Haftnotizen, Verweise etc.

Heute hab ich mal ne Frage… Ich benutze kein fertiges Griffregister, sondern klebe und beschrifte selbst. Die Vorschrift besagt:

„Die Textausgaben dürfen außer Unterstreichungen, Markierungen und Hilfen zum schnelleren Auffinden der Vorschriften (sog. Griffregister) keine weiteren Anmerkungen oder Eintragungen enthalten. Die Griffregister dürfen Stichworte aus der Überschrift und Paragraphen enthalten. Eine weitere Beschriftung ist nicht zulässig“

Die Richtlinien dürfen doch auch Griffregister mit Angabe der Richtlinie enthalten, oder?

Für verschiedene Gesetze nehme ich verschiedene Farben. Ich frage mich nur, ob das Benutzen unterschiedlich farbiger Haftis innerhalb eines Gesetzes zu verschiedenen Themen schon als Verweis zählt. Wenn ich z.B. normalerweise gelb für die ESt-Richtlinie benutze, wäre es dann problematisch, wenn ich zwischendrin pink für alle Richtlinien zum Grundstück benutze? Und blau für Entn./Einlagen? In ErbStG bzw. BewG habe ich die §§ für Bewertung BV in grün und für Grundvermögen in lila. Ist das schon ein Verweis?

Und wie beschriftet ihr die Richtlinien-Klebis? Nur die RL selbst (z.B. R 4.2 BV) oder auch den Absatz z.B. R 4.2 (2) BV PersG)? bzw. wie sieht das bei den gekauften Haftis z..B von WLW aus?

Hatte schon jemand Probleme damit, dass die Haftis einer §§-Kette direkt untereinander bzw. hintereinander auf einer Höhe geklebt waren?

Ich danke euch schon mal für eure Meinungen und Erfahrungen !

Hallo Welt!

„Wie geht es euch so? Mir geht es ganz gut. Das Essen ist gut. Wir machen jeden Tag schöne Sachen. Die Erzieher sind ganz nett. Ich freue mich trotzdem auf zu Hause. Liebe Grüße Eure Mandy“

So oder so ähnlich waren wohl meine Postkarten vor 30 Jahren aus dem Ferienlager geschrieben. Meine beiden sind diese Woche im Ferienlager 2 Dörfer weiter. Ich werde wohl keine Postkarte bekommen. Heutzutage ist das ja nicht mehr „modern“. Meine Tochter meinte „Ich schreib dir lieber keine. Da werde ich dann nur wieder so traurig.“ 🙁 Naja, ich weiß nicht, ob das eine Ausrede war. Aber ok. Sie sind ja auch nur 10 min mit dem Auto entfernt. Ich war damals an der Ostsee. Und nicht nur 6 Tage. Das war hart für mich. Zumal ich immer ein sehr ruhiger Einzelgänger war und aufgrund mangelnden Selbstbewusstseins nicht schnell Freunde fand.

Ein bißchen komme ich mir auch vor, wie im Straflager oder Arbeitslager. Noch acht Wochen, dann darf ich wieder nach Hause… Dann schreibe ich jetzt mal zur Situation in meinem Lager:

