Wochenenden-Mix

Am Wochenende stand für mich ein gesunder Mix aus Lernen und Freizeit auf dem Programm.

Am Samstag startete ich mit dem Thema Abschreibungen. Ich habe manchmal so meine Probleme mich durch die Lehrhefte von Haas zu schlängeln. So wirken diese doch oft ziemlich überladen mit Informationen und das herausfiltern, was nun wichtig sein könnte, mag mir aktuell noch nicht immer perfekt gelingen, aber ich nehme an, dass es euch da nicht anders geht. 🙂

Nach knapp 4h am Schreibtisch ging es dann Richtung Stadion. Endlich wieder Fußball und unsere Mannschaft unterstützen. Leider lief das Spiel nicht wie geplant, der 1. FC Magdeburg verlor dann doch recht verdient mit 2:4 gegen die Eintracht aus Braunschweig. Somit war der Tag dann auch mehr oder weniger gelaufen für mich, die Motivation sich abends nochmal an den Schreibtisch zu setzen war jedenfalls nicht mehr vorhanden.

Sonntag ging es dann mit dem nächsten Heft weiter. Nachmittags habe ich mir dann auf Wunsch meiner Freundin freigehalten, denn sie hatte einen kleinen Ausflug geplant. Also ab aufs Fahrrad und dann los ging es Richtung Stadtpark
Dort angekommen war dann Zeit zum Entspannen, dachte ich zumindest. Meine Freundin hatte da aber eine bessere Idee gehabt: In einem Kinder-Joy Ei hat sie Verlobungsringe versteckt. Auch wenn ich der Meinung bin, dass traditionell der Mann fragen sollte, habe ich natürlich trotzdem: „Ja“ gesagt. 🙂

Anschließend haben wir den Abend noch zusammen mit ein paar Freunden im Biergarten ausklingen lassen.

Zusammenfassend war es dann trotz der Niederlage ein wunderschönes Wochenende. Ich hoffe, ihr konntet am Wochenende Kraft für die Woche tanken. Bei der Wettervorhersage für diese Woche, wird das lernen wohl doch sehr schwer fallen. Da hilft nur durchhalten.

Bis bald
Sebastian

Nebenwirkungen Urlaub

Urlaub kann Medizin sein, hat aber auch so seine Nebenwirkungen. Faulheit, Sonnenbrand, Eis im Übermaß. Heute ist Sonntag und damit Tag 3 nach der Ankunft. Ich habe regelrecht aufgeatmet, als wir in der Finca ankamen, die wir uns mit Freunden teilen. Es war eine gute Entscheidung, mal weg zu kommen von dem mittlerweile verhassten Schreibtisch zu Hause. Meine Kinder und mein Mann freuen sich, mal wieder mehr von mir zu sehen und mit mir was zu unternehmen. Mama ist irgendwie wieder mehr „anwesend“.

So ganz kann ich natürlich nicht aus meiner Haut. Urlaubs-Klausur Nr. 1 ist geschrieben. Es war eine gemischte Klausur und nachdem mir am Freitag, als ich damit begonnen habe schon nach 2 Stunden durch die Hitze und das Sitzen die Beine angeschwollen sind, hab ich sie auf 3 Tage aufgeteilt, jeden Tag ein Teil. Danach / davor hab ich dann Urlaub genossen. Ich glaube, das ist eine ganz gute Möglichkeit der Einteilung. Auch wenn ich dadurch wieder nicht 6 Stunden am Stück schreibe, aber dass kann ich hinterher auch noch und auf Elefantenfüße habe ich gerade keine Lust… Alle sind ganz rücksichtsvoll, wenn ich arbeite. Nur mein Mann schaut immer mal mit strengem Blick herein und erinnert mich an die Zeit…

Die Klausuren, die ich jetzt schreibe, sind von WLW. Interessant einen anderen Anbieter zu sehen. WLW hat z.T. einen anderen Lösungsaufbau, gerade in ErbSt. Dort wird mit der Bewertung der einzelnen Sachen gestartet und der ganze allgemeine Kram zur persönlichen Steuerpflicht, Steuerklasse, Freibetrag etc. kommt erst danach. Ich halte es aber weiter wie bei Knoll gelernt und schreibe erst den allg. Teil runter und handle die Bewertung dann innerhalb der Ermittlung des Vermögensanfalls ab. Wie machen/empfehlen das die anderen Anbieter eigentlich? Ansonsten finde ich dort die Lösungen etwas übersichtlicher als bei Knoll, weniger Text, etwas knapper. Die Video-Besprechungen finde ich auch gut.

