Berufsrecht: Keine anonyme Steuerberaterprüfung (FG)

Gefunden in den News der NWB Datenbank:

Bei der gerichtlichen Kontrolle von Prüfungsentscheidungen ist zwischen Fachfragen und prüfungsspezifischen Wertungen zu unterscheiden. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Aufsichtsarbeiten zur Steuerberaterprüfung nicht anonym, sondern mit Namensnennung der Prüflinge geschrieben und bewertet werden. Insbesondere gebietet der aus Art. 3 Abs. 1 GG hergeleitete prüfungsrechtliche Grundsatz der Chancengleichheit kein Kennzahlensystem für Prüfungsarbeiten (FG Hamburg, Urteil v. 24.10.2018 – 1 K 24/16).

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Endlich Freistellung

Hey Leute,

seit Montag ist es endlich soweit, ich bin in Freistellung – zumindest so halb. Donnerstag muss ich leider nochmal ins Büro, aber alles halb so wild.

Die ersten Tage habe ich gleich gut genutzt und Klausuren nachgearbeitet. Das ist in letzter Zeit deutlich zu kurz gekommen, dabei ist das meiner Meinung nach genauso wichtig wie das Schreiben der Klausuren.

Allerdings merkt man bereits, dass das Lernen nun deutlich intensiver ist. Dadurch steigt auch endlich die Motivation, was auch bitter nötig ist – denn in drei Monaten ist es ja schließlich schon soweit.

Ansonsten gönne ich mir dieses Wochenende nochmal eine kleine Auszeit. Es wird ein kleiner Kurzurlaub in Dresden eingelegt.
Das Ziel: Kraft auftanken und auch mal etwas den Kopf frei bekommen.

Wie läuft es bei euch so? Grundsätzlich zufrieden mit euren Klausurergebnissen und Lernerfolgen? Lasst euch nicht unterkriegen!
Seid ihr jetzt auch in Freistellung oder müsst ihr noch im Büro racken?

Bis die Tage
Euer Basti

Die lieben Fußgängerpunkte …

Hallo Ihr Lieben,

ich war die letzten Wochen damit beschäftigt mir die Fußgängersätze zusammenzustellen und damit an meine Klausuren heranzugehen.

Was soll ich sagen, es wird langsam besser 😉

Vielen lieben Dank für eure Ratschläge und Hilfestellungen. Ich hatte mich da wohl etwas verrannt …

Ansonsten genieße ich das schöne Wetter von meinem Schreibtisch aus und freue mich auf eine Woche Ostsee mit meiner Familie. Danach folgt mein Lern- und Prüfungsmarathon bis zu dem Klausurenpräsenskurs von Bannas im August.

Oh man, ich träume jetzt schon jede Nacht von Paragraphenketten und wache auf, wenn mir einer mal wieder nicht einfällt. Alles wird gut. Ich fühle mich jetzt auf jeden Fall schon besser vorbereitet als letztes Jahr um diese Zeit, dass macht mir doch ein wenig Hoffnung.

Am Mittwoch gibt es in Berlin Zeugnisse und das Wetter soll die nächste Zeit so toll bleiben. Meine Tochter möchte jeden Tag Stand Up Paddling machen und Baden gehen.

Da habe ich wohl keine Chance mit zu entziehen, entspannt auf jeden Fall etwas mein Gehirn. Ich habe für Freitagnachmittag mal so ein Ding gemietet, wird vielleicht ganz nett.

Ich merke, wie gerade wieder die Panik in mir aufsteigt: … reicht die Zeit, ich habe noch zu viele Lücken und tote Flecke, ich hätte viel viel Früher anfangen müssen …

So die üblichen Gedanken in dieser Phase des Lernens oder geht es euch anders? Seid ihr schon auf einem sicheren Stand und wenn ja, wie habe ihr das gemacht …

Ich hoffe natürlich noch auf ein Wunder oder eine sensationelle Idee durch die meine Lücken sich auf wundersame Weise über Nacht füllen.