Hallo Welt! Wie geht es euch so? Mir geht es ganz gut. Ich sitze hier in meinem kleinen Steueruniversum im Dachgeschoss und komme mir vor, wie eine Einsiedlerin. Oder wie Rapunzel in ihrem Turm. Mehrmals täglich besuchen mich meine Katzen und wir unterhalten uns. Sie mauzen was das Zeug hält. Ich verstehe immer nur: „Komm mit raus, hol dir ’ne Maus! Sitz hier nicht rum, das ist voll dumm! Kraul mein Fell, aber schnell!“ (Ok. lass ich das jetzt so stehen? Beim Lesen bekomme ich langsam Angst um meinen Geisteszustand.) Ich erkläre ihnen immer sehr geduldig, dass ich lernen und Klausuren schreiben muss. Irgendwann resignieren sie dann und legen sich in mein Bett. Ansonsten ist es hier ganz ok und ich habe meine Ruhe. Zu essen gibt es genug. Die Nachurlaubs-Kilos sind noch nicht ganz verschwunden. Die zuckerfreien Gummibären sind aber jetzt alle und ich muss jetzt wohl die Süßigkeiten der Kinder plündern.
Am vergangenen Sonntag hatte ich frei und hab den Tag richtig genossen. Abends dachte ich „Wow, so fühlt sich Leben an…“ Wir haben uns mit Freunden zum SUP fahren getroffen. Danach dann noch mit den Nachbarn gegrillt und die Urlaube ausgewertet. Als alle meinten, der wäre viel zu schnell rum gewesen und ich sagte „Ich fands jetzt gar nicht so schlimm, nach Hause fahren zu müssen.“ hieß es gleich: “ Ja du musst auch nicht auf Arbeit!“ Klaaar…. Ich hab’s total gut. Ich hocke hier rum und vertreibe mir die Zeit. Diesen Samstag habe ich auch frei, da wir zum Schulanfang und zum 40. Geburtstag eingeladen sind. Da tanzen wir sozusagen auf 2 Festen und meine sozialen Kontakte gehen wieder von 0 auf 100. Könnt ihr eigentlich noch normal mit Leuten Smalltalk betreiben, ohne ständig an die Prüfung zu denken?

Ich hoffe, ihr seid noch richtig motiviert? Und aufnahmefähig? Mein Mann schaut mich manchmal etwas besorgt an. Beim gemeinsamen Essen schaue ich meistens an ihm vorbei und grüble. Er hatte ja die Hoffnung, wenn die Kinder nicht da sind, hätten wir vielleicht mal etwas Zeit füreinander. Oder Langeweile…. Tut mir leid. Ich kann jetzt keine Langeweile haben. Meine Zweifel treiben mich an. Ich überlege täglich, ob das ne gute Idee war, das alles über Fernlehrgang zu machen. Es wird sich am Ende zeigen. Dann versuche ich ganz schnell wieder positiv zu denken und mich daran zu erinnern, dass es auch genug Leute gibt, die es trotz Präsenzkurs nicht geschafft haben. Das Klausuren schreiben soll ja das wichtigste sein, oder? Ich werde am Ende wohl so bei 45 geschriebenen 6stündigen Klausuren rauskommen und hoffe, dass das reicht. Es sind weniger als geplant. Aber mehr, als ich im Präsenzkurs geschrieben hätte. Eigentlich will ich mir alle mit Lösung nochmal durchlesen, ich weiß nur noch nicht, wann. Vielleicht mal nachts. Naja, sind ja noch ein paar Wochen, da geht schon noch was rein ins Hirn… Ich schreib jetzt mal die nächste Klausur, mit sinkender Motivation.

Viele Grüße aus dem Turm, Eure Mandy

Beitrag zur schriftlichen StB-Prüfung 2019 auf nwb.de

Hier ein Lese-Tipp: Auf nwb.de haben wir gestern einen Artikel mit wichtigen Tipps zum Aufbau Ihrer Lösung der Klausur aus dem Ertragsteuerrecht – Teil Einkommensteuer gestellt. Am Ende wird auf den kompletten Beitrag von Prof. Dr. Martin Weiss aus SteuerStud Nr. 8 in die NWB Datenbank verlinkt.

> Hier geht zum Artikel auf nwb.de

Und weiter geht’s ….. (meine Wasserstandsmeldung!) :)

Hallo liebe Steuerberateranwärter,


endlich ist sie bei mir da die Freistellung

– ich habe die letzten Tage im Büro alles versucht unter Dach und Fach zu bringen

Ich weiß, dass aus meinem Jahreskursus schon der eine oder die andere seit Wochen in der Freistellung ist!

Respekt – jeder lernt anders – aber ich hätte gerne auch schon ehr angefangen – man bekommt einfach mehr in den Kopf rein ………

– an dieser Stelle ein ganz ganz dickes Danke an meine Arbeitskollegen, die mich für mehrere Wochen vertreten

– bei uns in der Firma braucht man nette Kollegen

– sonst geht das eigentlich gar nicht, dass man ein paar Wochen abhaut – na ja, was heißt es geht gar nicht

– man hat halt seinen festen Arbeitsplatz und kommt nur schwer gegen die Arbeit an!

