die mündliche Prüfung

hier kann alles gesammelt werden, was mit der Vorbereitung der mündlichen Prüfung zutun hat.

Wie bereitet Ihr Euch auf die mündliche Prüfung vor? Welche Bücher für den Fachvortrag, welcher Anbieter……

Ich habe meine Vorbereitung bei Knoll in Stuttgart gebucht. Insgesamt drei Tage Präsenz, davon 2 Tage Theorie und am dritten Tag wird die mündliche Prüfung mit Fachvortag und Fragerunde in kleiner Gruppe geübt.

Grüße Nicole

17 Gedanken zu „die mündliche Prüfung

  1. Hallo Nicole,

    ich habe meine Vorbereitung für die mündliche auch bei Knoll gebucht allerdings erstmal als Einstieg per Fernkurs von Okt.-Dez. Im Januar dann als Präsenzkurs für die „Neuheiten“… ich bin gespannt :).

    Liebe Grüße JK

  2. @Jk. meinst du den Kurs vom 20.10.21-13.12.21? Den Kurs habe ich total übersehen. Bin aber so am zweifeln ob ich den Kurs buchen soll, da ich nicht weis ob es gereicht hat. Allerdings wenn die Ergebnisse kommen ist der Kurs schon um.

  3. @Nicole

    Lerne, als wenn Du bestanden hast !

    Ich war am 25.1. dran damals und hatte das Ergebnis am 19.12. – glaube mir, das waren ganz schlimme Tage dazwischen, Weihnachten praktisch gelaufen, habe die letzten 2 Wochen im Januar kaum noch geschlafen, mein Körper war kurz vorm Schlapp machen. Ich hatte echt richtige Panik, dass es nicht langen würde (kam mit 4,33 rein) so kurz vorm Ziel. Bei der Prüfungssimulation Anfang Januar wusste ich gefühlt gar nichts ! Ich war im Vortrag brilliant, da ich den Vortrag genau eine Woche vorher schon mal in einer Prüfungsgruppe gehalten hatte. Das war mein Vorteil, dadurch wurde ich in den Fragerunden eher in Ruhe gelassen – ich hätte echt manches nicht gewusst, gerade die VWL Kennzahlen und so

    Ja, die Wahrscheinlichkeit besteht, aber es besteht auch die Wahrscheinlichkeit, dass man doch bestanden hat, vielleicht knapp und dann sollte es nicht daran liegen, dass man zu spät angefangen hat zu lernen.

    Ich will Dir keine Angst machen – aber mach nicht den gleichen Fehler wie ich !

  4. Hallo ihr Lieben,

    falls jemand ein Buch zur Vortrags-Vorbereitung braucht, hätte ich noch eins vom letzten Jahr hier liegen: „Der Kurzvortrag in der mündlichen Steuerberaterprüfung 2020/2021“ (inkl. Corona-Themen)
    Hat mir super geholfen (auch um nochmal ein paar Einzelthemen zu wiederholen)!
    Bei Interesse einfach Bescheid geben 🙂
    VG
    Katrin

  5. Ich habe das „Rundum-Sorglos-Paket“ bei WLW gebucht: Lehrbriefe, Karteikarten etc. ab Ende Oktober und dann zwei Wochen in Präsenz in Bamberg im Januar. Zusätzlich noch zwei Tage Intensivprüfungssimulation in Bamberg Ende Januar.

    Ich gehe davon aus, falls es gereicht hat, dann nicht mit Noten, mit denen „nichts mehr passieren kann“. Daher das volle Programm.

  6. Hallo Nicole, genau den Kurs meinte ich. Ich bin derselben Ansicht wie Stb2014 lerne als hättest du es geschafft, entweder ganz oder gar nicht es gibt keine halbe Kraft voraus im Steuerberaterexamen es gibt nur ein Gas .. Vollgas 🙂
    In diesem Sinne.. buche 🙂 Und bleibe positiv!! Liebe Grüße JK

  7. Ich hatte auch das Fernkurs Paket von WLW, das war top. Allerdings muss man auch sagen, dass es unmöglich ist, dieses erst nach Bestehensmitteilung durchzuarbeiten.
    Ich hatte die Lehrbriefe zu den Nichtsteuerthemen / aktuellen Entwicklungen und eine Auswahl von 30 – 35 Vorträgen geübt, aber nur wenige selbst vorbereitet. Daneben gab es FAQs mit häufigen Fragen, diese habe ich quergelesen. Aus meiner Sicht waren steuerlich Vorallem Basics wichtig und das standardmäßige abprüfen vom Sachverhalt. Schwieriger sind bwl, BGB/hgb und Berufsrecht, da muss man einfach die Grundlagen lernen

  8. Guten Morgen,

    ich hatte im letzten Jahr einen Kurs beim Studienwerk. Theorie, wegen Corona, digital und daher für mich persönlich nicht so geeignet. Die Vortragssimulationen waren dann leider so spät, dass ich da schon meine mündliche hatte.
    Meine Empfehlung, aber das werden viele andere euch auch sagen, übt die Vorträge. die Steuerthemen habe ich fast ausschließlich mit Vorträgen wiederholt. Mit den Nichtsteuerthemen bin ich im vergangenen Jahr auch bereits frühzeitig angefangen. Dafür hatte ich FAQ von WLW die waren super. Ich hab mich von anderen abfragen lassen und es hat neben dem Inhalt auch das freie Sprechen geübt. Allerdings habe ich erstmal 2 Wochen nichts gemacht und am Wochenende auch mal wieder ausgeschlafen und die Akkus aufgeladen.

