Nach der Prüfung ist vor der Prüfung

Willkommen zurück im Alltag.
Nachdem ich nach der Prüfung eine ganze Woche Urlaub an der Müritz genoss, in der ich tatsächlich sehr gut abschalten und entspannen konnte, bin ich nun auch zurück im Alltag und vor allem im Arbeitsalltag.
Es hat nicht lange gedauert, dass ich wieder voll eingespannt bin. Das Gute daran ist, dass ich seit dem nicht mehr wirklich oft an die schriftliche Prüfung zurück denke. Das Schlechte allerdings, dass ich die mündliche vollkommen verdränge.

Da jetzt langsam aber sicher die Urlaubsplanung für das nächste Jahr ansteht, kam mir die mündliche wieder ins Gedächtnis, denn ein paar freie Tage muss ich für die Vorbereitung auf jeden Fall einplanen (oder im schlimmeren Fall für die Vorbereitung auf den Zweitversuch 🙁 ) Und pünktlich dazu kamen auch ein paar Unterlagen zum durcharbeiten. Meine Reaktion war ungefähr so wie bei Stefanie 🙂

Da ich in Sachsen-Anhalt geprüft werde, bekomme ich erst Anfang Januar Bescheid, ob ich überhaupt zugelassen bin, allerdings kann es dann auch Ende Januar schon losgehen. Und da wir nicht so viele Prüflinge sind wie in anderen Bundesländern, zieht sich bei uns die Prüfung auch nicht über einen so langen Zeitraum, so dass man davon ausgehen muss, dass zwischen Einladung und Prüfung nicht viel Zeit liegt.

Ich hoffe, dass ich im Dezember dann mal langsam dazu komme, mich erneut dem Lernen zu widmen. Dann ist auf Arbeit schon mal ein großer Block geschafft.
Aber am Ende kommt es eh meistens anders 😉

Wie sieht es mit eurer Motivation bzw. eurem Gewissen aus?

6 Gedanken zu „Nach der Prüfung ist vor der Prüfung

  1. Im Dezember erst starten? Urlaub, Alltag, Entspannung und Wiedereingliederung nach dem schriftlichen Teil sind wichtig und gut, aber spätestens ab Anfang/Mitte November (also ab jetzt) sollte man wieder Gas geben. Dieses Jahr kommen wsl. bedeutend mehr durch den schriftlichen Teil, da muss man sich im mündlichen Teil profilieren.

  2. „Bedeutend mehr“ kann durchaus relativ sein. Wenn die Durchfallquote „nur noch“ 50% statt 60% beträgt ist die Bestehensquote bedeutend besser. Um 25%.

    Allerdings wäre es immer noch eine historisch niedrige Bestehensquote, die nicht zu strengen mündlichen Kontrollen einlädt.

    Zumal jeder der drei Tage seine Tücken hatte. Es würde mich überraschen wenn das Ergebnis insgesamt „zu gut“ ausfällt.

    Täglich ein Referat vorzubereiten wäre nicht schlecht. Mal sehen was sich ergibt 🙂

  3. Mit dem Gas geben ab spätestens Mitte November habe ich Schwierigkeiten….
    Ich hatte vor der Mündlichen 3 Monate Freistellung und arbeite seit dem 16.10.17 40 Std. ++

    Das muss ich auch durchhalten, ansonsten Stress mit AG..

  4. Mein AG (Big4) hat den schriftlichen Bestehern zwei Wochen Freistellung vor der Mündlichen gewährt, das ist natürlich denkbar wenig.
    Ich habe diese Freistellung mit einem gelben Urlaubsantrag um zwei weitere Wochen verlängert – lieber krank als Steuerberater dann den ganzen Kram nach der mündlichen abarbeiten als als Wiederholer nach der Mündlichen einen abgearbeiteten Schreibtisch zu haben.

  5. Nach der schriftliche Prüfung hatte ich keinen Urlaub gehabt. Für mich wäre auch nicht gut gewesen. Arbeiten war für mich eine große Ablenkung um nicht viel über die Prüfungen nachzudenken (zu mindesten am Tag).
    Der Karton mit Karteikarten von wlw ist noch ungepackt. Ich hätte sogar Lust wieder anfangen zu lernen, aber nach 10 Stunden arbeiten, Haushalt und die Kinder zu Hause habe ich am Ende des Tages keine Kraft mehr.
    Morgen geht es aber los (hoffe ich)!!!
    Weiterhin viel Kraft und Erfolg wünsche ich Euch beim Lernen!!!

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