Es hieß doch mal, Bücher unters Kopfkissen würden helfen. Ich fang einfachmal mit den Steuergesetzen an, arbeite mich weiter über die Richtlinien bis hin zu den Erlassen. Mal sehen was mein Nacken zu der veränderten Schlafposition sagt ….

In diesem Sinne wünsche ich euch wie immer viel Kraft und Zeit zum Lernen

LG aus Berlin Beate

Licht am Ende des Tunnels

Hallo Leute,

mal wieder eine kurze Meldung. Aktuell krieche ich etwas auf dem Zahnfleisch. Die 40h Arbeit und das Lernen nebenbei macht mich schon etwas fertig. Aber da wird es euch nicht anders gehen.
Da hilft nur durchhalten und weniger rumjammern. 😉

Ich muss jetzt noch zwei Wochen durchhalten auf Arbeit und dann geht’s in die verdiente Freistellung und endlich in die ganz heiße Phase.
Ich persönlich freue mich schon riesig darauf endlich kontinuierlich lernen zu können.

Wie läuft es bei euch so? Habt ihr immer noch Einschnitte wegen Corona?

Bei mir schwingt immer die Angst mit, dass durch eine zweite Welle sich die Vorbereitung nochmals ändern könnte, schließlich will ich ja noch 4 Wochen nach Springe.

Aktuell bin ich auf der Suche nach Ideen zum Aufrechterhalten der Konzentration bzw. Unterdrücken der Müdigkeit an längeren Lerntagen. Wie macht ihr das? Greift ihr auf Energy-Drinks zurück, Kaffee oder andere Arten des „Dopings“? Vielleicht kann ich mir ja da was abgucken. 😛

Ansonsten lasst euch nicht unterkriegen und genießt ab und zu auch mal den Sommer draußen.

Bis die Tage
Euer Basti

Abi 2020

Hallo zusammen,

gestern Vormittag hatte mein kleiner Bruder, der dieses Jahr sein Abitur gemacht hat (oder wegen Corona muss man wohl eher sagen: „machen musste“) seine Zeugnisvergabe gehabt. Normalerweise findet die Zeugnisvergabe ganz feierlich und förmlich in unserer Stadthalle statt. Wie ihr euch bestimmt denken könnt, sollte dieses Jahr aber alles anders sein:

Wegen der Kontaktbeschränkungen und den Abstandsregelungen fand die diesjährige Zeugnisvergabe der Abiturientia 2020 im Freibad statt. Eltern und Familie haben sich also mit selbst mitgebrachten Campingstühlen auf der Rasenfläche des Freibads verteilt, während der Schulleiter sich während seiner Abschlussrede nach und nach, eingebettet in seine Rede, auszog, auf den 5-Meter-Turm stieg, und ins Wasser sprang!

Da auch das Wetter entsprechend mitgespielt hat, war es wohl eine sehr unkonventionelle, aber einzigartige und tolle Zeugnisvergabe! Ohne dass jeder Abiturient mit Anzug, Krawatte (und Stock im A****h) sein Zeugnis in Empfang nahm, sondern zum Teil mit Badehose sich der Lokalität anpasste!

Im Nachbarort befindet sich ein archäologischer Römer-Park; die Schule aus diesem Ort hat ihre Zeugnisvergabe sogar im dortigen Amphitheater abgehalten. Ziemlich cool finde ich!

Heute Mittag stand dann das gebürtige Abi-Essen mit der Familie an! Pizza und Nudeln beim Italiener.

