Klausuren schreiben und die Zeit

Heute wollte ich gerne mal was zu den bisher geschriebenen Klausuren schreiben. Ich verfolge natürlich auch die anderen Blogger und finde immer wieder spannend, dass viele die Klausuren nicht 6 Stunden lang schreiben sondern z.B. 10 Stunden. Ich habe mir von Anfang an vorgenommen (und bisher auch strikt durchgezogen 🙂 ), alle Klausuren in den 6 Stunden zu schreiben, nur manchmal habe ich es mit dem Namen nicht mehr geschafft in der Zeit.

In der gemischten Klausur mache ich auch wirklich nach 2 Stunden einen Cut, maximal 15 Minuten werden überzogen, das fehlt dann in der Regel bei der Erbschaftsteuer. Ich habe die Sorge, dass ich es nicht schaffe, mich später mit der Zeit noch einzuschränken, wenn ich vorher ohne Zeitdruck arbeite. Wann wäre der Moment, die Zeit dann wirklich einzuhalten?

Wie handhabt ihr das oder habt das in der Vorbereitung in den letzten Jahren gemacht? Würde mich interessieren, ob das später vielleicht noch zu Schwierigkeiten führen könnte. Ich habe das Gefühl, damit eigentlich ganz gut zu fahren für mich.

Auswendig lernen z.B. liegt mir auch gar nicht, bin eher ein Logikmensch. Vielleicht könnte man da noch einiges an Zeit rausholen, aber ich befürchte, dass ich das nicht auf die Reihe bekommen werde, das konnte ich schon in der Schule nicht… und man wird ja auch nicht jünger 😉

Heute lerne ich im Unterricht was zur GmbH & Co. KG und bin mir sicher, das nochmal nacharbeiten zu müssen…. kein Thema, das ich sonderlich mag bisher leider. Am Wochenende geht es dann zum UmwStG, bin schon sehr gespannt. 🙂

3 Gedanken zu „Klausuren schreiben und die Zeit

  1. Hallo Vanessa,

    niedlich … 32 Jahre und man wird ja nicht jünger 😉

    In Deiner Situation war ich letztes Jahr mal sportliche 8 Jahre älter … also ok man lernt altersbedingt anders und nicht ganz so schnell … aber das geht schon alles … keine Angst vor dem Alter 😉

    Mit der Zeit machst Du das m.E. genau richtig. 6 Stunden hat man im Ernstfall, und daran muss man sich gewöhnen, und an die harten cuts. Den Rest der Klausur den man ggfls. nicht geschafft hat kann man nachholen. Aber im Zweifel sollte es m.E. eh immer das Ziel sein zumindest jede Aufgabe bearbeitet, wenn auch nicht voll gelöst zu haben, um die jeweiligen berühmten „Fußgängerpunkte“ der Aufgabe mitgenommen zu haben.

    GmbH & Co. KG unbedingt nacharbeiten. Wenn man sich den dritten Tag ansieht ist da regelmäßig eine Personengesellschaft an der Reihe. Und im ESt Teil hast Du mit 15a EStG auch eine gewisse Wahrscheinlichkeit damit in Kontakt zu kommen.

    In der mündlichen ist das so oder so ein Klassiker…

    Es gilt durchhalten und durchziehen … das Ziel ist nahe, Ihr schafft das Ihr werdet Steuerberater/in!!!

    Lg
    Marcus

  2. Hallo Marcus,

    Danke dir, da fühle ich mich gleich wieder viel jünger 😉

    Ja die Personengesellschaften sind definitiv sehr wichtig, das werde ich auf jeden Fall nacharbeiten. Nach einem Arbeitstag ist so ein Thema immer besonders herausfordernd finde ich. Es wird sicher auch noch in einigen Klausuren auftauchen, spätestens da übt man das alles auch noch intensiv.

    Dann werde ich mit den Klausuren einfach so weitermachen wie bisher 🙂 mein Ziel ist auch immer, alles zumindest angefangen zu haben zu bearbeiten.

    Schönes Wochenende und LG
    Vanessa

  3. Hi Vanessa, ich versuche auch die Klausur in den sechs Stunden zu schreiben, schon aus Zeitgründen. 🙂 Und so hoffe ich mit dem Zeitdruck klarzukommen und hoffentlich besser zu werden.
    LG

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