#10 Mein innerer Monk und Ich

Gerade bin ich wieder an dem Punkt angelangt, wo ich im Zwiegespräch mit mir selbst bin.

Ich hab das Modul A (15 Klausuren) fast fertig bzw. Ich werde es in den Pfingstferien abschließen. Und das Modul B liegt schon auf meinem Schreibtisch (weitere 15 Klausuren).

Doch ich bin ein Wiederholungs-Junkie…..ich hab die Klausuren von Modul A, alle schon 2 mal geschrieben teilweise sogar 3 Mal. Vereinzelte Teile evtl sogar 4 Mal 🤭

Trotzdem will mein innerer Monk sie nochmal schreiben und das sogar unbedingt. Je mehr ich versuche den Gedanken der erneuten Wiederholung wegzuschieben, desto mehr drängt er sich auf.

Klar hab ich meine Book of Shames indenen ich nachlesen und quasi auch wiederhole aber es ist nicht das gleiche, wie sie nochmal zu schreiben.

Wenn ich meinem Monk nachgebe, dann sxhaff ich aber sicherlich das Modul B nicht mehr, weil ich das ja auch wiederholen muss🙄🙄🙄🙄

Ich sag euch, das Leben mit mir selbst ist grad schon ziemlich schwierig.

Was ist eure Meinung?

Klar geht Qualität immer vor Quantität. Aber ich kann doch nicht nur mit 15 Klausuren im Oktober antreten?

Und dann will ich eigentlich noch die Klausuren von Steuer & Studium schreiben und und und….

Ich sag euch lieber nicht, wie viel andere Klausuren ich hier noch hätte…… Also genug für alle 3 Versuche….

Wie ihr seht, abschalten ist nicht mehr so richtig möglich…….

Übrigens

Alex Braut Bier und ich hab Käse gemacht. Sehr lecker 😋

Ich wünsche euch schöne Pfingstferien und würd mich freuen, wenn ihr eure Meinung da lasst 😍

# 20 Wochen noch

Irgendwie so unwirklich. Nur noch 20 Wochen oder doch noch 20 Wochen?

Ist das Glas halb voll oder halb leer?😅

Ich weiß es nicht Recht. Auf der einen Seite ist es endlich absehbar und ich höre meinen Mann schon ganz leise aufatmen. (Wirklich leise)

Auf der anderen Seite zu wenig Zeit für noch so viele großen Themen übrig.

Klar, man kann zum Schluss nicht alles wissen! Aber sowas wie einen groben Überblick??? Ist das erreichbar?

Ich hoffe es sehr!

Was meint ihr? Ist es möglich?

Die letzten Feinheiten haben wir innerhalb der Familie abgestimmt! Nochmal ein paar Stunden wurden aus der vollen Woche rausgekitzelt und jetzt geb ich nochmal Vollgas!

Aber keine Sorge, Ruhe und Erholungszeiten sind auch geplant, zwar nicht viele aber immerhin.

In diesem Sinne, wir sitzen alle im selben 🚤 Boot.

#SOS PersG

Das Thema, welches mir die Schweißperlen auf die Stirn treibt. Mühselig versuche ich alle Fäden beisammen zu halten und den Überblick nicht zu verlieren. Aber ich verliere ihn eigentlich ständig🌪,

Vor lauter Sonder- und Ergänzungsbilanzen, weiß ich teilweise gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht. 🤣 und welche Werte auf Seite 3 jetzt auf Seite 15 benötigt werden 🤯🤯🤯🤯🤯

Dann vergesse ich eigentlich total leichte sachen, was mich mega ärgert, weil ich ja noch durch die Blätter wühle auf der Suche nach den maßgeblichen Werten 🌪

Hat irgendjemand da draußen einen Tipp? Oder einen Trick, wie man hier die Übersicht behält?

Ach ja, auch totaler Liebling in dem Chaos….6b Rücklagen 🤣 gepaart mit einem Gesellschafterwechsel 🤯🤯🤯🤯🤯

Help! I need somebody! Help just anybody!

Wie kriegt ihr das Chaos in den Griff? Oder welches Thema macht euch fertig?

Am Wochenende ist auch noch Kindergeburtstag mit Schnitzeljagd angesagt. Da geht mir vermutlich auch wieder ultra viel Zeit flöten.

NO PRESSURE sind ja nur noch 21 Wochen 😱

Ich wünsche euch schöne Feiertage und leckeres Essen 🥰

#7 Nacharbeits-Rezept

Ich glaube es gibt kaum ein Thema, wozu ich in der Vorbereitung mehr gelesen, angehört und mich damit auseinander gesetzt habe.

Wie arbeitet man richtig nach?

Dabei gibt es im Endeffekt kein richtig und kein falsch. Sondern ein, Hauptsache du arbeitest nach!

