Auf geht’s – und Danke nochmal! :)

Hallo liebe Blogleser,
Hallo liebe Steuerberater-Anwärter,
Hallo liebe Steuerrechtler, 🙂



nun ist es (fast) so weit:

Dienstag bis Donnerstag geht es rund!

Ich fahre zur Stadthalle nach Münster – Hiltrup, dort durfte ich damals auch den Fachwirt schreiben! (Gibt es hier noch mehr Mitstreiter aus Hiltrup?)

Eventuell werde ich die Strecke vorher nochmal abfahren (das beruhig mich persönlich irgendwie). Somit werde ich mir kein Hotelzimmer buchen, da ich lediglich eine knappe Stunde von zu Hause aus fahre!

Nun liest man sich natürlich noch die letzten Klausuren mit „Nicht-Lieblings-Themen“ durch und merkt doch irgendwie, das man nie ganz perfekt vorbereitet für die Prüfung ist (da kann ich den anderen Bloggern nur Recht geben)!

Am Montag gönne ich mir nochmal einen Entspannungstag und hoffe eigentlich nichts mehr groß lernen zu wollen – einfach Ausschlafen, sich eine Massage gönnen und hinterher noch einen schönen Spaziergang!

An dieser Stelle darf ich vielleicht nochmal Danke sagen, für alle Leute, die mich (auch weiterhin) durch das Lesen und Kommentieren der Blog-Beiträge begleitet haben und mich mit Ihren Erfahrungen oder Meinungen weiter gebracht haben
– bzw. mich noch weiter bringen werden! 🙂

Ich hoffe, ich bin nicht zu negativ oder dünnheutig gewesen – das kann ich nämlich manchmal ganz gut sein! 😉

Durch den Blog hat man außerdem hier und in den Kursen noch mehr neue sympathische und interessante Berufskollegen kennen gelernt und gemerkt – man ist nicht alleine! Das ist sehr viel wert! Wirklich! 🙂

Auch noch kurz ein ganz kleines Statement zum Thema „Entspannung nach der Prüfung“ (bevor ich Euch hier „zu Tode blogge“):
Ich gönne mir nach der Prüfung erstmal ein Wochenende „Nichts-Tun“

– der verdiente Urlaub, in dem ich noch ein Wochenende nach Österrreich (Wien) fahre und auf ein Konzert der Gruppe Seeed (die genialste Band der Welt) in Hannover gehe und auch nachhole alte Freunde zu besuchen, der kommt bei mir (leider) erst Ende Oktober!

Vorher schaue ich mal im Büro vorbei, was alles so die letzten Wochen liegen geblieben ist – an dieser Stelle ein Lob an die Kollegen, die mich auch vertreten, so gut es neben Ihrer Arbeit geht!

Zu guter Letzt noch ein großes Danke an meine Fachwirt-Mitstreiter, meine Arbeitskollegen und meine Freunde und Familienmitglieder, die mich in dieser anstrengenden Zeit sehr gut unterstützen (das sind bei mir leider nicht alle Freunde – aber man merkt doch, das viele verstehen, worum es hier eigentlich geht – auch wenn man viel Freizeit und Geld investieren muss)!

Somit beende ich meinen Post mit:

DANKE FÜR ALLES!
WIR SCHAFFEN DAS!
UNS ALLEN ALLES GUTE UND VOR ALLEM STARKE NERVEN!

Auf geht’s in das Steuerberater-Examen 2019!


Martin

Toi! Toi! Toi!

Ich habe mich die letzten Wochen hier bewusst etwas zurückgehalten, da der Fokus aktuell in dem Blog eindeutig der Endspurt der diesjährigen Examen-Kämpfer sein sollte und bei mir sich die neuen Nachrichten eh in Grenzen halten.

Nun ist es an der Zeit all denen, die sich dieses Jahr in den Kampf wagen viel Erfolg zu wünschen.
Das Ziel, wofür die letzten Monate gekämpft habt, ist nun greifbar nahe.
Ich drücke euch allen ganz fest die Daumen!

