Ein herzliches Hallo in die neue Runde

es ist soweit, endlich beginnt die neue Blogger Saison. Ich habe nun die Ehre mit Euch und meinen Bloggerkollegen gemeinsam einen Teil des Weges zu gehen und uns gegenseitig zu unterstützen, Ängste zu besiegen, Tipps geben, aufbauen und was uns noch alles bis zum Bestehen der Prüfung auf uns zukommt.

Ich persönlich habe noch keine Erfahrung als Bloggerin also absolute Premiere. Bin aber schon seit längeren begeisterte Leserin der NWB Blogger und es tat immer gut zu wissen, dass es allen Anwärtern gleich geht.

Wie geht es Euch in der Vorbereitung?

Jetzt sind es noch 5,5 Monate bis die schriftlichen Prüfungen beginnen. Steigt bei Euch auch schon die Panik auf? Panik vor dem Versagen, Panik vor den Probeklausuren, Panik weil der Lernerfolg noch nicht überall spürbar ist? Oder Panik weil die Menge des Stoffes kaum zu bewerkstelligen ist und das Gefühl das die Zeit immer knapper wird. Manchmal habe ich das Gefühl wenn ich etwas neues lerne, plumpst das alte gelernte wieder raus.

Auch die Angst vor einer Übungsklausur zu sitzen und nicht zu Wissen was der Autor dir eigentlich sagen will, also wie der Ochs am Berg ( würde mein Dozent sagen). Das ist mir leider in Ertragsteuer ( Personengesellschaft) schon zweimal passiert. Das Gefühl ist sehr frustrierend und lähmt einen weiter zu machen. Die Angst. dass genau dieses Szenario in der echten Klausur passiert, unvorstellbar……

Neigt Ihr auch dazu, immer mehr zu Kurse buchen? Da vielleicht ein Anbieter besser erklärt, andere Technik hat…. die Hoffnung das es irgendwann mal klick macht und die Erleuchtung kommt 🙂

Es ist sehr schwierig den richtigen Weg zu finden, wie lerne ich ? Schreibe ich nur noch Klausuren oder lerne ich besser die Theorie. Ich ändere ständig meine Meinung und kann mich nicht festlegen was besser ist. 🙂 Ich hoffe das lässt irgendwann mal nach, sonst suche ich noch meinen persönlichen Lernweg und die Prüfungen sind vorbei…

Was sind Eure Erfahrungen?

Liebe Grüße aus Haigerloch

Nicole

9 Gedanken zu „Ein herzliches Hallo in die neue Runde

  1. Herzlich willkommen im Blog und Glückwunsch zum ersten Beitrag der neuen Saison.

  2. Hallo Nicole,

    Schön, dich hier als Bloggerin zu sehen, ein quasi bekanntes Gesicht 🙂

    Ich bekomme auch regelmäßig jetzt schon Panik, wenn ich das Gefühl habe, zu wenig zu machen oder was nicht zu wissen in den Probeklausuren…

    Ich hab auch noch keine endgültige Lösung für mich, welche Taktik ich verfolgen soll, aber ich denke durch den Austausch hier kann man auch einiges voneinander lernen.

    Ich freue mich auf jeden Fall auf rege Unterhaltungen 🙂

    Liebe Grüße
    Vanessa

  3. Hallo liebe Mitstreiter,
    ich bin vor kurzem auf den Blog gestoßen, weil ich ebenfalls in die Klausur im Oktober gehe. Ich finde es super, dass Ihr bloggt, aber die Panikmache kann ich nicht verstehen. Oder liegt das an mir?
    Mein Plan sieht so aus: Vollzeitkurs ab Juli und dann 3 Monate auf Tauchstation. Vorkenntnisse sind bei Null. Sollte ich nun verunsichert sein? Meiner Meinung nach nicht. Aber gerne lasse ich mich eines besseren belehren.
    Viel Erfolg bei der Vorbereitung

  4. Hallo,
    Ich schließe mich der Angst vor der immer weniger werden Zeit an. Ich bin mit Tag 1 im August bei einem Onlineanbieter gestartet und habe betreffend AO und Erbschaftssteuer im Dezember nicht mehr viel gekonnt. Das Zeug liegt mir nicht, da fehlt die Verstrickung in meinem Hirn.

