Die Spannung steigt! 3,2,1 Ergebnisse in NRW

Hallo liebe Mitstreiter,

das Warten in NRW neigt sich dem Ende zu. Ich muss sagen, dass ich bisher recht entspannt war.

Ich habe immer noch das Gefühl, dass es wohl nicht gereicht haben wird, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Mir ist es insgesamt schwer gefallen mich zum Lernen zu motivieren. Ich habe es aber dennoch irgendwie geschafft bereits einige Vorträge vorzubereiten und Fragen zur mündlichen Prüfung durchzuarbeiten. Dabei habe ich mich vornehmlich auf das Steuerrecht beschränkt. Die Wiederholung dieser Inhalte hilft schließlich auch, wenn man nochmal ran muss.

Jetzt gerade verspüre ich doch “etwas” Aufregung und die Motivation steigt wieder ein wenig. Dazu bin ich wohl einfach nur froh, wenn die Warterei ein Ende hat und ich endlich weiß wie es weitergeht!!!

Wie ergeht es euch nun so kurz vor der Bekanntgabe der Ergebnisse??

Viele Grüße

Daniela

So viel Stoff in so kurzer Zeit

RaumHinter mir liegen zwei sehr anstrengende Wochen bei WLW in Bamberg. Die Präsenzveranstaltungen für die mündliche Prüfung waren inhaltlich sehr gut, die meisten Dozenten echt hilfreich, aber das im Vorfeld angegebene Unterrichtsende mit 16:30 war nur Wunschdenken. Kaum ein Dozent konnte den geplanten Stoff in dieser Zeit abarbeiten, also wurde überzogen, dann wurde uns immer noch die Möglichkeit für einen Übungs-Kurzvortrag vor der ganzen Gruppe gegeben und danach noch “im kleinen Kreis”, also nur vor einem Dozenten. Somit ging es manches Mal bis 20 Uhr. Mir persönlich hat der reguläre Unterricht schon absolut gereicht, immer ab morgens um 8 quasi mit Stoff zugeschüttet zu werden. Und wirklich jeder Dozent betonte, dass das alles Basics wären, die man (auswendig) wissen MÜSSE. Da ich bereits kommenden Mittwoch Prüfung habe, muss ich mich jetzt auf Karteikarten, Vorträge und FAQs beschränken, ich werde es zeitlich nicht hinbekommen, die beiden (vollen!) Ordner noch einmal zu wiederholen. Allein die Masse an (englischen) Fachbegriffen aus VWL, BWL und IStR ist der Hammer. Aber für mich war es z. B. der erste BWL-Dozent, der es mir verständlich näher bringen konnte. Überhaupt finde ich das Niveau von WLW bemerkenswert. Gerade, wenn man die Preise der bei uns regional vertretenen Anbieter vergleicht und kaum Unterschiede bemerkt, aber dann qualitativ überrascht wird. Die eigenen Räumlichkeiten mit allem was dazu gehört (über EDV, Verpflegung usw.) – ich kann es nur empfehlen :-)

Jetzt liegt es an mir, noch das beste aus der restlichen Zeit zu machen und während die anderen teilweise noch auf ihre Ergebnisse warten (toi toi toi), bin ich dann quasi schon fertig – egal wie. Ich berichte nach der Prüfung wieder, drückt mir die Daumen für eine faire Prüfung!

nach der Prüfung ist vor der Prüfung

erstmal möchte ich allen gratulieren, die es in die mündliche geschafft haben und allen, die noch warten, drücke ich die Daumen!

Ich habe mir die letzten Wochen Gedanken darüber gemacht, ob ich mir die ganze Vorbereitung noch einmal antun möchte und mittlerweile habe ich mich entschieden, dass ich es wohl nochmal versuche.

Nun zu meinen Fragen:

Ich möchte einen Klausurenfernkurs machen und schwanke zwischen WLW Bamberg und Knoll. Habt ihr Erfahrungen damit? Gibt es andere Fern-Klausurenkurse, die korrigiert werden und zu empfehlen sind ?

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

Warten, warten, warten …

… dabei bin ich so schlecht darin. Mein Geduldsfaden ist bald bis aufs äußerste gespannt. Jeden Tag denke ich an den Tag der Ergebnisse und sehne mich dem 25.01 entgegen, wo dann endlich in NRW die Liste im Internet veröffentlicht wird. Egal, wie es ausgeht, bin ich froh endlich Gewissheit zu haben. Das Warten treibt mich wirklich in den Wahnsinn zur Zeit. Zum Glück lenkt die Arbeit tagsüber gut ab. Abends zwinge ich mich immer an den Schreibtisch und bereite Vorträge vor oder arbeite die Themen aus dem Vorbereitungskurs nach.

