Es geht weiter…

Hallo liebe Mitstreiter,

das Beste zuerst: Ich habe bestanden !!!

Ich bin immer noch ganz durcheinander und kann das gar nicht fassen, aber von Anfang an:

Als Herr Schell gepostet hatte, dass in MV die Ergebnisse raus sind wurde ich ganz nervös. Da ich in Niedersachsen geschrieben hatte, sollten hier erfahrungsgemäß die nächsten Ergebnisse bekannt werden. Jedenfalls war ich am Donnerstag mit Arbeitskollegen auf dem Weihnachtsmarkt als mich die Nachricht erreichte, dass eine Freundin (auch Niedersachsen) ihr Ergebnis schon hatte und bestanden hatte. Tja, jetzt war ich nicht zuhause und wurde zunehmend nervöser. Da keiner zuhause war, lag mein Einschreiben nun bei der Post und ich konnte es erst heute ab 10 Uhr abholen. Pünktlich um 9.58 Uhr stand ich in der Post und habe meinen Brief in den Händen gehalten. Noch auf dem Weg zum Auto habe ich den Brief aufgerissen und konnte gar nicht glauben dass ich bestanden hatte. Als erstes musste ich noch an Ort und Stelle meinen Mann anrufen der wahrscheinlich vor lauter Geheule gar nicht verstanden hat was ich ihm sagen will.

Jedenfalls konnte ich mich auf dem Weg zur Arbeit kaum beruhigen und natürlich waren meine Kollegen auch gespannt ob sie gratulieren oder trösten sollen. Ich konnte nur noch sagen “bestanden” und mein Geheule ging weiter. Die ganze Anspannung der letzten Monate fiel von mir ab.

Leider hat mein Bestanden auch einen bitteren Beigeschmack. Eine weitere Freundin hat leider nicht bestanden und unsere Ivonne auch. Fühlt euch umarmt und macht unbedingt weiter. Ihr schafft das !

So, jetzt werde ich mit meinem Mann anstoßen.

Jeder der sich diese Prüfung antut, verdient den größten Respekt, Hut ab. Auch wenn es nicht gereicht hat, macht weiter, ihr schafft das !

Eure Susann

Abschied…

Hallo ihr Lieben,

nun möchte ich mich endlich auch melden. Wie man an der Überschrift erkennen kann, hat das Warten bei mir kein gutes Ende genommen. Es hat leider nicht gereicht. Ich habe einige Zeit gebraucht, um das Ergebnis zu verarbeiten.  Zu meiner Enttäuschung kam hinzu, dass laut dem nwb blog so ziemlich jeder Prüfling in MV angeblich mit Bestnoten bestanden hat. Ich weiß nicht, ob man sich vorstellen kann, wie man sich in diesem Augenblick fühlt. Ich möchte niemandem absprechen, solche Leistungen erbringen zu können, jedoch in der  Masse, wie es dargestellt wurde, für mich mittlerweile sehr unglaubwürdig. Um ehrlich zu sein, gehe ich davon aus, dass die schriftliche Prüfung in MV m Gegenteil sehr schlecht ausgefallen ist. Wie müssen sich dann diejenigen gefühlt haben, die den “Spaß” hier gestern verfolgt haben? Da fehlt mir jegliches Verständnis.

Ich freue mich für alle, die die große Hürde genommen haben und in diesem Jahr bestanden haben. Ganz besonders freue ich mich für diejenigen, die zum 2. oder sogar 3. Mal den Postboten verfolgt haben. Die Lernerei hat bald ein Ende und ihr werdet den letzten Schritt auch noch packen!

Ich denke drüber nach, ob eine längere Pause vielleicht das Richtige wäre oder ob man den nächsten Versuch lieber gleich in Angriff nehmen sollte, damit die Sache ein Ende findet. Vielleicht gibt es hier Mitleser, den es ähnlich ging und die mir von ihren Erfahrungen berichten können.

Ich drücke weiterhin die Daumen für alle noch Wartenden und wünsche euch eine schöne Vorweihnachtszeit!

Erste Ergebnisse?!

Einige Tage später als erwartet – aber trotzdem wieder auf Platz eins: In Mecklenburg-Vorpommern wurden die Ergebnisse der schriftlichen Prüfung verschickt. Wer hat Infos? Gibt es schon Erfolgs-Meldungen? Wie geht es den anderen Wartenden?

Wir drücken die Daumen!

