Noch 3 Arbeitstage…

In 3 Arbeitstagen ist es endlich soweit – die lang ersehnte und zum Teil hart erarbeitete Freistellung ist da!

Durch Corona und den damit verbundenen zwangsweisen Abbau des Resturlaubs aus 2019 sowie der Überstunden darf ich nun doch schon einen Monat eher in Freistellung gehen, als geplant! Da meine Freundin in den letzten Zügen ihrer Ausbildung steckt und Ende Juni ihre Abschlussprüfungen hat, steht sie auch enorm unter Prüfungsstress und hat ebenfalls ab nächster Woche frei. Ich denke, wir werden dann die erste Juni-Woche dazu nutzen, um ordentlich Kraft und Energie zu tanken und werden vielleicht noch ein paar schöne Tage außerhalb der eigenen 4 Wände verbringen.

Was gibt es sonst noch zu sagen?

Ab nächster Woche findet der Endriss-Präsenzkurs wieder statt, und die Knoll-Klausuren schreiten fort in unaufhaltsamen großen Schritten. Ich für mich muss sagen, dass sich diese Kombination von Klausurenschreiben und Theorie gut anfühlt, und würde auf keines der beiden Elemente verzichten wollen.

Wie sieht es bei euch mit der Freistellung aus? Ab wann habt ihr frei? Und nehmen eure Präsenzkurse auch wieder an Fahrt auf?

Sommer, Sonne, Sonnenschein?

Hallo liebe Kollegen,
die letzten Tage waren turbulent, das Zeitmanagement ist echt eine Herausforderung.
Nachdem lernen gönnte ich mir mit meinem Mann dann mal einen kleinen Ausflug zur Eisdiele, das Wetter lässt es bei uns hier im beschaulichen Hessen zum Glück zu!

Ich habe mich erstmal eben in den letzten Blog-Beiträgen umgeschaut. Die Ergänzungslieferungen machen mir doch schwer zu schaffen -.- Was sortiert man ein was nicht? Ich halte mich an Endriss bzw. teilweise auch an Knoll.

Derzeit versuche ich einige Themen aufzuarbeiten und ein paar Aufgaben oder auch Klausuren zur lösen. Die Klausuren von NWB sind doch teilweise recht knackig, so eine 4,5 oder 5,0 ist echt ernüchternd.
Eine Frage habe ich zum generellen bestehen, würde eine 4,5 ausreichen? Mein Ziel ist es zwar besser abzuschneiden, aber derzeit bin ich echt am rotieren was mache ich wie, wann und vor allem wie lange? Welchen Fokus auf welche Themen soll ich legen?!
Bis zum Ende des Präsenzkurs wollte ich viel nacharbeiten um dann die anstehenden Klausuren unter „Prüfungsstress“ zu testen. Derzeit habe ich meine Stunden auf der Arbeit reduziert sodass ich Freitags volle 6 Stunden lerne, fürs das Wochenende bzw. unter der Woche habe ich mir einen Stundenplan angelegt. Ab August bin ich dann komplett freigestellt.

Eine Frage an die bereits bestanden haben, wie sieht es mit Berufsrecht aus? Sollte das nicht auch wichtiger Themenbereich sein, bei Endriss wird das im Präsenzkurs nicht vermittelt – evtl. in mündlicher Vorbereitung?!

Habt eine paar tolle Tage, das lange Wochenende ist in Sicht und verschafft uns Zeit um Stoff nachzuholen 😉

Eure Nadine

Mündliche StB-Prüfung 2020 – COVID-19-Pandemie

Wir als SteuerStud-Redaktion haben uns Gedanken gemacht, wie wir diejenigen unter Ihnen auf die Schnelle unterstützen können, die aufgrund der CORONA-Krise erst lange auf den Termin zur mündlichen StB-Prüfung warten mussten und nun (endlich) kurz vor der mündlichen StB-Prüfung stehen.

Sie werden nun überrollt – überrollt von der Fülle der Maßnahmen, die der Gesetzgeber und die Finanzverwaltung vor dem Hintergrund der Krise umgesetzt haben bzw. noch umsetzten werden und von sich hierzu beinahe täglich ergebenden Änderungen.

Ein wesentlicher Baustein dieser Maßnahmen des Gesetzgebers und der Finanzverwaltung sind solche aus dem Insolvenz- und Steuerrecht. Anbei verschafft Ihnen Professor Uhländer daher einen kurzen Überblick.

>> Diesen Beitrag können Sie hier als PDF downloaden.

Wir drücken Ihnen alle verfügbaren Daumen für die mündliche StB-Prüfung!

Herzliche Grüße
Ihre
SteuerStud-Redaktion

Auf ein Wunder zu hoffen ist okay!