Viele Grüße
Sebastian

The eye of the tiger

Die ganze vergangene Woche war ich ruhig, ich habe mich selbst darüber gewundert. Die tägliche Ansprache „Du schaffst das, und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm“ an meine Tochter und mich und der Johanniskrauttee haben gewirkt. Die Teilnehmerin mit dem niedrigsten Gürtelgrad beim Taekwondo Technikturnier hat übrigens ihre erste Medaille im Team geholt. Mit einer Poomse (Form), die sie erst 2 Wochen vorher gelernt hat. Und Mama war dabei. 😍

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Gestern Abend sah ich dann die „4“ im Countdown und die hat mich irgendwie gepackt. Da war sie wieder, die Angst. Diese Nacht hatte ich seit langem mal wieder einen Albtraum von der Prüfung. Gefühlt habe ich im Traum fast nichts bearbeitet oder Aufgaben überlesen, nicht wahrgenommen. Aber die Hoffnung, dass es trotzdem reichen könnte, war auch im Traum da. Direkt vor uns steht er, der Tiger. Ein Zurück gibt es nicht. Dabei wollte ich noch so viel mehr tun. Hätte noch mehr Klausuren schreiben, besser nacharbeiten, mehr lernen können. Aber würde es mir damit heute besser gehen? Ich weiß es nicht. Genau am 8.11.2018 habe ich von Knoll die Anmeldebestätigung für den Fernlehrgang und die Klausurenlehrgänge erhalten. Genau 11 Monate vor dem 1. Prüfungstag. Es erschien mir Zeit genug. 😆 Ich war etwas naiv. Ich glaube, man fühlt sich nie wirklich bereit, ob man 1, 2 oder 5 Jahre Vorbereitung hinter sich hat. Und die Angst ist auch irgendwie wichtig, die treibt uns an. Ich kann längst nicht alles, aber ich hoffe genug. Die nächsten 3 Tage werde ich noch nacharbeiten, wiederholen und üben. Das was ich nicht so gut kann. Das was ich schaffe. Und dann schau ich dem Tiger ins Auge, zeig ihm die Zähne und hoffe, dass er mich nicht frisst.

Für danach gibt es auch schon eine to do Liste : Freitag Friseur, Samstag Shopping, vielleicht Kino, Mo – Mi Wellness und Wandern im Harz, ein paar Tage Ferien mit den Kindern. Auf alle Fälle Garten in Ordnung bringen, Schränke aus- und umräumen, Sommersachen nach oben und hinten, Winterklamotten nach vorn und unten. Am meisten freue ich mich aber darauf, endlich mal wieder ein Buch ohne steuerlichen Inhalt zu lesen. Was schnulziges, anspruchsloses ♥️

Ich werde mich erst nach der Prüfung wieder melden, ist ja nur ne Woche bis dahin 😉. Deshalb wünsche ich euch allen heute schon ganz viel Glück 🍀, Erfolg und Nerven wie Drahtseile. Macht das Beste draus. Wir schaffen das. Frei nach Bob dem Baumeister. Toi toi toi ihr Steuerköpfe!

Eure Mandy

Was lernen wir daraus?

