Pro und Contra

Hallo Ihr Lieben,

nun mal ein Blog für all Jene denen Fortuna in diesem Jahr nicht hold war.

Nach all den Mühen, Strapazen und Entbehrungen stellt sich natürlich die Frage:

Nochmal antreten?
Oder
erstmal Pause und dann nochmal antreten?
oder vielleicht auch ganz viel später
möglicherweise auch niemals wieder …

Eine wirklich schwierige Frage …

Seid ihr für euch schon klar, warum es nicht gereicht hat?
Zuwenig Klausuren? Zuwenig Zeit? Verständnislücken?
Ungünstige Rahmenbedingungen? Job, Partner, Geld etc.

Seht ihr die Chance etwas anders zu machen?

Beachtet bitte: Die Definition von Wahnsinn ist:
… immer wieder das Gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten …

Wisst ihr überhaupt noch warum ihr auf diese beschwerliche Reise gegangen seid?
Ist es wirklich so Wichtig, dass ihr nochmal ALLES diesem Ziel unterordnen wollt?
Ist der Gesamtpreis vielleicht doch zu hoch?

Also:
Stift und Zettel auf den Tisch und eine Pro- und Kontraliste erstellen:

Lasst uns gemeinsam diese Liste erstellen und befüllen. Wir sollten den Januar nutzen um unsere Wunden zu verarzten und uns ein neues Ziel zu setzen.

Heilpraktiker sind Systemrelevant und die Prüfung soll leichter sein 😉

Viel Kraft und Erkenntnis für euren Weg

LG aus Berlin
Beate

P.S. Das Thema Coaching scheint in den sozialen Medien gerade sehr präsent zu sein. Eine Lernfreundin hat sich gerade darauf eingelassen. Ich werde dazu mal einige Infos sammeln und einen extra Blog dazu machen …

48 Gedanken zu „Pro und Contra

  1. Ich würde gerne meine Erfahrung mit euch teilen:

    2019 hab ich das erste mal geschrieben, zwar hatte ich einen Jahreskurs, da saß ich aber sehr unregelmäßig drin, klausuren habe ich tatsächlcih erst Ende Juli begonnen, hab die meisten der 24 Klausuren unter echtzeit nicht bestanden, da immer teilweise Themen kamen die ich nicht konnte. Im Examen konnte ich dann jedoch, mit Ausnehme AO, zu allem was schreiben und hatte daher ein Gefühl, das es irgendwie gereicht hat. Bin aber mit 5,16 durchgefallen, mehr als verdient.

    Hab dann gesagt ich werde es nicht nochmal machen, dann kam langsam Corona auf und ich wollte den Job nicht wechseln, so dass ich mich Anfang April nochmals dafür entschieden hab. April habe ich angefangen die alten Klausuren durchzuarbeiten und dann im Mai/Juni die 15 Bannas klausuren aus dem Jahreskurs einzuschicken und unter Echtzeit einzuschicken. Die ersten habe ich nicht bestanden, aber das Ziel war, zum Beginn der Freistellung Klausuren 6h schreiben zu können.

    Hab dann wieder zwei Klausurenkurse mit je 12 Klausuren ab Juli gemacht und fast alles bestanden, oft auch mit 3,5, dazu noch WLW Klausuren und paar von Knoll und der NWB daheim geschrieben.

    Bin mit einem guten Gefühl ins Examen gegangen. Die 3 Tage waren hart, und ich hatte kein gutes Gefühl, da ich viel nicht hatte.

    Hab jedoch bestanden mit 4,1 und bin froh dass ich es nochmal gemacht hab.

    Wichtig ist meiner Meingun nach, dass man in der lage ist ab Mai Klausuren schreiben zu können.

    Man sollte auch analysieren woran es lag, hat man zu wenig gemacht und war zu faul, bzw. hat man es auf die leichte schulter genommen (so war es bei mir), dann sollte man nur nochmal schreiben wenn man es dann tatächlcih ernst nehmen kann. Ich hab mir gesagt, dass ich mich nur anmelde wenn ich bis April tatächlich intensiv mit lernen angefangen habe.

    Kosten: Kurse 3.000 Euro + Unbezahlter Urlaub ca 1,5 Monate, 1200 Anmeldung, Hotels für Klausurenwochen und für das Examen.

    .

  2. kurz mal offtopic: Weiß jemand wann es in NRW Ergebnisse gibt? War der 23.1. richtig?!?

    Danke.

  3. @Frank: nein gibts noch nicht.
    @Beate: der 23.1. war ein fiktiver Termin in einem der Kommentare.

  4. Lieber Rudi,
    es war das Datum des letzten Jahres …
    ab 18.1 müssen wir das beobachten … und!
    ich habe das im Blick 😉
    LG Beate

  5. Hallo Beate,

    ich bin zurückgetreten im Jahr 2020 an Tag 2. Das ich dieses Jahr nicht antreten werde steht für mich fest. Alleine bei der Vorstellung wieder 6 Stunden Klausuren schreiben schnürt sich mir der Hals zu.

    Die einzige Frage die ich mir stelle ist möchte ich überhaupt nochmal antreten?

