Wieso tut man sich das eigentlich an?

… dem einen oder anderen wird diese Frage vermutlich aktuell des Öfteren im Kopf herum schwirren während man den – vermeintlich nicht endenden – Klausursachverhalt liest und versucht eine strukturierte Lösung aufs Papier zu bringen.

Ich habe mit der Klausur heute und der Nachbesprechung 1/3 des Klausurenkurses hinter mich gebracht und bin immer noch top motiviert. Natürlich gibt es in jeder Klausur Probleme und Themen, womit man im ersten Moment nichts anfangen kann. Aber dann heißt es erstmal tief durchatmen und versuchen strukturiert an die Sache heranzugehen. Mir sind auch schon einige blöde Fehler oder auch Fehler aufgrund von “Unwissenheit” passiert, aber auch dann denke ich mir immer, besser jetzt als im Oktober und der Lerneffekt ist nochmal größer. Insbesondere die Nachbesprechung – mit wirklich grandiosen Dozenten – bringt an der einen oder anderen Stelle nochmal sehr viel Licht in die Finsternis :-)

Für diejenigen, die aktuell öfter an sich zweifeln und sich mehrfach am Tag denken “wieso tue ich mir das eigentlich an? wieso habe ich mir eigentlich einen Examensberuf ausgewählt?” hier eine kleine Motivationsliste, weshalb es toll ist Steuerberater zu werden:

  1. Weil uns allen Steuerrecht natürlich auch Spaß macht, sonst hätten wir uns nach den ersten Vorlesungen im Studium schnell wieder davon verabschiedet!
  2. Weil wir Ahnung von einem Gebiet haben, auf dem sich nur eine kleine Anzahl von Menschen überhaupt auskennt (2016: 85.570 StB in Deutschland Quelle: statista).
  3. Die Vielzahl unterschiedlicher steuerlicher Schwerpunkte von Transfer Pricing über Corporate Tax bis hin zu Real Estate Tax.
  4. Die Vielzahl an Tätigkeiten von der Lohnabrechnung bis zur Gestaltungsberatung.
  5. Wir beschäftigen uns nicht nur mit einer spannenden Materie, sondern haben auch mit den unterschiedlichsten Mandanten zu tun : Von Dax30 bis hin zum Tante Emma Laden.
  6. Man lernt immer neue interessante Menschen sowohl als Mandant als auch als Kollegen kennen.
  7. Die Gehaltsperspektive ist nicht die schlechteste.
  8. Die Arbeit ist sehr flexibel und individuell.

…. Fallen euch noch mehr gute Gründe ein? Eventuell hilft es dem einen oder anderen sich für den Endspurt nochmal richtig zu motivieren :-) Ihr dürft also gerne ergänzen :-)

#keeponfighting #endspurt

~ Man muss an sich selbst glauben, das ist das Geheimnis ~ (Charlie Chaplin)

heiß, heißer, Hürth,…

so könnte man die erste Woche Klausurenkurs zusammenfassen.

Inhalt

Wir haben 2x gemischte geschrieben, 1x Bilanz, 1x Ertrag nur ESt, 1x Ertrag Kst/GewSt.

Inhaltlich kamen keine großen Überraschungen dran. Man ist mehr oder weniger gut zurecht gekommen. Das Niveau auf Examensniveau. Lt. einiger Dozenten, mal eine leichtere Klausur, mal eine schwerere Klausur.

Zeitlich waren die Klausuren am oberen Limit angesetzt. Gestern die ESt-Klausur auf 6,5-7 Std. Demzufolge sahen bei mir auch die letzten 2 Teilaufgaben aus.

Ab 15 Uhr erfolgte die Klausurbesprechung. Stand jetzt muss man sagen, sind die Besprechungen richtig hilfreich.

Wie ein Dozent so schön sagte: „ Wenn Sie sich vorher nicht 6 Stunden mit der Klausur beschäftigt haben, bringt auch die Klausurbesprechung nichts“. Ich glaube da ist wirklich was dran. Man prägt sich gewisse Sachverhalte ein, die man einfach nicht mehr vergisst, weil man sich zum teil auch einfach ärgert, weil es eigentlich super einfach war. Am schlimmsten finde ich die Bewertung, für was es alles Punkte gibt. Man weiß es, aber schreibt es einfach in der Hektik nicht hin.