Viele Grüße vom NWB Blog-Team

Vorweihnachtszeit ist Wartezeit

Hallo zusammen,

diese Adventszeit ist komplett anders als sonst. Das fing schon vor der dem ersten Advent bei mir an. Ich habe verzweifelt unsere Weihnachtsdekoration suchen müssen. Als ich Anfang Januar von meinem ersten Samstagskurs in 2018 zurückkam, haben mich meine beiden Männer freudig begrüßt und mich damit überrascht, dass  sie sämtliche Weihnachtsdeko abgehangen und bereits weggeräumt haben.  Ich habe mich damals sehr darüber gefreut und mir keine weiteren Gedanken dazu gemacht- bis Ende November. Die Deko war nämlich nicht mehr auffindbar. Die drei nicht zu übersehenden Kartons waren nicht an ihrem angestammten Platz im Schuppen und praktisch verschollen.  Nach über einer Woche suchen, wollte ich mich gerade völlig entnervt rauf den Weg zum Baumarkt machen,  da tauchten vier vollkommen andere Kisten auf dem Dachboden mit der Weihnachtsdeko als Inhalt auf. Wie durch ein Wunder haben auch die durch die Kisten kullernden Glasweihnachtskugeln überlebt und der Familienfrieden war ab dem Zeitpunkt wieder hergestellt.

Dementsprechend hat sich das Plätzchen backen zeitlich ebenfalls nach hinten verschoben und auf nur eine Sorte beschränkt. Die Nikolausgeschenke konnte ich auch erst am 5. Dezember besorgen. Aber nun hoffe ich auf ein paar erholsame Weihnachtstage, wenn ich denn bis dahin alle Geschenke zusammen bekomme. :-)

Kekse 2

In der Zwischenzeit habe ich an zwei kostenlosen Webinare teilgenommen. Einmal bei SteuerEXTra zum Thema „Optimale Vorbereitung auf die mündliche Steuerberaterprüfung“. Dies hat mir persönlich sehr zugesagt und mich in meiner jetzigen Vorbereitungsweise bestärkt. Das andere Webinar zum Thema Prüfungsangst wurde von einem Mental-Coach ebenfalls kostenlos angeboten. Dort gab es Entspannungsübungen und „Erste-Hilfe-Tipps“, die man vor und sogar während der Prüfung unauffällig anwenden kann.

Bei uns in NRW dauert die Bekanntgabe der Noten leider immer mit am längsten. Die Noten sollen am 23. Januar 2019 versendet werden. Ich beneide ehrlich gesagt alle, die schon vor Weihnachten ihre Ergebnisse erhalten. Das Warten ist für mich fast schlimmer, als die Prüfung selber.

Ich wünsche euch eine schöne Vorweihnachtszeit und bin auf die ersten Ergebnisse gespannt.

Viele Grüße  Annika

Fenster

Ich bin zu alt für sowas…

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich lange nicht gemeldet. Der Grund ist einfach: In der Zwischenzeit ist einfach nichts passiert. Dass die Prüfung nicht so gelaufen ist, wie ich es mir gewünscht hätte, habe ich mittlerweile einigermaßen verarbeitet. Ja, ich grübele nachts nicht mehr über Lösungswege und ärgere mich auch nicht mehr darüber, dass ich dies und jenes nicht geschrieben habe. Die Arbeit hat mich wieder und ich habe sogar einen Plan, sollte es nicht gereicht haben.

Der Kurs für die mündliche Prüfung beginnt bei uns Ende nächster Woche und ich wollte mit der Anmeldung bis zur Verkündung der Ergebnisse warten. Laut Steuerextra und eigener Erfahrung kam die Post bisher die letzten beiden Jahre immer am 7.12. Dementsprechend fieberte ich auf den Termin zu.

Ich glaube im Übrigen, es gibt keine schlimmeren Kollegen, als diejenigen, die auf das Ergebnis der schriftlichen Steuerberaterprüfung warten. Ich entschuldige mich hier nochmal in aller Form.

Ich rechnete ab dem 5.12. damit. Also näherte ich mich entsprechend ängstlich meinem Postkasten.

