Die Stimme im Ohr und meine nicht vorhandenen künstlichen Fähigkeiten

Die Stimme, die mich ständig verfolgt, die immer in meinem Ohr ist….

ja genauso geht´s mir nach einer Woche Vollzeitkurs online mit Kopfhörer über WLW.

Ich war mir nicht bewusst, wie anstrengend es ist den ganzen Tag eine Stimme über den Kopfhörer zu hören. Selbst am Abend ist sie immer noch da, die Stimme mit dem tiefbayrischen Dialekt meines Dozenten in Bilanzsteuerrecht.

Am Samstag ging es dann weiter mit meinem Samstagskurs bei Endriss, wieder diese Stimme, diesmal erinnert sie mich eher an Dieter Thomas Heck, sehr ruhig und angenehm aber auch nach 6 Stunden nicht mehr ertragbar.

Heute habe ich mir eine Kopfhörerfreie Zeit genommen und mich lieber meiner Arbeit gewidmet, eine kleine Auszeit 🙂 morgen geht´s weiter, eine weitere Woche mit der Stimme im Ohr

Nach drei Tagen Körperschaft und hochkomplexen Zeichnungen bin ich mit meinem nicht vorhandenen künstlichen Fähigkeiten am Ende.

Der Dozent malte fröhlich einen Fall nach dem anderen auf, hier eine GmbH und da eine GmbH, ach die KG nicht vergessen, hier eine verdeckte GWA und hier eine VE. Das alles mit Strichen versehen und bunt verziert und schon ist der Fall so gut wie gelöst. mit meiner Zeichnung aber nicht…..

Also in diesem Sinne, wünsche ich Euch einen Kopfhörerfreien Sonntag ohne komplexe Zeichnungen.

Grüße aus Haigerloch

Nicole

3 Gedanken zu „Die Stimme im Ohr und meine nicht vorhandenen künstlichen Fähigkeiten

  1. Nicole, ich mache „nebenbei“ auch einen Hörkurs vom WLW – wo die (in meinen Gedanken, ich sehe sie ja nicht) nette liebe ältere Frau auf gekünsteltem Hochdeutsch fragen stellt auf die sie im normalen Leben nie gekommen wäre und ihr Gegenüber, ein auch schon etwas älterer Herr antwortet mit dem tiefbayrischen Dialekt und einer Ruuuuuuhe, mein lieber Scholli….!

    Bei einem anderen Anbieter hatte ich einen UST-Kurs gebucht, eine nette Frau aus Düsseldorf fragt in der Stunde 8-10 mal „Vorsteuer, jibbet – ooooooder jibbet nöööch?“ Bin ich froh dass die Klausuren in geruckter Form vor uns liegen!

    Zeichnen tue ich auch sehr viel, ein Dozent meinte gar in der echten Klausur ist es völlig OK wenn man zwei Stunden zeichnet um den Fall völlig erfasst zu haben. Es tut mir leid, wenn ich nach 15 Minuten nicht anfange etwas – wenigstens etwas (!) zu Papier zu bringen ist es vorbei. Das malen geht schon schneller, die Farben sind auch klar verteilt, – nur mit dem Schreiben, das dauert noch zu lange.

    Ich hoffe dass die Dialekte dazu beitragen dass sich einiges im Hirn einbrennt. Die Frage nach dem Vorsteuerabzug (jibbet, oder jibbet nöööööch) werde ich mir in jeder USt-Klausur beantworten, die 0,5 Punkte pro Fall sind mir schonmal sicher.

  2. 😂😂😂 High five dafür, Sung! Ich habe so gelacht! Aber so ist es halt. Da wird bestimmt vieles hängen bleiben. Hast du noch mehr Hörkurse gebucht?

  3. Liebe Sung

    danke für Deinen erfrischenden Beitrag, musste schon schmunzeln. Es ist verrückt, aber ich glaube auch das die verschiedenen Dialekte uns den Stoff näher bringen und zumindest an verschiedenen Stellen im Kopf bleibt.
    Aber erzähl mal über Deinen Höhrkurs. Wie kann ich mir das vorstellen, stellen die sich untereinander Fragen oder erklären Fälle? Bringt das was? Also bis auf das du nach dem Kurs alle möglichen Dialekte kannst 🙂
    Grüße
    Nicole

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