Energielevel null…

Auch dieses Wochenende hieß es: Unterricht bis 16 Uhr. Eigentlich war ich Freitag Nachmittag schon so kaputt, dass die reine Vorstellung, zur Schule zu fahren, schon echt hart war. Aber Zähne zusammenbeißen und durchhalten! So ging es dann zum Unterricht, Umwandlung… so langsam habe ich das Prinzip denke ich verstanden 🙂 Aber jetzt heißt es üben, üben, üben…

Auf der Arbeit ist noch so viel zu erledigen, kaum zu glauben, dass ich in zwei Wochen fertig sein muss. Mal sehen, wie das alles wird.

Am Samstag Nachmittag war dann ein wenig Spaß auf dem Programm, eine Führung durch Neukölln. War ein schöner Nachmittag, ich war dann aber auch froh, zu Hause zu sein.

Gestern wurde endlich mal mein Auto gereinigt, war wirklich notwendig… zum Glück wurde ich unterstützt. Ich hatte null Kraft, irgendwas für die Schule zu machen… aber ein Tag Pause in der Woche ist tatsächlich notwendig für mich, um durchzuhalten. Nachmittags habe ich dann etwas geschlafen.

Geht es euch auch so, dass Ihr sooo müde/kaputt seid? Ich habe das Gefühl, dass die Akkus schon sehr leer sind. Hoffentlich kommt bald wieder ein kleiner Schub.

Heute mal wieder online Unterricht, sehr ungewohnt nach über einem Monat. Aber bei dem Wetter auch in Ordnung.

habt eine schöne Woche!

Liebe Grüße

Vanessa

11 Gedanken zu „Energielevel null…

  1. Liebe Vanessa,

    schön zu hören, dass es anderen auch so geht.
    Ich bin seit dem 01.07. in Freistellung.
    Ich bin ja eher Frühaufsteher (stehe morgens um 5 Uhr auf), dass ich abends gegen 22/23Uhr müde wurde, war immer normal.
    Seit ich den ganzen Tag lerne, bin ich abends um 20 Uhr durch. Meistens schlafe ich dann schon gegen 21 Uhr. Total verrückt.
    Aber irgendwie ist lernen anstrengender als arbeiten.
    Hoffe das legt sich wieder 🙂

    Ansonsten klappt es soweit ganz gut mit dem Lernen. Panik habe ich aktuell noch nicht und ich frag mich, ob ich Panik bekommen sollte, weil ich aktuell noch keine habe.
    Aber gut, ich lass das mal so laufen und lerne weiter. Die Panik kommt sicher noch früh genug.
    Und mit Panik wird das lernen nicht einfacher.

    Viele Grüße und viel Kraft.
    Isa

  2. Hi Vanessa,
    schließe mich dem an, wobei meine Energie mit dem vorankommen steht und fällt. Es ist ein stetiges auf und ab. In meiner Gegühlswelt, bin ich gegenwärtig mit meinem 14jährigen Neffen auf einem Level.

    Ich bin so frei und stelle mal eine fachliche Frage in den Chat…

    An jene die Bestandem haben:

    Klausur TAG 3
    Haas löst alles ganz strikt 246/ 247/253(1) (3), 255….
    Maßgeblichkeit und geht immer auf das Eigentum ein. 246 Abs.1 S.2
    Das ist auch ausgepunktet, in der Klausur.

    Knoll hingegen, verarbeitet alles in einem knackigen längeren Satz, Paragraphen werden aufgezählt; das Eigentum wird nur thematisiert, wenn es problematisch ist. Dafür gibt auch weniger Punkte. Knoll hält sich da echt kurz, was durchaus sympathisch ist, wenn in einem Sachverhalt mehre WG/VG angeschafft werden.

    Vom Gefühl würde ich fast knoll sagen, dass knoll näher dran ist, denn die bauen derart viel in ihre Sachverhalte ein, dass ich immer etwas übersehe.
    Die Hass Klausuren konzentrieren sich immer auf ein/ mehrere brutale Schwerpunktthemen und bauen wenig drum herum. Die Komplexität des ineinandergreifens verschiedener Punkte ist dort nicht so ausgeprägt.

    Inhaltlich finde ich die Klausuren sehr unterschiedlich. Hat wer Erfahrungen mit Beiden und kann berichten?

    Danke.
    Liebe Grüße

  3. Hallo Kathrin,

    ich schreibe auch die Klausuren von Haas und Knoll und schließe mich deinem Empfinden an.