Am Mittwoch….ein Brief. Ich traute mich ihn kaum umzudrehen, aber er war ja weiß und lies somit nichts Schlimmes erwarten. Es war …eine Einladung zu einem Seminar. Puhh. Donnerstag 6.12.: Postkasten geöffnet und es lag wieder ein Brief darin. Ich kann mich echt nicht erinnern, überhaupt jemals nur einen Brief ohne Werbung etc. bekommen zu haben und nun schon zum 2. Mal hintereinander. Also wieder mit zittriger Hand den Brief umgedreht. Sah nach Behörde aus. Diesmal: Irgendwas mit Schulgeld für meinen Sohn. Ich werd noch irre!

Die Kollegen fiebern ebenfalls mit und jeden Morgen werde ich begrüßt mit der Frage: Und?

Es war also Freitag der 7.12. Der Tag der Tage in den letzten beiden Jahren. Ich war morgens im Büro eine Kollegin verabschieden und hatte mir dann überlegt, Besorgungen zu machen. Hauptsache nicht den Postboten treffen. Nachdem ich dann meinen Sohn schon eine Stunde zu früh von der Schule abholen wollte, hatte ich ja nun Zeit und fuhr nach Hause. Oh nein!!! Das Postauto vor mir. Nein, also ich wollte den Postkasten lieber allein öffnen. Dieses Klingeln und dann das Einschreiben. Darauf hatte ich jetzt ehrlich keine Lust.

Ich fuhr also noch etwas rum und dann nach Hause. Oh Gott! Ich wollte den Postkasten nicht öffnen. Egal! Bringen wir es hinter uns. Mit Herzklopfen öffnete ich den Postkasten. Diesmal 2 Briefe. Die Krankenkasse und eine Versicherung hatten uns sinnlose Briefe geschrieben.

Ich kam also zur Einsicht, dass ich das in dieser Form nicht sehr lange mitmachen kann. Ist glaube ich, nicht  gut für‘s Herz!

Nunja, heute ist Samstag und vorhin kam das gelbe Postauto. Ich schaute aus dem Fenster. Er hielt und suchte Briefe zusammen. Der Puls stieg. Ich war auf alles vorbereitet. Er warf die Briefe in den Postkasten und fuhr. Langsam wundere ich mich nicht mehr. Also runter zum Postkasten und irgendwie hatte ich mir schon gedacht, dass es wohl wieder nichts ist. Und richtig! Diesmal eine Rechnung und irgendein belangloses Schreiben.

Irgendwie ist Kontinuität ja auch ganz schön.

Ich weiß auf jeden Fall, wie ich Montag begrüßt werde….

UND?….

Und auch die Antwort wird wie üblich lauten: “Nix”.

Was ich mich die ganze Zeit frage, ist es nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen, dass es diesmal länger dauert?

Wie geht‘s euch so? Liegen die Nerven auch blank?

Mittlerweile will ich einfach nur den Brief um diesen Zustand zu beenden. Ich glaube, jeder um mich herum, wünscht sich das ;-) .

Leben am Limit

Vor knapp zwei Wochen habe ich wieder mit dem Lernen angefangen. Ich muss sagen, es fällt mir viel schwerer mich zu motivieren als vor der schriftlichen Prüfung. Da war ich wie in einem Tunnel, dreckige Fenster und die vergessene Osterdeko auf der Fensterbank habe ich einfach ignoriert, meinen Freundeskreis vertröstet und selbst am Schulfest keinen Kuchen gebacken oder mitgeholfen. Ich war vollkommen auf Oktober fokussiert. Eine Freundin von mir hat relativ spontan am 01. Oktober geheiratet. Den Junggesellinnen Abschied habe ich direkt gestrichen, da Klausurenwoche anstand, und zur Hochzeit selber bin ich mit meiner Familie nur zum Abendessen für zwei Stunden reingeschneit- Sorry Mona :-) bei deiner Silberhochzeit werde ich mir mehr Mühe geben!

In den ersten beiden Wochen nach der Prüfung war ich erst einmal vollkommen erschöpft, aber der Alltag läuft nun mal trotzdem weiter. Viele Dinge, die liegen geblieben sind, habe ich erledigt und Freunde besucht. Da habe ich überhaupt erst realisiert, wie sehr mir das gefehlt hat und vor allem was ich meiner Familie in den letzten Monaten zugemutet habe. Alles war durchgeplant, jeder hatte zu funktionieren. Ich halte  meinen Lernplan weitestgehend ein, allerdings schaffe ich es selten länger als bis 21 Uhr zu lernen und schlafe dann meist schon innerhalb von Minuten auf der Couch ein.  Morgens fühle ich mich wie gerädert, aber am Wochenende schaffe ich ganz gut was weg und die ersten Erfolge mit den Karteikarten stellen  sich auch schon ein.