    Pro:
    Interessante Aufgaben
    Eigenverantwortlichkeit
    gute Jobaussichten

    Contra:
    Freizeitverlust
    Familie
    finanzieller Einsatz
    Risiko
    Gemütszustand

    Contra wenn Ziel erreicht:
    mehr Stress (positiv wie negativ)
    mehr Verantwortung (sehe ich aber auch positiv)
    Überstunden werden in der Regel nicht mehr Vergütet
    aus finanzieller Sicht kein Mehrwert wenn ich die Investition und den Wegfall der Überstundenvergütung gegen das Mehrgehalt rechne

    Ich werde keine Lösung in den nächsten Monaten finden. Ich denke das wird ein längerer Prozess werden. Vielleicht kommt am Ende sogar was ganz neues raus, beruflich verändern kann man sich auch ohne Examen. Dann wird mein User-Name zum Programm.

    Bin gespannt über eure Überlegungen und Gedanken.

  6. Gibt es schon erste Infos wie die Bestehensquoten in den einzelnen Bundesländern sind?

  7. Hallo Beate!

    Erstmal ein Kompliment an Dich für diesen tollen Blog den ich gerne lese 🙂

    Kurz zu mir: Ich bin 31 Jahre, habe 2 Kinder im Alter von 3,5 und 5 Jahren, arbeite Vollzeit.

    Ich habe meinen Erstversuch hinter mir und mit 4,67 durchgefallen. War ganz schön niedergeschlagen aber bin jetzt zu dem Entschluss gekommen ich möchte es nochmal versuchen.

    Leider bin Ich unsicher dieses Jahr oder das Lernen inkl. Klausuren schreiben bis nächstes Jahr strecken ?

    Vor allem das Geld ist knapp und ich kann auch keinen Vollzeitkurs irgendwo buchen (als Mama mehrere Wochen weg ist unmöglich).

    Ich wollte gern Knollfernkurs wieder buchen und Samstags die Klausuren schreiben und einreichen. Während der Woche abends 1-2h kleinere Aufgaben üben und eventuell alte Klausuren aufarbeiten. Freistellung wird wohl nur noch August und September funktionieren.

    Ich habe Angst das es von der Vorbereitung nicht ausreichend ist. Ich bin da ein wenig verzweifelt und unsicher!

    LG

  8. Hallo zusammen,

    vielen Dank für das aufgemachte Thema. Auch ich bin knapp mit 4,66 im Erstversuch durchgefallen und beschäftige mich aktuell mit dieser Frage. Ich frage mich z.B. inwiefern ich meinem Partner dieses Lernmonster nochmal antun möchte – und mir natürlich auch. Sind wir ehrlich, der sportliche und mentale Ausgleich bleibt oft als Erstes liegen und die Gesundheit leidet.

    Ursprüngliche Motivation war der Wissenszuwachs, den ich mir durch den Steuerberater erhofft habe (und auch eingetreten ist) sowie einen Deckel auf meinen nicht ganz klassischen Bildungsweg zu machen 😉

    Ich war bei der Klausureinsicht. Diese hat bestätigt, dass es zum großen Teil an meiner Schnelligkeit bei der Bearbeitung der Sachverhalte lag. Ich habe zu wenig geschafft und auch die Punkteverteilung anders eingeschätzt. Ich hatte mich mit dem Haas-Fernkurs vorbereitet, sowie mit dem Intensivklausurenkurs Digital bei Knoll und noch einige Originalklausuren gelöst. Meiner Einschätzung nach hat mir die Routine gefehlt bzw. die Schnelligkeit meine Gedanken punktekonform auf das Papier zu bringen. Insgesamt lief die Vorbereitung zu schleppend bei mir an, ich bin nicht richtig in den Fernkurs reingekommen.

    Wenn ich mich für einen Zweitversuch entscheide, überlege ich den Klausurvorbereitungskurs bei Knoll, Modul A+B bei WLW und dann noch den Intensivklausurenkurs (hat mir wirklich gut gefallen), in der Hoffnung, dass sich dieses Mal das Wissen langfristig setzt.

    Zum Thema Coaching: ich wurde bereits im Sommer sehr penetrant auf Facebook angeschrieben. Ich habe im Sommer keinen Bedarf gesehen. Ich hoffe, der Freundin bringt es etwas.

    Viele Grüße

  9. @ Beate

    Meinst du, du kannst mal eine Umfrage unter den Durchfallern machen, wie sie sich vorbereitet haben? Danke!

    Für mich ist es bisher evident, dass alle Durchfaller irgendwie nur Klausurenkurse besucht haben, keiner einen Präsenzkurs wo wirklich bei 0 angefangen wird, wie bei Bannas, Endriss oder Studienwerk.

  10. Lieber Roland,
    schau bitte bei Gelegenheit nochmal in Ruhe die Kommentare durch.
    Ganz viele schreiben ziemlich genau wie sie sich vorbereitet haben.
    Die Klausurenkurse sind idR nur Begleitend bzw. neben den Präsenz- oder Onlinekursen von Haas, Bannas, Knoll, Endriss, WLW etc.
    Bei mir, MKI und einigen anderen im 2. oder 3. Versuch findest du in den Kommentaren dann nur noch die Klausurenkurse, Karteikarten etc.
    weil wir die Präsenzkurse / Grundkurse ja bereits vor dem 1. Versuch absolviert haben.
    Wirklich bei 0 fängt z.B. der Fernlehrgang von Haas an (mein persönlicher Favorit). Bannas nur, wenn du den Vorkurs mit buchst, allerdings sind die Skripte hier nicht so gut. Und die Qualität der Präsenzkurse ist je nach Bundesland unterschiedlich. Endriss wurde hier im Blog auch gelegentlich erwähnt …

    Letztendlich ist es in gewisser Weise egal für wen du dich entscheidest.
    Jeder Anbieter wirbt mit exorbitanten Bestehensquoten! Und ja, natürlich Bestehen welche und andere eben nicht.
    Liegt das wirklich am Anbieter?

