Freistellung und dann?

bald ist es soweit, nur noch 6 Wochen, dann geht´s für mich in die langersehnte Freistellung. Ein Traum, denn ganzen Tag lernen, nur noch auf das Thema Steuern konzentrieren, ohne Ablenkung von der Arbeit. 🙂 irgendwas stimmt mit mir nicht 🙂

Doch wie läuft die Freistellung ab?

Wie habt Ihr Euch die heiße Phase vorgestellt? Macht Ihr euch einen Lernplan, lernt ihr Theorie oder schreibt Ihr noch noch Klausuren? Oder eine gesunde Mischung von beiden?

Am Donnerstag Abend habe ich von Knoll die Live Fragerunde genau zu diesen Thema verfolgt. Dabei wurde uns geraden, Klausuren zu schreiben und falls ein Thema noch nichts sitzt, in unseren Skripten, Aufzeichnungen, Karten usw. nachzulesen. Die Theorie kommt mit dem Klausuren schreiben.

Genau das ist ein Plan, hört sich schlüssig an. Danke auch für die aufbauenden Worte, dass wir noch am Anfang sind und das wir in der Freistellung unser Wissen erst so richtig aufbauen. Das hat mich aufgebaut und meine Motivation gesteigert.

Wie geht´s ihr vor? Was ist Eure Meinung dazu?

Ich wünsche allen Müttern einen wunderschönen Muttertag, lasst Euch verwöhnen und auch wir Frauen dürfen am Muttertag mal einen trinken, die Väter machen es auch :-)))

Liebe Grüße

Nicole

P.S Herr Schell, über das Thema Fussball soll doch lieber Philipp schreiben, da bin ich raus 🙂

19 Gedanken zu „Freistellung und dann?

  1. Hallo Nicole,
    darf ich fragen was das für eine Live Fragerunde bei KNOLL war? Und kann man sich die Wiederholung ansehen? Ich stecke auch mitten im Klausuren- Frust und brauch dringend ein paar Motivationsschübe 😉

    VG
    Trixi

  2. Hallo Trixi,
    Ich glaube den Zugang haben nur die Leute bekommen, die bei Knoll den Klausurenkurs gemacht haben bzw. machen. Aber vielleicht gibt Knoll die Aufnahme frei. 😁
    Was frustet Dich gerade? Schreibst du schlechte Noten? Das ist völlig normal, habe mir bereits zwei sehr schlechte Noten eingefangen. Oder hast du eher das Gefühl, dass wenig hängen bleibt?
    Lass den Kopf nicht hängen, bis Oktober sitzt der Stoff.
    Liebe Grüße
    Nicole

  3. Interessantes Thema. Ich würde auch gerne mehr über Euer Vorgehen erfahren.
    Wie bereits in anderen Threads geschrieben, starte ich mit Vollzeitkurs und anschließenden Klausurenkurs im Juni. Da ich wenig Vorkenntnisse habe und vorher auch keine Zeit zum Lernen, würde ich mich über Eure Erfahrungen bzgl. den Vollzeitkursen freuen.
    Mein Ziel, ist 24/7, drei Monate einkasernieren und alles geben.

  4. Hallo Zusammen,
    ich habe letzten Jahr geschrieben und kann nur die Empfehlung geben, dass die Nacharbeit der Klausuren sehr wichtig ist.
    Beim Schreiben würde ich nach ca. 8 h aufhören und dann mit Rücksendung der Korrektur wirklich ca. 10 h auf die Nacharbeit investieren. Die Nacharbeit ist an dieser Stelle am sinnvollsten.

    Theorie würde ich nicht mehr soviel lernen… wo fängt man an? Wo hört man auf? Das ist einfach ein Faß ohne Boden… daher wirklich Klausuren schreiben und auch Nacharbeiten.

    Bei mir kam die Nacharbeit etwas zu kurz. Für mich hat es trotz allem gereicht obwohl ich zeitlich fast nicht fertig wurde und in der Bilanzsteuerklausur nicht auf den Zwischenwert sondern auf die Buchwertfortführung kam und daher einige Punkte liegen geblieben sind.

    Von daher einen Klausuren Kurs und den ordentlich machen. Im Sommer noch einen Probeexamenskurs und da wirklich auf Zeit gehen und auch nach 6h aufhören.

    Das wird schon…. Ich wünsche euch allen ganz viel Glück und Erfolg…

    Es ist eine anstrengende Zeit aber es lohnt sich wenn man den Titel dann erarbeitet hat.

    LG Carola

  5. Einen kompletten Plan für die Freistellung habe ich persönlich noch nicht. Aber ich werde vor allem Klausuren schreiben. Die die bis dahin liegen geblieben sind und die Neuen, die eintrudeln werden. Ich lerne anhand von Klausuren direkt „am Fall“ tatsächlich am besten. Nacharbeit der bisherigen Klausuren habe ich bisher auch zu sehr vernachlässigt, das werde ich dann auch vermehrt angehen.