Ich hab mir wirklich viel Inspiration gesucht, aus Podcasts von meinen Lernbuddys aus Artikeln usw. Aber schlussendlich ist es doch wohl eine eigene Mischung geworden 😅.

Bereits beim Fachwirt hatte ich für mich festgestellt, dass ich alles wiederholen muss und Aufgaben die mir schwer fielen auch nochmal bearbeiten muss!

So ist meine Devise aktuell: Übung macht den Meister und ich wiederhole jede Klausur, vereinzelte Aufgabenteile auch mehrmals. Außerdem muss ich alles schreiben✍️ quasi durch die Hand in den Verstand 😍

Der Plan ist, am Abend vor dem Schreiben der neuen Klausur, nochmal im Book of Shame nachzulesen. Ich will die Fehler am nächsten Tag in der Klausur hoffentlich nicht mehr wiederholen.

Damit ich hier den Überblick nicht verliere, habe ich 3 Book of Shame angelegt, für jeden Tag ein Buch. In den Büchern habe ich nach Fach und nach Klausur sortiert und mir jeden Fehler rausgeschrieben. Auf Instagram @berger_stbtobe hab ich Bilder dazu gemacht, wie ich die einzelnen Fehler aufschreibe.

Und zum Schluss hab ich noch meine Strichliste auf der drauf steht, wie oft ich eine Klausur oder einen Klausurteil geschrieben hab und welches Thema mir hier schwer fiel. Als Hard fact zur Klausur.

Meine Book of Shame Sammlung 🤣 weil ich mich nicht entscheiden konnte, sind es 4 geworden 🥰

Da es wirklich total wichtig und spannend ist, würde ich mich freuen wenn du deine Technik hier kommentierst!

In diesem Sinne, fröhliches Nacharbeiten!

#6 Steuerberateranwärter-Zombie

Die Klausuren fordern mich vor allem mental! Ein ständiges Auf und Ab. 🎢

Hat man eine Teilaufgabe richtig gelöst, wird man geflutet von Glückshormonen um sich dann gleich bei der nächsten Aufgabe in die Depression zu stürzen.🥲

Das ist wohl das, was einem keiner vorher sagt oder was man abtut, weil ist ja bestimmt nicht so oder nicht so schlimm. Mich trifft es von Woche zu Woche auch unterschiedlich hart. Wird mir die knappe Zeit bewusst: 24 Wochen📆, dann kickt es wieder richtig.

Mein Mindset ist quasi in Dauerschleife gefragt!!

Und in jeder Klausur wieder muss ich aufstehen und meinen Ehrgeiz walten lassen, um die Energie für die nächste zu finden.

Dennoch hinterlässt es Spuren!

An der Laune, am Zusammenleben mit mir, dem „Steuerberateranwärter-Zombie“.🧟‍♂️

Meine Stimmungsschwankungen sind natürlich für jeden in der Familie spürbar und das denke ich, ist auch richtig belastend für die Family.

Deswegen gestern ein Day-off mit Eiscreme, Sonnenschein und Lieblingsessen für die Kids.🥰

Mal sehen, was die heutige Klausur für einen Zombie zum Vorschein bringt😇.

Wie gehst du damit um? Oder hast du sie glücklicherweise nicht, die Wechselduschen der Gefühle?

#5 Frustrationstoleranz

Diese Woche wird meine Geduld mal wieder völlig auf die Probe gestellt.

Sachen die eigentlich schon gut liefen, sind aufs Neue schwierig. Dann kommen immer noch laufend neue Themen und Gebiete hinzu und ich hab mal wieder den Eindruck nicht hinterherzukommen. Schließt man eine Lücke, kommen Gefühl hundert andere hinzu. 😅

Natürlich liefert uns Beck in dieser Woche auch Nachschlag an hauchdünnen Papier, welches neu markiert werden will. Das ist so ein unglaublich riesiger Zeitfresser in der Vorbereitung!!! Natürlich geht man nochmal alles durch und ein minimaler Lerneffekt tritt eventuell auch ein. Trotzdem ist es nervtötend 😱

Tatsächlich frustriert es mich gar nicht so sehr, Fehler in den Klausuren zu machen. Dafür aber wenn ich in meinem Zeitplan wieder zurückfalle.

Das ist mein größter Frust. Ich hoffe ich kann das noch ablegen oder lernen besser damit umzugehen.

Was ist deine Frust-Baustelle? Wofür brauchst du die meiste Geduld?

# 4 Ressourcen

Ich glaube es gibt kaum ein Wort, welches mir in der Vorbereitung so oft begegnet ist, wie Ressourcen.