    Egal was für einen Kurs du machst, an Klausuren führt kein Weg vorbei! Jede Menge Klausuren …
    Klausurentechnik, Pharagraphenketten, Zeiteinteilung und manche Themen erarbeitest du dir über die Klausuren.

    Hast du schon angefangen oder planst du noch?
    In welchem Bundesland möchtest du dich vorbereiten?
    Viel Spaß
    LG Beate

  11. Liebe NordishByNature,
    eine 4,66 ist echt ganz knapp!
    Mit so einem Ergebnis hast du ganz offensichtlich viel richtig gemacht!
    Du hörst dich super Reflektiert an und voller neuer Pläne und Tatendrang?
    Aber natürlich kostet ein weiterer Anlauf wahnsinnig viel Kraft.
    Schwere Entscheidung …

    Wissenszuwachs ist toll! Aber eigentlich wollen wir doch diesen verdammten Deckel 😉
    Viel Kraft
    LG Beate

    P.S. Zum Thema Coaching kommt zum WE ein neuer Blog, da können wir uns diesbezüglich austauschen.
    Mein Weg beschäftigt sich gerade auch mit der Hoffnung einen Weg zu finden, „dass sich das Wissen langfristig setzt“.
    Von dem Weg berichte ich dann in einem Blog nächste Woche.

  12. Liebe Nickyb,
    oh je, 4,67 ist wirklich knapp!
    Das mit der Klausurentechnik hast du ganz offensichtlich verstanden.
    2 Kinder, Job etc. ist eine krasse Herausforderung.
    Schaffst du es tatsächlich unter der Woche Abends zu lernen? Mir ist das nur selten möglich.
    Ganz ehrlich, natürlich verstehe ich deine Zweifel und Unsicherheit
    aber mit einer 4,67 hast du doch wirklich schon viel richtig gemacht.
    Schwere Entscheidung …
    Ich wünsche dir viel Kraft
    LG Beate

  13. Liebe onceuponatimetax,
    wenn ich mich recht erinnere war es dein 3. Versuch und ich verstehe nur zu gut, dass du Angst hast abzugeben.
    Ich hatte ja schon Angst davor meinen 2. Versuch zu vermachen!
    Das mit dem Hals und den Klausuren empfinde ich gerade genauso!

    Wenn ich mir deine Liste so ansehe spricht eigentlich nicht wirklich viel für einen weiteren Versuch.
    Darf ich fragen wie alt du bist?
    Sich beruflich zu verändern ist immer eine Option, war da nicht mal die Idee mit dem Wirtschaftsprüfer?
    Oder wir machen halt doch den Heilpraktiker …
    Ich denke du hast recht, dass wird ein längerer Prozess
    Viel Kraft
    LG beate

  14. Hallo zusammen,

    nachdem kurz vor Weihnachten das Ergebnis kam und eine Note von 4,66 anzeigte, brauchte ich erst mal ein paar Tage um dies zu realisieren. Da kam mir der Urlaub gelegen, in welchem ich in meiner Heimat auf dem Dorf war. Ganz viel frische Luft sorgte wieder für einen klaren Kopf und ich muss sagen: mittlerweile geht’s mir wieder echt gut. Denn eins kann ich mir sagen: ich hab alles gegeben und kann mir nichts vorwerfen!

    Ich arbeite in der Wirtschaftsprüfung und hatte dementsprechend nicht so große detaillierte steuerliche Vorkenntnisse. Ich hatte als Vorbereitung den Knoll Klausurenkurs ab Februar sowie einen Vollzeitkurs von Juni bis August inkl. Klausurenkurs bei Bannas gewählt. Die meisten Klausuren hatte ich nicht bestanden, jedoch hatte ich durch ein paar Noten dann Hoffnung bekommen. Im August und September hatte ich zudem alles private (kleine Geburtstage und auch eine Hochzeit) abgesagt, alles war dem Ziel untergeordnet. Das es am Ende nun so knapp nicht gereicht hat, ärgert mich.

    Aber nun heißt es so schön: jetzt erst recht! Wieder aufstehen, Krone aufrichten und weiter gehen! Ich möchte wohl dieses Jahr direkt wieder angreifen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Jetzt ist doch noch das meiste an Wissen vorhanden! Wie ich es umsetze, weiß ich noch nicht. Aber in den nächsten Tagen werde ich mich hinsetzen und mir Gedanken machen. Da freue ich mich hier auch auf den Austausch, wie ihr es weiter angeht.

    Viele Grüße
    Sebastian

  15. Liebe Beate,

    vielen Dank für deinen super Blog.

    Vielleicht kannst du ja bei Gelegenheit einen neuen Beitrag zu deinem Pro „eigene Kanzlei“ erstellen.