Klassiker ist der Sonderausgaben-Pauschbetrag.

Eigentlich sollte um 18 Uhr Ende sein. Bis auf Freitag ging es immer bis mindestens halb 7.

Örtliche Gegebenheiten

Die Anreise beginnt morgens um halb 7. Reisezeit ca. 45 Minuten. Bis Mittwoch waren noch Ferien in NRW. Also nächste Woche wird es nicht besser. Parkplätze sind im benachbarten Einkaufscenter kostenlos.

Geschrieben wird im Bürgerhaus in Hürth. Würde auf ca. 150-170 Leute tippen. Da die Temperaturen jenseits der 30 Grad waren, war es dementsprechend heiß im Raum. Klimaanlage gab es nicht, eine Lüftungsanlage bringt bei den Temperaturen nichts. Also hoffe ich auf kühler Temperaturen.

Fazit der ersten Woche:

Ich habe gedacht es wird schlimmer. Zwar wird einem relativ deutlich gezeigt, wo seine Grenzen liegen und das man noch 6 Wochen ordentlich was zu lernen hat. Ich bin lediglich in der 2x gemischten Klausur ziemlich tief gefallen.

So, ich hoffe es ging lerntechnisch bei den anderen ebenfalls gut voran.

Schönes Wochenende

Jan

Zwangspause

Die letzten Wochen waren für mich außersteuerlich sehr turbulent. Es gab familiäre Verpflichtungen, die leider nicht bis nach der Prüfung warten konnten, sodass die Prüfungsvorbereitung zu kurz kam bzw. ausfiel. Positiv: Das Thema konnte soweit positiv abgeschlossen werden, sodass ich es jetzt aus dem Kopf habe. Haken dran, so ist das Leben. Immerhin sind es noch über sechs Wochen hin bis zur Prüfung und da meine Vorbereitung ja schon im April 2015 begonnen hat, werden die paar Wochen wohl nicht über Sieg oder Niederlage entscheiden. Zum ersten Mal freue ich mich, dass ich den langen nebenberuflichen Weg hatte ;-) Ich würde mich schon etwas ärgern, wenn ich jetzt wirklich Freistellung gehabt hätte und quasi die Hälfte der Zeit anders verplant gewesen wäre. Meine Stoffvermittlung war ja eh schon abgeschlossen und ein paar Klausuren mehr oder weniger – es ist ja noch nicht vorbei. Ich habe diese Woche erst einmal wieder Ordnung in meine Unterlagen bringen müssen: der helle Wahnsinn, fast 16 Ordner sind jetzt voll und das meiste ja hoffentlich auch in meinem Hirn. Es soll ja jetzt der Höchststand des Wissens sein, leider fühle ich mich noch nicht so, aber das geht auch fast allen so. Da hilft jetzt nur noch Klausuren schreiben, Klausuren schreiben, Klausuren schreiben, um noch mehr Routine und Ruhe zu bekommen. Dann mache ich mich jetzt mal wieder ran an die Arbeit und wünsche allen ein sonniges Wochenende.

Goldene Regeln

Zur Auflockerung hier noch einmal die goldenen Regeln für das Verfassen von Prüfungsarbeiten (aus dem Buch “Ich war Hals über Kopf erleichtert”; weitere Infos hier):

1. Vermeide Abkürzungen und Kurzworte etc.
2. Fremdworte sind nicht wirklich adäquat.
3. Bemerkungen in Klammern (gleich wie wichtig sie sind) sind überflüssig.
4. Fasse dich kurz. Bringe keine redundanten Informationen. Mache nicht mehr Worte als notwendig sind. Wiederholungen sind völlig überflüssig.
5. Vermeide Klischees wie die Pest. Sie sind ein alter Hut.
6. Ein-Wort-Sätze? Nie!
7. Umgangssprache ist ja wohl echt voll krass daneben.
8. Versuch, dich in manchen Situationen eventuell ein bisschen weniger unkonkret auszudrücken.
9. Paß auf, daß du dich an die neue Rechtschreibung hältst.
10. Benutze kein Komma, das nicht, nötig ist.
11. Vermeide Zitate. Wie schon Admiral Romy Schneider I. gesagt hat: „Ich hasse Zitate. Sage mir einfach, was du weißt!“
12. Nutze wegen der Lebendigkeit des Ausdrucks Verben zur Vermeidung des Hauptwörterstils.
13. Lies deinen noch mal, um sicher zu gehen, dass du keine vergessen hast.