    Ich bin dann in Tag 3 gewechselt, Bilanzsteuerrecht liegt mir, wobei mich Bilanzsteuerrecht der Personengesellschaft auch hart gefordert hat. 6(3) / 6(5) scheint so harmlos, aber da gibt’s schon viele Möglichkeiten Dann kam KSt und zu guter letzt Umwandlung. Bisher habe ich nur Übungsarbeiten geschrieben, damit festige ich den Stoff. Es gibt noch Lücken. So macht mich Organschaft, in komplexer Ausgestaltung, nervös. Aber vieles, was auch zur ESt gehört wurde im komplex KSt ff. mit abgearbeitet. Und in Umwandlung schließt sich der Kreis. Was betreffendend 27/28 KStG da noch holprig war, weil der Hintergrund fehlt, saß dann.

    Ich möchte weiter Übungsarbeiten schreiben und arbeite mich jetzt rückwärts auf Anfrag. Ich schließe hoffentlich mit AO zu Ende Juni, spätestens Mitte Juli und schreibe dann durchweg Klausuren. Mein Ziel sind mindestens 60.

    Ich finde den Stoff vom Umfang her grausam viel und bin mit Ende 30 auch nicht mehr so frisch und das merkt man. Es war Anfangs eine Herausforderung sich 6 Stunden am Stück zu konzentrieren.
    Da haben Jüngere definitiv einen Vorteil.

    Auch habe ich glaube vor fünf Monaten das letzte mal fernsehen geschaut. Mit Familie, ein Kind (wird auch noch eingeschult), ist das Pensum wahnsinnig viel. Und irgendwie muss man ja auch noch arbeiten.

    Ich bereue dem Schritt, nicht schon vor vielen Jahren mich an der Prüfung versucht zu haben. Je jünger desto besser. Ich kenne viele, ich glaube ich komme auf sieben, die einfach den Vollzeitkurs gemacht haben, sich nur um sich selbst kümmern mussten und ALLE beim ersten Versuch bestanden haben. Aber besser spät, als nie!

    Ich bin vom Gefühl her im Endspurt. Steuern begleiten mich permanent. Der erste Gedanke um 7 Uhr morgens, gilt dem Stoff, den ich am Abend um 23 Uhr beiseite gelegt habe. Diese Prüfung fordert Alles.

    Ich finde super, dass es den Blog gibt und besonders herzlichen Dank an die Blogger, die uns teilhaben lassen.

    Liebe Grüße
    Kathrin

  5. Lieber Christoph,
    mein Eintrag soll natürlich keine Panik verbreiten. Die Panik die ich beschrieben habe ist mein eigenes Empfingen und das ist wohl bei jedem anders ausgeprägt. Ich finde es gut, dass du Dir ein klares Ziel gesetzt hast wenn auch in meinen Augen den härtesten Weg rausgesucht hast. Aber bleib bei Deiner positiven Einstellung dann kann Dir nichts passieren. Es wäre schön, wenn du uns auf Deinen Weg mitnimmst und uns daran teilnehmen lässt.
    Ich wünsche alles Gute bei Deiner Vorbereitung
    Grüße
    Nicole

  6. Liebe Katrin,
    auch ich bin nicht mehr die Jüngste 🙂 und ja sicherlich haben es die Jüngeren leichter, da plumpst der Stoff noch nicht so schnell raus. Ich verstehe Deine Sorge bei AO und Personengesellschaften, diese zwei Themen sind auch alles andere als sympathisch. Aber auch dort wird das Rad nicht neu erfunden und mit ständiger Wiederholung auch irgendwann halbwegs verständlich. Mit 60 Klausuren hast du Dir ein hohes Ziel gesetzt. Könne Dir aber ab und zu eine Pause es bringt Dir nichts wenn du auf allen vieren zur Prüfung robbst.
    Alles Gute weiterhin in Deiner Vorbereitung
    Grüße
    Nicole

  7. Hallo,

    Ich möchte mal von meinen Erfahrungen berichten um euch evtl etwas Angst zu nehmen.
    Ich habe im März erfolgreich im Erstversuch die Prüfung bestanden und wurde letzte Woche zur StBin bestellt.

