Jetzt stehen die Sommerferien auch schon so plötzlich vor der Türe, wie sonst Weihnachten!

Hallo Ihr Lieben,

die erste Klausurwoche ist rum. Meine allererste Erkenntnis am Montagmorgen lautete: Ich bin nicht geeignet für den Berufsverkehr, wenn ich Klausur schreiben muss. Ich hatte noch nicht einmal Stau sondern, nur zähfließenden Verkehr, aber ich hätte jeden auf die Seite schieben können der die Spur wechseln wollte oder unverhofft abgebremst hat. Um mich und meine Mitmenschen nicht weiter zu gefährden, bin ich den Rest der Woche auf öffentliche Verkehrsmittel umgestiegen. Zwar bin ich nun anstatt 35 Minuten fast 60 Minuten unterwegs, aber meine Nerven sind geschonter und da ich inzwischen eine nette Person aus dem Kurs gefunden habe, die einen Teil mit mir fährt, sind die Fahrten richtig angenehm. Die Woche ist wie im Flug rumgegangen. Ab Mittwoch hat sich eine gewisse Routine eingespielt, die ich dringend benötige. Bisher war  ich in meinem Alltag und habe dann nur sonntags oder feiertags geschrieben und dann ging der Alltag wieder los. Somit waren die Klausurtermine immer etwas drohendes, das ich irgendwie hinter mich bekommen wollte. Ich war überrascht wie viel Wissen ich schon abrufen konnte, gleichzeitig konnte ich bewusst erkennen, wo noch Nachbearbeitungsbedarf besteht. Leider in manchen Fächern mehr als mir lieb ist.

Ja und dann kam die Mittagspause am Mittwoch. Stolz hat mich mein Sohn per WhatsApp über sein Zeugnis informiert. Zeugnis? Warum Zeugnis? Ferien sind doch erst nächste Woche und dann das Zeugnis auch noch mittwochs? Tief durchatmen. Nein, Ferien haben schon diese Woche Freitag begonnen, nur der Klausurenkurs endet nächste Woche Freitag und am Mittwoch gab es eine Zeugniskopie, die am nächsten Tag unterschrieben in die Schule musste- genau wie letztes Jahr! Vor meinem Klausurenkurs waren mir die Termine noch glasklar, aber mit Kursbeginn war ich auf einmal in meiner eigenen kleinen Steuerwelt gefangen. In aller Eile habe ich ihm dann noch eine Wasserpistole für sein Zeugnis besorgt. Das hatte schon fast was von Weihnachten, das auch immer so plötzlich und unerwartet vor der Türe steht.

Am Samstag hat uns meine Kollegin zum Grillen mit Familie eingeladen. Es war schon interessant, was so im Büro in der Woche passiert ist. Aber ich kann merken, dass ich ganz auf die Prüfung fokussiert bin. Der Abend war richtig schön, lecker und gemütlich. Wir sind zum Teil noch zum örtlichen  Parkfest gegangen. Es gab Musik, der ansässige Heißluftballonverein hat ein Ballonglühen veranstaltet und zum Abschluss gab es ein tolles Feuerwerk. Es ist schon ewig her, dass ich an einem Samstagabend nicht hundemüde war und bis nach 24 Uhr aufgeblieben bin. Das hatte wieder was von Leben. :-)

Feuerwerk

Die nächste Klausurenwoche wird ziemlich Ertragssteuer lastig, zweimal Einkommensteuer und einmal Körperschaftsteuer. Nur die Lust auf Mittwoch mit einem ganzen Tag AO ist bei mir gerade mehr als überschaubar.

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

Steuerrecht und Urlaub

Hallo liebe Mitstreiter,

Ich sende euch viele liebe Urlaubsgrüße. Das Wetter ist gut, das Essen schmeckt und ich habe schon viele neue Freunde gefunden. Dies war als Kind immer mein Text auf den Urlaubskarten aus dem Ferienlager. Es gibt Dinge die haben sich so ins Gehirn “gebrannt”  die vergisst man wohl nie wieder. Warum geht das mit dem Steuerrecht nicht auch so ? Ich muss immer die gleichen Dinge nachlesen oder nachblättern, dabei kann ich die doch eigentlich im Schlaf. Oder das ist ein Splin von mir. Ich habe festgestellt, dass ich beim Klausurenschreiben immer die Paragraphenketten mit nachblätter, nur zur Sicherheit.

