9 Wochen Urlaub und weiter geht’s! Voll Power!

Hallo liebe Anwärter-Gemeinde,

na, was macht die Vorbereitung? Ich gönne mir mal ein paar Minuten Blog-Schreiben, auch wenn Lernen wichtiger wäre!

Seit Mitte August feier ich nun neun Wochen Urlaub ab!


Es wird viele hier geben, die das vom Zeitfenster noch toppen können und
das muss wohl auch so sein – das Lernen geht vor!

Bei mir ist es – wie schon mal erwähnt so – dass ich eigentlich zeitlich nicht wirklich groß vom Arbeitgeber entlastet werde – da aber nochmal ein dickes Danke an Kollegen, die doch irgendwie noch aushelfen! Hier kann man nicht oft genug Danke sagen!

Gut aber, dass es Whatsapp und Sprachnachrichten gibt, dann kann der Kollege/ die Kollegin auch mal ganz kurz Fragen senden – und der eine oder andere Fall bleibt nicht zu lange liegen! (Ihr hört leider raus – so 100% trennen will ich mich aber dann doch nicht von der Arbeit, was? 😉 ) Seit dieser Woche heißt es aber nun immer eine Woche Montags bis Freitags Intensivkursus beim Studienwerk und im Wechsel Montags bis Samstags Klausurenkursus.

Kann ich total empfehlen, da es sehr sehr viele AHA-Momente gibt und das Klausuren-Schreiben vor Ort einfach anders ist, als zu Hause!


Bin gespannt, wie man sich nach dem dritten oder vierten Tag Klausurenkurs fühlt? Ob man da am nächsten Morgen immer noch motiviert aufsteht und sich auf die nächste Klausur stürzt? Grüße an meine Kurskameraden, die sich auch letzte Tage schon diese Frage gestellt haben! Irgendwie werden wir es durchhalten!


Ich selbst ertappe mich immer noch dabei, dass ich bei Fragen des Dozenten im Intensivkursus den Stoff einerseits relativ sicher beherrsche – aber dann beim Aufgabenlösen doch hier und da unschöne größere Fehler mache oder wie beim Fachwirt wieder zu langsam bin! Also werden mir die kommenden zwölf Klausuren und das was man zu Hause noch schafft noch sehr sehr gut tun!

Dann wünsche ich uns mal weiter frohes Schaffe, starke Nerven, Gesundheit und viel Erfolg!

Wie ich immer sage – wir schaffen das! 🙂





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Wasserstandsmeldung

Hi Leute,

sorry für die etwas längere Schreibpause, aber irgendwie fehlte mir doch neben Arbeit, Lernerei und Stadionbesuchen die Zeit ;).

Erstmal vielen Dank für eure Tipps unter meinen letzten Blogbeitrag, mal sehen was ich daraus mache.

Ich tendiere auf jeden Fall Richtung den Karteikarten, auch auf Empfehlung einer Freundin, die zuletzt erst erfolgreich das Examen absolviert hat.

Ansonsten kämpfe ich weiterhin damit Arbeit, welche aktuell doch ziemlich stressig ist und das Lernen in Einklang zu bringen. Das gelingt mir doch immer mehr, die Motivation sich an den Schreibtisch zu setzen ist doch öfter vorhanden. Somit bin ich mit der Entwicklung doch recht zufrieden.

Ab nächste Morgen heißt es dann erstmal Urlaub. Ein paar Tage Schwerin bzw. Stralsund sollen den Tank wieder etwas auffüllen. Die Lernsachen kommen natürlich mit und werden gelegentlich ausgepackt

Bis dahin 🙂
Sebastian

Was, schon nächste Woche?!

Ja, nächste Woche bin ich schon in Bamberg. Ganz allein. Heute war der erste Schultag in Sachsen. Große Angst bei meiner Tochter, neue Schule, neue Lehrer, neue Mitschüler. Aber alles war gut und sogar schön. Nächsten Montag ist mein erster Schultag. Ich frage mich auch, wie die Lehrer sind. Und die Mitschüler. Und wo die Toiletten sind. Und was ich mitnehmen soll. „Schon wieder die Kofferfrage“ werden einige denken… Naja, es geht eher um Lernmaterial. Werde ich mit dem, was wir dort besprechen und bekommen genug zu tun haben? Wahrscheinlich. Oder soll ich noch Fälle und Klausuren mitnehmen? Wahrscheinlch eher nicht.