Viele Grüße vom
NWB Blog-Team

Der tägliche Ausblick

Denjenigen unter euch, die momentan einen Klausurenkurs besuchen oder in der Vergangenheit besuch haben, dürfte der Anblick vertraut sein: endlose Tischreihen, auf denen sich hunderte Ausgaben der Gesetze, Richtlinien und Erlasse dicht an dicht drängen. In unserem Kurs sind es (ich muss an dieser Stelle schätzen) ca. 100 bis 120 Teilnehmer, die jeden Tag 6 Stunden Klausur und anschließend (mal mehr und mal weniger unterhaltsame) weitere 3 bis 4 Stunden Klausurbesprechung hinter sich bringen.

Kursraum I

In der nunmehr zweiten Woche des Kurses wird das abendliche Nachbearbeiten nicht unbedingt leichter. Zumal die Liste mit dem Titel “Themen, die ich noch einmal nacharbeiten muss” mit jeder geschriebenen Klausur eher länger statt kürzer zu werden scheint. Ich mag kaum darüber nachdenken, wie das in der kurzen noch verbleibenden Zeit alles unterzubringen sein soll.

Für den Rest dieser Woche werde ich jedoch zunächst weiter im Klausurenkurs den obigen Ausblick “genießen”.

Zum Abschluss eine Frage in die Runde: Wurde / wird bei euch den aktuellen Intensiv-/Klausurenkursen – und wenn ja in welchem Umfang / in welcher Tiefe – das Thema Grunderwerbsteuer behandelt?

Ich packe meinen Koffer …

… und nehme – gefühlt – meine halbe Wohnung mit :-)

Morgen steht zunächst im Technikkurs das Thema ErbSt auf dem Plan. Hier bin ich mal gespannt, was der Dozent zur Klausurtechnik erzählt und an Tipps gibt. Denn bei der Durchsicht der Vorjahresklausuren ist mir aufgefallen, dass insbesondere die Fälle im Bereich ErbSt immer länger und komplexer wurden. Den sicheren Punktelieferanten ErbSt gibt es meiner Meinung nach nicht mehr. Wie seht ihr das???

Ab Montag geht dann auch bei mir der Klausurenkurs los. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Klausuren für mich laufen … Fachlich, zeitlich, körperlich und geistig werde ich hier bestimmt an meine Grenzen kommen, aber ich verspreche mir auch einen erheblichen Sprung in Richtung Examen.

Ich absolviere den Klausurenkurs bei Endriss in Köln-Hürth. Hierzu melden sich generell recht viele Examenskandidaten an, sodass man in einem riesigen Raum mit vielen Menschen, die alle vor sich hin wuseln, über 6 Std. versucht, möglichst viel Ergebnis auf’s Papier zu bringen. Reale Bedingungen also ;-) Ich bin gespannt, wie ich damit zurecht komme. Meine bisherigen Klausuren schrieb ich alle in meinem ruhigen Arbeitszimmer :-) 18 Klausuren werden die nächsten Tage nochmal geschrieben und besprochen :-) Großes Lob an meinen Arm, dass er sich noch nicht freiwillig von meinem Körper getrennt hat!

Deshalb werde ich ab morgen “Kölnerin” :-) Um nicht jeden Tag 3 Std. auf der Autobahn zu verbringen, habe ich mir eine Wohnung in Köln genommen und werde mich hier die nächsten Wochen von der Außenwelt abschotten …

Wie läuft’s bei euch? Hat bei euch der Klausurenkurs bereits begonnen? Was könnt ihr berichten? Irgendwelche hilfreichen Tipps?

In diesem Sinne genieße ich meinen letzten Abend in “Freiheit” :-)

Nix neues

Was soll ich neues erzählen?

Ich danke dem Wettergott, dass es keine 30+x Grad sind. Trotz lerntechnisch angenehmen Temperaturen kommt man ans Schwitzen. Es gibt Themen die wollen einfach nicht in meinen Schädel rein. Dann wiederum muss ich ein Thema nur anlesen und weiß direkt wie es läuft.Quasi mach ich das was jeder macht: lernen, fluchen, hoffen, verzweifeln…….