Hallo Ihr Lieben,

heute Morgen war meine Tochter sehr aufgeregt. Nach 7 Wochen endlich wieder in die Schule. Von 10 -11.30, dann gemeinsam mit der halben Klasse Mittagessen und dann nach Hause.

Ich hole sie um 12.15 Uhr Zuhause ab um sie ins Büro zu holen. Hier hat meine Tochter seit Wochen einen eigenen Schreibtisch mit Laptop, um die Wochenaufgaben im Homeschooling zu bearbeiten.
Mein Chef ist großartig! Er hat den Englisch-Part übernommen und damit mir und meiner Tochter viel Kummer erspart!
Mir bleiben dann nur noch die Tränen, welche die Bruchrechnung zuweilen mit sich bringt …

Da ich übernatürliche Kräfte habe schaffe ich selbstverständlich parallel meine Arbeit und sämtliche Knoll-Klausuren …

na ja, mehr oder weniger …

Diese Knollkausuren frustrieren mich gerade total!
Ich nehme mir Zeit, um mir die Themen zu erarbeiten und die Klausuren zu lösen und einzusenden.
Zurück erhalte ich Ergebnisse, welches mich gerade an mir, meinem Verstand, dieser Prüfung und Grundsätzlich an Allem zweifeln lassen!

Egal wie das jetzt weitergeht, ich schreibe alle 27 Klausuren und lasse mir diese korrigieren! Ich arbeite alle Klausuren nach! Dann schreibe ich noch 12 Klausuren bei Dr. Bannas und dann stelle ich mich im Oktober nochmal dieser Prüfung. Und wenn es wieder nicht klappt gebe ich nicht auf, sondern unterlasse es einfach mich dieser Prüfung ein drittes Mal zu stellen …

Aber noch liegen einige Wochen mit Klausuren und Homeschooling vor mir und irgendwie hoffe ich, dass sich mir dieses Klausurenprinzip doch noch irgendwie erschließt:
Mal sind meine Ausführungen zu umfangreich, manchmal nicht gefragt, mal begründe ich nicht genug und gelegentlich gehe auf absolut Nebensächliches nicht ausführlich genug ein … es will sich mir einfach nicht erschließen!

Stell ich mich hier gerade etwas an? Wie sind die Ergebnisse Eurer Klausuren?
Habt ihr schon ein Gefühl dafür, was der Korrektor lesen will?

Ab morgen soll die Sonne wieder scheinen und dann wird alles viel besser …
In diesem Sinne wünsche ich euch wie immer viel Kraft und Zeit zum Lernen

LG aus Berlin Beate

Countdown

Guten Morgen,

die Prüfungsstelle in NRW hat gerade bekannt gegeben, dass die Ladungsschreiben heute versandt werden.

Also Morgen oder Montag wissen wir mehr 🙂

Grüße aus Coesfeld 🙂

Update

So liebe Leser,

es wird wieder konkreter. Die gemeinsame Prüfstelle in NRW hat in den letzte Tagen ein paar mal ihre Homepage aktualisiert. Am Anfang hieß es ja noch, dass die Planung bezüglich neuer Termine erst einmal ausgesetzt ist.

Dann wurde bekannt gegeben, dass zumindest wieder geplant wird und nun ist auf der Seite zu lesen, dass die mündlichen Prüfungen (unter Vorbehalt) ab der 22. KW wieder aufgenommen werden.

Es scheint so, als wenn die zunehmenden Lockerungen nun auch bei den Kammern angekommen sind und dass diese die Infos auch relativ schnell weiter geben.

Im Moment versuche ich mich mit den NWB SteuStud Prüfungssimulationen wieder in den Flow zubekommen und am Sonntag werden dann auch wieder fleißig Vorträge geübt.

Ich wünsche euch allen weiterhin viel Erfolg und Kraft.

Richard Isinger

Das Warten auf die Freistellung

Hallo Leute,

so wirklich neues gibt es bei mir nicht. Am Wochenende ackere ich mich durch die Knoll-Klausuren, in der Woche geht’s arbeiten.

Aktuell geht mir aber etwas die Puste aus. Auf Arbeit ist immer noch viel zu tun und das Wochenende hat irgendwie zu wenig Stunden. 😀 Gott sei Dank ist Freitag Feiertag so ein langes Wochenende und ein Tag mehr zum Lernen bewirkt schon Wunder, da man doch einiges mehr schafft.

Ansonsten warte ich auf die Freistellung. Bis dahin liegt noch einiges auf meinem Schreibtisch, was abgearbeitet werden muss. Sprich zu den 40h pro Woche kommt sicherlich noch die ein oder andere Überstunde dazu.