Auf jeden Fall habe ich den heutigen Freitag den 13. unbeschadet überstanden. Und seit einer Woche habe ich das deutsche Steuerrecht fast aus meinen Leben gestrichen, ohne schlechtes Gewissen. Wir sind gerade in Ungarn im Urlaub und so ganz kann ich aber nicht aus meiner Haut. Jede Quittung wird auf Ordnungsmäßigkeit gescannt, das geht ganz automatisch. Ob hier wirklich jeder Imbissbesitzer oder Melonenverkäufer seine Steuern abführt ? Gibt es hier auch Betriebsprüfungen, wie ist das mit Hinzuschätzungen bei den überall üblichen offenen Ladenkassen ? Irre was einem so alles durch den Kopf geht.

Heute haben wir einen Cousin meines Mannes besucht und er hat erzählt er will sich einen Traktor aus Deutschland kaufen. Gleich ratterte es los in meinen Kopf: gebraucht oder neu, für seine Firma oder privat, verzollt und versteuert oder anders ?

Ich glaube ich kann zuversichtlich sein. In meinen Hirn ist schon mehr fest verankert als vermutet.

In diesem Sinne, haltet durch, wir schaffen das.

“Urlaub” ist gebucht

Am Wochenende habe ich nun endlich meine Unterkunft für den Präsenzklausurenkurs im August gebucht. Für die beiden Wochen habe ich Urlaubstage eingereicht. Mir ist aufgefallen, dass das Buchen von 14 Tagen Hotel auch schon mal mehr Spaß gemacht hat :-) .

Toll finde ich auch immer die E-mails des Reiseportals: „Nicht mehr lange bis zu ihrem Urlaub.“  Ähm, ja. Ich freue mich auch schon auf 10 Stunden Steuern am Tag. :-)

Tatsächlich vergeht die Zeit gerade rasend schnell. Meine Ergänzungslieferungen sind immer noch nicht komplett abgearbeitet. Naja, sind ja noch 14 Tage bis zur Freistellung.

Im Büro sind meine Mandate ab August verteilt und ich gewinne langsam die Erkenntnis, dass ich definitiv nicht mehr alles schaffen werde, was ich ursprünglich auf dem Plan hatte. Vielleicht macht man sich auch einfach zuviel Stress. Wichtig ist nur, dass mit dem Tag der Freistellung dann nur noch die Vorbereitung zählt.

Letztens habe ich mich dabei beobachtet, wie ich versucht habe im Ausschlussverfahren mögliche Prüfungsthemen für dieses Jahr herauszubekommen.

Eigentlich mag ich sowas nicht, wir sind ja alle keine Hellseher. Da letztes Jahr jedoch internationales Steuerrecht einen großen Teil in der Ertragsteuerklausur ausmachte, hoffe ich dieses Jahr zumindest in diesem Bereich auf einen geringeren Umfang.

Da das Bestehen der Klausuren nicht von Spezialwissen abhängen soll (hab ich gehört), achte ich besonders darauf, dass mein Basiswissen gefestigt wird und ich werde definitiv nicht auf irgendeine Lücke setzen. Sowas kann schnell böse enden.

Also, naja LuF vielleicht :-) . Obwohl, wenn ich an letztes Jahr denke, als uns kurz vor der Prüfung noch ein Skript LuF gemailt wurde. Da haben einige Anbieter wohl doch Panik bekommen und wollte nichts ausschließen. Der Landwirt war ja zum Glück Argentinier, wenn ich mich richtig erinnere :-) .

Was meine Vorbereitung betrifft, so skizziere ich zur Zeit die Lösungen und schaue mir dann den Lösungsvorschlag an. Ich weiß, dass komplett schreiben die bessere Variante ist, ich schaffe aber im Moment so einfach mehr und etwas Übung habe ich ja auch schon.