Mittlerweile habe ich einiges an Klausuren geschrieben.

Der Schnitt macht leise Hoffnungen, dass ich Ende Januar in NRW auf der Liste stehe, da der Durchschnitt der letzten Klausuren 4,5 war.

Auffälligkeiten der Probeklausuren:

  • Haftung ist der Renner
  • vorweggenommene Erbfolge
  • Organschaft KSt / Verschmelzung

Bilanz fand ich hingegen völlig unauffällig und abwechslungsreich.

Ab nächster Woche werde ich dann Gewissheit haben, wo ich wirklich stehe. 4 Wochen Klausurenkurs. Heißt für mich gegen 6 Uhr morgens aufstehen und abends um 8 zu Hause zu sein. Was man nicht alles auf sich nimmt.

Wen trifft man alles in Hürth wieder?

An die bei denen der Kurs schon läuft: Wie sieht es aus? Und Schwerpunkte der Anbieter erkannt?

Mal schauen welcher Anbieter dieses Jahr gut getroffen hat.

Schön weiterlernen

Jan

Noch 55 Tage und die Einladung ist auch schon da…

Hallo Zusammen,

seit Freitag liegt die Einladung nun offiziell zu Hause. Eigentlich sind Einladungen ja meist was schönes, aber ob ich diese Einladung so schön finde, da bin ich mir nun wirklich nicht  sicher :-)

Der Countdown läuft und läuft… die ersten von Euch sind bereits in der Klausurenwoche angekommen, wie ich hier lese. Bei mir ist nun auch die letzte Woche des Vollzeitkurses angebrochen und ab nächste Woche startet der Klausurenkurs. ich finde es erschreckend, wie schnell die letzten drei Monate verflogen sind und wie wenig Zeit man hatte, um Fälle zu machen und den Stoff aufzuarbeiten.

Also nun der nächste Schritt… Klausuren schreiben. 18 Stück in 4 Wochen. Ich bin wirklich gespannt, wie es laufen wird. Laut den Dozenten sollten wir jetzt auf dem Höchststand unseres Wissens sein. Davon fühle ich mich noch ganz weit entfernt. Nun ja… ich hoffe wirklich auf den Klausurenkurs um heraus zu finden, welche Fächer mir mehr liegen, wo noch Defizite sind und was nicht mehr so intensiv wiederholt werden muss.

Ich wünsche euch allen weiterhin ein gutes Durchhaltevermögen und viel Spaß beim Klausuren schreiben ;)

Klausuren-Intensivkurs und der ganz normale Alltag nebenher

Hiermit melde ich mich aus meiner Abstinenz zurück. Seit gestern läuft mein lausuren-Intensivkurs. Die erste Klausur gestern lief bei mir nicht so gut. Der USt- und AO-Teil war in Ordnung, bei dem ErbSt-Teil habe ich mir schwer getan einen Einstieg zu finden und wahrscheinlich nicht viel Punkte holen können. Mal schauen, wie die Bewertung der Klausur ausfällt. Meine Reihenfolge war übrigens USt, AO und als Letztes ErbSt. Nach der Klausur habe ich nicht mehr viel geschafft, da ich die Nacht zuvor aufgrund der späten Anreise auch nicht viel Schlaf gefunden habe. Heute war dann von 9 bis 15 Uhr die Ertragsteuerklausur dran, bevor am morgigen dritten Tag wie im Echtexamen Bilanzsteuerrecht folgt. Ich werde jetzt gleich noch eine Runde laufen gehen, damit ich für die Klausur einen freien Kopf habe.
Wie haltet ihr es mit dem Ausgleich?

Die letzten Wochen habe ich mich hier nicht viel zu Wort gemeldet. Es gab wenig Interessantes zu berichten. Dies resultiert größtenteils aus meiner gewählten Mischung aus Theorie aufarbeiten und Klausuren schreiben, insbesondere da ich noch einige zur Korrektur einzusenden habe.

Ansonsten habe ich bis jetzt nach den Klausuren unter Echtbedingungen nicht wirklich viel Konzentration gefunden. Mal schauen, wie ich mich nach der morgigen Klausur fühle, bevor am Donnerstag die Besprechung der drei geschriebenen Klausuren ansteht.

Ich wünsche Euch alle weiterhin viel Erfolg beim Schreiben und viele gute Noten. ;-)