So sehe ich das – der nächste würde sagen, dann müssen die halt mehr Leute einstellen!

Wie läuft das bei Euch in den Büros?

Ich erhoffe mir nun viel Effektivität durch Klausuren- und Intensivkurse

und zögere auch noch mit den hier allseits beliebt diskutierten WLW – Karten für Klausurtechnik! (Der Preis ist echt nicht übel ………. aber bei mir im Kursus schwören viele darauf!)

Schreibt Ihr zu Hause kurz vor dem Examen auch alle noch viele Klausuren oder arbeitet Ihr lieber alte Klausuren nach und lernt einzelne Aufgaben?

Im Endeffekt ist es wahrscheinlich wichtig – nochmal irgendwie zu trainieren ein paar Sachen sehr schnell aufs Papier zu bringen!

Ich versuche mich dann nochmal an Übungsaufgaben aus dem ausländischen Steuerrecht!


Euch und mir weiterhin starke Nerven und Durchhaltevermögen!


Wir schaffen das!

Gruß Martin

Der Anfang ist gemacht

Hallo erstmal,

ich melde mich auch mal wieder aus der Versenkung. Auch meine Freistellung läuft nun seit gut einer Woche, und ich muss sagen… es ist echt nicht ohne. Mein Plan sieht es im Moment vor das Wissen einmal kurz zu wiederholen. Bei mir sieht es so aus, dass ich die 750 Fragen zum Steuerrecht vom NWB durcharbeite und jeden zweiten Tag noch eine Knoll-Klausur nacharbeite, ab nächster Woche stehen dann noch die Klausuren aus dem Steuere-Repetitor an. Hoffentlich reicht das um bis Ende August dann in den Intensivkurs zu gehen, wir werden sehen.

Ich wünsche euch allen viel Kraft für die nächsten Knapp 2 Monate.

Richard

Die schwarzen Löcher

Kennt ihr das Lied „Major Tom“ von Peter Schilling? So fühle ich mich gerade. Wie Major Tom, alleine im Raumschiff, ob der Kurs stimmt, wer weiß das schon…

Gründlich durchgecheckt steht sie da
und wartet auf den Start – alles klar!
Experten streiten sich um ein paar Daten
die Crew hat da noch ein paar Fragen
doch der Countdown läuft
Effektivität bestimmt das Handeln
man verlässt sich blind auf den ander’n
jeder weiß genau, was von ihm abhängt
jeder ist im Stress, doch Major Tom
macht einen Scherz
dann hebt er ab und
Völlig losgelöst
von der Erde
schwebt das Raumschiff
völlig schwerelos

Im Kontrollzentrum, da wird man panisch
der Kurs der Kapsel, der stimmt ja gar nicht
„Hallo Major Tom, können Sie hören
woll’n Sie das Projekt denn so zerstören?“
doch er kann nichts hör’n
er schwebt weiter

Mal fühle ich mich voll fokussiert und denke, ich mach’s genau richtig, dann fange ich wieder an zu zweifeln. Bin ich auf dem richtigen Kurs?

Ich versuche momentan neben dem Klausuren schreiben noch meine Lücken zu schließen. Eins meiner schwarzen Löcher war die KSt-liche Organschaft. Ich hab mich schon ne Weile gefragt, wann die denn mal in einer Klausur dran kommt und immer gedacht, oh mann, das musst du dir unbedingt noch anschauen. Da es bisher in keiner Klausur kam, habe ich mir dann Dienstag doch den Lehrbrief geschnappt und durchgearbeitet. Mittwoch ziehe ich die EST-Klausur aus dem Umschlag und was lacht mich an? Tadaaaa! KSt-liche Organschaft…. Zufall ?!