Was neues war auch noch dabei, die Bewertung eines Erbbaurechts. Ist mir so bei Knoll in ErbSt noch nicht untergekommen, käme aber vielleicht noch. Dann ist endlich auch die Erkenntnis in meinem Kopf angekommen, dass eigentlich alle Berechnungsschemen in den Richtlinien mit Beispiel vorhanden sind und ich davor gar keine Angst mehr haben muss, dass ich es aus dem Gesetz heraus nicht in der richtigen Reihenfolge hinbekomme, z.B die Freistellung von BV 😉

Wir haben momentan übrigens „nur“ 34 Grad, zu Hause soll es ja ähnlich bzw. noch mehr sein. Also kühlt euch auch mal ab, genießt trotzdem den Sommer ein bißchen und haltet die Ohren steif!
So, ich verziehe mich dann mal zurück an den Pool…

Man muss nicht immer alles erzählen ………

Hallo liebe Anwärter und Berufskollegen,

zur Zeit bin ich noch wenige Tage vor der großen Lern – Zeit im Büro und organisiere mich zu Tode, welche Mandanten für die Buchhaltung noch eben angefahren werden

oder welche kleinen Steuererklärungen doch noch vorher eben raus müssen …….


dabei habe ich einigen Mandanten bereits erzählt, dass ich das Steuerberater-Examen versuche und leider für ca. zwei Monate nicht erreichbar bin!

Zwei Kolleginnen kamen am Freitag unabhängig voneinander etwas besorgt auf mich zu

– ich sollte besser den Mandanten nicht groß erzählen, dass ich das Examen versuche –

falls es beim ersten Mal nicht klappt, könnten die Mandanten einen – Ihrer Meinung nach – für nicht mehr so kompetent halten

– da die Mandanten (bei uns viele Kleingewerbetreibende und Landwirte) gar nicht wissen, wie schwer das Steuerberater – Examen eigentlich wäre!

Natürlich kann man auch mal zu viel erzählen ………… keine Frage!

Wie läuft das denn bei Euch? Dürfen Eure Mandanten erfahren, dass Ihr das extrem schwere Examen versucht? Oder sagt Ihr auch, Ihr seid einfach mal wieder längere Zeit nicht im Büro wegen Fortbildungen!

Ich hoffe, dass ich durch das Statement meiner Kollegen hier keinen beleidige

– das ist ja auch nicht meine Meinung!

Einen schönen Sonntag + frohes Schaffen + natürlich starke Nerven für das Lernen!

Martin

Ergebnisse der StB-Prüfung 2018/2019

Die Bundessteuerberaterkammer hat die Statistik der Steuerberaterprüfung 2018/19 veröffentlicht. Auf nwb.de findet man dazu nicht nur die (positiven) Zahlen und Quoten (PDF-Datei). Der aktuelle Beitrag enthält auch die Erkenntnisse, die Andreas Wellmann (Geschäftsführer der Steuerlehrgänge Dr. Bannas GmbH) aus der Betrachtung der Noten in den einzelnen Klausuren, der Anzahl der Versuche und der Berufsgruppen gewinnt.

> Hier geht es zum Beitrag

Die durchschnittliche Frau

packt fast doppelt so viel in ihren Koffer, als sie eigentlich braucht. Eine Studie mit über 2000 Frauen zeigte, dass sie durchschnittlich 34 Kleidungsstücke für einen Wochentrip benötigen , aber 60 einpacken – für den Fall der Fälle.