  9. Ich hatte damals den Kurs bei der Akademie Henssler gemacht – war hart, aber da lernt man, was einen guten Vortrag ausmacht. Vor allem lernt man das „Frage und Antwort Spiel“, da das die Grundlage des ganzen Kurses ist und man sich somit das Wissen m.E. am Besten aneignet.

  10. sehr gut Nicole 🙂 Nächste Woche Mittwoch soll es ja schon los gehen mit der ersten Live Veranstaltung habe ich heute gesehen 🙈

  11. Ihr solltet früh genug mit dem Üben der Kurzvorträge anfangen. Im besten Fall habt ihr Kollegen/Mitstreiter die euch regelmäßig 3 Themen in die Hand drücken und sich den Vortrag direkt nach den 30 Minuten Ausarbeitungszeit anhören.

    Das schafft Routine für die Ausarbeitung und hilft euch auch für Themen, die einem nicht so liegen… Soll schon vorgekommen sein, dass man im Ernstfall 3 Themen zur Auswahl bekommt, die man alle nicht soooo toll findet.

    In den Büchern zur mündlichen Prüfung sind viele Themen bereits ausgearbeitet. Damit kann man nach dem Vortrag ganz gut abgleichen wie viel Inhalt man „vergessen“ hat und man lernt immer noch etwas fachlich dazu.

  12. Tatsächlich habe ich mit meinem Chef das Abkommen, dass er mir täglich (außer Freitags 😉 ) drei Themen aus einem solchen Buch gibt und es sich anhört + Feedback gibt.

    Planmäßig fangen wir damit so ab dem 8. oder 15. November an.

    Bis dahin lese ich nur meine Theorieskripte aus dem Nahunterricht, um nicht alles zu vergessen.

  13. kann man beim Vorbereiten des Fachvortrages eigentlich ein Gesetz benutzen? Wie habt ihr diese grauenhaften Kurzvorträge gelernt? Ich habe das Buch der Kurzvortrag in der mündlichen. Da wird es mir mit 99 Kurzvorträgen Angst und Bange.

  14. @Nicole:

    Welche Hilfsmittel dir bei der Vorbereitung des Vortrags zur Verfügung stehen, kommt auf die Prüfungsordnung des jeweiligen Landes an. Steuerextra hat da eine Übersicht erstellt:

    https://steuerextra.de/muendliche-pruefung/ablauf-der-muendlichen-pruefung/dauer-des-kurzvortrages-und-hilfsmittel.php

    Berlin schießt mal wieder den Vogel ab und erlaubt keine Gesetzestexte. Die anderen Länder stellen dir teilweise sogar Richtlinien und BMF-Schreiben zur Verfügung. Dadurch wird aber auch wiederrum eine andere Tiefe beim Vortrag erwartet.

    Die Kurzvorträge auswendig zu lernen ist m.E. vergebene Lebensmüh, die Energie investierst du lieber woanders. Es geht vielmehr darum zu lernen, wie ein Vortrag aufgebaut sein sollte und wie man sich die Zeit einteilt. Die Themen sind eher zweitrangig. Auch wenn viele Kolleg*innen die Vorträge dafür nutzen bestimmte Inhalte zu wiederholen und so Synergieeffekte beim Lernen erzielen.

  15. Auswendig Lernen erachte ich auch als nicht die beste Strategie. Je nach Anbieter sind die „Vortragskarten“ auch so lang, dass man damit eher 30 Minuten als 10 Minuten reden könnte…

    Der Vortrag ist quasi der erste Eindruck für die Prüfer. Wie tritt man gegenüber Fremden auf? Wie würde man unsere Berufsgruppe dann später nach außen präsentieren? Dabei kann man in den 30 Minuten Vorbereitungszeit sich nur grob einen Fahrplan erstellen und sich dann hoffentlich entsprechend gut verkaufen.

    Mir hat das Üben letztes Jahr sehr geholfen bei drei zufälligen Themen relativ schnell zu erkennen, wozu ich viel sagen kann oder bei welchen Themen ich eher die Finger lassen sollte. Möchte ich eher ein Vorschrift wie § 130 AO mit Tatbestandsmerkmalen erklären oder den Nutzen/Funktionsweise von § 6b EStG an Hand von Beispielen.

    Wie nutze ich die 30 Minuten für mich überhaupt sinnvoll? Wie lange benötige ich für die Entscheidung einer der drei Themen? Schreibe ich direkt Karteikarten? Wie viel schreibe ich da drauf? Welche Stichworte helfen mir überhaupt für den Vortrag? Wie viele Karteikarten benötige ich dann, damit ich die Vortragszeit im vorgegebenen Rahmen ausfüllen kann oder habe ich die Zeit so bereits gut im Gefühl? Diese ganzen Punkte kann jeder für sich selber nur gut erkennen, indem man es durchspielt.

    Die Vorbereitungszeit und der Vortrag sollten sich unabhängig vom Thema so gut es nur geht anfühlen 🙂

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