Wisst ihr, was ich mich frage? Wenn die Finanzwirte diese Prüfung nach 3 Jahren zu 90% bestehen, dann liegt die Wahrscheinlichkeit, dass ich diese Prüfung nach knapp 1 Jahr bestehe, bei gerade mal 30%. Und andere, die sich 1,5 Jahre oder 2 Jahre vorbereiten, eben entsprechend höher. Vielleicht ist das ’ne Milchmädchenrechnung. (Ich weiß gar nicht, ob ich Wahrscheinlichkeitsrechnung in der Schule hatte, WAHRSCHEINLICH nicht! 🙂 ) Es fühlt sich aber so an, als könnte ich nie alles wissen und können. Oder als müsste ich tatsächlich 3 Jahre lang Klausuren schreiben, um ein halbwegs sicheres Gefühl zu bekommen. Es kommen immer noch in den Klausuren völlig unerwartete Aufgaben. Immer wenn ich gerade denke, jetzt wird’s, läuft ganz gut, kommt wieder was doofes. Heute waren es mehrere aneinander beteiligte Kapitalgesellschaften, eine Kapitalerhöhung aus Fremdmitteln, ein Agio unter dem Verkehrswert, was alleine keine vGA begründet, eine Verteilung der neuen Anteile abweichend vom ursprünglichen Beteiligungsverhältnis zugunsten einer Gesellschaft, das führte zur Abspaltung der alten Anteile einer anderen Gesellschaft und einer vGA, weil man zugunsten der beteiligten Gesellschaft das Angebot eines Investors abgelehnt hatte, dann wurde daraus noch ein § 8c weil mit den in 2014 hin und her verkauften Anteile und der verminderten Beteiligungsquote durch die Kapitalerhöhung mehr als 50% Anteile „abgegeben“ waren, dann aber doch kein 8c, weil Konzernklausel… Puh, da war ich ziemlich blank. Aber wie ich gerade merke, so halbwegs bekomme ich es noch zusammen, ich weiß zwar nicht, ob ich es wirklich verstanden habe, aber ein bißchen was ist hängen geblieben. Habt ihr auch immer noch solche Lücken? Wie geht es euch derzeit mit euerm Wissensstand?

Und wie war das eigentlich in den vergangenen Prüfungen, hingen die Sachverhalte in ESt zusammen? Oder wie machen es die anderen Anbieter? WLW macht das gern. Da stehen im ersten SV Angaben für den zweiten und umgekehrt… „Die Sachverhalte hängen zusammen. Am besten fangen Sie mit dem KSt Teil an“. Dann mach ich das, weil KSt eh der erste Teil war und im zweiten Teil, dem ESt-Teil, steht dann drin, dass der Gesellschafter ein Grundstück an die GmbH vermietet! Tadaaa! BAS. Und dann muss man zig Angaben, das Gehalt, die Lst, die vGA’s und oGA’s aus dem ersten Sachverhalt nebenher für die Ermittlung des zVE für den zweiten SV notieren. Das ist doof. Aber jetzt fall ich bestimmt nicht mehr drauf rein.

Ich denke manchmal ganz kurz darüber nach, wie es dann ist, wenn ich dieses Jahr trotz der kurzen Vorbereitungszeit bestehen sollte, mit den (gefühlt) vielen Unsicherheiten und Wissenslücken. Kann man mich dann eigentlich als StB auf die Welt loslassen? Wie wird man denn ein GUTER Steuerberater, doch nicht alleine, indem man sich in einem Jahr das Allernötigste prüfungsrelevante reinprügelt. Dann hab ich zwar den Titel, aber wenn ich dann auf Arbeit sitze und immer nur denke, oh Gott, wie war das noch mal? Das müsste ich wissen… Da werden die Erwartungen viel größer. Davor graut mir auch schon wieder. Habt ihr auch solche Zweifel? Wie fühlt sich das denn an als frisch gebackener StB mit einer ganz anderen Verantwortung und einer hoffentlich gut funktionierenden Haftpflichtversicherung??? Wart ihr fertigen StB bereit für diese Verantwortung?