Diesen Artikel hat mir mein Mann geschickt, als es daran ging, die Koffer zu packen. Vielleicht als Warnung. Oder kleine Erinnerung daran, dass ich immer zu viel einpacke. Ich kann nichts dafür, oder? Die gute durchschnittliche Ehefrau und Mutter ist für alle Fälle gerüstet. Mein Mann fährt mit 1 paar Schuhen, 4 kurzen Hosen, 6 T-shirts, 3 Badehosen und 1 paar Badelatschen für 2 Wochen in den Urlaub. Das passt quasi in ne Aldi Tüte. Minimalistischer geht’s fast nicht. Nicht mal ein Hemd für Abends zum Essen gehen wollte er mitnehmen. Spaßeshalber müsste ich es mal genauso machen. Mein Sohn packt seine Sachen noch nicht selbst. Aber ich bin mir sicher, er würde nur je 2 Badehosen, T-Shirts und kurze Hosen mitnehmen 🥴

Wahrscheinlich liegt unser Bedürfnis, für alle Fälle gerüstet zu sein, an der Geschlechterrolle und an der Erziehung. Wir Mädchen mussten doch immer hübsch aussehen, ordentlich, passend gekleidet. Ansonsten fällt man ja schon als kleines Mädchen negativ auf. Wir können gar nichts dafür, das wir mindestens 5 Bikinis (verschiedene Farben, Schnitte für verschiedene Launen,) , 2 Paar FlipFlops (ein paar für den Strand und ein paar schickere), 1 paar Turnschuhe und Sportsachen (falls das Wetter schlecht ist und wir wandern gehen oder wir joggen gehen, wie wir uns jedes Jahr für den Urlaub vornehmen und jedes Jahr wieder nicht machen. Aber vielleicht dieses Jahr), 1 paar Sandalen für abends, mindestens 6 Outfits für abends (wir KÖNNEN nicht immer dasselbe anziehen! Und wir wissen doch vorher gar nicht, worauf wir Lust haben.), 5 Strandoutfits (auch hier geht das nicht, stellt euch vor, wir sind 2 mal am selben Strand und treffen zufällig die selben Leute, wenn die sehen, dass wir das gleiche anhaben…). Und das mal 2, ich hab ja ne pubertierende Tochter. Naja, die Massen an Sonnenmlch, Shampoo, Bodylotion, Nagellack, Parfum, Deo, Mückenschutz brauchen ja auch nur wir Mädchen. Dem echten Mann reicht ja ein Stück Kernseife. Nicht die gut sortierte Notfallapotheke zu vergessen. Braucht der Mann auch nicht, ein Indianer kennt keinen Schmerz. Luftmatratze, Schnorchel, Taucherbrille, Flossen, Spielzeug, Bücher für jedes Kind, braucht der Mann nicht. Der liest nicht, schwimmt nur kurz, zum Lesen und Spielen hat er ja das Handy. Wenn ich es mir recht überlege, eine ganz schön preiswerte Sache, so ein Mann. Die leidenschaftliche Gärtnerin packt natürlich auch noch die neueste Zucchini-Ernte ein, „Schatz, die können wir doch auf den Grill hauen, es wäre doch schade drum.“ sind doch nur 5 Stück… 😂

Na und dann dieses Jahr noch Laptop, die Gesetze, ein paar Klausuren, Blöcke, Federmappe. Das Klausuren schreiben muss ja weiter gehen. Die Fallsammlung und 3x Steuer und Studium als Literatur für den Strand. Das alleine sind schon 13 kg. Das waren noch Zeiten, als ich nur mit dem kindle in den Urlaub gefahren bin.

Mein Fazit: Urlaub ist Stress. Fängt mit dem wochenlangen Überlegungen an, was ich mitnehme. Geht weiter mit der plötzlichen Erkenntnis so ca zwei Wochen vorher „Wo ist eigentlich meine Strand Figur vom Vorjahr hin? Aggressive 2 Wochen Diät und (fast) tägliche sportliche Einheiten mit Jillian enden in der selbstbewussten Erkenntnis „Perfekt aussehen muss nur, wer sonst nichts kann.“ Also Thema Traumfigur mal wieder abgehakt. Noch mal zum Friseur? Keine Zeit. Der Garten muss schließlich auch noch in Ordnung gebracht werden, nach Monaten minimalem Einsatz ein Klacks. Da werden die Haaransätze eben in einer verwurschtelten Strand Frisur versteckt.

