Auf die Plätze fertig los …

Hallo Ihr Lieben,

soweit ich das überblicke gehen am Montag, den 11.01.2021 die Mündlichen los …

Wir alle hier wissen, dass diese Mündliche etwas ganz besonderes ist. Alles Wissen aus der Schriftlichen, Aktuelles und weitere Themengebiete.
Und diesen speziellen Vortrag nicht zu vergessen!

Ihr habt die 1. Hürde genommen und habt euch auf den kommenden Tag vorbereitet, so gut es in dieser Zeit halt möglich war.

Ihr gebt euer Bestes und ihr werdet es schaffen!

Einige von mir erprobte Tipps:

Sollte ihr euch durch den Prüfer eingeschüchtert oder verunsichert fühlen, dann lächeln und Kopfkino an! Verwandelt den Prüfer im Kopf in etwas Lustiges …
Harry Potter, der Gefangene von Askaban –
Irrwichte, Snape in den Kleidern der Tante von Neville durch Rediculus!

Grundsätzlich, während ihr sprecht, Beckenboden nach oben ziehen!
Sorgt für eine entspannte gerade Haltung ohne äußerliche Verkrampftheit und
es macht interessante Dinge mit eurer Lunge und euren Stimmbändern …
Das Sprechen fällt leichter und erfordert weniger Kraft, die Stimme wirkt kraftvoller, sicherer und ruhiger …

Habt Ihr weitere Tipps?

Dieser Blog ist gedacht für alle, die Lust haben ganz allgemein über die Mündliche zu philosophieren.

Die diesjährigen Absolventen der Mündlichen bitte ich darum ihre Erfahrung, Themen und Abläufe direkt in die Ergebnisblogs der einzelnen Bundesländer zu schreiben, da die Kammern sicherlich sehr unterschiedlich sind.

Ich denke, ALLE hier fiebern mit euch mit.
Viel Kraft und das Fortuna euch hold ist

LG aus Berlin
Beate

20 Gedanken zu „Auf die Plätze fertig los …

  1. Liebe Beate, ich habe letztes Jahr erfolgreich mit 4,5 (Eingangsnote) die mündliche bestanden. Mein Tipp: Vorträge üben, üben, üben und lasst euch nicht aus der Ruhe bringen. Mein Vortrag hat zum Glück gut geklappt. Bei 3 Themen ist meist immer ein Thema dabei zu dem einen etwas einfällt. Achtet auf die Zeit auch während der Prüfung. Und erwartet keine Reaktion der Prüfer bei uns hieß es einfach nur „Dankeschön, Sie dürfen gehen“. Dann kam die erste Fragerunde und nach der ersten Frage hatte ich für mich eigentlich innerlich abgeschlossen mit dem StB. Mega langer Sachverhalt geschildert und dann die Frage, ob die Finanzverwaltung machen kann was sie gerne möchte. Ich hatte damals keine Ahnung worauf das hinauslaufen sollte. Aber egal, ich habe versucht sachlich zu antworten. Vertraut auch auf euer Bauchgefühl. Natürlich darf die Finanzverwaltung das nicht:) so sind wir in Richtung Gewaltenteilung und so weiter gescheitert. Hier hatte aber alle Prüflinge nicht wirklich eine Ahnung wo die Reise hingehen sollte. Und so ging es weiter. Irgendwann war ich witzigerweise nicht mehr die erste die antworten musste und wurde weniger gefragt als meine Mitarbeiter, die bessere Noten hatten. Ich habe mir damals auch etwas Humor erlaubt. Wir sollten dem Prüfungsvorsitzendem jedem einen Themenbegriff vorschlagen und anschließend fragte er mich welchen ich denn gern erläutern möchte. Da hab ich gesagt, na wenn ich frei wählen darf meinen natürlich 😉 das führte zu einer heiteren Stimmung und wir konnten alle etwas schmunzeln und lachen. Die Prüfer sind grundsätzlich streng aber freundlich. Gebt euer Bestes, bleibt ruhig und glaubt an euch! Ich wünsche euch allen viel Glück !

  2. Hallo, ich finde Vorträge üben total überbewertet. Man muss eben bedenken, dass diese nur 1/7 der mündlichen Note ausmachen. Wichtiger sind Protokolle sowie Fragen und Antworten (z.B. Nwb oder wlw) aus Vorjahren.

    klar mit der Grundstruktur sollte man sich vertraut machen und auch mal ein 3 bis 4 durchsprechen, aber duzende mit Schwerpunkt darauf finde ich kontraproduktiv.