An alle, die bereits ein positives Ergebnis erhalten haben: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Nun kämpft bis zum Schluss. An alle, die es leider nicht geschafft haben: ich hoffe, ihr konntet die Enttäuschung verarbeiten und könnt euch für den nächsten Versuch bald motivieren.

Wir haben im Kurs eine Liste möglicher Themen für den Kurzvortrag erhalten. Manche sind aus meiner Sicht ok, mit manchen kann ich jedoch nicht viel anfangen. Blöd finde ich in NRW, dass man die Richtlinien und Erlasse zur Vorbereitung des Kurzvortrags nicht verwenden darf. Es gibt einige Themen, die damit sehr gut zu lösen wären. Naja, ein guter Kurzvortrag ist der erste Eindruck in der Prüfung. Allerdings gehört für das passende Thema wohl auch – wie immer in dieser Prüfung – etwas Glück dazu.

Wie läuft die Vorbereitung auf die mündliche Prüfung bei euch?

Was ist aus eurer Sicht der beste Ansatz zur Vorbereitung?

Wie geht ihr mit den Themen (BWL, VWL, Berufsrecht, Europarecht, Insolvenzrecht …) um, die für die schriftliche Prüfung gar nicht relevant waren? Nachdem ich einige Protokolle in NRW durchgeschaut habe, hängt es wohl sehr von der Prüfungskommission ab, ob diese überhaupt geprüft werden. Wenn sie natürlich geprüft werden, ist es aus meiner Sicht heikel, wenn man diese auf Lücke gesetzt hat.

Frohes Bergfest miteinander und allen, die noch auf die Ergebnisse warten, wünsche ich viel Geduld!!!

Uta

Der Monat der Entscheidung,

zumindest für die letzten paar Kammern. Sieht wenig aus, es haben trotzdem erst knapp 60% ihre Ergebnisse erhalten.

Als nächste große Kammer wartet München am Wochenende gespannt auf die Ergebnisse. Zum Monatsende kommt dann noch NRW. Wo andere ihre Prüfung bereits hatten, wartet NRW noch.

Gefühlt sind die Horrormeldungen über katastrophale Quoten stark zurückgegangen. Ich habe morgen wieder Kurs. Mal schauen was der Dozent dort wieder für neuste Informationen über ein paar Ecken bekommen hat. Würde da nicht viel Kraft, Zeit und Geld hinter stecken, würde ich die ganzen Spekulationen echt lustig finden. Ok um ehrlich zu sein, mittlerweile bin ich bei „Galgenhumor“ angekommen.

Ich konnte das Thema Ergebnisse bis ins neue Jahr ganz gut abschütteln. Jetzt tickt die Zeit allerdings ziemlich stark (20 Tage). Die Klausuren sind ziemlich sicher bereits kontrolliert worden. Vielleicht ist sogar schon die Zweitkorrektur erfolgt. Somit wissen die ersten Personen schon, ob ich bestanden habe, ein Wackelkandidat in der Notenkonferenz bin, oder Durchgefallen bin. Mein Gefühl schwankt immer mal. Vom Grundsatz her habe ich viel geschrieben und es fehlen nur kleine Teilaufgaben. Ich habe auch einige Aufgaben richtig. Allerdings habe ich auch bestimmt einiges an Mist geschrieben.

Vorbereitung ist momentan eine echt schwierige Situation. Ich lese relativ viel aus der nwb Steuer+Studium. In den letzten Ausgaben und Vorjahresausgaben konnte man doch einiges an Input für die nicht gängigen Themen holen. Die 100 wichtigsten Fragen des BGB als Beispiel. Dazu lese ich aktuell viele Urteile (skurrile Fälle) und studiere Kurzvorträge. Ich hoffe am Samstag kriegen wir endlich die Protokolle der alten Prüfungen.

Wie ist bei euch der Stand der Dinge? Motiviert oder doch eher verzweifelt?

Was sagt das Gefühl? Hat es gereicht?