Ich mach dann mal weiter, Übung macht den Meister, wahrscheinlich…

Haftnotizen, Verweise etc.

Heute hab ich mal ne Frage… Ich benutze kein fertiges Griffregister, sondern klebe und beschrifte selbst. Die Vorschrift besagt:

„Die Textausgaben dürfen außer Unterstreichungen, Markierungen und Hilfen zum schnelleren Auffinden der Vorschriften (sog. Griffregister) keine weiteren Anmerkungen oder Eintragungen enthalten. Die Griffregister dürfen Stichworte aus der Überschrift und Paragraphen enthalten. Eine weitere Beschriftung ist nicht zulässig“

Die Richtlinien dürfen doch auch Griffregister mit Angabe der Richtlinie enthalten, oder?

Für verschiedene Gesetze nehme ich verschiedene Farben. Ich frage mich nur, ob das Benutzen unterschiedlich farbiger Haftis innerhalb eines Gesetzes zu verschiedenen Themen schon als Verweis zählt. Wenn ich z.B. normalerweise gelb für die ESt-Richtlinie benutze, wäre es dann problematisch, wenn ich zwischendrin pink für alle Richtlinien zum Grundstück benutze? Und blau für Entn./Einlagen? In ErbStG bzw. BewG habe ich die §§ für Bewertung BV in grün und für Grundvermögen in lila. Ist das schon ein Verweis?

Und wie beschriftet ihr die Richtlinien-Klebis? Nur die RL selbst (z.B. R 4.2 BV) oder auch den Absatz z.B. R 4.2 (2) BV PersG)? bzw. wie sieht das bei den gekauften Haftis z..B von WLW aus?

Hatte schon jemand Probleme damit, dass die Haftis einer §§-Kette direkt untereinander bzw. hintereinander auf einer Höhe geklebt waren?

Ich danke euch schon mal für eure Meinungen und Erfahrungen !

Hallo Welt!

„Wie geht es euch so? Mir geht es ganz gut. Das Essen ist gut. Wir machen jeden Tag schöne Sachen. Die Erzieher sind ganz nett. Ich freue mich trotzdem auf zu Hause. Liebe Grüße Eure Mandy“

So oder so ähnlich waren wohl meine Postkarten vor 30 Jahren aus dem Ferienlager geschrieben. Meine beiden sind diese Woche im Ferienlager 2 Dörfer weiter. Ich werde wohl keine Postkarte bekommen. Heutzutage ist das ja nicht mehr „modern“. Meine Tochter meinte „Ich schreib dir lieber keine. Da werde ich dann nur wieder so traurig.“ 🙁 Naja, ich weiß nicht, ob das eine Ausrede war. Aber ok. Sie sind ja auch nur 10 min mit dem Auto entfernt. Ich war damals an der Ostsee. Und nicht nur 6 Tage. Das war hart für mich. Zumal ich immer ein sehr ruhiger Einzelgänger war und aufgrund mangelnden Selbstbewusstseins nicht schnell Freunde fand.

Ein bißchen komme ich mir auch vor, wie im Straflager oder Arbeitslager. Noch acht Wochen, dann darf ich wieder nach Hause… Dann schreibe ich jetzt mal zur Situation in meinem Lager:

Hallo Welt! Wie geht es euch so? Mir geht es ganz gut. Ich sitze hier in meinem kleinen Steueruniversum im Dachgeschoss und komme mir vor, wie eine Einsiedlerin. Oder wie Rapunzel in ihrem Turm. Mehrmals täglich besuchen mich meine Katzen und wir unterhalten uns. Sie mauzen was das Zeug hält. Ich verstehe immer nur: „Komm mit raus, hol dir ’ne Maus! Sitz hier nicht rum, das ist voll dumm! Kraul mein Fell, aber schnell!“ (Ok. lass ich das jetzt so stehen? Beim Lesen bekomme ich langsam Angst um meinen Geisteszustand.) Ich erkläre ihnen immer sehr geduldig, dass ich lernen und Klausuren schreiben muss. Irgendwann resignieren sie dann und legen sich in mein Bett. Ansonsten ist es hier ganz ok und ich habe meine Ruhe. Zu essen gibt es genug. Die Nachurlaubs-Kilos sind noch nicht ganz verschwunden. Die zuckerfreien Gummibären sind aber jetzt alle und ich muss jetzt wohl die Süßigkeiten der Kinder plündern.
Am vergangenen Sonntag hatte ich frei und hab den Tag richtig genossen. Abends dachte ich „Wow, so fühlt sich Leben an…“ Wir haben uns mit Freunden zum SUP fahren getroffen. Danach dann noch mit den Nachbarn gegrillt und die Urlaube ausgewertet. Als alle meinten, der wäre viel zu schnell rum gewesen und ich sagte „Ich fands jetzt gar nicht so schlimm, nach Hause fahren zu müssen.“ hieß es gleich: “ Ja du musst auch nicht auf Arbeit!“ Klaaar…. Ich hab’s total gut. Ich hocke hier rum und vertreibe mir die Zeit. Diesen Samstag habe ich auch frei, da wir zum Schulanfang und zum 40. Geburtstag eingeladen sind. Da tanzen wir sozusagen auf 2 Festen und meine sozialen Kontakte gehen wieder von 0 auf 100. Könnt ihr eigentlich noch normal mit Leuten Smalltalk betreiben, ohne ständig an die Prüfung zu denken?

Ich hoffe, ihr seid noch richtig motiviert? Und aufnahmefähig? Mein Mann schaut mich manchmal etwas besorgt an. Beim gemeinsamen Essen schaue ich meistens an ihm vorbei und grüble. Er hatte ja die Hoffnung, wenn die Kinder nicht da sind, hätten wir vielleicht mal etwas Zeit füreinander. Oder Langeweile…. Tut mir leid. Ich kann jetzt keine Langeweile haben. Meine Zweifel treiben mich an. Ich überlege täglich, ob das ne gute Idee war, das alles über Fernlehrgang zu machen. Es wird sich am Ende zeigen. Dann versuche ich ganz schnell wieder positiv zu denken und mich daran zu erinnern, dass es auch genug Leute gibt, die es trotz Präsenzkurs nicht geschafft haben. Das Klausuren schreiben soll ja das wichtigste sein, oder? Ich werde am Ende wohl so bei 45 geschriebenen 6stündigen Klausuren rauskommen und hoffe, dass das reicht. Es sind weniger als geplant. Aber mehr, als ich im Präsenzkurs geschrieben hätte. Eigentlich will ich mir alle mit Lösung nochmal durchlesen, ich weiß nur noch nicht, wann. Vielleicht mal nachts. Naja, sind ja noch ein paar Wochen, da geht schon noch was rein ins Hirn… Ich schreib jetzt mal die nächste Klausur, mit sinkender Motivation.

Viele Grüße aus dem Turm, Eure Mandy

Beitrag zur schriftlichen StB-Prüfung 2019 auf nwb.de

Hier ein Lese-Tipp: Auf nwb.de haben wir gestern einen Artikel mit wichtigen Tipps zum Aufbau Ihrer Lösung der Klausur aus dem Ertragsteuerrecht – Teil Einkommensteuer gestellt. Am Ende wird auf den kompletten Beitrag von Prof. Dr. Martin Weiss aus SteuerStud Nr. 8 in die NWB Datenbank verlinkt.

> Hier geht zum Artikel auf nwb.de

Und weiter geht’s ….. (meine Wasserstandsmeldung!) :)

Hallo liebe Steuerberateranwärter,


endlich ist sie bei mir da die Freistellung

– ich habe die letzten Tage im Büro alles versucht unter Dach und Fach zu bringen

Ich weiß, dass aus meinem Jahreskursus schon der eine oder die andere seit Wochen in der Freistellung ist!