Ich bin mal wieder am philosophieren. Meine Tochter hat die Schule gewechselt. Sie geht jetzt in die 5. Klasse des Gymnasiums. Das ist natürlich ganz anders, als Grundschule. Und da der Apfel ja bekanntlich nicht weit vom Birnbaum fällt, hat sie arg mit der Angst zu kämpfen, es nicht zu schaffen, nicht versetzt zu werden oder für dumm gehalten zu werden. Und das nach 5 Wochen Schule. Zwei 3er in Bio, und die Welt ist in Schieflage. Da zählt die 2 in Mathe gar nichts mehr. Wenn man 80% der Englisch-Vokabeln weiß, ist das noch lange nicht genug… So wird mir seit meiner Rückkehr täglich ein kleiner 10jähriger Spiegel vorgehalten. Ich rede ihr morgens, nachmittags und abends gut zu, dass doch eine 3 eine gute Note ist, dass das natürlich erstmal alles beängstigend und neu ist und sie sich daran gewöhnen muss. Dass man als eh schon zurückhaltendes Kind bei einer plötzlichen mündlichen Kontrolle an der Tafel erstmal vor lauter Angst und Schreck (fast) alles vergessen hat. Dass ihre Mitschüler sie danach nicht alle anschauen, weil sie sie für dumm halten, sondern weil sie wahrscheinlich einfach Mitleid hatten und froh waren, nicht selbst dran gekommen zu sein. Dass sie nicht die Beste sein muss, dass alle Einser nichts wert sind, wenn sie traurig und einsam ist, ihren Hobbys nicht mehr nachgehen kann, weil sie nur noch lernen muss und dass ich möchte, dass sie glücklich, fröhlich und entspannt ist, weiter den ganzen Tag tanzt und singt und dafür lieber „schlechtere“ Noten in Kauf nehme. Ich erkenne mich so deutlich wieder in ihr, das ist schon beängstigend. Ich glaube, genau das soll mir was sagen. Schraub die Erwartungen runter. Mach dich nicht fertig. Die Welt ist auch schön, ohne gute Noten. Ich dachte ja immer, ich müsse meinen Sohn zu Höchstleistungen anspornen. Aber seit ein paar Tagen kommt mir immer wieder der Gedanke, vielleicht soll ich ja was von ihm lernen und nicht er von mir? Vielleicht sollte ich wie er mit weniger Aufwand die Hürden knapp nehmen und mich dabei aber gut fühlen, weil es ja „gereicht“ hat? So lernen wir vielleicht doch von unseren Kindern und nicht nur sie von uns.

Deswegen und weil das eben wirklich wichtig ist, habe ich mir gestern auch Zeit genommen, einen Geburtstagskuchen zu backen, zu verzieren und mit 14 Kerzen zu bestücken. Denn heute vor 14 Jahren hat sich jemand unter schwierigen Umständen auf die Welt gekämpft ♥️

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Und ich muss sagen, das hat meine Stimmung extrem aufgehellt. Den Geburtstagstisch zu dekorieren und seine Freude zu sehen. Das zählt. Dieses Gefühl hätte ich mit einem gekauften Kuchen nicht gehabt.

Und auch für Englisch Vokabeln abfragen, Kommutativ-, Distributiv- und Assoziativgesetz musste Zeit sein, denn da brauchte jemand dringend Hilfe und musste schon lang genug auf mich verzichten. Genau das ist wirklich wichtig. Klar ist diese Prüfung auch wichtig. Aber mal ganz ehrlich, für mich und auch für die meisten anderen nicht existenziell und nicht überlebenswichtig. Ich kann auch gut als Bilanzbuchhalterin weiter arbeiten oder sie eben nächstes Jahr nochmal schreiben. Davon geht die Welt nicht unter. Das muss ich mir immer wieder sagen. Ich tue, was ich kann und entweder es reicht, oder eben nicht.

Um mich nicht an diesen schwierigen Fällen von WLW verrückt zu machen, habe ich gestern begonnen, die Prüfungen 2012 – 2014 durchzuarbeiten, um einfach mal das Niveau der Echtklausuren einschätzen zu können. Beruhigt mich etwas, zeigt mir aber auch, dass ich tatsächlich Basics schon wieder vergessen hab bei den vielen Spezialfällen, die wir bearbeitet haben…

Weitere korrigierte Klausuren habe ich von WLW noch nicht bekommen. Find ich bißchen doof, bin aber auch irgendwie froh drüber. Vorgestern habe ich übrigens festgestellt, dass mir die Korrektorin in der einen 4,5er BilSt Klausur in einem SV die volle Punktzahl angerechnet hat, obwohl es eigentlich nur die Hälfte war…Sie hat einfach die volle Punktzahl oben in die Summe reingeschrieben 🙂 Wirklich nett von ihr, aber ich hab’s leider bemerkt… Das war dann wohl doch maximal ne 5,0…