    Ich habe die Prüfung 2016/2017 bestanden und bin seitdem als angestellter StB tätig.
    Mein Ziel wär natürlich auch irgendwann eine eigene Kanzlei bzw. sein eigener Chef zu sein.
    Ich habe bei der Kammer schon ein Seminar zum Thema „Berufsperspektiven für StB“ belegt.
    Leider bin ich dadurch nicht schlauer geworden.

    Konkret beschäftigt mich die Frage, wie ich eine eigene Kanzlei finanzieren soll und ob sich das ganze rechnet?
    Ich habe schon bei ein paar Kollegen mit eigener Kanzlei nachgefragt, aber wenns ums Thema „Geld“ geht, redet da keiner darüber 😉
    Vielleicht bekommt man ja in diesem anonymen Forum eher eine Auskunft.
    Mit welchen Kosten muss ich bei einem Kanzleikauf rechnen und was sind die üblichen Zahlungsmodalitäten (Einmalzahlung, Ratenzahlung, anteiliger Gewinn)?
    Wie lang läuft so eine Finanzierung normalerweise?
    Wie „groß“ muss die eigene Kanzlei sein, damit mir auch in der Selbständigkeit ein vergleichbares Gehalt (ca. 75.000 brutto als angestellter StB) bleibt?
    Eine komplette Neugründung ist wohl in der heutigen Zeit nicht mehr so einfach machbar (oder vielleicht doch)?

    Vielleicht finden sich ja ein paar Kollegen, die mir hierzu Auskünfte geben können.
    Bestimmt ist das Thema auch für andere interessant und einen eigenen Beitrag wert 😉

  16. Ich habe den erstversuch nicht bestanden, hab aber aktuell eh keine wirkliche Idee als es ein zwietes mal zu versuchen. Nun hab ivh alle Unterlagen ja eh da, also werd ichs auch nochmal versuchen.
    Tatsächlich kam für mich während der Vorbereitung für den ersten Versuch (4 Monate vor der Prüfung) der Gedanke, dass der Job eh nichts für mich ist. Danach war ich dann doch wieder überzeugt, dass es meine Zukunft ist. Keine Ahnung. Ich bin daher total hin und hergerissen, machs jetzt aber halt trotzdem nochmal.

    Bei mir ist es denke ich an meiner Faulheit gescheitert. Ich hatte oft keine Motivation.

  17. Und wenn wir dann schon beim Thema Geld sind, mich würde sehr interessieren, wie denn die Gehaltsvorstellungen bzw. vielleicht auch das bisherige Gehalt und die Zahlungsform (Festgehalt, mit Umsatzbeteiligung etc.) der Teilnehmer so sind.
    Ich finde es immer sehr schwer einzuschätzen, was denn „normal“ ist, es redet ja keiner übers Geld.
    Am besten dann eben auch mit Vorbildung und Berufserfahrung.

  18. Hallo Beate,

    das stimmt meine Contras überwiegen. Allerdings sind die Contras eher rational. Ich denke eine Pro und Contra Liste muss wie eine ABC-Analyse aufgebaut werden. Es gibt bei mir ein Pro welches viel mehr Gewicht hat als die Contras nämlich der Wunsch diesen Beruf zu ergreifen und auszuüben nach dem Motto: „Ich will Steuerberater werden“ bzw.. „Ich will Feuerwehrmann werden“. Dieser Wunsch hat nichts mit rationalem denken zu tun er ist einfach da.

    Das stimmt im 3. Versuch ist der Druck sehr hoch bzw. ich hab mir anscheinend sehr viel Druck gemacht und der hat sich dann während des Examen entladen.

    Das mit dem WP hab ich verworfen, das Examen würde auch sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und nach jeder schriftlichen Prüfung kommt eine mündliche Prüfung. Das möchte ich mir einfach nicht antun. Dazu kommt das der Wunsch WP zu werden auch einfach nicht wirklich da ist. Da überwiegen meine Contras und es gibt kein Pro welches die Contras aufwiegt.

    Wie ist dann bei dir? Du lernst ja fleißig weiter.

  19. Liebe onceuponatimetax,
    ich verstehe dich gut.
    Auf meiner Liste überragt der Wunsch nach diesem Titel ALLES.
    Für mich war immer völlig klar, ich werde Freuerwehrmann quatsch natürlich Steuerberaterin 😉
    Das mit dem Lernen klappt gerade ganz gut für mich, so ohne Druck …
    Ich erstelle mir gerade Zusammenfassungen / Karteikarten um diese zu visualisieren und in mein Langzeitgedächtnis zu knüppern.
    Dieses ewige nachschauen im Gesetz macht mich einfach zu langsam und ich habe nunmehr begriffen,
    dass ich die Paragraphenketten und Sätze einfach auswendig können muss …
    So sind halt die Regeln dieses Spiels!

