… es geht immer weiter…

Ich melde mich nach ein paar Tagen Abstinenz zurück. Ich hatte Mitte April einen totalen Durchhänger. Das Gefühl, dass ich mir nichts mehr merken kann, Sätze mehrmals lese und trotzdem nicht verstehe, das klassische “Nicht-abschalten-können” über Tage (und Nächte) hinweg. Als ich dann noch einen etwas gewöhnungsbedürftigen Kommentar unter meiner korrigierten ErbSt-Klausur fand, war es vorbei. Frust, Wut und Selbstzweifel – die ganze Palette.

Ein paar Tage später – nachdem ich das “nächste Lernplateau” erreicht hatte – ging es dann langsam wieder aufwärts. Was ich dabei gelernt habe: Die Vorbereitung ist enorme Kopfsache. Und man merkt gerade an dieser Stelle wieder, wie wichtig nette Arbeitskollegen und eine verständnisvolle Familie sind. Getreu nach dem Motto “Es geht immer weiter … ” steht morgen Klausur Nr. 11 auf dem Plan.

Wie geht es euch?

10 Gedanken zu “… es geht immer weiter…

  1. Hallo Anne.
    Falls es dich beruhigt, ein gewöhnungsbedürftiges Kommentar bei der besagten Klausur hattest nicht nur du, sondern auch ich und jemand aus meinem Samstagslehrgang. Da ist jemand scheinbar mit dem falschen Fuß aus dem Bett aufgestanden!
    LG Annika

  2. Bei mir steht morgen leider erst Klausur Nr. 10 auf dem Plan…

    Falls Deine Schilderungen die ErbSt-Klausur 03 von Knoll betreffen: ich hatte nur 12/30 Punkten = Note 5,
    in der schriftlichen Prüfung 2017 hatte ich 21/30 Punkten = Note 3….

  3. Ich für meinen Teil habe dieses Jahr noch keine einzige Klausur geschrieben, nur 1/20 der absolvierten Sitzungen nachgearbeitet und habe die Feiertage im Urlaub verbracht. Ab nächster Woche werde ich mich in die Freistellung begeben und mal schauen, was die Nachbereitung hergibt. Wenn man die Blogeinträge hier so liest (die Fortschritte muss man wirklich lobend anerkennen), dann sollte ich eventuell gar nicht erst antreten.. Geht es vielleicht sonst noch jemandem wie mir?

  4. @ABCDEF: Ja, definitiv, finde das auch wahnsinn, wie weit hier scheinbar schon alle sind. Manchmal ist es schon demotivierend hier mitzulesen. Aber ich halte mir dann immer vor Augen: Soweit ich mitgekriegt habe, sind der größere Teil der Blogger dieses Jahr beim zweiten Versuch und dementsprechend bereits länger in Vorbereitung als jemand, der das erste Mal antritt. Und zweitens gehe ich, genau wie Du, bald in Freistellung. Da holt man bestimmt stark auf. Darauf setze ich jetzt einfach um nicht zu verzweifeln.

  5. Man sollte sich hier auch nicht irre machen lassen (@Buchstabenfraktion). Ich persönlich habe vor meiner Freistellung (ab Juli) die zahlreichen Skripte nicht einmal aufgeschlagen gehabt, geschweige denn, Klausuren geschrieben. War – zumindest in meinem Fall – vollkommen ausreichend.

  6. @MacT: Beneidenswert. So begabt möchte ich auch mal sein. Wieviele Klausuren hast du denn ab Juli noch geschrieben? Hattest du Präsenzkurs und Vorbildung (Steuerfachwirt etc.)?

    Ich schreibe im Moment Übungklausuren, die leider aktuell alle noch unterm Strich sind. Egal, welcher Tag. Da hatte ich mir durch meinen Fachwirt doch schon etwas bessere Ergebnisse versprochen. Ich hoffe jetzt mal auf meinen Präsenzlehrgang ab Mitte Juni.

  7. Keine Begabung eigtl., bin nur eher Lerntyp Bulimie :D
    Kann mich einfach nur selten motivieren, mir zuhause die Sachen anzuschauen; der Präsenzkurs war daher genau mein Ding. War beim WP das selbe Spiel.
    Vorbildung: Ganz klassisch Studium und 3 Jahre Praxiserfahrung.
    Klausuren: i.R.d. Präsenzkurses + extra Klausurenkurs: ca. 25 Stück + 1x Vorjahres-Originalexamen durchgelesen (damals noch verfügbar).

  8. Hat wer eine Idee, wo man die Vorjahresprüfungen herbekommt, wenn diese nicht mehr veröffentlicht werden?

  9. Danke für eure netten Worte! Da bin ich froh, dass es nicht nur mir so geht.

    Ich denke, dass man sich nicht anhand der Anzahl der geschriebenen Klausuren messen sollte. Natürlich ist Klausurtechnik extrem wichtig (und die bekommt man wohl in erster Linie durch die Menge), letztendlich hilft es aber nichts, wenn man die Basis “Lehrbriefe” o.ä. nicht drauf hat. Außerdem ist ja jeder ein anderer Lerntyp. Ruhe bewahren, kontinuierlich weiter machen und sich nicht verrückt machen (lassen).

    Hinsichtlich der Vorjahrsprüfungen: ich kann mir nicht vorstellen, dass man sie irgendwo bekommt (das wäre ja nicht im Sinn des Erstellers -> Stichwort: Urheberrecht – aber einige Lehrgangsanbieter stellen sie aufgrund von Gedankenprotokollen nach und lassen die Aufgaben in den Vorbereitungskursen einfließen.

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