So, völlig „fertigt“ sitze ich neben meinem Mann im Auto auf dem Weg zum Flughafen Berlin und frage mich mal wieder „Warum fahren wir noch mal in den Urlaub?“ Ab heute ist wieder bestes Malle – Wetter für die Region Leipzig angesagt. Den ganzen Stress hätte man sich sparen können. Mal sehen wie es wird, mit dem Klausuren schreiben und so. Bin gespannt, wieviel ich tatsächlich schreibe und welche Outfits ich dazu trage 😂

Spaß beiseite, ich freue mich natürlich trotzdem auf den Urlaub und bin dankbar, dass ich noch mal durchatmen kann. Ich werde mich auch bemühen, zwischen den Klausuren zu entspannen. Vielleicht trägt ja die Aussicht auf Pool und Strand dazu bei, dass ich annähernd die 6 Stunden einhalte. Schauen wir mal. Ich werde berichten und melde mich wieder von der schönsten Insel Deutschlands… Liebe Grüße

Vom Abschied nehmen und andere Dinge

Ich bin ja sonst eigentlich selten ein emotionaler Mensch, aber gestern war dann doch so ein Tag.
Gestern hieß es Abschied nehmen von einer Bürokollegin. Jahrelang haben wir uns ein Büro geteilt und nun ab heute, sitze ich erstmal alleine hier. Sie hat dieses Jahr erst erfolgreich ihr Steuerberaterexamen absolviert und geht eben nun andere Wege.

Gott sei dank, ist sie dennoch nicht ganz aus der Welt, aber zumindest für den ersten Augenblick, fehlt sie im Büro. Seien es die motivierende Worte, wenn ich ihr mal wieder erzählt habe, dass ich im Umsatzsteuerrecht immer noch nicht zu recht komme oder seien es die Blödeleien im Büro generell.

So nun genug emotional gewesen, zurück zu meiner Vorbereitung:

Ansonsten habe ich am Wochenende wieder fleißig am Schreibtisch gesessen und mich mit Bilanzsteuerrecht herumgeärgert. Der erste Gedanke, dass mir aufgrund meiner Kenntnisse durch das Studium Bilanzsteuerrecht etwas leichter fallen wird, verblasste dann doch relativ schnell. Scheinbar ist doch gar nicht so viel hängen geblieben wie ich gedacht habe. 😀
Aber grundsätzlich gefällt mir das Thema mehr als Umsatzsteuer. (zumindest bisher)

Am Wochenende ist dann endlich wieder Fußball. Auftakt in die 3. Liga. Die Frage bleibt bloß, ob ich in dieser Saison Fußball und Lernen am Wochenende unter einen Hut bringen kann, aber mit Unterstützung meiner Freundin, die mir dann gelegentlich in den Hintern treten muss, bin ich da guter Dinge.

Schafft ihr es Hobby und Lernen in Einklang zu bringen?
Gerade bei Zeit intensiven Hobbies sehe ich da manchmal doch Schwierigkeiten.

Wir lesen uns!

Sebastian

Sechs setzen…

Hallo,

am letzten Freitag gab es Zeugnisse in NRW und ich bin wirklich froh dass es für die Vorbereitungszeit keines gibt.

Beim bearbeiten der letzten beiden Fernklausuren war ich während des Schreibens frohen Mutes, die Sachverhalte waren (bis auf einige Ausnahmen) keine Bücher mit sieben Siegeln und auch die Zeit war diesmal nicht so ein reisen Problem. Bis zum Schluss bin ich bei keine Klausur gekommen, aber ich habe so viel geschrieben, dass ich mir vorstellen konnte (für Knoll-Klausuren) ein recht zufriedenstellendes Ergebnis zu bekommen.

So viel zur Theorie. Als ich nach dem bearbeiten einen flüchtigen Blick in die Lösung geworfen hatte war es das dann auch mit meiner guten Lauen. Schon wieder wurden zu viele einfache Punkte liegen gelassen, auch bei Sachverhalten die mir eigentlich bekannt waren. Ich könnte kotzen!

Am Freitagabend habe ich mich dann mal hingesetzt und einen groben Lernplan für meine „freie“ Zeit gestrickt. Da ich nur knapp 2 Monate habe, ist dieser recht ambitioniert und ich bin mal gespannt ob mein Handgelenk das mit macht. Größten Teils werde ich Klausuren be- und nacharbeiten, dabei werde ich auch auf die Klausuren des NWB-Repetitor zurück greifen. Bin mal gespannt wie das mit dem selber korrigieren funktioniert.

Zu allem Überfluss sind jetzt auch noch die Ergebnisse des letzten Jahres veröffentlicht worden, es gab wohl die zweit beste Quote der letzte zehn Jahre. Da ich schon letztes Jahr einmal in der Prüfung war und (wenn auch knapp) gescheitert bin, lässt so etwas einen auch am eigenen Können zweifeln.