    Dieser Blog hat mir ganz viel Kraft gegeben!
    Frauen mit Kinder und Frauen mit Kinder Ü40 haben es in diesem Jahr mit krassen Noten geschafft!
    Die Ausrede Kind und Alter fällt damit weg …
    Zeitmanagement, Disziplin und Lerntechnik dann klappt das auch dem Gedächtnis …
    ABER in meiner Zeit! Also für 2022 …
    Wie geht es bei dir weiter?
    LG Beate

  20. Liebe Freizeitlerner,
    das ist zugegeben ein wirklich interessantes und spannendes Thema!
    Allerdingt irgendwie gerade nicht meins, denn ganz viele hier bereiten
    sich gerade auf die Mündliche vor oder verarzten ihre Wunden.
    Ende März werden wir hier jede Menge frisch gebackene Steuerberater haben,
    dann können wir das Thema gern mal in Runde werfen.
    Ich würde mich freuen, wenn du mich dann nochmal erinnerst.
    Vielen Dank für dieses Thema.
    Dir eine schöne Zeit
    LG Beate
    P.S. Aus welches Bundesland schreibst du? 75T klingt für Berlin echt sportlich …

  21. Lieber Sebastian,
    4,66 ist wirklich knapp und schreit geradezu nach einem 2. Angriff!
    Welcher Weg jetzt der richte für dich ist, ist schwer zu sagen.
    In welchem Bundesland bist du?
    Eine Lernfreundin mit ähnlicher Vorgeschichte inkl. Bannas, macht im Sommer den Vollzeitkurs von Haas
    und schreibt bis dahin vorhandenen alte Klausuren nochmal und erarbeitet sich darüber Problemthemen …
    Ist sicher auch eine Kostenfrage …
    Viel Kraft
    LG Beate

  22. Also auch wenn ich nicht abgegeben weil ich irgendwie etwas irre geworden bin, kann ich dir sagen das sich das Wissen bei mir durch das Wiederholen von Klausuren sehr gut gesetzt hat. Die Paragraphenketten und Prüfschemas setzen sich dann von ganz alleine ohne das man diese gezielt auswendig lernen musste. Außerdem hat man im dritten Anlauf mehr Zeit sich mit ungeliebten Themen zu Beschäftigen da die Grundlagen durch die Wiederholung einfach sitzen.

    Ich für meinen Teil habe gelernt das für mich der beste Weg gewesen wäre von Anfang an für die Vorbereitung auf das Examen zwei bis drei Jahre einzuplanen. Der Start mit einem Fernkurs und dann ein Jahr vor dem Examen ein Intensivkurs und Klausurenkurse.

    Aber hinterher ist man immer schlauer :-).

  23. Liebe onceuponatimetax,
    deine Erfahrung mit dem Weg, erst Fernkurs dann Intensiv mit Examenskurs über 2-3 Jahre, wäre auch für mich der beste Weg gewesen.
    Seid 2,5 Jahren hoffe ich darauf, dass sich die Ketten und Schemas bei mir verankern.
    KEINE Chance! Egal wieviel Klausuren ich löse …
    Ich weiß dann immer wo es steht, wo ich jetzt nachschlagen könnte …
    Ich werde es jetzt AUSWENDIG lernen, ich hoffe nicht mehr auf Wunder 😉
    LG Beate

  24. Das stimmt dann hilft nur noch bewusst auswendig lernen. Dafür mag ich persönlich gerne Karteikarten oder ich glaube so hattest du das auch mal gemacht kleine Geschichten ausdenken.

    Ich denke man muss einen Weg finden wie man zwar mit Ehrgeiz und Fleiß an die Sache ran geht aber es trotzdem locker angehen lässt sprich es nicht zu sehr zu wollen. Das klingt etwas paradox. Aber wenn man etwas zu sehr will dann wird der Druck zu groß und scheitert dann am Ende an sich selbst. „Man“ bin natürlich ich, ich kann selbstverständlich nur von meiner Erfahrung sprechen.

  25. @Gugel,
    aus meiner Erfahrung liegen Assistenzgehälter bei 3000 bis 5000 Euro, varrieren also extrem, trotz nicht wesentlich höherer Berufserahrung.

    Als frischer Steuerberater fängt man dann nach meiner erfahrung nach bei zwischen 4500 und 6000 pro Monat an. Alles Fixgehälter.

  26. @alle zum Thema auswendig lernen

    Der Hinweis auf die Karteikarten kamen oft. Könnt ihr mir Beispiele nennen, was ihr wann und wie auswendig lernen würdet? Ich stehe gegenwärtig im 13b / 13c ErbStG und muss sagen , dass ich die Ermittlung des steuerpflichtigen Vermögens wirklich am Gesetz entlang, als Herausforderung empfinde. Ich bin gegenwärtig erstmals am überlegen etwas auswendig zu lernen. Aber hat man das kurze Zeit später nicht wieder vergessen oder festigt sich das Elend aus 13b / 13c mit den Übungen?
    Bedeutet auswendig lernen wirklich diese Karteikarten speichern und abrufen?
    Was sind die Erfahrungen damit und zieht man auf Lange sicht nicht damit den kürzeren? In der mündlichen Prüfung ist dieses Verfahren dich bestimmt schwer umsetzbar?

    Wie sind die Erfahrungen mit aktiven auswendig lernen? In meiner Hoffnung festigt sich viel durch die Klausuren. Ich bin ab Juni freigestellt und möchte von da an nur Klausuren schreiben. Bis dahin möchte ich die Theorie einmal verstanden haben.

  27. @Beate ich komme aus Sachsen, ja ich werde schauen das ich mir zunächst erst mal wieder die alten Klausuren vornehme, Problemthemen nochmal intensiver betrachte und dann weitere Klausuren schreibe. Vielleicht auch wieder in einer kleinen Lerngruppe, gegenseitiges Abfragen ist auch so wertvoll.