Wie ihr vielleicht merkt, möchte ich heute gar nicht so viel von meinem Lernen oder den Übungsklausuren berichten. Vielleicht beruhigt es ja das ein oder andere Gewissen derjenigen, die sich derzeit den Kopf darüber zerbrechen, zu wenig lernen zu können oder keine Zeit zum Lernen zu finden. Bis zum Examen sind es nun noch etwas mehr als 3 Monate hin, das sind über 90 Tage, mehr als 12 Wochen. Es ist also noch genug Zeit für alles, macht euch nicht jetzt schon verrückt! 🙂

Abschließend lässt sich für mich noch sagen, dass es nächste Woche nach Zandvoort ans Meer geht! Laut Wetterbericht werden 28 Grad und Sonne! Auf dem Weg dorthin werden wir einen kurzen Zwischenstop in Amsterdam einlegen und das Anne-Frank-Haus besichtigen. Dank Corona haben wir dort kurzfristig noch einen Termin bekommen!

Wart ihr schon mal in Zandvoort? Falls nicht, solltet ihr da unbedingt mal hin – so schön wie sonst nirgendwo!

Bis dahin, haltet die Ohren steif!

Luca

Doppelbelastung? Eher dreifach…

Hallo liebe Mitstreiter,

so langsam ist die Mitte des Jahres erreicht und wir gehen langsam in den Endspurt zur StB-Prüfung. Die Corona-Zeit ist wirklich eine Herausforderung. Es blieb bisher leider kaum Zeit um regelmäßige Blog-Beiträge zu verfassen, aber ich gelobe Besserung…

Bisher sieht alles so aus, als würden die Prüfungen wie bereits terminiert im Oktober stattfinden. Ich für meinen Teil bin jedoch sehr gespannt, wie dies umzusetzen ist…

Wie läuft Eure Vorbereitung?
Ich muss sagen, dass es bei mir momentan nicht nur eine Doppelbelastung zwischen Job und Prüfungsvorbereitung ist, sondern die Tatsache, dass die Schulen ihren Betrieb immer noch eingestellt haben (in RLP bis auf 1 Tag pro Woche!), macht die Vorbereitung und den Alltag nicht gerade einfacher. Quasi Homeschooling und Homeworking für Kind und Mutter… Den Spagat zwischen diesen Bausteinen zu finden, ist nicht immer einfach.
Der Kurs der Akademie in Köln läuft weiterhin online. Der Klausurenkurs ab Anfang Juli wird jedoch auch in Präsenz durchgeführt werden. Fehlt Euch auch der direkte Austausch mit Euren Mitstreitern an einem Kurstag? Mir ehrlich gesagt schon! Online ist eben nicht dasselbe, wobei die Dozenten ihren Job wirklich gut machen.

Ich bin sehr gespannt, inwieweit Corona unsere Prüfungsvorbereitung noch beeinflussen wird. Und als ob das nicht alles bereits genug Chaos ist, folgt noch die Mehrwertsteuerabsenkung… Da kann man nur hoffen, dass man dann schleunigst in der Freistellung ist 😉 (fies, ich weiß).

Ich wünsche Euch nun ein schönes, sonniges und lernreiches Wochenende und weiterhin eine gute und erfolgreiche Prüfungsvorbereitung.

LG Lea


Die Tage sind angezählt

Hallo zusammen,
trotz des trostlosen Wetters, oder vielleicht gerade deswegen, nutze ich jede freie Zeit um die Arbeitsmaterialien zu bearbeiten und zu wiederholen. Langsam geht der Endrisskurs in die Endphase, leider weiterhin nur online.
Seit ihr denn alle bereits wieder im Präsenzkurs?
Im Juni haben wir die letzen zwei Wochen Unterricht, bis dahin möchte ich den Rest aufarbeiten.
Teilweise merke ich, dass ich zeitweise einiges durcheinander werfe – ich glaube das liegt einfach daran das mann doch versucht irgendwie alle Puzzleteile zusammen zuführen. Andererseits muss ich sagen, vor ein paar Wochen hatte ich noch einige Fragezeichen mehr, so langsam schließen sich die Lücken. Oder vielleicht doch nicht?!