  3. @Fanny: Wieviel Vorträge hast du geübt? Aktuell mache ich täglich einen. So sollte ich auf 30 kommen.

  4. Hat jemand Erfahrung mit den Karteikarten für mündliche von WLW?
    Wie setzt man diese am besten ein?

  5. @ Anja: ich hatte eine Simulation bei Neufang und habe die WLW Vorträge durchgelesen. Aktiv habe ich also 2 Vorträge gehalten. Einmal FH Dozentenstil – das war zu unkonventionell 😉 wurde mir davon abgeraten, dabei wollte ich nur meine Begeisterung fürs Steuerrecht weitergeben. Muss meine Studis ja auch motivieren. Mit nem „Stock im Hintern“ geht bei den Studis leider nicht so viel :)…und den zweiten Vortrag habe ich ganz klassisch gehalten. Durch die Dozententätigkeit hatte ich jedoch keine Probleme damit meine Zeit einzuschätzen oder damit frei zu sprechen. Da muss jeder für sich entscheiden wie versiert er auf diesem Gebiet ist.
    @ Sachsenpaule: ja natürlich bringt dich der Vortrag nicht komplett durch die Prüfung, aber es ist der allererste Eindruck – und den kann man m.E. auch nicht wieder gutmachen wenn der schiefgeht. Aber das ist Ansichtssache. 🙂

  6. Liebe Prüflinge,

    ich hab diese Herausforderung zum Glück schon hinter mir, aber ich kann zur Vorbereitung für die Mündliche den Tax Weekly Newsletter von wts sehr empfehlen.
    Ich weiß nicht, ob man Links hier im Post angeben kann (https://wts.com/de-de/knowledge/tax-weekly), ansonsten einfach googeln.

    Damit hab ich mich bzgl. aktueller Rechtsprechung und neuen BMF-Schreiben auf dem Laufenden gehalten. Die Zusammenfassungen und kurzen Beschreibungen geben einen guten ersten Einblick und bei manchen Themen hab ich dann noch in das Original-Dokument reingelesen (die Quellen waren darin verlinkt).

    Für mich war das sehr effizient und ich hab mich gut vorbereitet gefühlt.

    Viel Erfolg und bis zum Termin viel Durchhaltevermögen und Motivation!! 🙂

  7. Ich bin mit einer 4,3 in die Mündliche und ich habe Vorträge geübt – hatte einen Anbieter mit Vortragsübung am WE – hatte zum Schluss an die 50 Vorträge. Habe das auch gleichzeitig genutzt als Wiederholung und habe wirklich vor Kollegen, Freunden, Familie geübt. Dann war ich hatte ich 3 Tage Prüfungssimulation in Kiel.

    Ich wollte alles geben. Ich habe einen tollen Vortrag gehalten (leider kam mir das nicht so vor; einer der Prüfer sprach mich beim Sektchen danach extra an) und wurde dann nur noch 2 Runden gefragt, obwohl ich die schlechteste Note hatte. Ich war den Tränen nahe, weil ich dachte, ich wäre durchgefallen.

    Natürlich ist der Vortrag nur ein Miniteil der Note – aber es ist wie beim Vorstellungsgespräch – der erste Eindruck zählt, es ist die Visitenkarte. Übrigens muss das nicht mal ein richtiger Vortrag sein, sondern auch wie souverän man mit dem Thema an sich umgeht.

    Gebt alles beim Vortrag und lasst nicht nach in den Prüfungsrunden – kämpfen kämpfen kämpfen. Wenn man nicht weiter weiss, Gedanken mitteilen. NIE einfach nur schweigen.

    Achja und lächelt zwischendurch mal – und atmen nicht vergessen.

    Achja und NIE jemanden ins Wort fallen, dem Prüfer nicht und den Mitstreitern nicht. Das wird als unkollegial ausgelegt (ist meinem Schwager zu ergangen….).

  8. @Sachsenpaule:

    1. Der Vortrag ist die Eintrittskarte/Visitenkarte für die mündliche Prüfung. Auch wenn der Vortrag nur 1/7 (wie alle anderen Runden) zählt, sollte er nicht vernachlässigt werden! Durch das Üben von Kurzvorträgen bekommt man Routine und es werden bestimmte Vortragsstandard-Bausteine (Einleitung, Redewendungen, gekonntes Schlusswort, ect) einstudiert.