    Mir wurden beide Anbieter von meinen Chefs empfohlen.
    Wobei dazu folgende Aussagen gemacht wurden:
    Bei Haas sollte man eine 3 vor dem Komma haben, damit man es mit dem Examen vergleichen kann, wenn man unter Prüfungsbedingungen schreibt.

    Bei Knoll darf man hingegen eine Stunde länger brauchen und eine 4 vor dem Komma ist in Ordnung.

    Also vermutlich liegt das richtige Level dazwischen.

    Ich würde mich aber auch über Kommentare freuen, von welchen, die bestanden haben und ebenfalls mit beiden Anbietern Erfahrungen haben.

    Viele Grüße

  4. Liebe Vanessa,
    da ich bereits in Freistellung bin habe ich das Gefühl das der Druck einwenig abgefallen ist. Dafür kommt jetzt die Panik :-)) Saß heute über Veräußerung gegen Rente, Raten, Vorsorgeaufwendungen. Ich könne daran schier verzweifeln. Was für furchtbare Themen. Nach 6-7 Stunden durchgehend lernen, ist die Luft raus und da geht auch nichts mehr rein.

    @Katrin,
    wir haben das bei der Endriss auch so gelernt. 246/ 247/253(1) (3), 255….
    Maßgeblichkeit und geht immer auf das Eigentum ein. 246 Abs.1 S.2 und ich halte das auch strickt ein.
    Lg Nicole

  5. @Kathrin, @Isa

    Ich stimme euch vollkommen zu. Habe letztes Jahr die schriftliche bzw. dieses Jahr die mündliche Prüfung bestanden. Es war mein erster Versuch und hab die schriftliche Prüfung mit 3,5 geschafft. Ich habe Haas und Knoll Klausuren geschrieben, alle Klausuren intensiv nachgearbeitet, obwohl ich persönlich Haas nicht mehr machen würde. Mir fehlte genau dieses ganze drum herum. Knoll Klausuren habe ich manchmal echt gehasst, aber ohne sie hätte ich die Prüfung nicht so geschafft.

    Letztes Jahr habe ich mich genau so gefühlt, wie ihr euch jetzt fühlt. Ich wünsche euch viel Erfolg und Kraft.

    LG

  6. Hab letztes Jahr bestanden (dritter Tag lief bei mir sehr gut) und bin immer mit der sparsamen zweiten Variante gut gefahren. Auf wirtschaftliches Eigentum bin ich nur eingegangen, falls dies problematisch war (bspw. Mietereinbauten o.ä.). Der erste Satz gibt meist 0,5 – 1 Punkte, daher nicht zu viel Zeit verschwenden und lieber kurz und knackig. Habe auch immer viele gängige Abkürzungen verwendet (AV, UV, BV, WG, VG, AfA, TW, prt. etc.). Mein Satz war ungefähr:

    Xyz ist VG und zwingend in HB als AV mit AK anzusetzen, 246 I S.1, 247 II, 253 I S. 1 HGB, Folgebewertung mit AK abzgl. Abschreibung prt. 253 III S. 1 HGB, grds. gilt für StB Maßgeblichkeit HB, 5 I S. 1 HS. 1 und dann hab ich immer gerne R 4.2 I S. 1, R 6.1 I/II EStR, 6 I Nr. 1 S. 1, 7 I S. 1,2 EStG, R 7.4 I/II zitiert. Danach halt je nachdem was vorliegt (PersGes, Gebäude, Umlaufvermögen) noch speziellere Stellen.

    Knoll ist mE deutlich näher an der Bewertung und Bepunktung der echten Klausur dran.

    Letztes Jahr waren es drei Teile. Der erste Teil (ich schätze ca. 30 Punkte) waren relativ einfache Einzelsachverhalte, grds nicht zusammenhängend man musste am Ende nur die gesamte Gewinnauswirkung ausrechnen, wenn ich mich recht erinnere. Dafür sollten Haasklausuren als Vorbereitung reichen.
    Im zweiten SV musste man die ganze Palette eines Einbringungsfalls auffahren (40 Punkte, iW. 24 II S. 2 Nr. 1+2 UmwStG prüfen, um dann letztendlich doch S. 4 anzuwenden, 6 V S. 3 EStG und dann noch Besteuerung Anteilseigner), die Konstellation hatte ich so in 2-3 Knoll-Klausuren, daher war man nicht ganz unvorbereitet, wenn auch sehr herausfordernd.
    Im dritten SV ging’s dann um BP Folgeabbildung, war machbar. Hier haben mir die komplexeren BP-Fälle bei Knoll auch geholfen.

