Men in black! :)

Hallo zusammen!

Da unter Mandys Blog das Thema für die Damen bereits aufgetaucht ist

– wer von den Herren wird zur mündlichen Prüfung auch im (schwarzen?)

Anzug erscheinen?

Ich habe diesen damals auch schon beim Fachwirt getragen und fand es total passend!

Aber ich denke – vielleicht ohne eine Krawatte?

Viele Grüße Martin

P.S.: Endlich kehrt so nach und nach etwas Entspannung nach der Prüfungssituation ein!

Verspätet aber immer noch da.

VHallo liebe Leser,

erst einmal es tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Leider muss ich zugeben, dass ich mir mit diesem Blog vermutlich etwas zu viel zugemutet habe.

Mein Respekt an die restlichen Blogger die neben der Lernerei noch die Disziplin hatten weiter zu schreiben.

Meinen Plan zumindest alle Knoll-Klausuren durchzuarbeiten habe ich eingehalten, aber daneben noch Klausuren aus dem NWB-Repetitor zu bearbeiten hat nicht geklappt. Die Knoll-Klausuren sind zwar recht umfangreich und in 6 Stunden beim besten Willen nicht zu lösen, aber dafür sind sie auch sehr erschöpfend. Wenn man die gewissenhaft be- und wenigstens nacharbeitet hat man eine sehr gute Basis.

Das habe ich auch dieses Jahr im Kurs des Studienwerks gemerkt, denn nachdem ich im letzten Jahr 3/12 Klausuren bestanden habe waren es dieses Jahr 9/12. Die drei für die es nicht gereicht hat waren eine ESt-Klausur die vom Verfasser so gestaltet war dass sie in der Zeit nicht zu machen war, eine Bilanzklausur im Umwandlungsschwerpunkt bei der ich einen kompletten Blackout hatte und eine AO Klausur bei der ich einfach nicht fertig geworden bin. Also eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr ist klar zu erkennen.

Die drei Tage im Oktober auf die es ankommt waren bei mir vermutlich wie bei jedem anderen.

Am ersten Tag waren ErbSt und USt von den Themen her fair, wobei ich an USt auch gut und gerne 4 Stunden hätte schrieben können. Der AO-Teil hatte es in sich, da habe ich keinen Fuß auf den Boden bekommen und hoffe es mit den beiden anderen Teilen raus zu reißen.

Der zweite Tag mit dem Ertragssteuerschwerpunkt war von den Themen her ok, aber gefühlt hatte der Verfasser vor das Gefühlte Est-Recht in einer Klausur abzuhandeln. Ich konnte alle Themen zumindest bearbeiten, wobei ich mit einigen nicht komplett fertig geworden bin.

BilSt war die Klausur die am besten lief und hier habe ich auch alle Aufgaben so gut wie zu Ende bearbeitet. Es gab viel 6b EstG und die klassische Einteilung EU, PersG und KapG.

Jetzt sitze ich hier wie alle rum und muss bis Januar warten um zu wissen wie es weiter geht. Mein Plan sieht einen Monat Pause vor um dann die Vorbereitung zur mündlichen auf eigene Faust anzugehen, hierbei hole ich mir einige Hilfe aus der Literatur und werde den ein oder anderen Kurs bei SteuerExTra buchen.

Ich hoffe die Prüfung war, für alle die geschrieben haben, so wie ihr es euch gewünscht habt, also immer schön dran bleiben.😉

Entspannung, wo bist du?!

Hallo Freunde der Nacht… Geht es euch wie mir und kommt ihr auch nicht zur Ruhe??? Am Donnerstag Nachmittag war ich noch so erleichtert und aufgekratzt. Die erste „Euphorie“, es hinter mir zu haben (erstmal) hat nachgelassen. Aber ich komme einfach nicht runter. Ich kann nicht stillsitzen. Erst heute Abend habe ich mich dazu durchgerungen, ein Buch herunter zu laden. Gelesen habe ich max. 1/2 Stunde. Samstag war ich mit den Kids shoppen, sie waren sehr erfolgreich und es war auch nötig, da es für ihre mittlerweile nur noch 7/8 – Hosen dann doch bald zu kalt wird… 🙂
Danach war ich todmüde, als hätte ich einen Marathon hinter mir. Heute hab ich ihre Hochwasser-Hosen und all die anderen Sachen vom letzten Jahr aussortiert, Wäsche gemacht, die erste Kürbissuppe gekocht (und festgestellt ich hab das Kochen verlernt), einen Kuchen gebacken, gebügelt etc. Das Wetter war toll, aber ich kann keine halbe Stunde ruhig in der Sonne liegen. Jetzt, Sonntag Abend, bin ich immer noch nicht zur Ruhe gekommen. Ich hatte mir ja vorgenommen (und auch die Anweisung bekommen) GAR NICHTS steuerliches zu machen bis Ende kommender Woche. Aber ich komme gedanklich nicht von dieser Prüfung los. Ich kann überhaupt nicht abschalten. Ständig überlege ich, wieviel Punkte ich an den einzelnen Tagen wohl geholt haben könnte, wo ich evtl. etwas falsch habe und dann fällt mir mit Schrecken etwas ein, was ich vergessen habe hinzuschreiben. Nachts träume ich davon und wache auf. Und täglich schwankt das Gefühl für die zu erwartenden Noten zwischen 5,0 in AO und irgendwas besserem in den anderen Fächern. Ständig rechne ich aus, mit welchen Notenkombinationen ich welchen Durchschnitt hätte. Das nervt echt. Und das soll ich bis Januar aushalten ?! Geht es euch auch so oder seid ihr ganz tax-relaxed? 🙂 Dann grübele ich, wie und wann ich mit der Vorbereitung für die Mündliche beginne und wie ich rangehe. Die Anmeldung für den Kurs in Leipzig habe ich gerade online weggeschickt, weil ich Angst hatte, nächste Woche ist der Kurs dann schon voll. Vielleicht sollte ich wieder anfangen, Johanniskrauttee zu trinken…