    2. Ich kann nur empfehlen, soviele Vorträge wie möglich zu üben und nochmals üben, üben, üben… Ich hatte meine Mündliche im letzten Jahr. Hierzu habe ich (auf Anraten mehrerer Dozenten meines Anbieters) mir das Buch „DerKurzvortrag in der StB…“ von HDS (soll keine Werbung sein :)) geholt. Da werden über 100 Kurzvorträge aufgeführt. Ich meine ca. 50-70 davon habe ich geübt. Und siehe da, es kam exakt ein Thema aus dem Buch vor. Ich hatte „Konzernbilanz“. Natürlich zählt Glück auch dazu, aber durch üben, üben, üben, kann man den Faktor „Glück“ wesentlich reduzieren. Hin und wieder wiederholen sich Themen, Jahr für Jahr. Schlussendlich können die sich auch nicht immer neue x-beliebige Themen aus dem Hut zaubern. Meine subjektive Meinung.

    An alle viel Glück in der Mündlichen!

  9. Hallo zusammen,
    vielen Dank an alle, die ihre Erfahrungen mitteilen.
    Könnt ihr bitte das Bundesland und ggf. die Kammer mitteilen, denn die mündlichen verlaufen in jedem Bundesland unterschiedlich.

  10. Weiß jemand, wie die realistischen Bestehenschancen mit einer 4,5 so sind? Speziell in München? Letztes Jahr sind knapp 50 Leute in der Mündlichen durchgefallen. Ist die Münchener Kammer besonders streng mit dem 4,5 Schnitt?

    Werde natürlich alles geben und habe noch 3 Simulationen gebucht und bereite mich jetzt auch schon inhaltlich darauf vor, aber ein bisschen (das ist untertrieben) nagt die Sorge schon an mir, dass 13% der Mündlichen Prüflinge durchgefallen sind…. :-(((

  11. Hallo Kati, hatten die tage mal online kurs zum thema mündliche von bannas, der „Dozent“ ist aus Bayern und war auch lange in Bayern in der mündlichhen als Prüfer. ich bekommst nciht mehr ganz zusammen, aber ich mein, dass er so zahlen genannt hat wie 4,5 besteht man zu 65 %, 4,33 zu 75 % und 4,16 zu 85 %.

  12. Hallo zusammen,

    ich selber habe meinen Termin schon hinter mir und kann mich über das Bestehen der Prüfung freuen.

    Mal etwas zum Ablauf der mündlichen Prüfung in Nds:
    Die Prüflinge sind aufgeteilt in Vormittags (7.45) und Nachmittags (12.45). Die Kommission macht da zwischen keine Pause. Wir haben im Wartebereich die Vormittagsleute nur kurz beim Verlassen des Gebäudes gesehen. Parken kann man gut in den Nebenstraßen.

    Es werden idR 3 Prüflinge zusammen geprüft. Jede Runde dauert ca. 30 Minuten. Da zwischen sind jeweils 5-10 Minuten Pause in der sich die Kommission bespricht. Die 1. Prüfungsrunde hat nach den 3 Vorträgen um ca. 14.15 angefangen – mit der letzten Prüfungsrunde fertig waren wir ca. um 17 Uhr.

    Es gibt keine Verpflegung. Es ist grundsätzlich überall Maskenpflicht. Während der Vorbereitung des Vortrages und nachher beim Vortragen inkl. Prüfungsrunden an seinem Platz darf man die Maske abnehmen.

    Im Prüfungsraum steht links im Sichtbereich ein digitaler Wecker, auf der man die Zeit sehen konnte. Wir alle haben diese Uhr aber weder vor dem Vortrag nach während des Sprechens effektiv wahrgenommen 🙂 Alle 3 wussten daher nachher nicht mal wie lange der einzelne Vortrag gewesen ist.

    Dadurch, dass die Prüfungsrunden deutlich kürzer sind als sonst, ist man schneller pro Runde durch. Wenn die Runde flüssig läuft, vergeht die Zeit sehr schnell. Die Prüfer haben deswegen aber weniger Zeit Dinge abzufragen. Teilweise haben wir nur ein Fall inkl. Abwandlungen besprochen und nicht wie in den Vorjahren 2-3. Das kann für einen positiv wie negativ sein – je nachdem welches Thema getroffen wird.

    Wir haben viele Runden ohne Gesetz lösen müssen. Die Kommission sagt bei der Vorstellung aber etwas zum Benutzen der Gesetze Richtlinien etc. Das ist aber von Kommission zu Kommission unterschiedlich.

    Zum Ende (ab Runde 4) hat man deutlich gemerkt, dass einzeln auf Bestehen geprüft worden ist. Corona war nur in einer Runde tatsächlich Thema.