    Bzgl. auswendig lernen:
    Bei diesen suuuper vielen Themen, die die Prüfung umfassen kann, ist auswendig lernen verdammt schwer bzw. eigentlich fast unmöglich! Was sich anbietet sind die Grundformulierungen auswendig zu können, also bspw. bei der ErbSt die Prüfungsreihenfolge bei Grundstücken oder auch bei der Prüfung eines Einspruchs – da hat man einfach nicht die Zeit dies nachzuschlagen. Aber ansonsten sind die Klausuren echt die Beste Möglichkeit um zu lernen, wie man mit den einzelnen Fragestellungen umgeht.

  28. Hallo zusammen,

    es war aich nichts anderes damit gemeint wie Standardformulierungen die immer kommen (Fußgängerpunkte) z.B. Mit dem Tod des x bla bla bla Paragraphenkette.

    Ich hab das durch das ständige Klausuren schreiben automatisch auswendig gelernt. Ich hatte aber trotzdem zusättlich Karteikarten selber geschrieben mit Standardsätzen.

    Der Rest ist verstehen wenn man die BA nicht sieht oder die verdeckte Einlage dann kann man auch nichts dazu schreiben. Das ist klar und so war das auch nicht gemeint.

    Bezüglich dem super 13b ErbStG haben wir bei Haas ein Schema an die Hand bekommen mit dem man viele Punkte bekommen kann ohne sich Tod zu rechnen.

  29. Mal ne andere Frage: Hat jemand die Originalklausuren von 2016 und 2017 mit Lösung, die er weitergeben würde? Und die Bilanzklausur 2019 mit Lösung. Wäre sehr freundlich. Danke.

    Bitte senden an: bthu@mail.de

  30. Das 13b ErbStG Problem verstehe ich nicht, das Rechenschema ist doch in den Richtlinien drin, das kann man einfach abschreiben und dann die Zahlen ergänzen. Sogar die anzugebenden Paragrafen stehen im Schema drin. R 13b.9 ErbstR oder so in der Ecke?

  31. Liebe MARIE,
    ich verzweifle an wirklich vielem, aber das Ding mit dem 13b musst du nicht auswendig lernen.
    Schau mal bitte in die Richtlinien Seite 191 bis 199 (RE 13b.9)
    Nimm dir eine Aufgabe mit Lösung und hangle dich an den Berechnungen in der Richtlinie lang.
    Jetzt kannst du dir ein Farbschema überlegen und das bis Seite 199 durchziehen.
    In manchen Aufgaben werden dir Werte gegeben und dann musst du die nicht mehr Berechnen und
    kannst gleich weiter in den nächsten Schritt des Schemas gehen.
    (Ich habe die Neon-Grip von Faber Castell)
    z.B. festgestellter Wert ist bei mir Grün ,
    Verwaltungsvermögen blau, Nettowert des Verwaltungsvermögen Gelb,
    zieht sich durch bis zum begünstigten Vermögen …
    Anhand von komplexen Prüfungsaufgaben einfach mal nachvollziehen, ist wirklich logisch …
    Und wenn ich das schon sage 😉
    Viel Kraft
    LG Beate

  32. Hallo Zusammen,

    also nachdem ich den Erstversuch und den Zweitversuch jeweils mit 4,83 nicht geschafft habe und mir dann länger überlegt habe, ob ich in 2021 oder 2022 den dritten Versuch wage, mich dann auf 2022 festgelegt habe ist mein Entschluss nun gefallen, dass ich das Steuerberaterexamen kein drittes Mal wiederholen werden. Der Grund liegt hauptsächlich darin, dass ich i einer ruhigen Minute in mich gegangen bin und mir klar gemacht habe, dass ich nicht mein Leben lang mit Steuern zu tun haben will… Es war der übliche Weg: Studium, 3 Jahre Praxiserfahrung sammeln und dann muss da wohl irgendwie der Steuerberater kommen. So war zumindest meine Meinung in den letzten Jahren.
    Ich werde mich beruflich jetzt in die freie Wirtschaft bewegen und dort hoffentlich einen zufriedenstellenden Job finden.

    Meine Pro und Contra Liste sieht aktuell so aus:

    Pro:
    – Berufsexamen, welches viele Möglichkeiten eröffnet, vor allem in Richtung Selbstständigkeit

    Contra:
    – zu viel kosten für zu wenig Ertrag
    – Berufsbild für mich mittlerweile unattraktiv
    – Gehaltsplus rechtfertigt für mich nicht die unberechenbare Prüfung zudem ich mit meiner Bildung und Berufserfahrung in der Industrie Ähnliches verdienen kann
    – Theorie und Praxis weichen zu arg voneinander ab. Ich kenne viele die sind in der Praxis top und schaffen es nicht die Prüfung zu bestehen und umgekehrt, viele StB die leider praktisch wenig Ahnung haben

  33. Liebe GrafZahl,
    das zu lesen macht mich ein wenig traurig …
    Natürlich verstehe ich dich sehr gut!
    Es sind nicht zwingend die Besten, die dieses Prüfung bestehen, dass frustriert!
    Ich drücke dir ganz doll die Daumen, dass du einen erfüllenden Job in der freien Wirtschaft findest.