    Hoffe das hat evtl. etwas geholfen.

    LG und viel Erfolg euch allen!

  7. Hallo,
    Vielen lieben Dank für das Feedback.
    Ich merke deutlich, dass knoll mich in der Lösungsstruktur mehr fordert, manchmal überfordert. Ich spüre hier aber wirklich einen Lerneffekt.

    Die Info mit den Abkürzungen ist hilfreich, ich war da bisher sehr zögerlich. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass ausgeschriebebe Sätze, bei denen Basics vielleicht nicht notwendig sind.

    Ich habe noch eine Frage zu AO…
    Ich habe mich da wirklich reingehangen, weil ich den Prüfer zeigen möchte, dass ich ’sein Universum ‚ auch leben möchte. Das soll wohl einen gute Eindruck machen…
    Eigentlich wollte ich AO erst weglassen, weil ich von so vielen negativen Erfahrungen gehört habe. Tenor war: …AO bringt eh nix..
    Zu meiner Überraschung läuft AO gut, aber ich kann aufgrund der Zeit den Gutachtenstil nicht halten. Akzeptieren die Prüfee auch Stichpunkte? Oder ist man dann schon raus?!

    Danke.
    Liebe Grüße

  8. Hallo Kathrin,

    hier noch mal der Big4ler von weiter oben.

    Ich bin am ersten Tag wie folgt vorgegangen:
    Ich habe ErbSt zuerst geschrieben, da das bei mir immer ganz gut lief. Habe mir vorab überlegt 1 Stunde 50 Minuten für ErbSt zu verwenden. Das hat in der Klausur auch ganz gut geklappt, aber dafür muss man sich schon ranhalten und die meisten Sachverhalte routiniert runter schreiben (Erbbaugrundstück war aus WLW und Knoll bekannt, 13b 90% Grenze erkennen und der größte Teil war glaub ich Bewertung GmbH-Anteil Substanzwertverfahren und vEWV. Das muss sitzen.

    Danach habe ich einen kurzen Blick in die Aufgabenstellung bei AO geworfen und abgewägt wie viel Zeit ich wohl sinnvoll in AO investieren soll/kann. Da die Aufgabenstellung letztes Jahr machbar war habe so 1,5 Stunden veranschlagt. Anschließend habe ich USt gelöst und nach ca. 2,5 Stunden abgebrochen bzw. noch schnell zu Ende gelöst, die USt-Klausur war 2020 echt verrückt…

    AO war jetzt nie mein Lieblingsfach, aber ich hab es jetzt auch nicht gehasst. Die Basics, sprich Änderungsnormen, Einspruch, Erhebungsverfahren etc. hatte ich ganz gut drauf. Letztendlich sollte man bei AO 10-15 Punkte anpeilen, um eine solide Note zu erreichen (+ 20 P. USt + 20 ErbSt). Die erreicht man bei einer fairen AO-Klausur meist schon mit den Standards wie Prüfung Einspruch, Statthaftigkeit, Begründung, Fristprüfung, Anwendung Änderungsnormen etc. Hier sind es ja bei den Standardsachen auch immer die gleichen Formulierungen (Der Einspruch hat Aussicht auf Erfolg, wenn … / Der Bescheid kann noch geändert werden, wenn keine Festsetzungs-/Feststellungsverjährung eingetreten ist und eine Änderungsnorm greift).
    Ich würde dir empfehlen am Anfang schon im Gutachtenstil schreiben und diesen so lange durchalten wie es geht. Das zeigt dem Korrektor einfach, dass du was drauf hast und er wird das ganz sicher belohnen. Falls es dann zeitlich echt eng wird, sind Stichpunkte besser als nichts, aber das hängt dann vom Wohlwollen des Prüfers ab. Den Obersatz sollte man aber in jedem Fall hinschreiben.

    LG

  9. Hallo Big4ler,

    Vielen Dank für deine hilfreichen Tipps.:)
    Kannst du uns vllt auch erzählen, wie Du dich vorbereitet hast? Wie viele Klausuren hast du geschrieben und wie hast du diese Nachgearbeitet (zb auch Wiederholt)?

    Danke und liebe Grüße

  10. Hallo Big4ler,
    Von USt habe ich gehört… USt ist mein Steckenpferd. Bei Haas wurde die Klausur von letzten Jahr ein wenig nachgebaut und es war schräg. Jede Norm für sich war nicht schlimm, aber das Zusammenspiel und die Konsequenzen, die sie aus den ineinandergreifen ergaben, empfand ich als sehr komplex. Soetwas unter Stress ist eine enorme Herausforderung.