Viele Empfehlungen und Ratschläge stützen sich auf Ressourcen, die viele von uns nur begrenzt oder vielleicht gar nicht zur Verfügung haben.😵‍💫

Ressourcen sind die Unterstützungsmöglichkeiten, die viele von uns, gerade mit Anhang (Kind & Kegel) in der Vorbereitung gut gebrauchen können ❤️.

Sei es Oma & Opa, Freunde & Bekannte und last but not least der eigene Partner.

Doch was sich immer so leicht ausspricht, ist vielleicht gar nicht so leicht. Wir haben beispielsweise keine Großeltern, die Zeit & auch Lust (anderes Thema) hätten, die Kinder zu nehmen. Die Kinderbetreuung ist auch nicht 24/7 geöffnet und häufig eher eine Brutstätte von Krankheiten. Und auch der eigene Partner, Mann whatever ist vielleicht nur bedingt geeignet die Kinder zu betreuen für lange Zeit (6 Std. Oder mehr). Und die Kinder selbst, sind doch eher Bedürfnisorientiert unterwegs, sodass das Bedürfnis Mama doch immer im Raum steht.

Was ich eigentlich sagen will……..

Natürlich gibt es die verschiedensten Leute auf die man vielleicht zurückgreifen kann oder eben auch nicht. Aber die Menschen muss man auch da abholen, wo sie stehen und welche Ressourcen sie zur Verfügung haben.

Also ich kann nur für mich sprechen und weiß, dass mein Mann wirklich überfordert ist😅, wenn er so lange auf die ganze Rasselbande allein aufpassen muss. Was aber nicht heißt, dass er mir nicht helfen will oder mich nicht unterstützt.

Deswegen brauche ich hier auch gute Strategien, wie ich zu meiner Lernzeit komme aber nicht das ganze Familiensystem gefährde 😅.

Und ja, natürlich liegt meine Priorität auf dem Lernen und grundsätzlich ziehen da auch alle ❤️ mit. Aber ich denke nicht, das man alles mit der Brechstange erzwingen muss. Ich nehme das von meiner Familie, was Sie mir freiwillig geben kann und natürlich ein bisschen mehr 🤣 aber ich erzwinge nichts.

Auf welche Ressourcen greifst du zurück oder welche Strategien klappen bei euch gut? Oder ziehst du einfach durch, egal was passiert?

#3 Magic Number

Na kennst du sie auch? Die magische Zahl zwischen 30 und 50? Ja was meine ich damit. Ich meine die Anzahl an Klausuren die in der Vorbereitung geschrieben werden sollten.

Woher kommt die magic number?

Bevor man mit der Vorbereitung loslegt, informiert man sich auf gefühlt 1.000 Websites, hört mindestens genauso viele Podcasts und liest diverse Fachartikel aber auch Blogs wobei social Media nicht vergessen werden sollte. Auch in der Zeitschrift Steuer & Studium findet sich hierzu ein Artikel.

Und schon ist die Bemessungsgrundlage( so ein schönes Wort 🤣) von 30 bis 50 Klausuren geboren. Und nahezu jeder Prüfling bucht Kurse über Kurse oder hortet noch mehr Klausuren zu Hause oder auf verschiedenen Drive Ordnern.

Na erkennt ihr euch wieder? Same hier 🤣

Natürlich will man ja unbedingt im Erstversuch bestehen und plant deswegen selbstverständlich mindestens 50 Klausuren ein!

Nachdem die meisten Anbieter aber nur zwischen 21 und 30 Klausuren in einem Kurs anbieten, ist man nun schon gezwungen zwei Anbieter zu buchen.

Aber dass ist ja kein Problem!! NEIN, das findet man sogar mehr als gut, weil man das Gefühl hat, mit mehreren Anbietern besonders gut zu fahren.

Das alle Anbieter aber eigentlich auch nur mit Wasser kochen sprich: sich die letzten 10 Jahre anschauen und auswerten und dementsprechend Klausuren erstellen ist zu diesem Zeitpunkt eher zweitrangig.😅 Weil man will es ja besonders gut machen.🤩 Wirklich, ich fühle es.

Und dann passiert es ‼️

Man hat zwei Anbieter, zwei Klausurenkurse, wird mit Klausuren und Abgabefristen bombardiert und befindet sich im Teufelskreis.

Vor lauter Nachlieferungen an Klausuren, vernachlässigt man die Nacharbeit, weil dafür bleibt ja schlicht und ergreifend gar keine Zeit mehr. Oder man muss sich doch wieder gegen einen Anbieter entscheiden und hat das Geld aus dem Fenster geworfen, was ja auch keiner will.

Na, erkennt ihr den circle of Wahnsinn?

Falls ihr nun vorhabt zu mischen, kann ich euch sagen, dass es ziemlich in die Hose gehen kann. Entweder bearbeitet man dann manche Teile doppelt.