Naja jetzt heißt es Kopf hoch und die restliche Zeit vernünftig nutzen, in zwei Monaten lässt sich noch an so einigen Stellschrauben drehen.

Weiterhin viel Kraft euch allen, wir packen das schon!

Ich bin unter die Sammler gegangen…

… und zwar sammle ich seit 2 Wochen 5er, 5,5er und 6er. Mittlerweile habe ich schon 5 Stück der letzten Woche zusammen. WoW, als Kind war ich da nie so konsequent und habe meistens nach ein paar Tagen eine „Sammelleidenschaft“ total schleifen lassen. Aber ich denke auch diese Woche war ich wieder gut dabei!

Aber nun mal Spaß beiseite; es ist einfach nur frustrierend. Also ich bin jetzt nicht groß geschockt wenn ich meine Klausuren wieder bekomme. Mein Gefühl nach der Klausur wird meistens ehr dadurch nochmal bestätigt…

Nunja, mein wöchentlicher Rückblick:

Montag und Dienstag war Ertragsteuer dran. Vorab; Ich habe absolut nichts gegen die lieben Menschen aus Bayern. Ich liebe das Oktoberfest und vor allem Weißbier aber euer Akzent ist einfach nur schrecklich, wenn man aus dem Ruhrgebiet kommt. Der Dozent hatte einen krassen Akzent und ich konnte diesmal tatsächlich schlecht folgen. Zudem fand ich, dass er die Themen nicht gut rüber gebracht hat. Alles in allem fand ich den Wochenstart nicht sonderlich toll. Übrigens meine erste schlechte Erfahrung mit dem Examenskurs von Knoll. Aber manchmal hat man das einfach, dass man einem Stil nicht gut folgen kann. Gesetzestexte und Richtlinien kann ich alleine lesen…

Naja, dafür ging es ab Mittwoch wieder bergauf. Bilanzsteuerrecht. Whop… es hat Spaß gemacht. Der Dozent hatte viele wertvolle Tipps.

Gerade heute musste ich lachen. Wir lösten zusammen einen Fall und er zog uns mit den Markierungen der Fälle auf. Und ja, ich gehöre auch zu den Menschen die alles anmalen was evtl. wichtig sein könnte! Er zeigte uns eine Technik, wie wir das zukünftig umgehen und den Sachverhalt beim lesen in einzelne Abschnitte unterteilen.

Wir haben den §6b hoch und runter gerechnet, in dem Zuge auch die Rücklage für Ersatzbeschaffung mitgenommen, Kapitalanpassungen vorgenommen, Gesellschafter entgeltlich und unentgeltlich aus Personengesellschaften ein- und austreten lassen. Achjaaaa und noch ein bisschen Leasing, Mietkauf, Einlagen und Entnahmen.

Und wieder macht es Puff in meinem Kopf. Das wird ein harter Sonntag zum Nacharbeiten.

Morgen werde ich den Tag erstmal mit meinen Freundinnen verbringen und auf eine Babyparty gehen und das alles komplett ohne schlechtes Gewissen. Mehr geht gerade nicht und entweder es reicht oder halt nicht.

Man man man, hört sich das cool an wenn ich das so schreibe. Ich versuche es mir einfach einzureden 😀

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße

Nina

Knoll Examio online Probleme

Ich noch mal… Nutzt von euch jemand die Knoll Examio online Plattform, speziell die Video-Besprechungen zum Klausuren Fernlehrgang?

Obwohl wir mittlerweile eine Glasfaserkabel Leitung mit einem Download von ca 140.000 MBit haben, brechen die Videos andauernd ab und laden nicht komplett. Kennt noch jemand das Problem??? Das nervt richtig.

Hab gerade an Knoll geschrieben, mal schauen, was die sagen.

Danke….

Und täglich grüßt das Murmeltier

Ich könnte ein Murmeltier sein. Die schlafen doch viel, oder? Ich brauchte schon immer mindestens 8 Stunden Schlaf, 10 sind noch besser.. Ich werde mir wohl wieder den Wecker stellen müssen, damit ich mich nicht erst nach 8 Uhr aus dem Bett quäle, sonst schlaf ich irgendwann bis Mittag.