Diese Woche stand montags der St. Martins Zug auf dem Plan. Es hat richtig Spaß gemacht, die Kinder zu begleiten. Letztes Jahr war ich nicht dabei, sondern habe mich auf den Samstagskurs vorbereitet. Seit bald 15 Jahren treffe ich mich ein bis zweimal im Jahr mit einem Teil meiner Kollegen und einigen ehemaligen Kollegen zu einem gemütlichen Abend. In diesem Jahr hatten wir noch keinen gemeinsamen Termin finden können. Da die Zeit nun mal im November drängt und wir diese Tradition nicht einreißen lassen wollten, haben wir uns auf den  letzten Donnerstag geeinigt. Endlich einen Termin, wo wir alle konnten. Ihr versteht, an einem Wochentag, abends und am nächsten Tag muss ich arbeiten, obwohl ich sonst um 21 Uhr auf der Couch einschlafe. Ich habe trotzdem zugesagt und fand mich ganz schön mutig. Der Abend war klasse. Das Essen war  lecker, die Stimmung  super und da wir uns so lange nicht gesehen haben, gab es jede Menge zu erzählen. Ich hatte um neun natürlich meinen Einbruch, aber ich habe durchgezogen. Eine Stunde später bin ich nervös geworden. Was vor dem Kind noch Normalität war und nun vollkommen  verrückt ist- Ich, nach 22 Uhr in der Woche noch unterwegs und am nächsten Tag arbeiten, das gleicht einem Leben am Limit :-) und ich habe es genossen!!! Gut, schlussendlich kam Freitagmorgen die Quittung, aber das war es wert und die Kaffeemaschine konnte auch mal zeigen, was so in ihr steckt.

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Dieser Tag könnte Spuren von müssen enthalten

So, die Schonzeit ist vorbei. Der 3. November ist schneller gekommen, als mir lieb ist, aber es hilft ja nichts. Die Zeit bis zum 23. Januar kommt mir einerseits ewig vor, anderseits wüsste ich am liebsten jetzt schon, ob es gereicht hat. Ich habe mich sehr über die Tipps von euch gefreut und mir daraufhin einen Lernplan zusammen geschustert, den ich jetzt vier Wochen ausprobieren werde.

Verkürzt sieht er wie folgt aus:

  • 5 Kurzvorträge aus dem Buch „Der optimale Kurzvortrag“ pro Woche vorbereiten
    Ich gehe davon aus, dabei eine Stunde zu brauchen.
    30 Minuten Vorbereitungszeit
    10 Minuten Vortag (erstmal für mich per Videoaufnahme, später vor Kollegen)
    10 Minuten Analyse
    10 Minuten Aufbereitungsvorschläge des Buches bearbeiten
  • täglich 30 Minuten Karteikarten querbeet nach Zufallsprinzip  und die 100 Fragen aus dem Steuer + Studium Heft abarbeiten
  • am Wochenende mich nochmal in die Nicht-Steuerfächer einarbeiten und die Neuigkeiten aus den abonnierten Newslettern durcharbeiten

Sollte ich tatsächlich bestanden haben, überlege ich noch an einem Simulationskurs.

Im Moment habe ich aber eher das Gefühl, ich sollte lieber die nächste Klausur schreiben als mich auf die mündliche Prüfung vorzubereiten.  Rede mir aber dann ein, dass mich das Lernen für die mündliche Prüfung bestimmt auch für die schriftliche Prüfung weiterbringen könnte- oder so.

Habt ihr schon wieder mit dem Lernen angefangen?

Auf in die zweite Runde

Hallo liebe Mitstreiter,

wir haben den 01. November und damit ist meine Schonzeit vorbei, ab heute wird für die Mündliche gelernt. Gestern habe ich mir einen Lernplan erstellt und festgestellt, dass mal wieder zu wenig Zeit für zuviel Stoff da ist. Das Problem ist dass ich ja nicht weiß ob ich bestanden habe und demnach habe ich nur bis Weihnachten geplant. Natürlich will ich bis dahin möglichst viel gelernt haben, aber ich befürchte das ist schlichtweg unmöglich. Einen Kurs besuche ich nicht, ich lerne weiter von zuhause aus.

Nächstes Problem ist die Arbeit: da bis 31.12. alles fertig sein muss glüht die Tastatur. Langsam wird’s hektisch im Büro. Aber nach diesem Jahr bin ich stresserprobt.