Oder manche relevanten Sachen eben gar nicht und das wäre ziemlich großer Mist.

Ich hab mich gerade wieder von dem circle of Wahnsinn befreit und fokussiere mich auf einen Anbieter. Da es jedoch auch ein riesen Thema auf meinem Instagram-Profil: berger_stbtobe war, dachte ich, ihr solltet auch daran teilhaben.

Ich hab noch paar Klausuren auf meinem To-do; Sarkasmus off 😅

Jetzt melde ich mich aber wirklich erst nächste Woche wieder, versprochen 🤣

#2 Ferien & Zweifel

Die Ferienzeit ist die Zeit, in der die Vorbereitung aufs Examen mir besonders viel abverlangt.
Die Kinder sind zu Hause und wollen bespaßt werden. Ein Familienausflug ist gewünscht (natürlich mit Mama🌹) und der ständig innere Druck, lernen zu müssen verursacht schlechtes Gewissen in alle Richtungen.
Trotzdem habe ich mir freigegeben um dabei sein zu können.

Jede Woche wieder passen wir uns als Familie der Gegebenheiten an (Ferien, Kinder krank, Arzttermine usw.)und ich versuche trotzdem alles unter einen Hut zu bekommen.
‼️ stets bemüht, würde in meinem Zeugnis stehen‼️


↪️ Neueste Herausforderung: Unser Aupair Mädchen ist krank und kann den einjährigen nicht betreuen. Da er keine öffentliche Einrichtung besuchen kann, sind wir auf die häusliche Betreuung angewiesen.
↪️Deshalb passen wir uns wieder an und strukturieren unseren Tagesablauf neu.
↪️ Entweder lernen in der früh von 5-7 oder am Abend ab 17 – 19 Uhr.

Oder auch einfach mal gar nicht lernen, weil zu müde? ABER der Kopf läuft ja trotzdem weiter auf Hochtouren.

Und die Unsicherheit bleibt, kann es klappen ? Oder ist es am Ende doch nicht ausreichend?

#1 – Verbleibende Wochen: 28

Schneller als gedacht, ist der Blog nun doch am Start und ich freue mich.
Aber worauf?
Auf den Austausch und vielleicht die ein oder anderen motivierenden Worte 🤩.

Als Mama von drei Kindern liegt es mir besonders am Herzen ♥️, die Realität der Zeit der Prüfungsvorbereitung wiederzugeben. Dabei möchte ich ehrlich und authentisch sein 🥰 aber hoffentlich auch die ein oder andere Mama motivieren und mitziehen.

Los geht’s
Wie ihr oben sehen könnt, zähle ich die Wochen runter 😅 aber nicht vor lauter Vorfreude 🤣. Schön wärs 🤪

Ich plane und plane 📆 und prüfe, ob ich noch in der Zeit liege oder wie viel ich hinterher hinke.

Also ich kann euch sagen, so flexibel wie jetzt, war ich noch nie🤣. (Seit November saugen meine Kinder alle erdenklichen Viren aus der Luft 🤧😪 und unterziehen sie ihrer eigenen Immunabwehr also theoretisch dürfte für euch nix mehr übrig bleiben).

Deshalb plane ich und plane wieder um📆
Aus 2️⃣ Klausuren-kursen, wurde 1️⃣.
Aus 2️⃣ Klausuren inkl. Nacharbeit pro Woche wurde eine Klausur bearbeiten ➕️ eine nacharbeiten.
Aus analog ✍️ wurde zeitweise digital 📱 auf dem Knie via Tablet. Ich könnte euch noch ewig viel erzählen, was ich über den Haufen geworfen hab. Aber im Endeffekt will ich damit nur sagen, ich glaub das ist normal und ein Prozess.

Dann fühlt man sich auch ständig unter Druck!

Dabei mache ich mir selbst Druck 😱und muss ihn mir dann wieder von den Schultern nehmen, weil Druck direkt meine Versagensängste triggert. Wer kennt’s?


ABER ich will daran glauben, dass es machbar ist 😍.
Ich will hoffen 😇

Und nun steht das Oster-We🐇🥚 vor der Tür und ich ringe mit meiner Zeit. Familienausflug ist gewünscht und ich merke schon, wie es mich unter Druck setzt. Eigentlich muss jede Minute genutzt werden, weil man weiß ja nicht, wann die nächste 👾Bazillen-Invasion zuschlägt aber man will die Kinder auch nicht enttäuschen.
Der ewige Zwiespalt ⚡️.

Dieses Wochenende hat die family-time gewonnen (vermutlich nur, weil ich diese Woche gut in der Zeit lieg) und ich genieße es 🌞.

Habt ein schönes Wochenende! 🤗

Mal sehen, was sich bis nächste Woche von den to-do’s hat abbauen lassen