Manchmal ist weniger doch mehr

wenn du fliegen willst, musst du die Sachen loslassen die dich runterziehen.

Genauso ist es!

Seit zwei Wochen habe ich meinen Lernplan komplett umgeschmissen, da ich gemerkt habe das ich so nicht ans Ziel komme. Wie viele andere auch, habe ich mehrere Kurse gebucht, was ich mittlerweile sehr bereue da es nicht nötig gewesen wäre. Auch ich habe mich von der Menge mitziehen lassen und immer die 60 Klausuren im Kopf gehabt die angeblich zum bestehen der Prüfung notwendig sind. Aber was bringen einem 60 geschriebene Klausuren wo die Noten einfach nicht besser werden, da es noch im Hintergrund fehlt.

Seit 2 Wochen habe ich angefangen meine Mitschriften von meinem Anbieter zu wiederholen. Fälle zu lösen und was muss ich sagen, es klappt wunderbar. Bis zur Prüfung schreibe ich die 24 Klausuren die angeboten werden, ansonsten konzentriere ich mich auf mein lernen und die dazugehörigen Hausaufgaben. ( die auch Prüfungen sind)

Für viele sind die Klausurenkurse sicherlich das richtige und lernen die Theorie aus den Klausuren, aber für mich ist das nichts.

Mich hat das nur frustriert und die Noten waren auch nicht besonders. Also von 4.0 bis 6.0 mit * alles dabei.

Habt Ihr Euren Weg gefunden? Klausurenkurse, Examenskurse oder einfach nur auf einen Anbieter verlassen?

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende, dass Wetter soll ja nicht so besonders werden also gut zum lernen.

Grüße aus dem Schwäbischen

Nicole

2 Gedanken zu „Manchmal ist weniger doch mehr

  1. Hi Nicole,
    Ich habe vor einigen Tagen ein ähnliches Resümee gezogen.

    Ich bin immer dem Wahn aufgesessen, diese Klausuren in 6 Stunden runterzuschreiben. Es heißt immer: Klausuren schreiben, so früh wie möglich und so viel wie möglich und auf die Zeit achten! Dann Nacharbeiten…

    Ich findecdas Konzept super, vorausgesetzt es läuft….

    Ich habe den Sachverhalt studiert , Zeichnungen angefertigt und mein Wissen niedergeschrieben. Sechs Stunden und meist noch länger.

    Und am Ende war ich platt. Hab die Klausur am nächsten Tag rausgeholt und kam nicht mehr richtig rein. Der Effekt, auf den ich gesetzt habe, blieb aus. Die Verbesserungen waren minimal.
    Seit einer Woche löse ich die Klausur mit so einer Art integrierter Nacharbeit.

    Ich lese den Fall, ich gehe rein und mache mir eine sehr umfangreiche Lösungsstruktur. So eine Art Rohentwurf. Dann schaue ich in die Lösung. Anhand der Paragraphen an der Seite, sieht man, ob man total falsch läuft.
    Dann löse ich die Teilaufgabe und korrigiere sie im Anschluss.
    Ich komme damit besser voran.

    Zu August werde ich bei WLW den klausurenkurs Modul B buchen. Alle Klausuren hintereinander schreiben und täglich einreichen. Bis Ende August hat man ein recht auf Korrektur. Ich hoffe nach den Schreiben der letzten Klausur, die ersten korrigieren zu erhalten. Und dann kommt die Wahrheit ans Licht.

    Mein Weg…ob gut war, sehe ich im Dezember

  2. Meiner Meinung (!) ist es der falsche Weg stumpf 60+ Klausuren zu schreiben um sich dann entspannt zurückzulehnen, es muss ja nun klappen. Wichtiger ist es aus meiner Sicht die Klausuren, die man schreibt, anhand der Lösung 100% nachzubereiten. Ich habe festgestellt, dass es mehr bringt, die Klausuren die man geschrieben – und nachbereitet hat – auf einen Stapel zu legen und diese dann ein paar Wochen später erneut zu schreiben. Erst wenn man dabei auf 60+ Punkte kommt kann man diese beiseite legen und abhaken. Die Mitschriften nachzulesen bringt mir wenig denn wenn das Thema des Tages 6b ist, dann weiß ich es kommt 6b. Die Mischung macht es, und jeder findet umso näher der Termin rückt seinen Weg an die Sache heranzugehen. Deinen Weg die 24 Klausuren zu schreiben finde ich gut. Ich denke auch bereits in diesen 24 Klausuren wird sich vieles wiederholen. Hat man für EST einen Arbeitszettel im Kopf a la 6a, 6b, 7g, 15a etc, im Kopf und sucht in jeder Aufgabe ob etwas davon enthalten ist hilft da unter Umständen auch ein wenig…

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