Tja, da hab ich mir was abgewürgt. Ein sehr komplexer Fall. Mit vor- und organschaftszeitlichen Mehr- und Minderabführungen, Ausgleichzahlungen durch den OT etc. pp. Aus dem Lehrbrief konnte ich die komplett richtige Lösung leider nicht ableiten. Einiges schon, aber gewisse Dinge eben nicht. Die Lösung habe ich komplett durchgearbeitet. Aber ob das reicht? Vielleicht sollte ich den Fall nochmal lösen? Oder drauf hoffen, dass es in einer der nächsten Klausuren nochmal kommt…

Genauso unruhig macht mich IntStR. Da fehlt mir auch noch der rote Faden. Ich bin gerade dabei, die Lehrbriefe nochmal durchzuarbeiten, obwohl es ja allerseits heißt, das macht jetzt keinen Sinn mehr. Lieber Klausuren schreiben. Aber der richtige Aha-Effekt, wann ich was anwenden muss, der steht noch aus. Und in den vergangenen Klausuren war es noch nicht oft dran. Ein paar Fälle dazu hab ich in der Fallsammlung. Die werde ich noch durcharbeiten. Aber ob das reicht, im Ernstfall die richtigen Vorschriften anzuwenden…

Wie macht ihr das mit den schwarzen Löchern? Wie stopft ihr die?

Viele Grüße aus dem unendlichen Steuer-Universum… Und bleibt auf Kurs!

Nacharbeitungsphase

Nacharbeitung, Nacharbeitung, Nacharbeitung

Willkommen in meinem Sommer 2019!
Der Examenskurs ist vorbei und bis zum nächsten Kurs sind es noch 3 Wochen, die ich mit Nacharbeitung der Klausuren verbringe. Herrlich…

Abschließend zum Knoll- Lehrgang:
Ich fühle mich tatsächlich gut vorbereitet und habe eine Menge mitgenommen aus dem Kurs. Natürlich hagelt es bei mir immer noch schlechte Noten aus den Klausuren, aber ich habe das Gefühl nun fokussierter zu sein und nicht mehr so viel nach rechts und links zu schauen. Also ich kann diesen Kurs wirklich jedem empfehlen. Der Mix aus Vorlesung, Klausuren schreiben und Nachbesprechung, fand ich sehr gut.

Die nächsten 3 Wochen werde ich (wie bereits erwähnt) die letzten fünf Wochen nacharbeiten. Der ersten Block Bilanzsteuerrecht habe ich in den letzten 3 Tagen hinter mich gebracht. Ab heute steht nun Ertragsteuer auf dem Programm.

Nach den 5 Wochen habe ich mir das letzte Wochenende mal komplett zur Regeneration gegönnt. Freitags mit Freunden essen und Samstag auf einem Konzert in Hannover und Sonntag auf einem Gourmetfest unserer Stadt. Das ging die letzten Wochen schon ganz schön an die Substanz. Vor allem dank der Deutschen Bahn, die bei einem Temperaturanstieg von < 30 Grad anfängt, durchzudrehen. Es gab kaum einen Tag an dem ich pünktlich um 19:00 Uhr zuhause war. Meistens stand ich an irgendwelchen Bahnhöfen im Ruhrgebiet oder saß in kaputten Zügen auf der Strecke fest.
Daher habe ich mich auch entschlossen, den nächsten Kurs in Düsseldorf im Hotel zu verbringen und nicht mehr zu pendeln. Das ist einfach niemandem zuzumuten und lässt das Stresslevel nur unnötig steigen.
Und DAS kann ich momentan überhaupt nicht gebrauchen.

Ansonsten finde ich mich langsam gut zurecht und setzte viel auf die nächste Zeit.

Liebe Grüße

Nina

Endspurt mit Bauchgrummeln

Hallo ihr lieben. Wieder mal ein Lebenszeichen von mir. Der Urlaub ist vorbei. Ich habe die letzten Tage wie angekündigt nichts gelernt, gelesen oder geschrieben, nur gefaulenzt, gebadet, gesonnt. Und es hat sooo gut getan. Endlich hatte ich mal wieder bessere Laune, was sich auf die Stimmung meiner Mitreisenden sehr positiv auswirkte 😉

Freitag mittag landeten wir in Berlin. Schrecklicher Flughafen ✈. Ich hatte kurz überlegt, einfach auf Malle zu bleiben, mich dort zu verstecken und ganz neu anzufangen als „Coconut, Melona, Ananas!!!“ – Verkäuferin tagtäglich den Strand auf und ab zu laufen. Mein Mann hätte die Schubkarre ziehen können und ich hätte mit all meinen nichtsteuerlichen Kompetenzen die Früchte an die Urlauber gebracht 🍉🍍🍌🥥. Naja, ich hab mich dann doch zum Heimflug entschieden. Freitag und Samstag Magen Probleme inclusive, ich tippe mal auf Angst vor der Prüfung? Vielleicht auch zu viel Aioli…