  13. Liebe Franzi,
    Unsere 1. Steuerberaterin in diesem Jahr!!!!!!!!
    Ganz herzlichen Glückwunsch 🙂
    Als ich gestern nichts von dir las, war ich schon etwas besorgt …
    Zum Glück völlig unbegründet.
    Und was hast du jetzt vor, mit der ganzen freien Zeit?
    Dir alles Gute
    LG Beate

  14. Liebe Franzi,
    haben es die anderen 2 in deiner Gruppe auch geschafft?
    LG Beate

  15. Hallo zusammen,
    gibt es Erfahrungsberichte was für die Prüfung aktuelle Rechtsprechung ist? Also ich meine was ist jetz aktuell? Wie weit gehe ich mit Rechtsprechung BMF usw. zurück? Januar 2020?
    Vielleicht könnten wir auch hier mal Themen sammeln…

  16. Ich habe am 05.03. Prüfung. Die schriftliche Prüfung habe ich mit 3,16 abgelegt.
    Was schaut ihr Euch für die mündliche noch an? Und meint ihr dass man mit 3,16 noch durchfallen kann, mache mir da echt voll den Kopf.

  17. @Tiger: wenn du eine 5 bekommst, hast du in der Summe 8,16. Durch zwei ergibt das 4,08. Also bestanden. Ich denke, du musst lediglich zeigen, dass du bestehen willst. Also das ganze ernst nimmst.

    Übrigens hab ich als Tipp die Prüfungssimulation inkl Kurzvortrag von SteuerExtra bekommen. Besuche es selbst am Wochenende. Gerade Wackelkandidaten werden dort richtig gut vorbereitet und Konkurrenzsituationen geübt. Beides sind ehemalige Prüfer und wissen, welche Fragen in welcher Art gestellt werden.

  18. Ich bin zwar noch nicht bei der mündlichen angelangt, aber SteuerExtra kann ich als zusatz empfehlen. Ich besuche bei SteuerExtra den Bilanzrechts Mind-Map Kurs. Ich finde den Kurs richtig gut.Tenor ist nicht die reine Wissensvermittlung, Grundlagen sollten vorhanden sein. Es geht um den roten Faden und ein erweitertes Grundverständbis. Es werden Hinweise zu Klausuren gegeben und alte Inhalte mit Schwerpunkten angesprochen.

    Ich habe gesehen, dass dort am 15.1. eine kostenlose Fragerunde für die Mündliche läuft. Vielleicht noch hilfreich….

    Liebe Grüße

  19. Wie sieht es bisher bei den anderen mündlichen Prüfungen aus? Geht ja schon seit Montag.
    Was waren eure Themen? Wieviel war aktuelles? Wie viel war es Nebengebieten?

  20. Moin,

    in Niedersachsen laufen die Prüfungen schon seit dem 07.01.

    Von den mir bekannten 17 Leuten, die bisher Prüfung hatten, ist nur einer durchgefallen.

    Es hieß, dass aufgrund der aktuellen Situation (Hohe Durchfallquote, wenig Vorbereitung durch Corona) auf Bestehen geprüft werden soll. (Gut, unsere PK hat auch extrem Randthemen abgefragt, aber es sind dennoch alle durchgekommen).

    es wurde darauf hingewiesen, dass sich kämpfen in jedem Fall lohnt. zudem ist allen bewusst, dass die neuen Gesetze noch nicht bei Beck abgedruckt sind- entsprechend würde hier oberflächlich gefragt (kann sich dann mit der Ergänzungslieferung entsprechend ändern).

    Leute: egal, wer was behauptet- ihr seid zur Prüfung geladen. ihr seid nicht dumm. ihr habt im Coronajahr bewiesen, dass ihr es könnt. bereitet euch vor, aber macht euch nicht verrückt. Schultern gerade, Bleibt aufmerksam und dann auf in den Kampf. Nur, weil man nicht 50+ Vorträge übt, fällt ihr nicht durch (ich habe nur 5 vorbereitet). nur, weil ihr keine extra Kurse besucht, fällt ihr nicht durch (NWB „wichtige Fragen“ aus Ausgabe 11/12/01/02 hat hier gereicht).

    zeigt was ihr könnt und versteckt euch nicht hinter einer vermeintlich schlechten 4,5 – damit habt ihr immer noch besser als viele anderen abgeschnitten. Es geht jetzt um die persönliche Vorstellung. Also Selbstbewusstsein rauskramen und los geht’s!

    Allen viel Erfolg!!!

    ps. ich habe bestanden 😊 mit 2 Wochen Vorbereitung, da vorher krank)

    pps. ihr schafft es auch 💪

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*