Meine Kinder sind diese Woche ja bei Oma bzw. der von unserem Religionslehrer und Orchesterleiter organisierten Mädchenfreizeit gut untergebracht. Das heißt, es ist ruhig zu Hause, SEHR ruhig… Mein Mann hat Frühschicht, er kommt also kurz vor 15 Uhr die Treppe zum Dachkämmerlein hochgeschlichen und schaut vorsichtig fragend um die Ecke, meistens mit den ersten Worten „Na, wie ist die Laune, frustriert?“ Ich muss schon immer lachen, er hat’s schon nicht leicht… Ansonsten habe ich gerade das Gefühl, ich werde seltsam. Ich führe Selbstgespräche. Und ich laufe täglich ungeschminkt, in Jogginghosen und mit zusammen gewurschtelten Haaren herum. Sieht mich ja keiner hier, außer die Katzen. Und die schmusen immerhin noch mit mir, also kann ich zumindest noch nicht vermodert riechen… Wie lange dauert es eigentlich, bis man verwahrlost?!

Ansonsten sieht mein Plan derzeit vor, aller 2 Tage eine Klausur zu schreiben und am Tag dazwischen wieder nachzuarbeiten. Pläne haben es an sich, nicht aufzugehen. Vor allem, wenn man mehr als einen Tag für eine Klausur braucht. Ich weiß, Dauerthema… Da muss sich was ändern. Mein Kalender hat auch dazu einen netten Spruch: “ Abenteuer beginnen da, wo Pläne enden.“ Auch WLW schreibt, die Klausuren unbedingt zu Ende bearbeiten. Mach ich doch. Aber die Zeitüberschreitung kommt von den Unsicherheiten. Ich hänge mich an Sachverhalten auf, die ich noch nicht souverän alleine hinbekomme. Da fehlt mir dann der Mut zur Lücke. Aber letztendlich müsste ich es in der Nacharbeit ja dann sowieso noch lösen, sonst lerne ich es ja nie. Also verlagere ich quasi Nacharbeitszeit in die Klausurzeit. (Das klingt jetzt selbst für mich wirr) Gestern war es in einer Klausur von WLW der ErbSt Teil mit Sachwertverfahren. Da war die Aufgabenstellung und die Angaben schon ein wenig anders als bei Knoll, das hat mich etwas durcheinander gebracht. Naja, nach dem 3. oder 4. Mal wird es hoffentlich schneller gehen. Gibt es hier jemanden, der die Klausuren in der Vorbereitung auch bis kurz vor der Prüfung mit Zeitüberschreitung gelöst hat und trotzdem bestanden hat? Ein bisschen Hoffnung hab ich ja noch… Spätestens im Präsenzkurs muss ich mich „ausklosen“ oder „ausmehren“, wie der Sachse so schön sagt. Da muss ich dann abliefern.

Ich hab mir im Kalender notiert, wann ich welche Klausur bis Ende August schreiben will. Wenn ich das einhalte, komme ich mit dem Präsenzkurs auf insgesamt 52 geschriebene Klausuren. Was ja für ein ziemlich sicheres Bestehen reichen soll, angeblich. Ne Garantie gibt’s natürlich nicht. Aber wahrscheinlich habe ich dann nicht alle nachgearbeitet. Was auch wieder nicht sinnvoll ist. Knoll sagt ja auch ausdrücklich, Nacharbeit ist genauso wichtig, wie Klausur schreiben. Also Planänderung? oder 1. zukünftig an der Schnelligkeit arbeiten (jaja ich weiß, Dauerthema) und 2., wenn es nicht anders geht, weniger Klausuren schreiben und dafür mehr nacharbeiten. Mein Kalender hat noch einen Spruch dafür:

smacap_Bright

Heute steht damit erstmal die Nacharbeit der zwei letzten Klausuren auf dem Plan. Morgen das Schreiben einer gemischten von Knoll, pünktlich 15 Uhr muss ich aber mein Töchterlein abholen, das heißt, 6 Uhr aufstehen (ich höre gerade meinen Mann schallend lachen) und richtig schnell schreiben, wenn ich fertig werden will…. Haha, da muss ich selber lachen. Aber: AUFGEBEN ist nicht! Keep going difficult roads…

seid lieb gegrüßt vom Murmeltier