    In Erbschaftssteuer möchte ich auch auf Routine setzen. Ich löse jeden zweiten Tag einen Fall, um die Routine zu bekommen, gestern bin ich in Erbschaftssteuer an meine mathematisch Grenzen gekommen.
    H B 12.4…
    100% +5 x (17,5% -9%) = 142,5 %
    Ich brauchte wirklich einige Minuten, einen solchen Moment brauche ich in der Klausur nicht…

    So kämpft man sich durch…
    LG
    Kathrin

  11. @Stb21
    ich hab 27 Knoll-Klausuren im Fernkurs, ca. 25 Bannas Klausuren, die WLW Prüfungsschwerpunkte und 10 knackige Knoll-Klausuren im Intensivklaurenkurs geschrieben. Rückblickend kann ich alle empfehlen, da jeder Anbieter seine eigenen Feinheiten hat und man so möglichst viele verschiedene Formulierungen, SV und Tricks gesehen hat. Die herausforderndsten waren aber ganz klar die 10 Knoll-Klausuren im IKK. Die waren auf Examenniveau, teilweise sogar drüber, aber für die Prüfung hat’s mir geholfen. Die Knoll-Klausuren konnte ich einschicken und hab die dann auch nachgearbeitet. Hab dabei den Fokus eher darauf gelegt wo ich keine oder nicht alle Punkte bekommen hab und warum. Zweimal geschrieben habe ich die Klausuren nicht, dafür hat einfach die Zeit gefehlt, hätte mir persönlich aber glaub ich auch wenig gebracht. 2-3 Wochen vor der Prüfung hab ich die Klausuren dann nur noch angezeichnet, sprich Lösungsweg inkl. Fundstellen + wichtigsten Berechnungen auf einem Blatt zusammenschreiben, um auch mein Handgelenk etwas zu schonen und nochmal verschiedenste SV zu sehen. Da ging’s mir dann eher darum die Klausur zu verstehen und „richtig abzubiegen“ als jetzt die AfA-Reihe zum x-ten mal durchzurechnen…

    @Kathrin
    Mir ging es ähnlich, USt hat mir am Ende richtig Spaß gemacht, in der Vorbereitung war auch mal eine 3,0 bei Knoll dabei und ich hab mir da echt etwas ausgerechnet für die echt Klausur. Beim Lesen der Aufgabenstellung hab ich aber schon gemerkt, dass das keine „normale“ USt-Klausur ist und das echt sportlich wird sowohl von der Schwierigkeit als auch von der Zeit. Wie du schon richtig meintest waren es – neben dem Erkennen der richtigen Normen (bspw. Seeling-Fall iVm. 27 Abs. 16 UStG oder der 13b mit Sicherungsübereignung iVm. mit ig Verbringen wenn ich mich recht erinnere) – die Wechselwirkungen der einzelnen Textziffern die es einem so schwer gemacht haben. Da ist es ganz wichtig eine kühlen Kopf zu bewahren und zuerst die halbwegs sicheren Textziffern zu lösen oder die Standardpunkte bei den kniffligen Ziffern (Stpfl. Leistung, Ort, BMG etc.) so gut es geht mitzunehmen, ansonsten verzettelt man sich ganz schnell und gerät in Panik. Irgendwann muss man dann auch einfach 50/50 Entscheidungen treffen aufgrund der sehr knappen Zeit, z.B. die GiG beim Vater letztes Jahr (so war es bei mir).

    Bei ErbSt habe ich mir am Anfang immer vier Zettel zurecht gelegt: Allg. Teil – Betriebsvermögen – Grundvermögen – sonstiges Vermögen. Nach dem allg. Teil, der eig. – selbst bei Schenkung wie letztes Jahr – gleich aufgebaut ist, hab ich dann immer mit dem sonstigen Vermögen weitergemacht, da man hier recht leichte Punkte für wenig Zeitaufwand bekommt. Falls dann im BV-Teil noch eine Rente oder so auftaucht, konnte ich das dann direkt auf dem sonstigen Vermögenszettel aufnehmen und hab es später nicht mehr vergessen.
    Ja, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr bzw. zweifelt die Grundrechenarten an, aber das ist ganz normal 🙂 besser du hast den Moment jetzt als im Oktober!

    Ganz wichtig: sowohl in der Vorbereitung als auch dann in der Klausur, immer weiter kämpfen, alles reinhauen was man hat und nie aufgeben!

    Aber es klingt so als ob du auf einem sehr guten Weg bist 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*