Klausuren, Klausuren, Klausuren …

Hallo liebe Steuerberater – Anwärter/Innen,


heute habe ich die nächste KNOLL-Klausur vor mir liegen

– mich würde interessieren – wie schreibt Ihr Klausuren?

Macht Ihr das in kleinen Etappen oder stellt Ihr Euch artig den Wecker auf sechs Stunden um auch das Zeit – Management zu trainieren?


Einen netten Gruß an alle und frohes Schaffen!

Martin

4 Gedanken zu „Klausuren, Klausuren, Klausuren …

  1. Immer auf Zeit schreiben, man glaubt gar nicht wie oft man im Endeffekt hört dass Leute nicht fertig geworden sind. Jede Klausur ist in der vorgegebenen Zeit schaffbar, wenn man weiß wie es geht.

    Hierbei ist meiner Meinung nach wichtig, dass man den Sachverhalt versteht und sieht, welche Problempunkte in etwa wieviel Zeit in Anspruch nehmen. Das lernt man am Besten, wenn man die Klausuren in der vorgegebenen Zeit schreibt, bei sechs Stunden einen Strich unter das geschriebene macht und dem Korrektor verdeutlicht, dass er bis dahin korrigieren soll. Dann sollte man den Rest der Klausur lösen und sich notieren, wieviel Zeit man insgesamt benötigt hat.
    In der Nacharbeit sieht man dann, an welchen Stellen viel Zeit draufgegangen ist und ob es dafür überhaupt Punkte gab.

    Mit der Taktik habe ich es geschafft, nach den ersten beiden Klausuren ausnahmslos jede Klausur in sechs Stunden zu lösen (auch die Echtklausuren, ich habe 2018 geschrieben).

    VG

  2. Ich habe jede 6h Klausur aus den Fernkursen immer an 2-3 Abenden geschrieben. Die Zeit war mir völlig egal, im Fokus bei mir stand der korrekte Lösungsweg/Schema und das Einprägen der Fundstellen. Manchmal habe ich auch 5 Abende für eine „besonders spezielle“ Klausur gebraucht. Es war bei mir wg. Beruf und Familie nicht anders machbar.

    Im Klausurenkurs (WLW) habe ich dann 12 Tage lang auf Zeit geschrieben, mit dem Wissen und der Übung waren die allesamt gut machbar. Ich möchte auch betonen, dass die 6h Vorgabe aus den Fernkursen m.E. nicht ernstzunehmen ist. Hier hieß es auch öfters schon, dass der Stoff eigentlich 8h abdeckt.

    Es ist denke ich Typsache. Zu wissen dass ich viele Klausuren in der vorgegebenen Zeit geschafft habe, war für mich weniger wertvoll als das Wissen, dass ich sämtliche Aufgaben und Prolemstellungen ausführlichst aufgearbeitet und vollumfänglich verstanden habe. Das gab mir mehr Selbstvertrauen für die das Examen. Aber jeder ist anders; zB habe ich auch keinen einzigen Vortrag für die Mündliche vorbereitet und nur 2 in der Intensivsimulation vor den Dozenten gehalten.

    Mein Tipp: Stellt einen Plan (Stoff, Wiederholung, Anzahl Klausuren) auf mit dem ihr zufrieden seid. Haltet euch an den Plan und vorallem, ihr habt keine Zeit alles zu lernen, üben, wissen. Nachdem ich mich damit angefreundet hatte bin ich relativ entspannt angetreten. Meine 3 DINA4 Seiten mit icht geschafften ToDos habe ich dann letzten Monat weggeworfen.

  3. Die Fernkurs Klausuren habe ich solange geschrieben, bis ich fertig war. Am Anfang auch mal 7 bis 8h. Die Schnelligkeit kam mit der Zeit von alleine. Also bei mir nach knapp 30 Klausuren etwa.

    Da ich mich fast komplett über Fernkurse vorbereitet hatte, war es manchmal schwierig 6h durchzuhalten. Ich habe also auch mal nach 2 bis 3h eine kurze Pause eingelegt. Das Handy lag beim Lernen immer weit weg in einen anderen Raum, so konnte ich nicht abgelenkt werden.
    Zur Probe war ich dann im August im ersten Präsenzklausurenkurs, da war ich locker in den 6h fertig. Das gab mir Selbstvertrauen.
    Und auch die Echtklausuren habe ich dann letztes Jahr in den 6h geschafft.

    Von Abbrechen nach 6h halte ich gar nichts. Die meisten Klausuren sind noch auf Wissensvermittlung angelegt. Auch wenn es manchmal hat ist, durchhalten.

    Ich wünsche euch viel Erfolg, Durchhaltevermögen und gutes Gelingen

  4. Ich habe die Knoll-Klausuren aus dem Fernkurs und dem Klausuren-Fernkurs auch selten in nur sechs Stunden geschrieben. Was ich empfehlen kann: Mach dir nach sechs Stunden eine Markierung, dann weißt du wie weit du gekommen wärest.

    Nach sechs Stunden abbrechen kann ich auch gar nicht empfehlen. Man lernt ganz wesentlich durch das Schreiben an sich.

    Die richtige Geschwindigkeit kam dann im Präsenzkurs bei Knoll. Aber auch da nicht von Misserfolgen verrückt machen lassen, immer dran bleiben. Ich habe von den über 30 Knoll-Klausuren vielleicht 1/3 bestanden, nur wenige deutlich. Am Ende zählen nur die drei Klausuren im Oktober!

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