Der gute Vorsatz sah Sonntag schon wieder Schreibtisch vor. Deshalb Freitag nachmittag gleich die Koffer ausgepackt (war natürlich viel zu viel), abends und über Nacht hingen dann schon 2 Waschmaschinenladungen auf der Leine. Samstag wollte ich mit der Wäsche fertig sein. Samstag morgen erwachte ich durch rauschenden Regen. Prima, soviel zum Plan. Den Rest des Tages räumte ich die Wäsche von der Wäschespinne auf transportable Wäscheständer und die dann gefühlt stündlich rein und raus, weil es immer wieder regnete. Nachmittags waren wir noch „schnell“ Schulzeug kaufen. Dann endete der Versuch, meine Tochter zum auf- und wegräumen zu bewegen wieder in allgemein schlechter Laune. Sonntag vormittag Schulzeug verteilt, (aus) – sortiert, beschriftet und verräumt. Schweißausbrüche und Genervtheit inclusive. Mann und Sohn kümmerten sich um Rasen und Hof. Dann Mittagessen mit Familie wegen Geburtstag. Zog sich dann doch bis 15.30 Uhr. Danach hab ich mich dann mit 2 der, während meiner Abwesenheit eingeflogenen Ao Klausuren in den Garten verzogen und nachgearbeitet. Abends noch den Garten etwas in Ordnung gebracht, Tomaten hochbinden, ausgeizen, Wucherungen beseitigen, Zucchini ernten, Äpfel aufsammeln…. Mit guten Vorsätzen Sonntag ins Bett. Man könnte Montag ja zeitig aufstehen, joggen und dann ran an die Klausur. OK. Das joggen hab ich weggelassen. War zu müde. Schlecht geschlafen. Hab komische Sachen von der Arbeit geträumt und die Gedanken kreisten beim einschlafen wieder um das, was noch zu lernen ist…

Heute morgen (fast) pünktlich 8 Uhr mit Kaffee an den Schreibtisch. Wieder AO. Wieder soviel Info. Trotz Notizen, Zeitstrahl etc fällt es mir schwer zu strukturieren. Wieder ne andere Fragestellung. Letztendlich geht es ja fast immer um die Änderbarkeit, Festsetzungsfrist, Korrekturmöglichkeit, Zulässigkeit Einspruch. Ehm, wie ging das nochmal? 🤔 Wie fange ich an? Steuerstrafrecht? What? OK. Klausuren Leitfaden raus, nachgeschaut, losgelegt. Das ist so mühselig. Werde ich es jemals schneller hinbekommen? USt fange ich hochmotiviert an, bis ich feststelle, dass ich Sachen aus 2018 beurteile, obwohl in den Hinweisen steht „Kalenderjahre bis einschließlich 2018 sind bestandskräftig veranlagt. die steuerliche Beurteilung war jeweils zutreffend.“ Ah. Dussel. Also nur 2019 beurteilen. Kurze Zeit später lese ich nochmal die Aufgabe: „Beurteilen Sie die folgenden SVe …in den Besteuerungszeiträumen 2018 und 2018!“ Verflixt. Was ist denn nur los mit mir? Eine Woche nichts tun und ich bin raus. Zu viel Sonne auf meinen Kopf?

Und das mit der gesunden Ernährung ist sch…. Ich hab es ernsthaft versucht. Der kleine Hunger zwischendurch wurde mit gesunden „leichten“ Gummibären besänftigt. Leider habe ich erst nach der halben Tüte den Warnhinweis gelesen:

smacap_Bright

Verdammt. Da will man sich gesund ernähren und dann so was! Wer bitte isst denn nur 5 Gummibären?! 😂 Also Pfefferminztee für den empörten Magen-Darm Trakt gekocht, ordentlich Honig rein, dann gibt er vielleicht Ruhe. Wieder ne Stunde verloren. So klappt das nie mit dem Zeitplan…

Mein Fazit für heute: lieber Zuckerbären und joggen, als Süßstoffe, die den Zeitplan durcheinander bringen. Ich muss mir doch was zu essen vorbereiten und auf den Schreibtisch stellen. Und konzentrieren musst du dich, Mandy!