Aber ab dem 6. Juli gehe ich dann endlich in Freistellung. Und ab da an geht es dann mit voller Power los in die Steuerberatervorbereitung.

Bis dahin lebe ich mit der Doppelbelastung, aber wo ein Wille ist auch ein Weg und mein Wille wächst mit jeder Woche!

Ab wann geht ihr in Freistellung? Sieht man vielleicht den ein oder anderen von euch in Springe? Ich ab September zum Intensivkurs vor Ort.

Bis dahin lebe ich mit der Doppelbelastung, aber wo ein Wille ist auch ein Weg und mein Wille wächst mit jeder Woche!

In diesem Sinne bis die Tage
Euer Basti

Die richtige Klausurtechnik

Für das Steuerberaterexamen ist Wissen nicht alles. Schaut man sich die Klausuren der letzten Jahre an, kann man sich anhand der Verteilung der Punkte auf seine Kerngebiete fokussieren und auch mit nicht allumfassendem Wissen das Examen zum Steuerberater bestehen. Christoph Juhn zeigt in einem Video auf nwb.de, wo die Schwerpunkte liegen und welche Lerntechnik zum Erfolg führt.

>> Hier geht es zum Video

Endlich mal wieder Zeit zum schreiben……

Guten Morgen zusammen,
ich hoffe ihr seit noch alle gesund und munter?

Die letzten Tage, wenn nicht sogar Wochen, war ich einfach viel zu beschäftigt. Unser Präsenzkurs wurde bis Anfang Mai gecancelt, wir haben einige Videos als Lernmaterial auf unserer Plattform zur Verfügung gestellt bekommen. Bisher hatte ich mich gesträubt diese anzunehmen – allerdings muss ich zugeben – mal kurz zurückspulen und Pause klicken, was notieren ist doch ganz praktisch.

Heute steht für mich Körperschaftsteuer an, das letzte Video dann sind alle Themen durch! Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, KSt ist eine Katastrophe für mich -.- Nachdem ich bisher einige Klausuren geschrieben habe und die Basics einigermaßen drauf habe, habe ich gemerkt das mir die tiefere Kenntnis fehlt, deshalb habe ich beschloßen die Themen die bisher auch als „fertig“ abgearbeitet gelten (laut Lehrplan) einfach detaillierter nach zu arbeiten. Und erstmal keine Klausuren zu schreiben – ist das eurer Meinung eine gute Variante? Ich habe „Angst“ die Basics in derzeit zu vergessen.
Mir ist es bisher häufig aufgefallen, das ich Themen bearbeite und verstehe aber durch die fehlende Wiederholung in die Tiefe meines Gedächtnisses verschwinden.

Wie kommt ihr mit den Zitaten zu Recht? Einige weis ich mittlerweile in und auswendig andere weis ich wo sie stehen und muss nach schlagen.

Ich freue mich auf euer Feedback und wünsche euch ein schönes und erfolgreiches Wochenende.

Eure Nadine

1 Jahr zuvor …

Hallo an alle ! Ich melde mich mal wieder aus der Zukunft. Aus eurer (potentiellen) Zukunft. In einem Jahr könnte es sein, dass ihr bestellte Steuerberater(innen) seid, die genau wie ich jetzt zurückblicken und einfach nur heilfroh sind, dass sie das hinter sich haben. Ich bin seit 19.03.2020 bestellte Steuerberaterin und ziemlich stolz 🙂