Nachdem mich Charlin’s Hinweis, dass unser AO-Fall ziemlich 1:1 in der Steuer und Studium 6/2018 zu finden gewesen war, nicht losgelassen hat, habe ich jetzt trotz des Steuer-Verbots den Freischaltcode gesucht, eingegeben und hab es gelesen. Auch nicht besonders aufbauend. So was doofes, zumal ich dieses Heft auch noch da hatte. Aber wenigstens weiß ich jetzt, dass ich da nicht wirklich viel erwarten kann.

Vielleicht hätten wir doch gleich nach der Prüfung wegfliegen sollen. Morgen geht es wenigstens in den Harz. Ich hoffe, das Wandern lenkt mich ab und lässt mich die Prüfung auch mal vergessen.

Habt ihr schon einen festen Plan für die Mündliche Vorbereitung? Welche Bücher und welche Anbieter nutzt ihr?

Liebe hibbelige Grüße

Empfehlungen zur Vorbereitung

Hier dürfen alle, die mit ihrer Vorbereitung gut gefahren sind und evtl schon erfolgreich waren, für die, die es noch vor sich haben, Empfehlungen für Klausurenkurse hinterlassen.

Ich mache mal den Anfang:

Knoll Klausurenfern- und – vorbereitungslehrgang fand ich auch im Nachhinein hilfreich. Deckt viele Themen ab und bereitet auch auf schwierige SVe vor.

WLW Fernlehrgang, wenn man will zusätzlich oder nur allein, gefühlt noch breiter gefächert, anders als Knoll, deckt aber sehr viel ab. Zusammen mit WLW Fallsammlung und den enthaltenen Echtexamina 2012-2015 super.

WLW Präsenzkurs Intensiv und Klausurenpräsenz hardcore, schwierig, anstrengend aber absolut hilfreich. Es war einiges in der Prüfung drin, was ich erst dort gelernt /verstanden habe! Unbedingt zu empfehlen.

Im Nachhinein würde ich früher anfangen, die Fallsammlung und Echtexamina durcharbeiten und mehr Nwb Steuer & Studium 😉

Jetzt ist doch Ballast abgefallen!

Hallo liebe Blog-Leser,

endlich ist der erste Schritt mit dem Examen hinter uns gebracht!

Irgendwie benötigt man doch noch etwas Zeit, um zu resignieren,
dass die erste Lernphase nun abgeschlossen ist und man
doch erstmal etwas Pause hat.
Ich zumindest schon …………..

Ich bin heute auch neugierig sofort wieder ins Büro gefahren, um zu sehen, was denn alles so an Arbeit liegen geblieben ist

– jedoch stellen wir gerade unsere EDV um und irgendwie hat man heute

– mit den Problemen, die dabei zunächst auftauchen –

dann doch nichts fertig bekommen.

Dann gab es (luxuriöser Weise) 🙂 doch schon Richtung Mittag das ersehnte Wochenende! 🙂

Wie war das Examen für mich?
Der erste Tag mit AO war wirklich komisch – man hat so viel berechnet und geschrieben und weiß überhaupt nicht, ob man in die richtige Richtung gelaufen ist! 🙁
Erbschaftsteuer fand ich unwahrscheinlich fair und human – bei Umsatzsteuer bin ich mir unsicher, ob ich vor lauter Kommissionsgeschäften alles korrekt beurteilt habe! 🙁

Der zweite Tag lief bei mir am Besten und ich wurde sogar fertig – wo doch sonst die gemischte Klausur für mich das kleinste Übel ist. Wären jedoch die Einkommensteuerfälle und der Gewerbesteuerfall nicht gewesen, hätte das Ganze schlecht für mich ausgesehen – der Umwandlungsfall und die Gesellschaft in Gründung waren (wie bei vielen anderen wahrscheinlich) natürlich nicht meine Stärke! Man hat versucht diese zu lösen – aber auch da bleibt kein sicheres Gefühl!