Ich habe ein paar Skripte vorliegen die ich bisher weder im Unterricht gelernt habe noch zu Hause nach gearbeitet habe z.B Grunderwerbsteuer und gewerblicher Grundstückshandel – das steht bei mir als nächstes auf dem Programm. Habt ihr denn auch einige Themen im Präsenzunterricht noch nicht bearbeitet obwohl das Fach bereits abgeschlossen ist? Teilweise ist es doch beängstigend das einige Fächer bereits beendet sind, bin ich wirklich schon soweit das ich das alles schaffen kann? Ich lass mich überraschen.

Ich freue mich auf eure Feedbacks. An alle die endlich die mündlichen Prüfungen geschafft haben, Herzlichen Glückwunsch!

Heute Abend gönne ich mir ein Essen mit meiner besten Freundin, darauf habe ich mich schon die ganze Woche gefreut. Habt einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die Woche.

Eure Nadine

Schlusspunkt

Hallo liebe Blogleser,

wie versprochen mein wohl letzter Blogeintrag im Campus-Blog! Das Thema Steuerberaterexamen hat für mich ein erfreuliches Ende genommen, frei nachdem Motto „Ende gut, alles gut“.

Mein Termin für die Mündliche war am Dienstag um 8:15 Uhr in Düsseldorf, damit war es der erste Termin der nachgeholten „Corona-Prüfungen“. In den letzten Wochen nach der Absage des ursprünglichen Termins wurde ja auch hier im Blog spekuliert und diskutiert wie diese Prüfungen ablaufen werden und natürlich wie sich die Coronamassnahmen auswirken werden. Meine Gedanken haben sich noch öfters Überschlagen, als die Diskussionen hier im Blog.

Meine Freundin und ich sind bereits Montagnachmittag nach Düsseldorf ins Hotel gefahren. Zum Ablenken sind noch einmal den Weg vom Hotel zum Steuerberaterhaus gelaufen (was natürlich nicht nötig war, da das Hotel geschätzt 500 Meter entfernt war) und haben uns danach die Umgebung einmal angeschaut. Zum Abendessen gab es ein sehr leckeres japanisches Ramen und das Abendprogramm bestand aus Trash-TV im Hotelzimmer. Viel vom Inhalt (gibt es sowas bei solchen Sendungen überhaupt?) habe ich natürlich nicht mitbekommen, meine Gedanken kreisten die ganze Zeit um die Prüfung. Im Kopf bin ich alle möglichen imaginieren Situationen durchgegangen und habe verschiedene Prüfreihenfolgen noch einmal abgeklopft. Die Anspannung war hoch!

Erstaunlicher Weise war mein Schlaf recht gut und am nächsten Morgen konnte ich relativ gut aufstehen. Unter der Dusche kam mir dann der Gedanke: „Fuck! Du hast deinen Taschenrechner vergessen!“ Mal zum einordnen, in allen Prüfungssimulationen habe ich nie einen gebraucht, die Beispiele in den Protokollen waren alle so einfach, dass man diese auch im Kopf rechnen kann. Trotzdem hatte ich ein mieses Gefühl, der eigene Verstand ist in einer solchen Situation nicht der beste Berater. Also bin ich erstmal zur Hotelrezeption gegangen um zu Fragen ob die einen Taschenrechner zum ausleihen hätten. Leider konnten mir die Damen nicht helfen und ich musste mir Morgens bei dem einzigen Kiosk der um diese Uhrzeit schon Büroartikel verkauft einen Taschenrechner kaufen.

Nach dem sich meine Nerven wieder beruhigt hatten, gab es ein Frühstück und dann wurde der Anzug angezogen und sich fertig gemacht.

Als ich um kurz vor acht am Prüfungsort war, waren einige der anderen Prüflinge schon da und die Anspannung war allen an zumerken. Als wir nachdem anlegen der Masken rein gelassen wurden, wurden wir gefragt ob es jemanden gibt der möchte das wir den ganzen Tag die Masken anlassen. Eine Teilnehmerin wollte es so, aus verständlichen Gründen wie sie mir später erzählte, also mussten beide Prüfungskomissionen den ganzen Tag die Masken auflasse. Das heißt sowohl beim Vortrag, als auch bei den Fragerunden.