    Zum Vollzeitkurs kann ich nichts sagen aber mit Durchhaltevermögen, Disziplin, wenig Ablenkung und eisernem Willen ist es sicher machbar.

  6. Hallo Nicole,
    Danke für deine aufbauenden Worte.
    Ich weiß, ich bin wahrscheinlich zu ungeduldig aber ich warte sehnsüchtig auf echte „Aha- Effekte“ 😉 Aber mit jeder Klausur kommt eine neue unbekanntes Stoffvielfalt die mich voll an (und über) die Grenzen bringt. Ich arbeite die Klausuren wirklich sehr sorgfältig nach und freu mich dann wenn ich wieder was verstanden hab, aber das neu erlernte kann ich zumindest gefühlt nirgendwo einbringen weil mit der nächsten Klausur wieder ein völlig anderes Aufgabenspektrum vor mir liegt…..ich weiß jammern hilft nix und wahrscheinlich ist es noch zu früh die richtigen Zusammenhänge zu erkennen. Aber genau deshalb freut es mich eben wenn du liebe Nicole von dieser KNOLL Fragerunde berichtest, die genau das bestätigt….es sind eben doch noch fünf Monate. Irgendwie bekommen wir das hin.

    Ich wünsch euch allen eine erfolgreiche Woche!
    LG, Trixi

  7. Hallo Trixi,

    ich mache auch den Klausurenkurs von Knoll und mir geht es genauso.
    Jede Woche denke ich, dass ich die Klausur mal in 6 Stunden schreiben sollte. Und jede Woche sitze ich vor manchen Sachverhalten und hab keine Ahnung.
    Man weiß ja ganz genau, dass Knoll uns dann wieder etwas Neues zeigen möchte, aber in dem Moment ist es einfach nur frustrierend.
    Zum Glück gibt es auch Sachverhalte die ganz gut laufen, aber das wird noch nicht reichen um zu bestehen.

    Ich habe bisher auch die Nacharbeit der Klausuren vernachlässigt. Das werde ich in der Freistellung angehen.
    Dann werde ich den Intensiv-Klausurenkurs von Knoll noch machen.
    Ich hoffe, dass die Klausuren dann besser laufen und ich die ein oder andere in 6 Stunden dann auch bestehen würde.

    Ich wünsche allen weiterhin viel Durchhaltevermögen.

    Hin und wieder kommt ja nun schon der Gedanke auf, was man sich angetan hat 🙈

    Viele Grüße

  8. @Carola: Vielen Dank dass du deine Erfahrung mit uns teilst. 10h Nacharbeit für eine Klausur, da muss ich mal nachhaken. Wie genau sah bei dir die Nacharbeit aus, wie bist du vor gegangen?

  9. also ich brauche für die Nacharbeit bestimmt 4 – 5 Stunden, je nach Klausur und Thema. 10 Stunden finde ich schon extrem viel!

  10. Hallo zusammen,

    ich habe im letzten Jahr den Berater gemacht und kann euch nur empfehlen, Klausuren Klausuren und nochmal Klausuren zu schreiben, und zwar wenn möglich von vielen verschiedenen Anbietern.
    Die Klausuren der verschiedenen Anbieter unterscheiden sich nicht nur im Aufbau und der Darstellungsweise, sondern auch sehr im Inhalt, Umfang und Niveau. Ich fand es wichtig, neben sehr anspruchsvollen Klausuren (Knoll) auch mal die ein oder andere leichtere Klausur (z.B. Haas) zu schreiben.

    Ich war auch ab Ende Mai letztes Jahr in Freistellung und sie sah bei mir wie folgt aus, vielleicht hilft euch das ja etwas weiter:

    Montag bis Freitag jeden Tag Lehrbriefe, Lehrvideos (aufgrund von Corona wurde aus dem Präsenzunterricht Onlinevideounterricht, sodass die Videos nach Bedarf jederzeit abgespielt werden konnten) und vor allem – wie ich finde ganz wichtig – viele einzelne Übungsfälle. Entweder aus dem Kurs, oder die Fälle der Skripte, NWB, etc. Ich habe immer um 8 Uhr morgens angefangen und dann bis 14 Uhr gemacht, dann Pause, und dann von 16 Uhr bis 19 Uhr nochmal eine zweite Runde. Einen Plan, anhand derem ich die Fächer abgearbeitet habe, hatte ich nicht. Ich bin jeden morgen aufs Neue aufgestanden und hab überlegt, worauf ich Lust habe oder was sinnvoll ist.

    Samstag stand dann immer eine Klausur aus dem Klausurenfernkurs von Knoll an: morgens geschrieben (von 7 Uhr bis 13 Uhr), dann Pause, und nachmittags die Kontrolle und Nacharbeit der Klausur.

    Sonntag das gleiche, hier aber aber dann Haas, sodass die Bearbeitungszeit sich vormittags auf ca. 4 Stunden reduziert hat.

    Am Ende der Freistellung (letzte 1,5 Monate) dann nur noch Klausuren aus Intensivkursen oder nochmal die alten Knoll-Klausuren durchdacht.

