Überraschung im Osternest

Ostergeschenk

Hallo zusammen und frohe Ostern!

Ich war mit meiner Familie eine Woche in Kärnten Freunde besuchen.
Die Auszeit hat wunderbar gut getan. Wir waren den ersten Tag auf einer Alm Rodeln. An drei Tagen konnten wir wandern gehen und  einen Tag haben wir in einer Therme verbracht. Mir ist jetzt erst einmal bewusst geworden, wie wenig ich mich in letzter Zeit bewegt habe. Ich habe mir fest vorgenommen darauf zu achten mich mehr zu bewegen. Mein Rücken wird es mir danken.

Ich habe die Abende genutzt und  das Heft Steuer + Studium Nummer 3 intensiv durchgelesen. Da wurde als Sonderthema die schriftliche Steuerberatung-Prüfung 2018 behandelt. Ich fand es sehr informativ. Wir haben zwar schon viele Hinweise in der Akademie zu den vorherigen Prüfungen bekommen, aber die Zusammenstellungen in dem Heft sind super.

Gestern Abend sind wir wieder zu Hause angekommen. Zwar warten ein riesiger Wäscheberg und zwei Knoll Klausuren auf mich, aber ich fühle mich im Augenblick gut erholt. Auf die Klausuren freue ich mich richtig, der Osterhase hat mir nämlich auf dem Esszimmertisch einen neuen Füller gelegt. Ich habe mich riesig gefreut. Den orangenen Lamy Füller im Bild  habe ich zum Beginn des Steuerfachwirts von meinen Kollegen zum Geburtstag bekommen. Die Tinte ist, wie der Füller, orange. Ich nutze diesen zum Kennzeichnen in den Skripten und den Klausuren. Das funktioniert ganz gut. Bei der Steuerfachwirtprüfung habe ich in den Klausuren den Schneider Slider Rave XB genutzt. Aber nach zwei Tagen hatte ich Probleme den Stift noch zuhalten und er hat angefangen zu schmieren. Zum Glück hatte ich eine Ersatzmine dabei. Ich wollte nun versuchen wieder die Klausuren klassisch mit Füller zu schreiben. Das hat im Abitur schließlich auch gut geklappt. Den Kuli habe ich aber für den Notfall immer noch griffbereit.

Wie sind eure Erfahrungen mit den Stiften?
Es ist ja hier schon so einiges diskutiert worden.

Ich wünsche euch einen schönen Ostermontag
Annika

8 Gedanken zu “Überraschung im Osternest

  1. Hallo Annika,

    na das hört sich doch gut an mit der Erholung :-)
    Ich habe mir gestern einen Tag frei gegönnt und sitze gerade an der Knoll Klausur ESt 02 am ersten Sachverhalt und hab ehrlich gesagt keine Ahnung was die da von mir wissen wollen… Hat die schon jemand geschrieben? Mit Sachverhalt 2 kam ich hingegen ganz gut klar.

    Ich habe mir auch angewöhnt mit Füller zu schreiben, da dieser deutlich leichter zu führen ist anstatt bspw. ein Kulli. Da schmerzt die Hand nach nur wenigen Sätzen.

    Viele Grüße und noch einen schönen Nachmittag

  2. Hallo,

    ich habe auch den Ostermontag mit der Knoll ESt 02 verbracht. Ich habe mit Sachverhalt 2 begonnen und war bis auf ein paar Kleinigkeiten ganz zufrieden. Die gegebenen Zinssätze habe ich irgendwie nicht verwendet, da habe ich wahrscheinlich etwas übersehen. Aber als ich dann Sachverhalt 1 versucht habe, kam ich gar nicht zurecht. Ich habe mich eher durchgeraten. Ich denke die Klausur war einmal Nix!
    Mein Lerneffekt hält sich bei den Klausuren leider noch sehr in Grenzen. Ich habe jetzt die 5.Klausur geschrieben, zurück habe ich aber gerade mal Ust1 und ErbSt1, also eigentlich fast keine! Sieht das bei euch auch so aus oder kommt bei mir die Post nicht an?

  3. Hallo Resi,

    da bin ich ja mal beruhigt, dass du mit SV 1 auch Probleme hattest. Habe die Zinssätze bei SV 2 auch nicht verwendet…
    Bei mir kamen bisher VerfR 1, USt 1 und ErbSt 1 zurück. Aber ich habe momentan keine Zeit, die Klausuren nachzuarbeiten, also der Lerneffekt hält sich auch bei mir in Grenzen.

  4. Zum Thema Stift kann ich was beitragen.
    Ich habe letztes Jahr 20 Stifte bestellt und getestet.
    Am Ende habe ich 90% der Klausur mit dem Stift geschrieben, mit dem ich immer schreibe:
    https://www.amazon.de/Uni-Ball-Tintenroller-Spitze-Strichbreite-schwarz/dp/B000SHQAWM

    Für die Bilanzen und den Betriebsabrechnungsbogen habe ich den radierbaren Stift genommen:
    https://www.amazon.de/Pilot-2270003-Tintenschreiber-BLRT-FR7-L-Strichst%C3%A4rke/dp/B005Y7TIS4/ref=sr_1_2?s=officeproduct&ie=UTF8&qid=1522749273&sr=1-2&keywords=frixon

    Der ist zwar nicht dokumentenecht aber die Benutzung ist nicht verboten sondern geschieht nur auf eigenes Risiko..