Also, mein guter Vorsatz für die restliche Zeit lautet: Johanniskrauttee trinken, ruhig bleiben, tun was ich kann ohne mich fertig zu machen und der Rest wird sich zeigen. Heute Nachmittag wird ein bisschen Geburtstag gefeiert und bis dahin wühl ich mich durch die Klausuren. Am Samstag nimmt meine Tochter an ihrem ersten Taekwondo Tecknikturnier teil und ist entsprechend aufgeregt. Auch dort werde ich dabei sein. Denn das ist mir wichtig und das ist das, woran sie sich später erinnern werden. An den Geburtstagskuchen und dass ich für sie da war.

Liebe Grüße und übersteht gut die restlichen Tage.

Bei den Klausuren gilt „Fertig werden!“ :(

Hallo Leute,

hier mal wieder meine aktuelle „Wasserstandsmeldung“:

habe ich gestern Abend

(nach dem ganzen Samstag Umwandlungssteuerrecht)

doch mal einmal eine kleine Auszeit genossen

und mit ein paar alten Freunden ein zwei Gläschen Bier genossen

– geht es jetzt natürlich fleißig weiter und ich arbeite gerade noch eine Umwandlungs-Klausur nach!

Fünf Wochen Intensivlehrgang (3 Wochen Wiederholung und 2 Wochen Klausuren) liegen hinter mit – das kann ich jedem total ans Herz legen.

Das Wissen, das irgendwo in den Schubladen im Kopf vom Jahreskursus versteckt ist, wird in den „intensivsten Wochen“ (Zitat des Lehrgangsanbieters) wieder raugeholt!

Oft denkt man – Mensch, habe ich das schon mal gehört? Und dann ist es aber sogar im Erlass markiert – wie peinlich!

Ich warte gerade noch auf meine letzten Klausuren – obwohl ich Noten-Technisch noch nicht so selbstbewusst darstehe (siehe mein letzter Blogeintrag und auch die Einträge der anderen bezüglich des Themas – „Sind die Probeklausuren nun doch schwerer oder länger?“ (Laut Studienwerk zum Teil auf jeden Fall!))

War ich beim Klausuren-Schreiben in der zweiten Woche zwar fachlich selbstbewusster,

kam ich bei drei von sechs Klausuren wieder mit der Zeit total schlecht aus – so wurde ich in einer Ertragssteuerklausur wirklich gar nicht fertig.

So landete ich noch lange nicht bei der gewünschten 4,0!

(Die Eine gab es bereits zurück!) 🙁

Wäre ich im Echtfall – und kommen Spezialthemen an die Reihe – wird das bei weitem natürlich nicht ausreichen. Ich weiß!

Denke, ich werde vielleicht das Risiko eingehen, fast alles in Stichpunkten zu schreiben. Das kann zwar keinesfalls die komplette Punktzahl geben, aber bevor ich nochmal davor sitze und zeitlich gar nicht zum Ende komme – ist das für mich persönlich der sichere Weg!

Ich habe mehr Angst vor dem Zeitdruck als vor dem natürlich auch fachlich sehr starken Druck! Habe ich sieben Stunden für eine Klausur Zeit, ist doch alles ganz gut machbar – ist aber eben nicht so!

Uns weiterhin starke Nerven, noch gute Wiederholung und vor allem viel Erfolg!