Meine Vortragsthemen waren:

  • Die Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen – Die Pflichten des Finanzamtes, des Steuerpflichtigen und anderer Personen. (Dieses Thema ist sehr dankbar, da vieles im Gesetz steht und das habe ich auch genommen)
  • Dann gab es ein Umwandlungssteuerthema, allerdings habe ich den genauen Wortlaut nicht mehr im Kopf (Sorry)
  • Die Pflichten des Testamentsvollstreckers (Was hat das hier zu suchen?!?)

Ich konnte 6,5 Minuten referieren, was ja eigentlich vielleicht etwas zu kurz war aber anscheinen gereicht hat.

In der anderen Kommission gab es noch einen Vorfall, da einer der Prüfer mit einer Stunde Verspätung ankam! Also die Prüfer sind auch nur Menschen, trotzdem schon krass und die Prüflinge taten mir echt leid.

Nach den Vorträgen ging es direkt in die einzelnen Fragerunden, und angefangen wurde mit der AO. Alle Prüfer waren eigentlich sehr nett und keiner hat versucht einen offensichtlich ins Messer laufen zu lassen.

In meiner Kommission, waren 2 Teilnehmer mit einer 4,5, eine mit einer 3,83 und ich mit meiner 4,16 und man hat sehr gemerkt wer von den Prüfern genau beäugt wurde. Der Fokus lag schon sehr auf den beiden Wackelkandidaten.

Thematisch ging es weniger um Corona-Themen als ich gedacht habe, einer der Prüfer war vom Sparkassenverband und hat daher sehr stark nach Kfw-Krediten und anderen Möglichkeiten zur Liquiditätsbeschaffung gefragt. Am Ende ging der Prüfungsvorsitzende noch einmal auf die Coronasoforthilfe ein und das Thema Grunderwerbsteuer spielte eine große Rolle.

Nach den wir unser ganzen Wissen abgeladen hatten und die Entscheidung nun bei den Prüfern lag, duften noch einmal ca. eine halbe Stunde vor dem Prüfungsraum warten. Die Zeit zog sich wie ein Kaugummi, obwohl ich ein gutes Gefühl hatte da ich in den letzten beiden Fragerunden nur noch gefragt wurde wenn die beiden 4,5er nicht mehr weiter wussten.

Wir waren uns auch unsicher wie die Bekanntgabe nun ablaufen wird, da ja normalerweise erst die Durchgefallenen einzeln rein gerufen werden und die Besteher zusammen als Gruppe. Aber in der Coronazeit ist ja auf nichts so richtig verlass.

Als es dann los ging wurde die erste Teilnehmerin rein gerufen und nach ca. 10 Minuten wussten wir, dass diejenigen die durchgefallen sind alleine rein gerufen werden. Die Kollegin tat mir schon leid, da sie echt gekämpft hatte. Der zweite Teilnehmer wurde zu den Prüfern gelassen und schon waren 2 Leute von vier durchgefallen, also wussten wir auch durch Corona bekommt man nichts geschenkt! Auch dieser Teilnehmer machte einen fitten Eindruck auf mich und die Entscheidung der Kommission überraschte mich.

Nun waren noch die Kandidatin mir der 3,83 (bei ihr war ich mir sicher, dass es gereicht hat) und ich. Als dann die Tür aufging und der Vorsitzende sagte: „Nun bitte der Rest“, konnte ich mein Glück nicht fassen! ICH HABE BESTANDEN! Der ganze Druck war einfach weg und die Erleichterung war extrem groß.