Kurzer Anflug von Panik

Das war mein Freitag: Mein Mann und ich kamen gerade mit unseren beiden Hunden vom Gassi bei eisigen Minusgraden, aber mit herrlichem Sonnenschein. Von der Uhrzeit her könnte die Post schon da gewesen sein, also ran an den Briefkasten und ja – da war ein Brief von der Steuerberaterkammer Nürnberg drin. Ich hatte sehr dicke Handschuhe an, war mir also im ersten Moment nicht sicher, ob der Brief als “dick” (inkl. Ladung zur mündlichen Prüfung) oder “dünn” zu werten sei. Also kurzer Prozess: aufreißen & nachsehen. Da ich wohl minutenlang da stand und nur ein “Oh Fu**” von mir gegeben habe, hat mein Mann mir dann doch mal über die Schulter gelinst und gratuliert. Ich habe bestimmt eine Stunde gebraucht, um es tatsächlich zu realisieren. Mir wurde heiß und kalt und speiübel. Ich habe tatsächlich im ersten Anlauf und mit allen widrigen Umständen die schriftliche Prüfung mit 4,0 gemacht. Mehr als ich zu träumen gewagt hatte. Und dann kam der Anflug von Panik: Der Prüfungstermin ist schon am 25.01.2017. Ich hatte mir zwar Lernunterlagen zur mündlichen Prüfung bestellt (WLW), aber keinen Kurs und nichts gebucht. Also, erst einmal abgecheckt, hat WLW in Bamberg noch freie Plätze – yes. Sind in der Kanzlei Kolleginnen zur kurzfristigen Überbrückung da? Pima. Wer übernimmt für die 2 Wochen die Mittagsbetreuung der Hunde – check. Typisch Frau: Und was zieh ich bloß an? Ich besitze keinen Hosenanzug o. ä. – schnell mal online was zur Anprobe bestellt. Kurz-Abo für Süddeutsche Zeitung – check. Hotel in der Nähe der Kammer gesucht – gebucht. Motivation vollständig zurückgekehrt? ABER SO WAS VON!

In diesem Sinne: Euch allen einen guten Start in ein hoffentlich glückliches Jahr 2017!

Zum Jahresbeginn: Tipp statt guter Vorsätze

Hallo miteinander,
ein frohes neues Jahr an alle und einen Glückwunsch, an all diejenigen, die Silvester nicht nur wegen des Jahreswechsels anstoßen konnten.

Nun schreiben wir das Jahr 2017. Das Prüfungsjahr 2017 hat somit offiziell begonnen. Ich habe die Feiertage genutzt, um Kraft zu tanken. Und natürlich um Ergänzungslieferungen einzusortieren. Sagenhafte 2 Stunden hat dies in Anspruch genommen. Das Nachmarkieren nicht eingeschlossen. An dieser Stelle ein Tipp für alle zukünftigen Prüflinge:
Es erscheint mir weitaus effizienter, bis zu einem gewissen Punkt in der Vorbereitung mit den nicht nachsortierten Backsteinen zu arbeiten und erst dann alle 3 Würfel noch einmal völlig neu zu kaufen (inkl. abonnierten Ergänzungslieferungen). Das verringert den Zeitaufwand fürs Nachmarkieren erheblich. Ich für meinen Teil habe kein ausgeprägtes visuelles Gedächtnis, sodass ich mir kaum merken kann, ob sich eine Fundstelle links oben oder auf der rechten Seite in der Mitte befindet.

Wie sind eure Erfahrungen mit der Aktualisierungsproblematik der 3 roten Monster?

Einen guten Rutsch und jetzt gilt – Arschbacken zusammenkneifen

Hallo zusammen,

letztes Jahr habe ich mitgebloggt, dieses Jahr hats bei mir mit der schriftlichen Prüfung mit 4,16 geklappt. Woran es letztendlich lag, kann ich nicht genau sagen. Aber ein bisschen Glück gehört einfach dazu.

Allen, die eine Runde weiter sind: Herzlichen Glückwunsch, jetzt heißts Arschbacken zusammenkneifen, nochmal voll durchziehen und hinter das Steuerberaterexamen einen Haken setzen.

Allen, für die es in diesem Jahr nicht gereicht hat: Lasst nicht den Kopf hängen. Oder jedenfalls nicht zu lange. Denkt daran, was euch dazu bewegt hat, das Examen abzulegen und ob immer noch ein Fünkchen dieser Motivation da ist. Es ist hart, sich mehr als ein Jahr so stark einzuschränken. Aber versucht es nochmal. Die 50%-Durchfallquote habt ihr schon hinter euch, jetzt winkt die 50% Bestehensquote.

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr, im neuen Jahr viel Glück, Gesundheit und ein gutes Kurzvortragsthema.