Gruß Euer Martin

Und Tschüss…

Bamberg. Hello Sachsen 😊. Wieder zu Hause, ach ist das schön… Ich hatte schon gestern Abend einen Beitrag entworfen. Aber das wäre ein ganz schöner Jammerpost geworden. Also heute der positiv modifizierte Post :

Nach 4 Wochen Bamberg, 2 Wochen schrecklichen, zeitlich und inhaltlich nicht machbaren Klausuren bin ich müde, richtig müde. Als hätte ich Tage nicht geschlafen. Ich weiß gerade noch nicht, ob ich den Klausurenkurs gut oder schlecht fand. Im Gegensatz zu gestern tendiere ich heute schon wieder zu „war zwar sch… , könnte aber trotzdem hilfreich gewesen sein“ Klausuren gespickt mit Spezialfällen, unendlich lang und fast nur schwierige Sachverhalte. Vielleicht muss ich mich von der Vorstellung lösen, etwas oder alles GUT zu können. Ich war hochmotiviert. Aber dieses ständige Gefühl, eigentlich nichts richtig zu können, hat mir am Ende die Lust daran genommen. Ich bin körperlich und psychisch müde. Wahrscheinlich geht es 99% der Teilnehmer so. Der halbe Saal hat geniest, gehustet und geschnieft. In der ersten Woche habe ich noch täglich darauf gehofft, dass die Klausuren inhaltlich besser werden und ich mal das Gefühl habe, ich hab es gut hinbekommen. In der 2. Woche wurde ich nur deprimierter und lustloser und hab am Ende dann schon nicht mehr 100% gegeben, weil eh klar war, dass es nicht machbar ist, und das ist Mist, das nimmt die Motivation. Und da können die Dozenten noch 10 x sagen „Wir wollen nicht, dass Sie aufgeben.“ Ich befürchte, der ein oder andere tut es doch. Ich verstehe, dass sie uns die schwierigen Fälle noch nahe bringen wollten. Aber NUR? 🤔 Trotzdem danke, dass die heutige letzte Klausur auch mal OK war…. Frau Wirth hat am Ende gesagt, sie trainieren nur die schwierigsten Fälle, weil sie wollen, dass wir in der Prüfung auch die Highlights lösen können. Hm, es könnte nur problematisch sein, dass wir dann auch in den einfachen Sachverhalten irgend eine Schweinerei vermuten und überall nur Fallstricke sehen.

Heute habe ich mir mal den Notendurchschnitt der bisher korrigierten Klausuren der 1. Woche angeschaut, der auf der Theke lag. Er bewegt sich bei 4,7 bis 5,3. Da liege ich mit 2 x 4,0, 2 x 4,5 sogar im oberen Bereich und mit 1x 5.0 mittendrin, also kein ganz aussichtslosen Ergebnis. Die eine 4,0 gab es sogar in der schrecklichen Zebra Klausur, obwohl ich da definitiv von 75% keine Ahnung hatte und bei weitem nicht fertig geworden bin. Das ist wiederum beruhigend, dass man auch ohne etwas perfekt zu können, Punkte sammeln kann.

Jetzt bin ich wieder zu Hause und kann das hoffentlich schnell verdauen und mich wieder motivieren. Die nächsten 2 Wochen stehen dann im Zeichen der Nacharbeit und im Versuch, das alles doch noch in mein Hirn zu bringen, alte Klausuren noch mal nachzuarbeiten und Ordnung in das Kopfchaos zu bringen. Ein bisschen Erholung werde ich mir auch gönnen und vor allem wieder mehr Bewegung.

Und dann muss es eben reichen.

Das beste an meiner Zeit in Bamberg ist aber, dass ich hier wirklich nette Leute kennengelernt habe (auch wenn sie fast alle rauchen 😉, übrigens fand ich, dass überhaupt total viele Raucher dabei waren) , mit denen ich auch weiterhin Kontakt halten möchte, so zumindest der Vorsatz. Und wenn wir den Sch… hoffentlich hinter uns haben, treffen wir uns in Leipzig, Bamberg, München, Nürnberg oder beim Steuerberater Kongress in Dresden, essen Klöße, trinken Wein ohne Limo und feiern. Darauf freue ich mich schon.

Liebe Grüße und ab in den Endspurt 🏃

Ich bin unerreichbar!