Ein Blick in die Vergangenheit: Ich habe auch letztes Jahr öfter einen Blick in die Blogs meiner Vorgänger geworfen. Einfach um zu sehen, wie die um die gleiche Jahreszeit so voran gekommen waren und um mich zu motivieren. Mein Blog vor einem Jahr: Am 23.04.2019 habe ich eine Klausur unter dem Einfluss von Mettbrötchen bis 22.22 Uhr abends geschrieben. Gestern Abend habe ich bis 21.30 Uhr im Homeoffice gearbeitet. Ich habe kurz überlegt, was ich jetzt lieber getan hätte, eindeutig ARBEITEN… Und ich bin sehr froh, dass ich das Klausuren schreiben durchgezogen habe, auch wenn es teilweise frustrierend, sauschwer, nervig, zeitraubend und einfach nur ätzend war. Ich hätte letztes Jahr lieber im Garten gebuddelt, wäre an den See gegangen oder hätte mich öfter mit Freunden getroffen. Aber ich hab durchgezogen. Und das müsst ihr auch. Haltet durch, schreibt die Klausuren UND sendet sie bitte ein! Das Feedback der Korrektoren ist wichtig. Ihr freut euch über jedes kleine Lob des Korrektors, selbst wenn die Endnote immer noch schlecht ist. Und auch die Bepunktung ist wichtig, ihr könnt euch niemals so objektiv bewerten wie ein Dritter… Der Lockdown ist zwar in vielerlei Hinsicht nervig, aber eigentlich für euch auch ein Vorteil. Keine Kinos, keine Restaurants, keine Partys. Ihr habt jetzt richtig Zeit und wenig Ablenkung! Ich hatte keinen Präsenzkurs zu dieser Zeit, nur Fernkurs. Also ist auch der fehlende Präsenzkurs keine Ausrede wert. Bleibt dran !!! Dann habt ihr das in einem Jahr alles hinter euch. Meine größte Angst war, das alles NOCH EINMAL durchmachen zu müssen. Die Vorstellung, NOCH ein Jahr wenig Zeit für Familie (vor allem die Kinder), Freunde und Hobbys zu haben, hat mich richtig angespornt. Das wollte ich auf keinen Fall. Ich habe in Bamberg beim Präsenzkurs einige Leute kennengelernt, die tatsächlich vor dem Präsenzkurs noch keine Klausur (ernsthaft) geschrieben hatten oder eben mal nur so grob sich ein paar angeschaut. Da waren auch einige im Zweitversuch dabei. Im Unterricht habe ich oft gedacht, als genau die Leute sich zu Wort meldeten „Wow, die wissen alle so viel.“ Die waren fachlich also durchaus alle sehr fit. ABER: Die haben fast alle nicht bestanden! Obwohl ich es ihnen zugetraut habe. Das wären gute Steuerberater. Wie traurig ist das denn?! Wieviele Jahre will man so etwas denn durchmachen??? Tut euch das bitte nicht an. Ein Jahr richtig durchziehen und ihr habt es in der Tasche. Die Routine im Klausuren schreiben ist super wichtig! Es ist schneller Juni als ihr denkt (zählt mal die Wochen). Und dann gehen die (vielleicht Online-)Präsenzkurse und Klausurenpräsenzkurse los. Und dann ist schon fast Oktober. Die Zeit rast… Also, auch wenn ihr es jetzt kurz habt schleifen lassen, Haken dran, legt wieder los, steigt wieder in die Klausuren ein und holt euch den Titel!

Zurück in die Zukunft: Meine Aufgaben haben sich nicht gravierend verändert. Meine Mandanten sind dieselben. Allerdings bearbeite ich vieles mit einem anderen Blick, eben nicht der „Buchhalterblick“, obwohl ich den wohl nie ganz verlieren werde, was auch gut ist, sondern mit dem „Steuerberaterblick“. Ich lese mehr in Gesetzen und Richtlichen nach, als im Lexinform oder Haufe. Ich merke aber auch, dass viel Wissen schon wieder verschwindet und erschrecke, wenn Mandanten oder Kollegen mich etwas fragen und ich es nicht mehr 100%ig weiß. Das ärgert mich. Mal schauen, was der Lockdown mit unserer Mandantschaft macht. Ob wir in ein oder zwei Jahren noch genug Arbeit haben. Wie viele es „überleben“ oder eben insolvent sein werden. Diese ungewissen Aussichten nagen schon ein wenig an mir, aber ich denke positiv. Meine Kinder sind ja zum Glück schon relativ groß und keine quengelnden Nervzwerge mehr. Dass ich letztes Jahr schon wenig Zeit für sie hatte und sie viel ohne mich machen mussten, hat sie für das Homeschooling quasi schon vorbereitet. Mein Mann ist noch in Kurzarbeit und übernimmt den Status der Schulglocke und des Pausenversorgers. Zum Glück hat auch er letztes Jahr schon „gelernt“ zu kochen und sich um Schule und Co. zu kümmmern. Er ist auch sehr froh, wenn er wieder arbeiten gehen darf 😉 So kann ich relativ entspannt im Homeoffice arbeiten. Ansonsten machen wir aus der Situation das Beste. Die Steuerberater-Kilos halten sich hartnäckig und klatschen sich mit den Corona-Kilos ab. Ich habe mir die Haare selbst gefärbt (Ergebnis ist ok), meinem Sohn hab ich die Haare geschnitten (er freut sich sehr, dass die Frisöre wieder öffnen und hat gleich am 05.05. einen Termin 😉 ). Urlaub hatten wir zum Glück noch nicht geplant oder gebucht. Wahrscheinlich werde ich dieses Jahr stattdessen genug Zeit haben, die versäumte Gartenarbeit vom letzten Jahr doppelt und dreifach nachzuholen und meinem Garten in ein Paradies zu verwandeln…

Ich wünsche euch allen einen schönen Frühling, bleibt dran und arbeitet am Traum „Steuerberater“. Ohne Fleiß, kein Preis!!!

Liebe Grüße

Steuerberaterin Mandy