Marathonlauf ist nichts dagegen…

Hallo Ihr Lieben,

leider komme ich erst jetzt wieder dazu, mich hier einzubringen.

Die letzten beiden Monate waren voller intensiver Lerneinheiten und sehr sehr wenig Zeit für die schönen Dinge, wie bspw. Familienleben etc. Aber wem sage ich das? Jeder, der sich in der Vorbereitung zu diesem Berufsexamen befindet, wird wohl dieses Gefühl kennen. Das Gefühl von enormer Versagensangst, körperlicher Totalerschöpfung, mentaler Hinfälligkeit und dem Gefühl vor Anspannung noch verrückt zu werden… Teils kommt man sich vor wie in dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“… Jeden Morgen/Tag der gleiche Ablauf 🙂

Am Freitag ging bei mir der 2. Teil der 2-wöchigen Klausuren-Vorbereitung (1. war im Juli) bei der Steuerberaterakademie in Köln zu Ende. Viel mit der Realität hatten die Klausuren im zweiten Teil m.E. nicht zu tun. Die Themen voluminös, aber durchaus sehr sinnvoll ausgedacht, aber quasi in 6 Stunden in keiner Weise komplett lösbar. Teils noch nicht mal annähernd. Aber wie sagt man so schön: Übung macht den Meister. Und so nehme auch ich die Korrekturen, bzw. Musterlösungen zum Anlass nachzuarbeiten und mir die für mich relevanten Problemgebiete nochmals in den kommenden 4 Wochen einzubläuen. Auch gesundheitlich kommen langsam die ersten Wehwehchen… Im Klausurenkurs hatte ich persönlich statt mit Handgelenksschmerzen, mit starken Beinschmerzen zu kämpfen von der langen Sitzerei (ab 08:00 Uhr 6 Stunden Klausur, halbe Stunde Pause und dann Nachbesprechung bis teils 17:00 Uhr). Aber da muss man eben durch! Im Büro „läuft“ man ja doch eindeutig mehr wie bei solchen Kursen. Dies muss man sich dann doch anerkennend eingestehen 😉

Vom 21.09.-30.09.2020 geht es dann noch nach Sundern zur Steuerfachschule Tillmann in die Knechtstunde 😉

Was die Familie macht? Alle gehen mittlerweile am Stock.. Überall liegen quasi die Nerven blank und alle fiebern dem 06.-08.10.2020 entgegen. Also tolle Gesamtumstände.

Wir können uns alle glücklich schätzen, wenn wir die drei Examenstage hinter uns haben und hoffentlich mit einem guten Gefühl in die lange Wartezeit bis zur Ergebnisbekanntgabe entlassen werden.

Ich wünsche Euch noch eine erfolgreiche Vorbereitungszeit und versuche hier nun bis Oktober immer mal wieder einen Zwischenstand zu posten. Über die Mitteilung Eures Befindens freue ich mich natürlich auch sehr 🙂

Bis dahin.
Haltet die Ohren steif!

Liebe Grüße
Lea

2 Gedanken zu „Marathonlauf ist nichts dagegen…

  1. Haltet die letzten Wochen durch! Einen Monat habt Ihr noch: das ist zu schaffen!
    Dann in die drei Tage Prüfung und Ihr habt es (erstmal) hinter Euch…

    Nur, ohne Euch zu demotivieren: Mit einem guten Gefühl werdet Ihr nicht in die Wartezeit gehen.
    In der Regel werdet Ihr ungefähr die Häfte falsch haben, in der Hoffnung, etwas weniger als die Hälfte, um zu bestanden zu haben…

    Lasst Euch davon aber nicht bremsen, Euch auf die mündliche Prüfung vorzubereiten…

    Ich bin seinerzeit mit dem Gefühl rausgegangen: Geschrieben habe ich viel… mal sehen, was kommt… ich habe dann nicht so sehr gut bestanden, aber immerhin… mehr kann man wohl nicht erwarten. Ich hatte wohl einfach auch Glück, dass es beim ersten Versuch geklappt hat.

  2. Liebe Lea,

    Beinschmerzen kenne ich nur zu gut. Das viele Sitzen wirkt sich ziemlich negativ aus. Zuhause habe ich mir deswegen einen Steh-Schreibtisch angeschafft. Während den Klausurenkursen hilft nur Zähne zusammen beissen und danach viel Sport machen.

    Und ja, die Übungsklausuren sind voll gepackt mit den unmöglichsten Sachverhalten. Aber besser wir machen jetzt die Fehler und lernen daraus. Es sind noch vier Wochen, da kann man noch ganz schön viel nacharbeiten. Ich bin da ganz guter Dinge. Nur nicht den Kampfgeist verlieren….

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