsurlaub mit in 2021 und habe dann insgesamt 10 Tage Bildungsurlaub (rechtlicher Anspruch). Den Rest (Freistellung ab 07/2021, insgesamt sind das bei mir mit einer 4-Tage-Woche 55 Tage) spare ich mir durch Urlaub zusammen. Ich hatte noch ein paar Urlaubtage aus 2019, habe dieses Jahr nur 5 Tage genommen und werde nächstes Jahr so gut wie keinen Urlaub nehmen. Es ist hart aber es ist eine Absehbare Zeit und wenigstens einen einzigen Vorteil hat Corona: Man kann eh nicht in Urlaub fahren, dann fällt der Verzicht auch nicht ganz so schwer. Etwas Erholung (eine Woche Urlaub) ist dann in der Freistellung geplant damit ich nicht völlig ausgebrannt in die heiße Phase starte.

    Ich hoffe ich konnte dir in Sachen Freistellung ein wenig helfen. Klar ist es beim 2. Versuch ein größeres Problem da kein angesparter Urlaub aus diesem Jahr zur Verfügung steht.
    Liebe Grüße und gutes durchhalten

  3. Liebe Steuermädl,
    das mit der Freistellung ist in der freien Wirtschaft
    eh nicht so möglich wie bei euch.
    Deshalb war es nie wirklich mein Thema und nach 2 Versuchen
    brauche ich meinem Mann mit Urlaub aufsparen nicht mehr kommen …

    Ich habe im letzten Jahr ein interessantes Buch gelesen,
    dass mir ziemlich geholfen hat meine wenige Zeit besser zu nutzen
    UND vor allem das Ding mit der Prokrastination besser im Griff zu behalten …
    Hat super geklappt, bis zur depressiven Lähmung im Frühjahr!

    Ich werde das Buch nun nochmal lesen und einen neuen Anlauf starten:
    Vom Aufschieber zum Lernprofi
    Bessere Noten, weniger Stress, mehr Freizeit
    von Fabian Grolimuund
    Der Titel ist etwas Komisch und das Buch ist für Studenten geschrieben
    aber ich habe ziemlich viel an Strategien für mich mitgenommen.

    z.B. kurze Zeitfenster besser zu nutzen:
    Wenn ich eine Kaffeepause mache gehe ich nicht ins Internet um mir News etc. anzusehen,
    sondern lese 1/2 Seite im St u. St., dass summiert sich ..

    Ich denke wir verplempern wirklich viel Zeit …
    Hier im Blog zu schreiben ist natürlich sinnvoll genutzte Zeit
    und fällt nicht unter Prokrastination!
    LG Beate

  4. Hallo liebe Beate,

    ich finde deine Beiträge echt klasse und freue mich jedes mal, wenn ein neuer Post online ist! 🙂

    Als Erstreisende finde ich die Fülle an Kursen und Anbietern sehr überfordernd. Welche Kurse bei welchem Anbieter sind die „ultimativ Richtigen“? Mein Plan steht, aber manchmal komme ich ins Grübeln, ob die Entscheidungen richtig waren und ob ich noch einen Kurs brauche. Lerne ich „richtig“ genug? Wie bleibe ich motiviert?
    Das Buch hört sich gut an. 🙂 Da werde ich mal reinschauen.

    Freistellung bekomme ich leider nicht, da bei uns totaler Personalnotstand ist und wir ein sehr kleines Büro sind. Ich habe aktuell jeden Montag frei und werde das auch nächstes Jahr mit meinem Urlaub soweit es geht beibehalten.

    Man wird außerdem mit Material ja nur so bombardiert. Bis jetzt arbeite ich den Samstags-Online-Präsenzunterricht montags nach, in dem ich die Hausaufgabe mache. Wenn mir auffällt, ich kann was nicht, schaue ich ins Skript.

    Die erste Klausur habe ich nun auch korrigiert zurück bekommen. Es war eine solide 5,5. 😉 Das ist gemein. Man wiederholt, lernt und dann sowas. Ich habe sie allerdings direkt auf zeitgeschrieben und nur mit Gesetzen. Mir persönlich hat es beim Fachwirten so am meisten geholfen. Naja, aufstehen, Krone richten und nacharbeiten. Beim Nacharbeiten der Klausur habe ich dann mir alle Fehler aufgeschrieben und nochmal genau nachgelesen. Ein paar Tage später habe ich dann die Aufgaben nochmal gelöst und siehe da: es ging viel besser.

    Schemata spreche ich mir immer als Sprachmemo ein und höre die unterwegs im Zug. Das funktioniert für mich auch ganz gut, obwohl ich Musik oder einen Podcast vorziehen würde.

    So sieht es aktuell bei mir aus. Ich bin gespannt auf andere Erfahrungen.
    Liebe Grüße
    Steuercookie

  5. Liebe Steuercookie,
    das hört sich doch gut durchdacht an!
    Und eine 5,5 in der ersten Klausur ist doch super!
    Das mit den Sprachmemos finde ich eine gute Idee werde ich beim Malern mal überdenken …
    LG Beate

  6. Hallo Zusammen,

    vielen lieben Dank für Eure Antworten! 🙂
    Mit dem Fachwirt habt Ihr bereits schon eine gute Vorbildung.
    Bei mir war es der Bibu, der ist für Bilanz recht gut, allerdings hatte ich z. B. in Sache Erbschaftsteuer zu Anfang leider mal überhaupt keine Ahnung… Aber durch Übung ist dies Gott sei Dank ein Punktelieferant geworden.