Wichtig ist mir auch zu wissen, wofür es Punkte gibt, denn ich habe beim letzten Mal definitiv viele der sog. “Fußgängerpunkte” liegengelassen. Manchmal erscheinen mir Dinge so simple, dass ich gar nicht daran denke, sie aufzuschreiben. Daran muss ich arbeiten.

Wie sieht’s bei euch aus? Hat sich vielleicht jemand von euch ähnlich vorbereitet und war (trotzdem) erfolgreich?

Ich denke, diese Variante bietet sich wahrscheinlich nur im 2. Versuch an.

So, dass war’s für heute. Draussen regnet es. Hab gerade überlegt, was das für ein Geräusch ist…REGEN. Ist man ja gar nicht mehr gewöhnt :-) .

Euch da draussen weiterhin gutes Gelingen und ich schaue mir keinen Countdown an…zu stressig in meinem Alter :-).

Endlich mit voller Kraft in die Prüfungsvorbereitung

Endlich, endlich beginnt die heiß ersehnte Freistellung. Am Freitag war mein letzter Arbeitstag!

Die letzten drei Monate waren sehr anstrengend für mich. Zu der normalen Prüfungsvorbereitung ist mein ehemaliger Chef vollkommen unverhofft am 31. März in den Ruhestand getreten. Wir sind morgens früh in sein Büro zur Teamsitzung reingerufen worden. Er hat uns in drei Sätzen von der Neuigkeit in Kenntnis gesetzt und zehn Minuten später standen die beiden neuen Kanzleiinhaber in der Türe. Das mussten wir erstmal verdauen.
Ich muss sagen, es ist gut so wie es ist, aber unser ganzes Büro ist innerhalb kürzester Zeit auf links gekrempelt worden. Wir hatten plötzlich zehn neue Kollegen, die wir aber teilweise nur vom Telefon her kennengelernt haben und sind in deren Kanzleistruktur eingegliedert worden. Nach drei Monaten läuft es gut, ich bekomme neue Routine und genau jetzt beginnt meine Freistellung. :-(
Ich bin gespannt, wie sich das in der Kanzlei in den nächsten drei Monaten weiter entwickelt, aber mein Fokus liegt nun ganz und gar auf der Examensvorbereitung! Das wird noch ein harter Weg für mich, aber ich denke, für die meisten anderen hier auch. Klasse finde ich es, dass mich meine neuen Chefs bei der Prüfungsvorbereitung unterstützen, da bekommt man auch mal die körperschaftsteuerliche Organschaft nach Feierabend erklärt.  Außerdem darf ich an unserem Nachbarstandort ein Büro nutzen um ungestört an Klausurenkurs freien Tagen ganz ohne Ablenkung lernen zu können.

Meine Kollegen haben mir zum Abschied eine riesen Freude gemacht. Es gab ein gemeinsames Frühstück im Büro und ein Körbchen mit allen möglichen Dingen zur Entspannung. Jeder hat etwas mitgebracht. Muss ich mir Sorgen machen, weil dreimal Gesichtskur dabei war?

Abschiedskorb

 

Ich bin gespannt auf den Klausurenblock, habe aber etwas Bauchschmerzen dabei. Wir schreiben an einem Tag sechs Stunden das gleiche Fach, z.B. 6 Stunden Abgabenordnung oder Erbschaftsteuer. Mit dem Examen hat das nicht wirklich viel zu tun. Ich lasse mich mal überraschen.

Habt ihr Klausurenkurse gebucht? Wie ist deren Ablauf? Habt ihr eine Empfehlung für Köln und Umgebung?

Und immer wieder dieselbe Frage…

Womit soll ich beginnen?

Diese Frage stellt sich mir schon seit der Vorbereitung auf den Fachwirt.

Gemeint ist der Aufbau der gemischten Klausur. Einige Zeit dachte ich, die richtige Reihenfolge gefunden zu haben.

Ich starte mit einem Thema, welches mir liegt. In diesem Fall ist das Erbschaftsteuer, danach kommt AO, da man hier noch relativ “wach” sein sollte.  USt wiederum lässt sich sehr schön auch noch nach 4 Stunden bearbeiten. Ich habe aber auch festgestellt, dass ich immer öfter mit AO beginne. Je nachdem, welchen Sachverhalt ich in der aktuellen Klausur spontan ins Herz geschlossen habe :-) .