    Ich habe aus privaten Gründen mich erst zum Jahreswechsel 19/20 dazu entschlossen doch im Jahr 20 die Prüfung anzutreten.
    Mir hat somit das Theoriewissen gefehlt. Vorbildung ist Steuerfachangestellte und BiBu.
    Im Januar/Februar habe ich dann versucht die Theorie neben Vollzeitarbeiten zu erlernen und bin mehr als kläglich gescheitert. Habe alles einmal gelesen, aber in den Klausuren festgestellt, dass ich nichts kann..

    Im Februar ging dann der Klausurenvorbereitungskurs von knoll los. Hier habe ich zumindest die Klausur Routine erlernen können und in AO hat der Kurs mich immens weiter gebracht, aber natürlich immer neue Themen die ich noch nie hatte.

    Im April ging dann der Fernkurs von bannas los. Und auch hier jede Klausur nicht bestanden, weil immer neue Themen dran waren die ich nicht konnte und ich einfach falsch abgebogen bin.
    Spoiler: das wurde auch nie besser!

    Im Juli ging dann die Freistellung los. Hier habe ich dann meine bisherigen Klausuren wiederholt.
    Allerdings habe ich nicht jede Klausur einzeln sondern jedes Themengebiet einzeln wiederholt.
    Bspw: Tag 1: AO; Tag 2: USt Tag 3: Personengesellschaften etc.

    So habe ich von einem Thema verschiedene Varianten kennengelernt und es fing an sich alles zu wiederholen.

    Ab August dann bannas Präsenzkurs und einen Intensivkurs.
    Hier wurde die Theorie anhand Beispiele wiederholt, sodass sich viele Problemkreise in meinem Kopf geschlossen haben.
    Bei bannas kam dann allerdings immer die Ernüchterung, weil die „neuen“ Themen trotzdem nicht saßen.

    Das ist aber natürlich extra gemacht. Also davon nicht entmutigen lassen. Es bringt euch nichts, wenn die euch immer den selben Stoff oder Aufgabe präsentieren.
    Wiederholt die Klausuren und irgendwann schließt sich der Kreis.

    In der Prüfung kam dann das AHA Erlebnis, es kamen viele Themen die sich wiederholt haben. Hier war dann nur wie immer die Zeit dein Feind.

    Bleibt dran bis zum Schluss.
    Nehmt euch trotzdem Auszeiten. Plant Pausen direkt ein. Wenn ich mal 1-2 Tage nichts gemacht habe, bin ich motivierter wieder an die Arbeit und konnte mir Sachen besser merken.

  8. Liebe SarahC,
    vielen Dank für Deinen aufbauenden Bericht.
    Ein ganz dickes herzliches Glückwunsch zur bestandenen Steuerberaterprüfung. Das muss ein absolut tolles Hochgefühl sein. Ich stelle mir in Gedanken immer vor, dass ich aus der mündlichen mit lachenden, verweinten Augen rauskomme, aber mit der Bestätigung in der Hand… das hilft mir ein bisschen durchzuhalten.
    Ich finde Deinen Beitrag sehr aufbauend und nimmt mir tatsächlich ein klein bisschen die Angst, da du ja recht spät mit der Vorbereitung angefangen hast und trotzdem erfolgreich bestanden hast, vorallen der Punkt mit den Klausuren hat mir besonders gefallen. Also scheint es zu stimmen, dass die Sicherheit über das Klausurenschreiben kommt.
    Ich wünsche Dir alles Gute
    Lieben Gruß
    Nicole

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