    Bei mir klappt es leider nicht mit Urlaub ansparen, es besteht die allgemeine Anordnung sämtliche Überstunden und Urlaub bis zum Jahresende wg. der Rückstellungen komplett aufzubrauchen.
    Ich konnte letztes Jahr Stunden ansparen, durch ein eigenes Modell, ich weiß das ist zum Thema Rückstellung ja eigtl. das gleiche, aber da lässt sich die Unternehmensführung nicht darauf ein.
    Selber komme ich aus der Industrie und nicht aus einer Kanzlei, dort ist man über den Berater zu mindestens in meinem Fall nicht so erfreut, weil dann könnte ich ja das Unternehmen verlassen und musste deswegen schon regelrecht über eine Freistellung streiten.

    Hut ab Steuercookie, wenn Du das ohne Freistellung versuchen möchtest, würde Dir aber trotzdem nahelegen, falls Du dennoch irgendwie die Chance auf eine bekommst, oder evtl. Stunden zu reduzieren, dass für Dich in Anspruch zu nehmen. Das Ganze ist echt nicht zu unterschätzen. Es haben bestimmt manche auch so schon geschafft, aber für mich ist das nichts.
    Schon alleine 6 stündige Klausuren am Abend nach der Arbeit zu schreiben, für mich selber nicht machbar. Es heißt ja leider nicht ohne Grund, Klausuren, Klausuren, Klausuren.

    Ich bin jetzt am überlegen, ob eine 2-Tage Woche auf längere Zeit evtl. sinnvoll ist, das ist zwar keine ganze Freistellung, aber auf einen längeren Zeitraum gesehen kommt es wohl auch auf dasselbe hinaus.
    Ab einer gewissen Größe greift ja dieses Teilzeit-Befristungsmodell, ob ich das schon beantragen kann, weil ich ja bereits Stunden reduziert habe wg. der Freistellung und ob mir das genehmigt wird, weiß ich noch nicht.
    Ich war zwischenzeitlich schon so verzweifelt, dass ich überlegt habe den Job zu kündigen, aber irgendwie verlässt man das sichere Nest, sein Einkommen und während Corona vielleicht jetzt gerade nicht die beste Idee.

    Zu den Anbietern, also ich persönlich bin mit Knoll und WLW ganz gut gefahren.
    Du kannst Dir auch Probematerial bestellen und Dir das mal anschauen. Am Ende sind sie ja doch irgendwie alle ähnlich.

    Also was ich jetzt so in der Zeit mitbekommen habe ist:
    Knoll ist ziemlich schwer, kann ich nur bestätigen, aber einen Schockt dann so leicht nichts mehr.
    Inhalt: Fernklausurenkurs 27 Stk., Videos müssen extra dazu gebucht werden.
    WLW sehr umfangreich in der Klausur, auch die Lösungen. Vorteil Videobesprechungen inkl., aber wohl in de Qualität nicht so wie bei Knoll. Auf gesplittet in Teil A, B, jeweils 15 Stk. Teil D und C lasst mich jetzt lügen glaube 6 Stück jeweils?
    Haas ist wohl unterm Niveau von Knoll, eher so in Richtung Echtklausur glaube ich. 18 Klausuren inkl. Videobesprechung.

    Falls jemand anderes noch Anregungen hat, bzw. ich irgendwas vergessen habe, bitte korrigiert mich.

    Ich hab auch mal eine Frage an den Fortgeschrittenen hier, meine alten Skripte von einem Anbieter sind in die Mülltonne gewandert, die waren teilweise so schlecht und nicht zu gebrauchen.
    Ich habe dieses Jahr nur anhand von Klausuren gelernt, das ging zwar auch, aber irgendwie hab ich das Bedürfnis, wenn ich etwas nicht so ganz verstanden habe, evtl. noch einmal in einem Skript genauer nachzusehen, außerdem sind ja jetzt wieder ein Haufen Änderungen in Kraft getreten, da wäre es wahrscheinlich nicht schlecht, sich noch einmal etwas damit zu befassen, hat hier jemand Erfahrungen? Hatte Knoll ins Auge gefasst…
    Hauptaugenmerk bleiben aber auf alle Fälle Klausuren.

    @Beate: vielen lieben Dank für den Buchtipp! Ist auf Amazon nun bestellt :-).
    Von Studenten kann man gewiss eine Menge lernen was das Zeitmanagement betrifft.
    Ich selber habe nicht studiert, aber mein Freund und ich merke der denkt und tickt da ein bisschen anders. Bei uns sind sämtliche Gegenstände sortiert, alles hat genau seinen Platz und ein System bei Ihm das er ganz schnell an alles kommt und nicht viel überlegen muss. Am Anfang fand ich das ziemlich amüsant, aber jetzt irgendwie komm ich schon auch ins grübeln, dass so eine Taktik und Alltagserleichterung wohl doch nicht so verkehrt ist :-D.
    Ja man verplempert wirklich viel Zeit, aber nicht in diesem Forum, das fängt ja schon bei so alltäglichen Kleinigkeiten an.
    Achja, alle guten Dinge sind 3, vielleicht lässt ja Dein Mann doch noch mit sich reden, er hat ja dann auch was davon wenn Du bestanden hast. 

    Frohes schaffen und viel Durchhaltevermögen und trotzdem Phasen Entspannung.

    LG

  7. Achja Steuercookie, lass Dich nicht von einer 5,5 entmutigen.
    Für den Anfang ganz normal und sogar eine gute Note 🙂

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