Auf der Überholspur und der Überholt-Werden-Spur

Guten Morgen zusammen.

am Wochenende war ich seit Ewigkeiten mal ein bisschen länger mit dem Rad unterwegs. In solchen Momenten merkt man, was Home-Office und die letzten Monate so angerichtet haben.

Ich muss sagen, wenn ich die Überschrift betrachte, so war ich definitiv öfter auf der Überholt-Werden-Spur. Da war ich schon glücklich, als ich einen Berg hochschniefte (hier in Brandenburg nennt man das wohl Hügel) und dabei einen älteren Mann auf einem ähnlich klapprigen Rad wie meinem überholen konnte. Das war ein innerliches Schulterklopfen wert. Man soll sich ja anfangs kleine Ziele setzen.

Man kann das auch wunderbar auf die Prüfungsvorbereitung adaptieren. Eines Tages fährt man einfach los. Man muss Berge überwinden. Mal klappt das gut und man denkt, wow es läuft. Doch nach der nächsten Biegung wartet ein noch viel höherer Berg. Wenn man von unten hinaufblickt, scheint er unüberwindbar aber man muss da jetzt durch und kämpft sich hoch. Von oben sieht das ganze halb so schlimm aus und man ist froh es geschafft zu haben, ruht sich ggf aus. Aber nicht zu lange, denn sonst verliert man die Motivation. Man muss den Schwung nach unten nutzen, um den nächsten Berg lockerer zu überwinden.

Auch Gegenwind wird es geben. Und man wird überholt. Man sollte seine Ziele nicht aus den Augen verlieren, sich dem Gegenwind und den Bergen stellen und über kleine Erfolge froh sein, um am Ball zu bleiben.

In diesem Sinne allen viel Erfolg für das Wochenende! Bei mir steht Umwandlungsteuer an und eine Bilanzklausur.

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