    Und jetzt planen wir Beide die Teilnahme an einem Marathon?
    Das steht doch noch auf deiner Liste, oder?
    Welche LaufApp nutzt du?
    In welchem Bundesland lebst du?
    Du wirst mir hier fehlen 😉
    LG Beate

  34. Hallo GrafZahl,

    mich hat es eher neidisch gemacht, das du für dich jetzt weißt was du möchtest. Dann kann man sich endlich freimachen von diesen Gedanken die dann doch immer mal wieder um dieses Thema kreisen. Ich drücke dir die Daumen das du eine passende Stelle für dich findest. Ich kenne auch ein paar Kollegen die den Schritt gewagt haben in die freie Wirtschaft zu wechseln, sie sind sehr zufrieden bzw. glücklich damit.

    Ich hoffe das ich irgendwann auch die Erleuchtung finde und mich entweder davon lösen kann oder es nochmal angehe. Wenn der Sommer kommt und der erste richtige Sommerurlaub seit 2018 gemacht werden kann kommt vielleicht der Entschluss das es Zeit ist sein Leben zu genießen in seiner Freizeit.

  35. Liebe Beate,

    wow, du kannst Dich an das mit dem Marathon erinnern? Respekt 🙂
    Genau, das steht auch mal noch auf der Liste der Dinge, die ich im Leben noch erreichen möchte.
    Ich lebe in Baden-Württemberg, eine Lauf App benutze ich zur Zeit nicht (mehr). Ich habe einen Fitnesstracker (Fitbit) über den ich meine Läufe aufzeichne. Wie sieht es da bei Dir aus?
    Naja, ich werde hier sicherlich schon auch noch mitlesen… Dafür fiebere ich vor allem mit lieb gewonnenen Kollegen, welche die Prüfung noch schreiben oder jetzt geschrieben haben und Freunden einfach zu sehr mit 🙂

    @onceuponatimetax:

    Ich muss sagen, ich bin auf der einen Seite sehr erleichtert zu wissen, dass dieses Drama ein Ende hat. Auf der anderen Seite „hänge“ ich schon noch irgendwie dran und die Ungewisstheit nicht zu wissen ob man des nicht doch hätte schaffen können knabbert schon noch an mir. Aber für die Zukunft gedacht ist es einfach die richtige Entscheidung.

    Das mit dem Urlaub verstehe ich nur zu gut… In 2018 keinen Urlaub gehabt, in 2019 keinen Urlaub gehabt, in 2020 zwei super schöne Urlaube gebucht und keinen aufgrund Corona wahrnehmen können! Sehr ärgerlich.

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass Du für Dich dann auch mal den richtigen Weg findest. Lass Dich auf jeden Fall nicht stressen und nimm Dir Zeit für die Entscheidung.

  36. Liebe GrafZahl,
    ich nutze die Laufapp Runkeeper, ich bin total der Asics Typ, ich liebe diese bunten Schuhe …
    Stand heute bin ich schon 46 km gelaufen, Ziel sind mind. 600 in diesem Jahr.
    Mein Angebot steht, wenn du den Marathon erwägst können wir uns vernetzen!
    Ich freue mich darauf gelegentlich von dir zu lesen
    LG Beate

  37. Lieber Sebastian,
    das hört sich doch nach einem guten Plan an.
    Das mit der Lerngruppe ist mit Sicherheit eine gute Idee.
    Ich plane das auch gerade, natürlich als Onlinevariante 😉

    Das mit dem Auswendiglernen werde ich nochmal in einem Blog präzisieren
    aber das hatte ja auch Onceuponatimetax schon klargestellt.
    Dir ganz viel Kraft und Zeit zum Lernen
    Ich würde mich freuen gelegentlich von dir zu lesen
    LG Beate

  38. Liebe Marie,
    ab diesem WE mache ich eine kleine „Serie“ zum Thema Auswendiglernen …
    Um das Auswendiglernen der Standartsätze und Paragraphenketten führt kein Weg vorbei.
    Da mein Gehirn schon Ü50 ist musste ich mir da etwas einfallen lassen.
    Sei gespannt 😉
    Dir viel Kraft und Zeit zum Lernen
    LG Beate

  39. Hallo,

    GrafZahl, danke für die netten Worte. Mal schauen was die Zunkunft für einen parat hält. Bisher kam es für mich sowieso immer anders als ich dachte bzw. geplant habe. Aber das war nie schlecht bisher.

    Das ist auch blöd nach zwei geopferten Sommer endlich Urlaub und dann geht es nicht. Dann hattest du auch deinen ersten Versuch in dem legänderen heißen Sommer 2018?

    Das klingt schon so weit weg. Ich hab manchmal das Gefühl das die letzten zwei Jahre bzw. fast drei einfach so an mir vorbei gerauscht sind. Manchmal frag ich mich was ich die letzten Sommer so getan habe :-D?

    Echt verrückt.

  40. Hallo Beate,
    das mit den Auswendig lernen finde ich wirklich interessant, aber ich vermute nicht zuletzt weil es derart viele geschrieben haben, dass sich eine Prüffolge mit der Zeit ergibt und sitzt (hoffentlich… ich bin im auswendig lernen nicht gut)

    Eigentlich ist ErbSt ja kein Ding, ich hatte es gerade vor der Nase und hatte die Vorstellung , das Rechenschema im Paragraphen zu finden. Das ist mir immer am liebsten. Aber in diesen Fall, weiche ich auf die Richtlinie aus und hoffe, dass die Angaben in der Prüfung halbwegs eindeutig und verwertbar sind, ohne das diese Thematik absolut ins Blut übergegangen ist.