Die Überschrift ist eindeutig zweideutig.
Erinnert mich ein wenig an eine Überschrift eines großen deutschen „Tagesblatts“. 😉

Ich bin unerreichbar, weil ich seit gut 2 Wochen „digital detox“ betreibe. Kein Instagram, kein Facebook, kein Xing, kein WhatsApp. Ich habe sämtliche Kommunikationsmittel zur Außenwelt vernichtet. Mich könnte man momentan noch über Brieftauben oder per Post erreichen 😉

Am Anfang ein komisches Gefühl. Mir ist aufgefallen, wie oft man doch zum Smartphone greift und den neusten Newsfeed lädt. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Gestern Abend fragte mich mein Freund: „Sag mal, fehlt dir das gar nicht?“ – Ganz ehrlich? Nein! Ich konzentriere mich gerade zu 100% nur auf mich selbst… keine Ahnung, wer gerade wo im Urlaub ist oder wer gerade lecker beim Sushiladen die neusten Kreationen in sich reinschaufelt. Mich interessiert es nicht, weil ich es gar nicht mehr mitbekomme. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Nun gut. Am Wochende war ich in Frankfurt beim „Intensivkurs VerfR“ von Knoll. Rückblickend muss ich sagen, es war eine sehr gute Entscheidung diesen mitzunehmen. Zwei Tage lange noch einmal eine kurze Wiederholung zu den wichtigsten Themen und die kurze Ansprache der „Randgebiete“ fand ich klasse. Die Schulungsunterlagen waren zwar sehr umfangreich, decken jedoch nochmal alles ab, was relevant sein sollte. Der Dozent hatte eine super Art das Ganze rüber zu bringen und machte die doch sehr trockenen Themen interessant. Ich kann den Kurs echt nur empfehlen. Es war auch mal sehr angenehmen jemandem ohne Akzent aus meiner Heimat zuzuhören. An dieser Stelle; großes Lob!

Generell muss ich sagen, fühle ich mich mit dem Paket von Knoll sehr gut aufgehoben. Ich meine, das muss jeder für sich selbst entscheiden aber alles in allem funktionierte alles wirklich bestens.

Im Gegensatz zum Kurs bei Bannas. Wie bereits in meinem letzten Eintrag erwähnt, habe ich mich da noch einmal einen Kurs mit 15 Klausuren gebucht. Gebucht habe ich den Kurs Ende August und bin eingentlich davon ausgegangen, dass die Unterlagen ziemlich schnell da sein werden (Knoll- Verwöhnt halt). Ich erhielt also ein paar Tage später eine Rechnung per Post, die ich am selben Tag noch überwiesen habe. Dann passierte erstmal 2 Wochen gar nichts. Am Samstag erhielt ich dann eine neue Rechnung und eine Gutschrift. Die USt war wohl versehentlich falsch auswiesen worden und ich musste nochmal Geld überweisen. Montag morgen rief ich dann mal an und beschwerte mich. Man teilte mir mit, dass in der Buchhaltung wohl irgendwas falsch gelaufen sei, ich die Unterlagen aber umgehend bekommen würde. Die Dame am Telefon war wirklich sehr nett und konnte meinen Unmut auch nachvollziehen. Ich wollte eigentlich bereits letzte Woche mit den Klausuren starten und musste nun wieder warten. Gestern trudelte dann eine CD bei mir ein. Also ab in den CopyShop und 1.000 Seiten druchen lassen. Alles sehr aufwändig und zeitraubend. Alles das, was man momentan, so 2 1/2 Wochen vor der Prüfung nicht unbedingt gebrauchen kann.

Ich will damit keinen Kursanbieter gut oder schlecht reden, sondern lediglich meine Erfahrung teilen. Wie gesagt, die Dame war am Montag sehr nett und Mittwoch hatte ich die „Unterlagen“ dann auch. Vielleicht einfach doof gelaufen.

Aber nunja, genug rumgeheult und aufgeregt. Ran an die Klausuren!

Liebe Grüße

Nina