Wochenenden-Mix

Am Wochenende stand für mich ein gesunder Mix aus Lernen und Freizeit auf dem Programm.

Am Samstag startete ich mit dem Thema Abschreibungen. Ich habe manchmal so meine Probleme mich durch die Lehrhefte von Haas zu schlängeln. So wirken diese doch oft ziemlich überladen mit Informationen und das herausfiltern, was nun wichtig sein könnte, mag mir aktuell noch nicht immer perfekt gelingen, aber ich nehme an, dass es euch da nicht anders geht. 🙂

Nach knapp 4h am Schreibtisch ging es dann Richtung Stadion. Endlich wieder Fußball und unsere Mannschaft unterstützen. Leider lief das Spiel nicht wie geplant, der 1. FC Magdeburg verlor dann doch recht verdient mit 2:4 gegen die Eintracht aus Braunschweig. Somit war der Tag dann auch mehr oder weniger gelaufen für mich, die Motivation sich abends nochmal an den Schreibtisch zu setzen war jedenfalls nicht mehr vorhanden.

Sonntag ging es dann mit dem nächsten Heft weiter. Nachmittags habe ich mir dann auf Wunsch meiner Freundin freigehalten, denn sie hatte einen kleinen Ausflug geplant. Also ab aufs Fahrrad und dann los ging es Richtung Stadtpark
Dort angekommen war dann Zeit zum Entspannen, dachte ich zumindest. Meine Freundin hatte da aber eine bessere Idee gehabt: In einem Kinder-Joy Ei hat sie Verlobungsringe versteckt. Auch wenn ich der Meinung bin, dass traditionell der Mann fragen sollte, habe ich natürlich trotzdem: „Ja“ gesagt. 🙂

Anschließend haben wir den Abend noch zusammen mit ein paar Freunden im Biergarten ausklingen lassen.

Zusammenfassend war es dann trotz der Niederlage ein wunderschönes Wochenende. Ich hoffe, ihr konntet am Wochenende Kraft für die Woche tanken. Bei der Wettervorhersage für diese Woche, wird das lernen wohl doch sehr schwer fallen. Da hilft nur durchhalten.

Bis bald
Sebastian

15 Gedanken zu „Wochenenden-Mix

  1. Ich finde es ja irgendwie makaber, dass hier seelenentspannt von der Vorbereitung auf das nächste Jahr gebloggt wird und die anderen jeden Tag mehr ins schwitzen geraden…

    Mal ein bisschen hier und mal ein bisschen da… ach herrje

    Meines Erachtens nach bringt eine gehe Vorbereitung nicht viel, da du den Stoff bis zum Tag x nicht behalten kannst. Nachher wird alles durcheinander gewürfelt und du hast 2 Jahre seines Lebens in den Sand gesetzt.

    Bin ich hier der einzige der so denkt?

  2. @Sebastian: Zunächst mal: Herzlichen Glückwunsch zur Verlobung.

    @LilaBär: Mein Ding wäre es auch nicht gewesen, sich 2 Jahre oder mehr auf das Examen zu lernen. Aber ich bin auch einer, der sich ggf. am Tag vorher noch 50 Seiten reinballert um es am nächsten Tag aufs Blatt zu bringen.
    Ich denke jedoch, dass es stark davon abhängt welcher Lerntyp man ist. Auf den Schulabschluss hin lernt man schließlich auch 9,10,12 oder gar 13 Jahre hin und das 1×1 hat man am Tag der Abschlussprüfung auch nicht vergessen. Und Afa ist ja fast wie das 1×1.

  3. Ich habe damals auch im Juni 2015 damit angefangen mich auf die Prüfung im Oktober 2016 vorzubereiten.
    Da ich schon wusste, dass ich keine Freistellung haben werde, war das für mich ideal.
    Der Stoff hat sich damit gut gefestigt.
    Noch dazu hat der Knoll Fernlehrgang zu dieser Zeit begonnen.

    Deshalb finde ich es gut, dass Sebastian hier bloggt.
    Da der aktuelle Blog immer ca im März startet, wird ja nur über die letzten sechs Monate bis zur Prüfung berichtet.

  4. Erst einmal Glückwunsch zur Verlobung!

    Mich stört es nicht, dass Sebastian sich auf 2020/2021 vorbereitet, obwohl ich mich auf dieses Jahr vorbereite. Klar der Mehrwert hält sich für mich in Grenzen. Aber auch ich habe letztes Jahr im Sommer mit dem Fernkurs angefangen. Für mich war es schwieriger neben der Arbeit noch den Fernkurs zu stemmen als jetzt in der Freistellung. Insofern richtet sich Sebastians Blog ggf an andere Leidensgenossen, die sich ebenfalls am Samstag durch völlig überfrachtete Lehrbriefe kämpfen. Im Übrigen finde ich die Aussage, dass eine lange Vorbereitung nichts bringe auch nicht gerade freundlich und hätte ich letztes Jahr sehr ungern gehört @Lilabär. Mir persönlich hilft es aktuell in der Freistellung alles schon einmal gehört zu haben und einordnen zu können. Das trägt auch dazu bei, dass sich meine Panik noch in Grenzen hält.