    Zur Frage nach Gehältern/ Perspektiven, kann ich sagen dass ich seit längeren nicht mehr in der Beratung arbeite. Ich verdiene bei 35 Stunden, 60.0000 im Jahr und bin mit den Rahmenbedingungen total zufrieden. Keine Stunden auf Aufträge schreiben, weniger Druck, weniger Rechtfertigung.

    In der freien Wirtschaft ist auch ein versuchtes Examen sehr viel Wert. Es werden in allen Bereichen Leute gesucht, die USt und Buchhaltung/ Bilanzierung können. Denn in der freien Wirtschaft, ist der Weg von der eingehenden Leistung / ausgehenden Leistung, zur richtigen Umsatzsteuer
    wahnsinnig kompliziert. Dort werden Leuten mit Bilanz- und Steuerwissen sehr hohe Gehälter gezahlt und man macht sich nicht kaputt. Aber man hat auch kein Versorgungswerk und ist nicht selbstständig. Diese Entscheidung muss jeder für sich treffen.

    Liebe Grüße
    Marie

  41. @ MARIE: ich bin StB in der freien Wirtschaft und im Versorgungswerk. Als Titelträger ist man immer im Versorgungswerk solange man den Titel trägt. Lg

  42. @Stb: Danke, das wusste ich nicht. Ich dachte bisher, man müsste dazu vorher im Rahmen einer Tätigkeit in der Beratung, in das Versorgungswerk gelangt sein.

    Um so besser, noch eine Motivation mehr! Theorie Tag 3: …ich komme!

    Danke
    LG
    Marie

  43. Guten Morgen in die Selbsthilfegruppe.

    Für mich ist die Reise auch erstmal vorüber…..
    Insgesamt 3 Jahre und 2 Examensversuche verbraucht für Ø 5,33 und Ø 4,83.
    Wenn da manche Tage nicht bestanden wären könnte ich das Thema „ich und mein Stempel “
    leichter abhacken.

    Fazit:
    Viele steuerliche Themen und Betrachtungen haben nun endlich mal ein Bild ergeben warum dies oder jenes so oder so buchen muss.
    Aber es ist auch bitter die Pille zu bekommen: Sie sind nicht im Recall.

    Gegebenenfalls fange ich das Thema letzmalig in 2024 /2025 erneut an.
    Dann sind Kinder und Haus fertig, Kids in der Schule.

    Freunde und Familie freuen sich schon über einen Sommer mit dem verschollen Examensanwärter.

    Keine Sorge für den Fanclub…. Ich bleibe am Themenball dran.
    Jedes Jahr werde ich mir die WLW Karteikarten und einen Klausurenkurs gönnen, diesmal als Fernlehrgang.

    Sollte günstiger sein wenn man jedes Jahr knapp 1.000 Euro ausgibt anstatt jedes Jahr 7.000 Euro zzgl Reisekosten zzgl Prüfungsgebühren usw.

    Für die Pro und Contra Freunde:

    Wenn man den Titel hat:
    Pro:
    – eigene Beratungsfälle
    – andere Fälle die Einen anders Fordern
    – keine FiBus / Löhne mehr
    – keine Vorbereitenden Tätigkeiten für Mister Siegelbewahrer

    Contra:
    – Zeiteinteilung wird evtl. von den Aufträgen bzw. Partnern bestimmt
    – man muss fähiges Personal finden für FiBus, Lohn, Vorarbeiten für den Abschluss und den einen Arbeitnehmer der alles Elsterns kann –> Praktiker wissen was ich meine

    Aber ganz ehrlich gesagt, wer den Titel hat hat das Knobelspiel Examen gelöst und darf ein Feld weiter.

    Und an Alle die das Spiel dieses Jahr verloren haben:
    Wir wissen wir geben nicht auf.
    Jeder macht den Nervenkitzel irgendwie weiter.

    Und in meinen Falle ärgere ich jedes Amt wo ich momentan nur kann mit der wundervollen AO.

    Und an alle Titelträger/-innen:
    Hut ab vor der Leistung.
    Und bleibt menschlich.

  44. Liebe Roberta,
    es tut mir so leid!
    Aber du klingst schon ein wenig zuversichtlicher …
    Immerhin hat es dieses Jahr nur am 2. Tag nicht gereicht, dass ist schon eine echte Leistung!
    Deinen Ansatz mit 1x p.a. Klausurenkurs um drin zu bleiben bis zum Neustart,
    finde ich großartig und eine Überlegung wert.
    Dir erst einmal eine erholsame Zeit und eine schöne Zeit mit deiner Familie
    LG Beate

  45. @Beate:
    Jeder der das Examen anfängt weiss das nur die Hälfte durch kommt.

    Und eines habe ich gelernt:
    Es geht immer weiter, egal wie.

  46. Hallo zusammen,

    jetzt kommt tatsächlich nach dem ersten Zeit des genießen der wieder gewonnen Freizeit die „Langeweile“. Aber auch dieses Gefühl genieße ich jetzt :-D.

    Viele Grüße aus dem verschneiten sonnigen Norden.

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