Endlich dieser fiese 10. des Monats rum

Hallo liebe Mitstreiter,

ich bin ziemlich neu in der Steuerabteilung und deshalb war ich das erste mal diese Woche so weit, zu verstehen, was alle mit dem “ langen 10. des Monats“ meinen. Ich war das erste mal diesen Monat selbst in der Bütt: viele Stunden abgearbeitet und diese Angst, etwas falsch zu machen bei den UStVa’s…. diesem Druck, den ich mir selber machte, habe ich glaub ich gut getrotzt. Denn war es in dieser Woche so, daß die Lehrbriefe keine Chance hatten. Aber: Neue Woche, neues Glück… ich schreibe zwar erst im Herbst 2022, aber irgendwie fehlt mir so das richtige Konzept, alles produktiv anzupacken. Habe die Lehrbriefe natürlich noch nicht durch. Die Lehrbriefe von Dr. Bannas sowie der Abendkurs bin ab September in Kombination mit den Klausurkärtchen vom WLW aus 2021… den Prüfungscoach vom NWB… es würde ja alles zur Verfügung stehen 😔 – kann mir vielleicht jemand von „den alten Hasen“ einen guten Tipp geben?

VG 😊

5 Gedanken zu „Endlich dieser fiese 10. des Monats rum

  1. Liebe Silke,

    es gibt da kein Rezept, keinen irgendwie fancy secret Shaolin-Move, das/ der Dich zum Lernen bringt.
    Das einzige Konzept ist: Machen!
    Es gibt keine Abkürzungen!

    Du willst die Prüfung in 22 bestehen? Dann lerne!
    Wann ist der richtige Zeitpunkt? Jetzt!
    Du brauchst eine Pause? Verschiebe sie auf morgen!
    Entscheide, was Du willst. – und dann arbeite darauf hin.

    Keine Ausreden, kein Aufgeben!

    Und an meine Hater: Los geht´s!!!

    Attila

  2. Hallo,

    Der klassische Weg ist eigentlich die Lehrbriefe bis Februar / März durchzupauken und ab da dann einen Fernklausurenkurs zu starten. Idealerweise schreibst du dann jedes Wochenende neben der Arbeit eine Klausur und arbeitest diese sorgfältig nach. Damit bist du dann für jedes Wochenende gut bedient. Das ganze dann bis zur Freistellung und ab dann die Präsenzklausurenkurse. Wenn du das so durchziehst stehen deine Chancen ziemlich gut !

  3. Hi Silke,
    du hast ja einiges an Handwerkszeug parat. Ich bin bald in der Freistellung und es geht dann in Richtung permanentes Klausurenschreiben. Also kein alter Hase….ehr ein Gründchnabel

    Ich bin bisher guter Dinge, die Klausuren laufen okay. Ausbaufähig, aber 40+ Punkte sammle ich solide ein. Gute Grundlage wie ich finde. Ich muss sagen, dass ich rückblickend mit meiner Herangehensweise zufrieden bin.
    Ich habe einen online-vidiokurs und bin alle Einheiten konzentriert am Schreibtisch durchgegangen. Habe pausiert, die Fälle selbst gelöst, Fallübungen gemacht. Ein Vidio kommt so schon auf 7-8 Stunden.

    Für mich der richtige Weg, ich habe eine gute Grundlage. Damit kann ich gut arbeiten und das Ganze ausbauen. Ich denke, es ist manchmal schlau, sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Den steuercoach und die Karteikarten brauchst du noch nicht, du musst Grundlagen verstehen, auswendig kann man es irgendwann durch das viele wiederholen. Schritt für Schritt und beim Klausuren schreiben sind sie Karten eine gute Orientierung, zum ausloten des eigenen Wissens und zur Nacharbeit.

    Jetzt ist eine super Zeit damit zu starten. Ich habe mit der Theorie im September letztes Jahr intensiv begonnen.

    Rückblickend würde ich sagen, dass ich nach der Theorie zu Tag 1 hätte regelmäßig Klausuren schreiben sollen. Der Bereich am Tag 1 ist so schön in sich geschlossen, es war dumm von mir, dass Wissen nicht dadurch nachhaltig zu festigen. Du könntest Dir Etappen setzten. Beispielsweise bis Ende Oktober Tag 1 durch und dann einmal monatlich eine Klausur. Ich habe mir immer kleine Etappen gesetzt und das war gut. Aufgrund meines beschriebenen Fehlers, darf ich allerdings nochmal eine Extrarunde in AO investieren. Ich habe echt überlegt, ob ich in AO auf Lücke gehe, aber ich traue mich nicht. Das wäre vermutlich respektlos. Wobei das Risiko vertretbar sein könnte. Bisher ist meine Ausbeute, gemessen am Zeitaufwand, sehr mager. Vermutlich wäre die Zeit in USt und ErbSt besser investiert.

    Wir werden sehen. Dein Glück ist, dass die Zeit noch auf deiner Seite

    Liebe Grüße

  4. Hi Jule,

    „Danke“ für deinen produktiven Beitrag 😏 Ich glaube auch, dass es mir mehr bringen wird, bald mit einem Fernklausurenkurs zu starten und den von mir angedachten Abendkurs (in den zwar auch Klausuren integriert sind) damit zu ersetzen. Der Klausurenpräsenzkus im kommenden Jahr ist unumgänglich, logisch. Der ist gebucht! Die WLW- Karteikarten werde ich mir bis zum Start des Fernklausurenkurses auch nochmal reinziehen. Dann müsste das laufen 😉 und ja,…so ganz blauäugig ist man ja mit zwei Studienabschlüssen auch nicht, dass man sich Erfolg erarbeiten muss und nichts im Leben geschenkt bekommt. Bis dahin,

    viele sonnige Grüße aus Bayern 🤗🌻🌞

  5. Hallo Silke,
    ich war tatsächlich jetzt auch etwas überfordert damit, wie ich dir am besten eine hilfreiche Antwort geben soll. Deswegen danke ich Attila für seine schnelle Antwort.
    Die Motivation muss ganz aus dir selbst heraus kommen. Erstell dir einen festen Lernplan mit Zwischenzielen. Belohn dich, wenn du diese erreicht hast.
    Viel Erfolg auf deinem weiteren Weg
    Annika

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