Wie sieht eure Vorbereitung aus ? Seid ihr schon motiviert weiter zu lernen ?

In diesem Sinne, haltet durch, wir schaffen das.

Wie funktioniert denn Alltag nochmal?

Hallo zusammen,

hoffentlich habt ihr alle die Prüfungstage gut überstanden!

Zum Glück gab es bei mir keine Verkehrsprobleme. Ich war jeden Tag schon um 7.30 Uhr am Prüfungsort. Ich bin meinem Fahrdienst sehr dankbar, nicht nur für das Fahren, sondern auch für die Ablenkung. Am ersten Tag hatte ich, wie so fast alle, ein zeitliches Problem. Der Erbschaftsteuerteil war viel, viel zu lang. Ich habe dadurch die 3. Aufgabe in AO nicht beenden können und bei Umsatzsteuer habe ich eine Teilaufgabe nicht ganz gelöst. Aber das Meiste konnte ich bearbeiten. Der zweite Tag ist mir am schwersten gefallen. Ich wusste teilweise am Anfang nicht, wie ich an die Aufgaben ran gehen soll und musste mich erst ran tasten. Ich bin aber fünf Minuten vor Schluss fertig geworden. Am dritten Tag ging mir langsam die Puste aus. Die Aufgaben waren teilweise so unklar gestellt.  Ich hatte um 11 Uhr ein richtiges Tief und bin dann erstmal auf die Toilette gegangen um mich zu sammeln. Mich haben bei der Klausur allerdings die Berufspraxis und das Grundlagenwissen aus dem Steuerfachwirt weitergebracht und ich war tatsächlich 30 Minuten vor Abgabe fertig. Da andere ebenfalls fertig zu sein schienen, habe ich mir darüber nicht den großen Kopf gemacht. Jetzt im Nachhinein wundert mich das allerdings schon.  Nach der letzten Klausur war ich einfach nur erleichtert, es hinter mich gebracht zu haben. Viel Zeit zum Nachdenken war auch nicht.

Europa Park

Wir sind Freitagmittag Richtung Europa Park gestartet und natürlich durch Feierabendverkehr und Ferienbeginn in einen Stau nach dem anderen geraten. Aber das war es wert. Wir hatten drei Tage Familienzeit, mehr ist leider nicht möglich. Mein ganzer Urlaub ist durch die Vorbereitung verbraucht. Netterweise liegen die Prüfung nahe an Halloween und so konnten wir im Park die Halloween Parade sehen und die tolle Deko genießen. Montagabend ging es dann auf den Rückweg, um 23 Uhr lag ich im Bett um 5.30 Uhr hat der Wecker geklingelt.

Willkommen im Alltag. Der erste Arbeitstag ist mir schon schwer gefallen. Wir haben einen Studenten dazu bekommen, der sein Praxissemster absolviert und neue Mandate. Somit ging es erstmal an die neue Aufgabenverteilung. Riesig habe ich mich über meine Kollegen gefreut, die Sekt und Kuchen mitgebracht haben. Ich war in den letzten Tagen nach der Arbeit so müde, ich habe es teilweise noch nicht mal geschafft zu kochen.

Sunny

So langsam bin ich auf der Arbeit wieder angekommen- in der Wohnung leider auch. Oh man. Hier ist eine Generalüberholung nötig. Ich starte dann mal mit dem Frühjahrsputz im Oktober. In den letzten drei Monaten war immer nur Zeit für das Nötigste. Aufräumen, durchsaugen und mal eben drüber putzen. Das macht sich schon bemerkbar. Entspannen kann ich mich noch nicht so wirklich. Langsam kommen auch die unguten Gefühle hoch und die leise Frage, ob es wohl gereicht haben mag.

Bis zum 03. November habe ich mir Lernfrei gegeben. Dann werden die Karteikarten rausgeholt und zusätzlich die Nebenkriegsschauplätze wie BWL und VWL aufgefrischt. Ich suche noch das passende Opfer für die Übung meiner Kurzvorträge und spekuliere im Moment auf unseren neuen Studenten. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich einen Präsenzkurs buchen soll oder nicht. Bei dem Steuerfachwirtlehrgang hat mich dieser überhaupt nicht weitergebracht.

Habt ihr euch schon für die weitere Vorbereitung entschieden? Ich hoffe auf Ratschläge von euch.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Annika