Sonja

Jahresrückblick 2016 und Neujahres-Wünsche/-Vorsätze

Liebe Mitstreiter, liebe Mitleser,

Ich hoffe Ihr hattet alle eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit. Es war viel los die letzen Wochen im Blog und Rund um die Prüfung und Prüfungsergebnisse. Da wir in NRW noch bis Ende Januar auf die Ergebnisse warten müssen, habe ich mich etwas zurückgehalten.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, daher dachte ich dass ein kleiner Jahresrückblick angebracht wäre….

Jahresrückblick 2016 

Das Jahr bestand für mich aus vielen Hochs und Tiefs. Es folgt ein Ausschnitt an Dingen, die ich für besonders wichtig erachte.

Mein persönliches Highlight war tatsächlich die dreiwöchige Kanadareise für die ich hier so vielfach kritisiert wurde. Ich habe aus dieser Reise viel Energie geschöpft und abgeschaltet. Als ich in den Flieger gestiegen bin, habe ich mich tatsächlich gefragt, ob das so eine gute Idee war. Mich plagten die Zweifel, ob ich die Zeit nicht doch besser in die Prüfung investieren sollte. Ich hatte jedoch zu diesem Zeitpunkt so strake Schmerzen im rechten Arm und der Schulter, dass ich nicht Schreiben und mich auch nicht aufs Lesen konzentrieren konnte. Die Muskelrelaxa und Schmerzmittel haben zu diesem Zeitpunkt ihr übriges getan. Rückblickend muss ich sagen, dass es insgesamt, die richtige Entscheidung war. Ich hätte mich in diesen 3 Wochen sicher nicht intensiv mit den relevanten Abzugssteuern befasst. Vielleicht hätte ich mich noch mal intensiverer mit der Grunderwerbssteuer befasst, aber ob das kriegsentscheidend gewesen wäre?! Ich weiß es nicht.

Gesundheitlich hat mich die Prüfung doch sehr geschröpft. Meine Sehstärke hat sich hat sich noch nie so viel verschlechtert wie in diesem Jahr. 1,0 Dioptrien auf dem linken Auge und 0,5 Dioptrien auf dem rechten Auge sind schon sportlich. Die Brille die ich im vergangenen Jahr erst angeschafft habe, darf also wieder ersetzt werden. Zudem ist mein Rücken und mein rechter Arm trotz zeitweise intensivem Yoga total im Eimer. Daher darf ich jetzt zur medizinischen Kräftigungstherapie, die gerade meine Krankenkasse natürlich nicht zahlt. Seit Anfang Dezember plagt mich eine dauerhafte Erkältung. Kostspielig alles und nicht nur in Geldeinheiten zu messen!

Viel wird hier darüber diskutiert, ob die Prüfung fair ist oder nicht. Meines Erachtens nach steckt einfach auch viel Glück dahinter. Ich möchte diese Diskussion aber auch nicht noch einmal aufgreifen. Viel mehr möchte ich auf den gesundheitlichen Aspekt eingehen. Ich habe mit vielen Leuten gesprochen und viele Leute beobachtet. Und mein Fazit hierzu ist, dass es vielleicht gar nicht der Fairness-Faktor ist sondern eher die Frage, ob die physischen und psychischen Strapazen tatsächlich sein müssen!?

In diesem Kontext möchte ich zitieren:

“Die grösste Torheit ist, Gesundheit aufzuopfern, für was es auch sei!” (A. Schopenhauer). Was sind wir alle töricht in Bezug auf diese Prüfung?!

Viele diskutieren, die Notwendigkeit der Prüfung in Bezug auf Strapazen des Berufsstandes. Ich möchte hier zu Bedenken geben, dass jede Selbständigkeit Verantwortung mit sich bringt. Gleichzeitig möchte ich anmerken, dass ich den Unterscheid zwischen einem Einzelhändler und einem Steuerberater schon verstanden habe und aber auch anmerken, dass der Vergleich lediglich zu Veranschaulichung dient. Denn wir sind nicht bessere Menschen nur, weil wir Steuerberater werden.

Die Frage, die sich mir jedoch trotzdem stellt ist, ob es wirklich wert und vor allem notwendig sich so zu quälen und ob es nicht bessere zeitgemäßere Methoden gäbe, die Eignung für den Berufsstand festzustellen?!

An dieser Stelle möchte noch eine paar Worte zu dem Blog im Allgemeinen und zu den Schnellschüssen einiger Kommentatoren und Offtopicbeiträgen loswerden.