Die aufmerksamen Lesser haben jetzt gemerkt, dass ich ja gar keinen Taschenrechner gebraucht habe. Das war mir in dem Moment aber egal, auf dem Rückweg zum Auto (bei dem ich gefühlt geflogen bin) habe ich noch einen kurzen halt an der Hotelrezeption gemacht und habe meinen Taschenrechner als Glücksbringer für den nächsten Prüfling da gelassen :D.

Am Abend wurde dann mit der Familie in kleiner Runde gefeiert und am nächsten Tag habe ich mir dann die ganzen Glückwünsche von meinen Kollegen abgeholt. In der nächsten Woche steht dann ein Gespräch mit meinen Chefs über die weitere Zusammenarbeit an, da bin ich mal sehr gespannt drauf.

So ich hoffe ich konnte euch einen kurzen Einblick geben und Mut machen, auch wenn zwei Leuten leider durchgefallen sind, es ist möglich die mündliche Prüfung jenseits der 4,0 zu bestehen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Sonntag!

Erholt aus dem kurzen „Urlaub“

Hallo Leute,

letzte Woche habe ich mir mal zwei Urlaubstage gegönnt, so dass ich entspannt von Mittwoch bis Sonntag mal eine kurze Auszeit von der Arbeit nehmen konnte, war bitter nötig. Denn umso näher die Freistellung rückt, um so mehr fühle ich mich unter Stress gesetzt.
Da wartet im Büro noch eine Menge Arbeit, nebenbei muss man zusehen, dass man seinen Lernplan halbwegs einhält.

Die freie Zeit habe ich mit einer Mischung aus Erholung und Lernen verbracht. Zudem hatte ich am Donnerstag Geburtstag, so dass die ein oder andere familiäre Verpflichtung auf mich gewartet hat.

Ansonsten taten die Tage auch mal gut, da man mehr Zeit zum kontinuierlichen Lernen hatte, auch wenn ich am Ende nicht ganz so produktiv war, wie ich mir erhofft hatte. Vor allem hatte man aber auch mal Zeit um etwas herunterzukommen. Der Stress ist natürlich allgegenwertig, aber man sollte auch mal sich Zeit zum verschnaufen nehmen. 🙂

Der Klausurenkurs bei Knoll läuft weiterhin ganz ok. Die Noten gewohnt nicht zufriedenstellend, die Nacharbeit läuft aber dafür ganz gut. Einige Themengebiete liegen mir zwar noch so gar nicht, aber ich bin optimistisch, dass sich das bis Oktober noch ändern.

Wie läuft es bei euch? Wann geht’s in Freistellung?

Bis die Tage
Euer Basti

Noch 3 Arbeitstage…

In 3 Arbeitstagen ist es endlich soweit – die lang ersehnte und zum Teil hart erarbeitete Freistellung ist da!

Durch Corona und den damit verbundenen zwangsweisen Abbau des Resturlaubs aus 2019 sowie der Überstunden darf ich nun doch schon einen Monat eher in Freistellung gehen, als geplant! Da meine Freundin in den letzten Zügen ihrer Ausbildung steckt und Ende Juni ihre Abschlussprüfungen hat, steht sie auch enorm unter Prüfungsstress und hat ebenfalls ab nächster Woche frei. Ich denke, wir werden dann die erste Juni-Woche dazu nutzen, um ordentlich Kraft und Energie zu tanken und werden vielleicht noch ein paar schöne Tage außerhalb der eigenen 4 Wände verbringen.

Was gibt es sonst noch zu sagen?

Ab nächster Woche findet der Endriss-Präsenzkurs wieder statt, und die Knoll-Klausuren schreiten fort in unaufhaltsamen großen Schritten. Ich für mich muss sagen, dass sich diese Kombination von Klausurenschreiben und Theorie gut anfühlt, und würde auf keines der beiden Elemente verzichten wollen.

Wie sieht es bei euch mit der Freistellung aus? Ab wann habt ihr frei? Und nehmen eure Präsenzkurse auch wieder an Fahrt auf?