    Für mich war es wichtig, wenige Pausentage einzustreuen, da man sich so sehr schnell an die Belastung gewöhnt hat und es keine Alternative oder Ausrede gab.

    Die letzten 2 Wochen vor dem Examen dann absolutes Abschalten, und kein Lernen mehr, damit man möglichst frisch ins Examen geht.

    Im Nachhinein war es so natürlich sehr anstrengend und belastend, aber es hat sich mehr als gelohnt! Ein halbes Jahr gar kein Leben mit dem unbedingten Willen, fand ich immer interessanter als 2 Jahre so ein halbes Leben; und mit Corona verpasst man sowieso nicht so viel.
    Ich Nachhinein würde ich es immer wieder so machen und kann nur jedem empfehlen, der den Titel haben will, es genau so zu machen!

    P.S.: Zumindest für das letzte Jahr kann ich aus meiner subjektiven Wahrnehmung sagen, dass das Echtexamen nicht ansatzweise vom Niveau und der Länge an die Übungsklausuren von Knoll dran kam. Aber das ist wohl sehr subjektiv und vermögen auch einige anders sehen 🙂

  11. Hallo StB 2020,

    danke für den interessanten Beitrag! Hattest du dann tatsächlich nur 6 Monate intensive Vorbereitung und vorher nichts, also keine Lehrbriefe o.Ä.? Dann hattest du bestimmt eine steuerliche Vorbildung (Bachelor, Master oder eine Ausbildung) und bist Ende Mai nicht bei Null gestartet, oder?

    LG

  12. Hallo Steuerberater 2020.
    danke für Deinen sehr interessanten und ausführlichen Bericht. Genau so kann ich mir auch meine Freistellung vorstellen. Eine gesunde Mischung zwischen Übungsfälle und Klausuren schreiben.
    Fandest du das Examen echt leichter als die Knoll Klausuren? Das baut auf 🙂

    Grüße
    Nicole

  13. Meine Freistellung beginnt Ende Juli und dann werde ich wahrscheinlich sehr viel an Klausuren üben und die alten noch einmal durcharbeiten. 10 Stunden ist ja wirklich eine lange Zeit, aber im Endeffekt sicher sinnvoll. Etwas Theorie werde ich mir insoweit ansehen, dass ich bei Problemen in der Klausur dort nachlesen werde.

    Ansonsten auch mal Pausen machen, Gesetze und co. Lesen und sicher auch mit dem ein oder anderen aus dem Kurs treffen und zusammen üben, mal schauen was sich so ergibt 🙂 bin schon sehr gespannt, wie es wird, „nur“ noch zu lernen

  14. Danke für deine Einschätzungen, StB2020. Genau das ist auch mein Plan, 4-5 Monate volle Pulle, anstatt 12 Monate immer ein wenig. Ich rede mir immer noch ein, dass diese vier Monate einfach reichen müssen. Es gibt 100.000 Steuerberater in DE, d.h. es haben schon sehr sehr viele die Prüfung bestanden (auch wenn die Prüfung anspruchsvoll ist).
    Für weitere Einblicke wäre ich sehr dankbar 🙂

  15. Hallo zusammen,
    überlegt einer von euch den Knoll Examenskurs zu buchen? Ich bin noch unentschlossen…
    Liebe Grüße
    Vanessa

  16. @Vanessa, es kommt darauf an, welche Kurse du davor schon gebucht hast. Ich habe meinen Samstagskurs bei Endriss, Technikkurs bei WLW und den Knoll Klausurenkurs. Im September kommt dann noch der Intensivklausurenkurs bei Endriss. Und somit reicht das meiner Meinung nach auch.
    Es kommt noch dazu, dass der Examenskurs bei Knoll echt Luxus ist.
    Grüße
    Nicole

  17. Hi Nicole,
    danke für deine Rückmeldung!
    Habe den Fernlehrgang, Klausurenvorbereitungskurs und den Fernklausurenkurs von Knoll gebucht. Bei mir kommt auch noch der Intensivklausurenkurs von Endriss dazu.
    Happig von dem Preis ist der auf jeden Fall. Ich bilde mir ein, dass eine Wiederholung auf hohem Niveau plus Klausur vllt eine nette Idee wäre.
    Vllt hat den einer schon mal gebucht und kann berichten?
    LG

  18. Liebe Nicole,
    wie bist Du denn auf diese Fragerunde bei Knoll gekommen?
    Die bisherige Vorbereitung lief über KnollI, aktuell mache ich den Münchner Klausurenkurs und habe da keine Einladung, Hinweis etc bekommen.
    Das war sicher interessant!
    Viele Grüße 🙂

  19. Update: die Fragerunde war nur für Teilnehmer des Klausurenfernkurses 😉
    Auf meine Rückfrage bzgl der Fragerunde habe ich (gestern Abend!) innerhalb von einer Stunde eine Antwort von Frau Kandler bekommen und sogar den Link für die Aufzeichnung – hab´s schon angeschaut, das war wirklich eine sehr interessante Veranstaltung!

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