Respekt – jeder lernt anders – aber ich hätte gerne auch schon ehr angefangen – man bekommt einfach mehr in den Kopf rein ………

– an dieser Stelle ein ganz ganz dickes Danke an meine Arbeitskollegen, die mich für mehrere Wochen vertreten

– bei uns in der Firma braucht man nette Kollegen

– sonst geht das eigentlich gar nicht, dass man ein paar Wochen abhaut – na ja, was heißt es geht gar nicht

– man hat halt seinen festen Arbeitsplatz und kommt nur schwer gegen die Arbeit an!

So sehe ich das – der nächste würde sagen, dann müssen die halt mehr Leute einstellen!

Wie läuft das bei Euch in den Büros?

Ich erhoffe mir nun viel Effektivität durch Klausuren- und Intensivkurse

und zögere auch noch mit den hier allseits beliebt diskutierten WLW – Karten für Klausurtechnik! (Der Preis ist echt nicht übel ………. aber bei mir im Kursus schwören viele darauf!)

Schreibt Ihr zu Hause kurz vor dem Examen auch alle noch viele Klausuren oder arbeitet Ihr lieber alte Klausuren nach und lernt einzelne Aufgaben?

Im Endeffekt ist es wahrscheinlich wichtig – nochmal irgendwie zu trainieren ein paar Sachen sehr schnell aufs Papier zu bringen!

Ich versuche mich dann nochmal an Übungsaufgaben aus dem ausländischen Steuerrecht!


Euch und mir weiterhin starke Nerven und Durchhaltevermögen!


Wir schaffen das!

Gruß Martin

Der Anfang ist gemacht

Hallo erstmal,

ich melde mich auch mal wieder aus der Versenkung. Auch meine Freistellung läuft nun seit gut einer Woche, und ich muss sagen… es ist echt nicht ohne. Mein Plan sieht es im Moment vor das Wissen einmal kurz zu wiederholen. Bei mir sieht es so aus, dass ich die 750 Fragen zum Steuerrecht vom NWB durcharbeite und jeden zweiten Tag noch eine Knoll-Klausur nacharbeite, ab nächster Woche stehen dann noch die Klausuren aus dem Steuere-Repetitor an. Hoffentlich reicht das um bis Ende August dann in den Intensivkurs zu gehen, wir werden sehen.

Ich wünsche euch allen viel Kraft für die nächsten Knapp 2 Monate.

Richard

Die schwarzen Löcher

Kennt ihr das Lied „Major Tom“ von Peter Schilling? So fühle ich mich gerade. Wie Major Tom, alleine im Raumschiff, ob der Kurs stimmt, wer weiß das schon…

Gründlich durchgecheckt steht sie da
und wartet auf den Start – alles klar!
Experten streiten sich um ein paar Daten
die Crew hat da noch ein paar Fragen
doch der Countdown läuft
Effektivität bestimmt das Handeln
man verlässt sich blind auf den ander’n
jeder weiß genau, was von ihm abhängt
jeder ist im Stress, doch Major Tom
macht einen Scherz
dann hebt er ab und
Völlig losgelöst
von der Erde
schwebt das Raumschiff
völlig schwerelos

Im Kontrollzentrum, da wird man panisch
der Kurs der Kapsel, der stimmt ja gar nicht
„Hallo Major Tom, können Sie hören
woll’n Sie das Projekt denn so zerstören?“
doch er kann nichts hör’n
er schwebt weiter

Mal fühle ich mich voll fokussiert und denke, ich mach’s genau richtig, dann fange ich wieder an zu zweifeln. Bin ich auf dem richtigen Kurs?