  5. Ich finds gut, da ich auch nächstes Jahr schreibe. Fände es spannend, wenn hier Tipps und Tricks für die Speicherung im Langzeitgedächtnis gegeben werden.
    Bin bisher über immer wieder anwenden noch nicht hinaus. Denke, das ist alternativlos. Aber gibt bestimmt noch Möglichkeiten, wie man Dinge nicht immer wieder ansehen muss (Karteikarten, etc.).

    @Sebastian: Gratulation zur Verlobung. Wer zu erst fragt, darf den Namen behalten 😉

  6. Um ehrlich zu sein, finde ich auch, dass die Leute die erst nächstes Jahr schreiben, sich ihre Kommentare auch bis nächstes Jahr aufheben sollten. 😉

  7. Herzlichen Glückwunsch zur Verlobung!
    Hauptsache die Hochzeitsvorbereitungen torpedieren dann nicht die heiße Vorbereitungsphase nächstes Jahr. ;o)

  8. Herzlichen Glückwunsch zur Verlobung! Ich bin da ehrlich gesagt, total altmodisch und hätte den Mann nie gefragt 😉 Kann man auch falschen Stolz nennen.
    Ansonsten war auch gleich mein erster Gedanke, legt bloß die Hochzeit nicht in die heiße Phase nächstes Jahr….

  9. @Sebastian: Ich finde es vorbildlich, dass Du jetzt schon lernst und bloggst – mich stört das auch überhaupt nicht! Je nach Lern-Typ ist das eine oft sehr gute Option!

    Und (ohne das Steuerrecht vernachlässigen zu wollen)

    – viel wichtiger bei diesem Post –

    alles alles Gute zur Verlobung! 🙂

    Bei mir im Jahreskursus hat sieben Monate vor dem Examen jemand geheiratet, das war für ihn noch sehr angenehm!

  10. Erstmal danke für die Glückwünsche 🙂

    Die Hochzeit ist natürlich erst nach den Prüfungen geplant, mein kompletter Fokus soll natürlich auf die Vorbereitung zum Examen liegen.

    @LilaBär: Ich sehe grundsätzlich kein Problem, dass ich parallel mit Prüflingen des aktuellen Jahrgangs blogge.
    Auch die Art der Vorbereitung habe ich mir bewusst so zusammengestellt, ob sich das bezahlbar macht, berichte ich dann im nächsten Jahr 😉

    @jack: Wirklich Tipps und Tricks bezüglich des Langzeitgedächtnisses kann ich dir nicht geben. Aktuell versuche ich es auch lediglich durch Wiederholen bzw. Anwenden.

    In diesem Sinne freue ich mich weiterhin auf das Bloggen 🙂

  11. Huhu,

    was fuer Griffregister nutzt ihr eigentlich? Selbst gebastelt oder gekauft? Was ist empfehlenswert?

    BG

  12. Find WLW gut. Die haben m.E. alle auch halbwegswichtigen Paragraphen mit der zulässigen Überschrift und natürlich auch blanko Register dabei.
    Vorteilspreis Richtlinien, Gesetze und Erlasse.

    Erlasse ohne Griffregister sind echt schwierig zu nutzen unter Echtbedingungen…

  13. Moin,

    ich benutze die Griffregister von Dürckheim, aber bisher habe ich sie noch nicht einsortiert in die Gesetze. Weiß auch nicht so recht, ab wann das Sinn macht. Vermutlich, wenn es dann Richtung Klausurenkurs geht und man die ersten Klausuren dann auch unter Prüfungsbedingungen schreibt.

  14. Hallo,

    finde es gut auch mal jemanden zu finden der sich dem Fernlerngang Haas angeschlossen hat. Machst Du den Fernlehrgang mit Leointensiv am Freitag und Samstag? Ich werde ebenfalls die Prüfung nächstes Jahr schreiben und bin aktiv dabei mich durch die Unterrichtshefte zu arbeiten. Weiß aber auch nicht so recht, wie man das Wissen so richtig festigt. Oder erstmal sammeln und beim Klausurenschreiben dann ordnen und nochmal nacharbeiten? Reicht dort die Zeit noch von März bis Oktober den Stoff im Blick zu haben? Vielleicht kann man sich ja mal austauschen.

    Nicole

  15. Hallo Nicole,

    aktuell habe ich nur die Fernlehrgangshefte, die ich durcharbeite.
    Aktuell bin ich auch recht unschlüssig, ob das Wissen richtig gefestigt wird, ich denke das geschieht durch mehrfache Wiederholung bzw. durch das Anwenden in den Aufgaben und Klausuren.
    LeOI hab ich aktuell nicht gebucht, gibt es für den Rechtsstand 2019 auch noch nicht, oder? 🙂

    Ansonsten können wir uns gerne austauschen, sag einfach bescheid.

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