Dies ist mein erster Blog und insgesamt muss ich sagen, dass die Erfahrung für mich interessant ist, aber dass ich persönlich nicht glaube, dass ich nun eine Karriere als Vollzeit-Bloggerin anstrebe. :D

Mir ist aufgefallen, dass es wenige Kommentatoren wirklich interessiert was man schreibt und die Anonymität des Netztes schnell dazu einlädt die Beiträge andere zu entfremden bzw. die Blogger anzugreifen. Dieser Aspekt hat mir persönlich tatsächlich gar nicht gefallen.

Als Grundregel für die Kommunikation im Netz sollte man sich vielleicht daran orientieren wie man im täglichen Leben miteinander umgehen würde. Wenn ich meinem Kollegen im Alltag berichte, wie mich die Prüfung gerade schröpft, fragt der mich aus Respekt vielleicht auch nicht welchen Koffer ich gekauft habe, welche Gesetze ich nutze oder welche Kurse ich besucht habe. Dafür nutzt er dann vielleicht eine andere Gelegenheit, die angebrachter wäre. Natürlich ist das hier ein Austausch, aber ich finde, dass das keine Art ist. Vielleicht ist die Lösung dafür eine FAQ-Section oder ähnliches. Alternativ gibt es ja auch Facebook-Gruppen in denen jeder seine Fragen loswerden kann, ohne dem Blogger, der sich Mühe mit seinem Beitag gibt quasi ins Wort zu fallen.

Auch sehr anstrengend empfand ich die Schnellschüsse bei den Kommentaren. Jeder Beitrag den ich hier verfasst habe, stellt nur eine Momentaufnahme dar. Wenn ich davon berichte, dass ich noch in den Urlaub fahren will, heißt das noch lange nicht, dass ich mich nicht für die Prüfung interessiere und wenn ich davon berichte, dass ich die Prüfung nicht fair finde heißt es noch lange nicht, dass ich nicht verstehe, dass es sicher auch Gründe dafür gibt nicht jedem den Titel zu erteilen. Vielleicht muss ich eine Art Disclaimer für das Ende meiner Beiträge entwickeln. Für Formulierungsvorschläge bin ich offen. :D

Genug gemeckert, genug geredet…..

Neujahres-Wünsche 

Ich wünsche insbesondere allen Mitstreitern einen guten Rutsch ins neue Jahr. Lasst es richtig krachen und schaltet ab, egal ob ihr die Ergebnisse schon habt oder noch wie wir in NRW gespannt darauf wartet….  Von dieser Prüfung hängt euer Leben nicht ab! Es geht auch ohne Titel weiter!

Neujahres-Vorsätze

Ich bin kein Freund von Vorsätzen für das neue Jahr sondern eher von wirklichen Veränderungen. Nichts desto trotz habe ich mir dieses Jahr ein paar Vorsätze gemacht, an den ich aber generell festhalte, sie aber nicht immer umsetze.

  • Die Steuerfachangestellten-Zeitschrift abonnieren
  • Mehr auf meine Gesundheit achten
  • Noch mehr Yoga machen und meinen Rücken wieder hinkriegen
  • Do more of what makes you happy!!!!!!

In diesem Sinne möchte ich mich für 2016 verabschieden. Ich melde mich wohl erst zurück wenn die Ergebnisse da sind.

Viele Grüße

Daniela

Was für ein Jahr

Kurzfassung: Einfach nur irre.

Meine Vorbereitung ging ja bereits im Frühjahr 2015 los und das Jahr 2015 war auch schon nicht ohne, aber 2016 war irre. Noch harmlos begonnen mit (nur) dem Samstagskurs und einigen wenigen Klausuren, dann der Klausurenfernkurs noch zusätzlich, private Hochs und Tiefs, fast bis zum Schluss in der Kanzlei gewesen und dann gipfelte es in dieser -naja- außergewöhnlichen Prüfung.  Jetzt, da immer mehr die Ergebnisse bekommen, stellt sich dieser Zwiespalt wieder ein: eigentlich innerlich bereits mit dem Thema Steuerberater abgeschlossen, aber doch noch ein kleiner Funken Hoffnung gepaart mit dem flauen Gefühl noch etwas mehr für die mögliche mündliche Prüfung lernen zu sollen. Ich wäre froh, ich wüsste schon, was Sache ist. In 10 Tagen (also nächstes Jahr…) werde ich dann wohl schlauer sein.

Ich gratuliere allen, die schon in der nächsten Runde sind und drücke weiterhin allen Wartenden die Daumen.

Schöne, friedliche Feiertage, einen guten Rutsch und auf ein glückliches Jahr 2017!