Ich versuche momentan neben dem Klausuren schreiben noch meine Lücken zu schließen. Eins meiner schwarzen Löcher war die KSt-liche Organschaft. Ich hab mich schon ne Weile gefragt, wann die denn mal in einer Klausur dran kommt und immer gedacht, oh mann, das musst du dir unbedingt noch anschauen. Da es bisher in keiner Klausur kam, habe ich mir dann Dienstag doch den Lehrbrief geschnappt und durchgearbeitet. Mittwoch ziehe ich die EST-Klausur aus dem Umschlag und was lacht mich an? Tadaaaa! KSt-liche Organschaft…. Zufall ?!

Tja, da hab ich mir was abgewürgt. Ein sehr komplexer Fall. Mit vor- und organschaftszeitlichen Mehr- und Minderabführungen, Ausgleichzahlungen durch den OT etc. pp. Aus dem Lehrbrief konnte ich die komplett richtige Lösung leider nicht ableiten. Einiges schon, aber gewisse Dinge eben nicht. Die Lösung habe ich komplett durchgearbeitet. Aber ob das reicht? Vielleicht sollte ich den Fall nochmal lösen? Oder drauf hoffen, dass es in einer der nächsten Klausuren nochmal kommt…

Genauso unruhig macht mich IntStR. Da fehlt mir auch noch der rote Faden. Ich bin gerade dabei, die Lehrbriefe nochmal durchzuarbeiten, obwohl es ja allerseits heißt, das macht jetzt keinen Sinn mehr. Lieber Klausuren schreiben. Aber der richtige Aha-Effekt, wann ich was anwenden muss, der steht noch aus. Und in den vergangenen Klausuren war es noch nicht oft dran. Ein paar Fälle dazu hab ich in der Fallsammlung. Die werde ich noch durcharbeiten. Aber ob das reicht, im Ernstfall die richtigen Vorschriften anzuwenden…

Wie macht ihr das mit den schwarzen Löchern? Wie stopft ihr die?

Viele Grüße aus dem unendlichen Steuer-Universum… Und bleibt auf Kurs!

Nacharbeitungsphase

Nacharbeitung, Nacharbeitung, Nacharbeitung

Willkommen in meinem Sommer 2019!
Der Examenskurs ist vorbei und bis zum nächsten Kurs sind es noch 3 Wochen, die ich mit Nacharbeitung der Klausuren verbringe. Herrlich…

Abschließend zum Knoll- Lehrgang:
Ich fühle mich tatsächlich gut vorbereitet und habe eine Menge mitgenommen aus dem Kurs. Natürlich hagelt es bei mir immer noch schlechte Noten aus den Klausuren, aber ich habe das Gefühl nun fokussierter zu sein und nicht mehr so viel nach rechts und links zu schauen. Also ich kann diesen Kurs wirklich jedem empfehlen. Der Mix aus Vorlesung, Klausuren schreiben und Nachbesprechung, fand ich sehr gut.

Die nächsten 3 Wochen werde ich (wie bereits erwähnt) die letzten fünf Wochen nacharbeiten. Der ersten Block Bilanzsteuerrecht habe ich in den letzten 3 Tagen hinter mich gebracht. Ab heute steht nun Ertragsteuer auf dem Programm.

Nach den 5 Wochen habe ich mir das letzte Wochenende mal komplett zur Regeneration gegönnt. Freitags mit Freunden essen und Samstag auf einem Konzert in Hannover und Sonntag auf einem Gourmetfest unserer Stadt. Das ging die letzten Wochen schon ganz schön an die Substanz. Vor allem dank der Deutschen Bahn, die bei einem Temperaturanstieg von < 30 Grad anfängt, durchzudrehen. Es gab kaum einen Tag an dem ich pünktlich um 19:00 Uhr zuhause war. Meistens stand ich an irgendwelchen Bahnhöfen im Ruhrgebiet oder saß in kaputten Zügen auf der Strecke fest.
Daher habe ich mich auch entschlossen, den nächsten Kurs in Düsseldorf im Hotel zu verbringen und nicht mehr zu pendeln. Das ist einfach niemandem zuzumuten und lässt das Stresslevel nur unnötig steigen.
Und DAS kann ich momentan überhaupt nicht gebrauchen.

Ansonsten finde ich mich langsam gut zurecht und setzte viel auf die nächste Zeit.

Liebe Grüße

Nina