Der letzte Tag ging für Bilanzsteuerrecht besser als in den Probeklausuren – ich war total beruhigt, dass manche Mitprüflinge doch vieles ähnlich beurteilt haben wie ich. Außerdem bin ich auch hier zeitlich (bis auf den letzten Teil der zweiten Aufgabe) fertig geworden. Auch hier habe ich normalerweise kaum eine Chance, alles zum Ende zu bringen! (Habe einmal richtig die Zähne zusammen gebissen und versucht Vollgas zu geben!) 🙂

Soweit also doch eigentlich positiv – soweit man das bei dieser Ungewissheit sagen darf! 🙂

Alles in allem auch nochmal ein dickes Danke für alle die mit die Daumen gedrückt haben – das hat Mut gemacht!

Ich versuche nun irgendwie doch runter zu kommen, um für die weitere Zukunft bald genug Power zu haben! 🙂 Wie heißt es so schön – „positiv nach vorne schauen, egal, was kommt!“ – Wir packen das!

Viele nette Grüße Martin

Wieder zurück

Hallo ihr lieben. Wir haben es überstanden. Ich denke ständig „Krass, ich hab tatsächlich diese Prüfung geschrieben“. Monatelang, wochenlang davor verrückt gemacht, gebibbert und plötzlich ist es schon vorbei, ein sehr komisches Gefühl…

Es wird ja schon eifrig berichtet und diskutiert über Themen, mögliche Lösungen und den persönlich empfundenen Schwierigkeitsgrad. Da es mein erster Versuch ist, habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Aber tatsächlich habe ich es so empfunden :

Tag 1: Katastrophe. Ich war super aufgeregt. Habe kurz durchgeschaut, dachte: super PersG in Erbst, sollte ich hinbekommen, genug geübt, Ust ging mit Gebäude los, sah auf den ersten Blick nicht sooo viel aus, also wie immer mit AO angefangen. Erst habe ich mich gefreut, dass da doch so wenig Text war, entgegen der Horrorgeschichten von 6 Seiten Fließtext. Dann wurde mir aber klar, dass mir gar nichts klar ist. Was wollten die da??? Ich hab mir 2 Stunden einen abgewürgt über Steueranspruch, Rechtsnachfole, Bekanntgabe, Nichtigkeit oder nicht, Heilung, Festsetzungs- und Zahlungsverjährung blablabla…. Ob es da Punkte drauf gibt? I don’t know. Dann hab ich Erbst gemacht und glaube ich, ganz gut hinbekommen. Habe allerdings mehr als 2 Stunden gebraucht, Bummelliese. Dann hab ich mich auf USt gestürzt. 15a, ich hasse 15a. im UStG und im EStG. Naja, hab geschrieben wie ne wilde, bin aber nur bis Tz 3 gekommen, dann war die Zeit rum. Dumm, dass ich nicht Ust statt AO gemacht habe. Danach war ich erstmal geschockt und doch den Tränen nah. Wie das Wetter war meine Stimmung. Den meisten ging es genauso. Ich dachte nur „Ich will nicht nochmal da hin“. Aber meine liebe Kollegin hat mich aufgebaut, dass ihr Tag 1 damals auch so mies lief und es aber jeden Tag besser wurde und am Ende doch gereicht hat. Danke nochmal 😘

Tag 2: Auf der Fahrt vom Hotel zum Prüfungsort bin ich an der Elbe mit einem wunderschönen Sonnenaufgang entlang gefahren. Ich dachte nur, das muss ein gutes Zeichen sein, heute wird es besser. Und so war es dann auch. Obwohl ich schon mit Kopfschmerzen aufgewacht bin und dieser Druck im Kopf trotz Tablette nicht wirklich lange weg war, lief es deutlich besser. Ich war weniger aufgeregt, habe nur gedacht, das muss ich jetzt irgendwie hinter mich bringen. Begonnen hab ich von vorn mit Est, hab mich komplett durchgewurschtelt und bin immerhin bis zur Verschmelzung gekommen. Da hab ich dann nur noch die Basics hingekrakelt, dann war die Zeit wieder vorbei. Danach war ich wesentlich weniger verzweifelt als an Tag 1..Ich hoffe, ich konnte genug Punkte sammeln.

Tag 3: Ich hab mir eingeredet, der müsse jetzt noch besser werden. So war es dann auch. Ich bin fertig geworden, man höre und staune. Klar waren da auch komische Sachen drin, wo ich mir nicht sicher war., aber ich hab alles irgendwie gelöst. Ob es richtig ist, keine Ahnung. Ich hoffe wie immer auf einen gnädigen Korrektor und Folgefehler. Es wäre schon schön, wenn es ne offizielle Lösung gäbe, damit man zumindest halbwegs einschätzen kann, ob man richtig lag oder völlig auf dem Holzweg war.

Jetzt bin ich einfach nur froh, dass es vorbei ist und müde. Das Kindle lädt, denn ich will endlich mal wieder was anderes lesen. In den nächsten Tagen werde ich mich entscheiden, wie und wo ich die mündliche Prüfung vorbereite. Nächste Woche habe ich komplett Urlaub und werde auch keinen steuerlichen Handschlag machen. Und danach freue ich mich auf die Normalität des Büroalltags und auf meine Kollegen. 😉

Erholt euch alle gut, egal wie es gelaufen ist, hakt es ab und schaut nach vorn. Hauptsache wir haben unser bestes gegeben.

Liebe Grüße

Eure Mandy