Wie läuft es bei euch so? Panik? Entspannt? Was machen die Präsenzkursbesucher? Erfolgserlebnisse? Ich hätte gern mal welche. Dafür muss ich jetzt aber loslegen…

Viele Grüße!

Diskussionsrunde

Hallo in die Runde,

aktuell bin ich dabei mir Möglichkeiten der Vertiefung des Stoffes aus den Lehrheften zu suchen, da ich doch immer wieder merke, dass mein Wissen nicht so gefestigt ist wie ich es gerne hätte.
Was habt ihr da für Tipps? Doch zusätzlich noch LeO-Intensiv buchen oder vielleicht die ein oder andere Fachwoche mitnehmen?

Das zweite Problem, was ich habe, ist die Zeit. Ich bin doch froh, wenn ich die laufenden Hefte bearbeite, Zeit zur Wiederholung ist doch arg begrenzt.
Deswegen würde mich es interessieren wie ihr an die Bearbeitung der Hefte herangeht. Ich glaube, ich nutze aktuell meine Zeit noch nicht optimal.

Der dritte Diskussionspunkt ist das Thema Klausurtechnik. Das intensive Klausuren schreiben, liegt bei mir zwar noch in weiter Ferne, aber dennoch würde ich gerne wissen, wie ihr das Thema angegangen seid bzw. angehen wollt.
Aktuell liebäugle ich mit den Karteikarten von WLW zum Thema Klausurtechnik. Da der Preis doch recht ordentlich ist, will ich Nummer sicher gehen, dass die Karteikarten sich auch lohnen.

Ich freue mich auf eure Meinungen und Tipps.

Bis Bald
Sebastian

Es bleibt alles anders

Guten Morgähn,

ich habe mich heute morgen schon um 7 Uhr auf die Terrasse verkrümelt und mache gerade Frühstückspause. Ich habe dieses Wochenende sturmfrei und mir fest vorgenommen zwei Klausuren zu schreiben. Da für heute Nachmittag Gewitter angesagt sind, wollte ich die Morgenstunden ausnutzen und draußen schreiben. Die Wohnung ist leider noch ziemlich aufgeheizt von den letzten Tagen.

Die Vorbereitung dieses Jahr läuft meiner Meinung nach gut, aber natürlich ganz anders als im letzten Jahr. Ich lerne dieses Mal nur von zu Hause aus, arbeite bis auf zwei Wochen Urlaub weiter durch. Den einzigen Präsenzkurs den ich gebucht habe ist das AO Fallrepetitorium in Frankfurt von Dr. Bannas. Von dem WLW Fernklausurenkurs habe ich inzwischen 7 Klausuren geschrieben- Sonntag hoffentlich dann 9 😊. Laut meinem Zeitplan hätte ich aber schon bei Nummer 11 sein sollen😏. Dafür habe ich mir aber mehr Zeit zum Nacharbeiten genommen und Themen die mir letztes Jahr sehr schwer gefallen sind, erschließen sich mir so langsam. Ursprünglich wollte ich die Fernklausurenkurse 3 und 4 mit jeweils 6 Klausuren von WLW ab Ende August an 4 Wochenenden + Montag hintereinander schreiben. Inzwischen denke ich aber, dass ist viel zu sportlich gedacht. Mir rennt wieder einmal die Zeit weg. Ich wollte noch Klausuren vom letzten Jahr wiederholen und  bestimmte Themen in den Skripten nacharbeiten, dafür wäre dann Zeit im November und Dezember😖. Aber jammern hilft nicht- Augen zu und durch.

Mir stellt sich eigentlich täglich die Frage, habe ich richtig geplant und setzte ich auf die richtigen Schwerpunkte oder verrenne ich mich gerade. Das ist mir letztes Jahr in den Präsenzkursen einfacher gefallen, da man eine Struktur vorgegeben bekommen hat.

Jetzt aber wieder ran. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Annika