  5. Ich bin damals auch extra wieder zum Füller zurückgekehrt. Zunächst auch zu dem Modell, was ich wie du aus Schulzeiten hatte.

    Dann habe ich aber gemerkt, dass ich mit meiner falschen Stifthaltung (Pfötchengriff) Probleme kriegen würde und habe den Dreipunktgriff praktisch nochmal neu gelernt. Dazu habe ich mir extra noch umfangreiche Anleitung geholt um mir auf keinen Fall eine Sehnenscheidenentzündung zuzuziehen.

    Aufgrund der Empfehlungen bin ich dann beim Füller geblieben, habe aber ein anderes Modell mit rundem Griff gewählt.

    Für mich war wesentlich auch noch, dass ein guter Füller nicht schmiert und ein klares Schriftbild macht, man keine Kraft braucht um die Tinte aufs Papier zu bringen – Stichwort verkrampfen. Blieben noch Gelschreiber. Da habe ich das Problem, dass ich dann sehr schnell schreibe und dadurch wird meine Schrift krakelig.

    Ich hatte zwischendurch auch überlegt dokumentechte Tinte – also nicht königsblaue zu nehmen. Schwarz und schwarzblau fand ich aber nicht schön und bin dann am Ende doch bei königsblau geblieben. Probleme gab’s deshalb nicht.

  6. Oh je. Resi und Melanie, ihr macht mir mit der Ertragsteuer-Klausur aber Hoffnung. Ich wollte mich morgen an die ESt setzen. USt liegt mir ganz gut. Die bearbeite ich in der gemischten Klausur immer als erstes. AO ist mein großes, großes Problem. Ich übersehe immer die wichtigen Dinge.

    @ Patrik Vielen Dank für Links. Die Idee mit den radierbaren Stiften ist gut.

    @ Martin Die Stifthaltung stimmt mit Füller bei mir. Ich brauche immer breite Stifte, ansonsten verkrampfe ich mich im Schulterbereich. Warum auch immer. Welchen Füller hast du zum Schluss in der Klausur genutzt?

  7. Ja das Thema des Schreibgeräts..ich denke, da kann jeder Anwärter so sein eigenes Liedchen singen. Meine Frau hat mich in den Monaten vor der Freistellung immer böse angesehen, wenn ich wieder mit 1-2 neuen Rollern/Stiften/etc. nach Hause gekommen bin. Am Ende hätten wir beinahe selbst einen Schreibwarenladen eröffnen können, so gut ausgestattet waren wir.

    Am Ende (Beginn der Freistellung) habe ich mich dann doch relativ schnell auf einen LAMY AL-star Füller mit Federstärke M “eingeschrieben” und bin dann auch bis zur Prüfung dabei geblieben. Aus finanziellen Gründen habe ich mir einen Lamy Konverter zugelegt, welchen ich jeden Abend wieder aufgefüllt habe. Das große Lamy Tintenfass habe ich insgesamt – bis zum Ablegen der mündlichen Prüfung – 3 mal geleert gehabt.

    Für die schriftliche Prüfung habe ich mir dann von MontBlanc PERMANENT dokumentenechte Tinte in Blau geholt und damit dann den Lamy Konverter voll gepumpt. Als Backup habe ich mir noch 2 weitere Lamy Konverter voll mitgenommen, welche ich in “Träger-Lamys” mit dabei hatte :) Ich hatte dann auch jeweils einen der Backup Konverter gebraucht, da ich über 55 Seiten jeweils geschrieben hatte.

    M.E. macht jeder für sich seine Stifte-Odysee durch und landet dann früher oder später bei dem für sich besten Gerät.

    Good Luck an die Anwärter der Saison 2018/2019!

  8. @Annika: Es gibt Klausurtaktikkurse, hört sich ein bisschen so an, also könnte dir so einer helfen. Ich konnte erst nach den entsprechenden Kursen vernünftig was zu Papier bringen.

    @Toni: Da warst du wohl fleißiger als ich ;-) ich habe nur 2 kleine Fässer von Lamy (30ml) geleert, das dritte steht jetzt halb voll auf meinem Schreibtisch.

    Bei der Klausur und fast immer vorher habe ich den Lamy Logo brushed mit feiner Mine (Lamys Minen sind angeblich nicht so fein wie die anderer Hersteller) genutzt. Insgesamt ein schöner Füller, mit dem ich auch jetzt noch gerne schreibe. Einziger Nachteil: Wenn man die Kappe aufsteckt geht der Lack ab.
    Vielleicht auch wegen der feinen Feder brauchte ich pro Klausur immer ungefähr eine Füllung des Konverters und habe zur Sicherheit nur Patronen mitgenommen.

    Verkrampfen muss wohl nicht sein. Ich habe mich deshalb von Frau Ruppel (https://www.finde-deine-schrift.de/) beraten lassen. War’s mir wert, denn wenn’s nachher an Schmerzen in Hand, Arm oder Schulter scheitert, ist der Ärger noch größer.

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