Meiner Erinnerung nach hatte jedoch letztes Jahr ein Dozent in einem Klausurenkurs gesagt, dass in AO kaum jemand viele Punkte holt und man AO ruhig am Ende bearbeiten sollte. Lieber mit Umsatzsteuer beginnen.

Da gerade in der Umsatzsteuer die Möglichkeit gegeben ist, viele Punkte zu sammeln, hätte man bei dieser Variante schon einiges auf dem Konto.

Das beruhig und der Rest kann dann entspannter bearbeitet werden.

Ich gebe zu, auch diese Variante hat was.

Wie seht ihr das? Hat jemand von euch vielleicht DIE perfekte Reihenfolge gefunden? Für Erfahrungsberichte wäre ich wirklich dankbar. Dieses Thema verunsichert mich irgendwie immer wieder.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Bei uns beginnen heute die Ferien! Das Leben wird also wieder entspannter (für die anderen) :-) .

Ich werde wieder jeden morgen das Gefühl haben, dass ich die Einzige bin, die früh aufsteht und zur Arbeit fährt. Beim Bäcker und in den örtlichen Einkaufsmärkten werden sich wieder riesige Schlangen bilden.

Es heißt ja nicht umsonst:  “Wohnen wo ANDERE Urlaub machen.” :-) .

Liebe Grüße! Macht auch mal Pause von der Vorbereitung und genießt die Sonne!

Ich packe meinen Koffer …

Hallo liebe Mitstreiter,

ich habe soeben meine aktuelle Klausur beendet (Bilanz, wird wohl nicht so doll) und habe jetzt Zeit bis die nächste am Mittwoch im Postkasten ist. Die muss ich bis Sonntag geschrieben haben, dann gehts nämlich ab in den Urlaub.

Jetzt habe ich folgendes (“Frauen”)Problem: Was packe ich ein ? Diesmal geht es aber nicht um die Klamotten sondern um meine Lernsachen. Da wir mit dem Auto fahren (VW T4) habe ich keine Gewichts- oder Mengenbegrenzungen zu beachten. Eigentlich müsste ich mal ausspannen, aber seit dieser Countdown auf der NWB-Website läuft werde ich sichtlich nervös.

Also habe ich beschlossen doch etwas mitzunehmen. Im Moment tendiere ich zu den letzten drei Ausgaben von Steuer + Studium, die habe ich noch nicht gelesen. Dann habe ich noch ein Buch über Klausurentaktik, wäre wohl auch interessant. Falls mich im Urlaub doch der Hafer piekt habe ich auf meinem Tablet noch Karteikarten zum lernen (mit denen kann mich übrigens super gut mein Mann abfragen).

Ich denke dass sollte reichen um mein schlechtes Gewissen zu beruhigen und anderseits im Rhythmus zu bleiben. Nach dem Urlaub gehts dann nämlich in den Endspurt bis zu meinem Intensivkurs im September.

Nehmt ihr auch noch mal eine kleine Auszeit ? Wie ist euer Plan bis zur Prüfung ?

In diesem Sinne, haltet durch, wir schaffen das.

Nebenwirkung der Vorbereitung

Hallo ihr Lieben,

kennt ihr das? Ihr habt endlich Zeit gefunden um euch wieder voll und ganz der Vorbereitung zu widmen. Klausur, Marker und Bleistift für erste Anmerkungen liegen bereit. Ihr seid voller Elan, die Motivation war lange nicht soo gut und ihr beginnt mit dem Lesen der Klausur. Alles läuft gut.

Bei mir war es übrigens die letzte Ertragsteuerklausur von Knoll. Ich hab mich gefreut, endlich ein Thema aus der Praxis. Die Freude über die endlich wiedergefundene Motivation hielt an und dann DAS!

Plötzlich finde ich mich mit Fugenkratzer und Besen bewaffnet beim Reinigen der Terrasse wieder! Ich kann gar nicht mehr genau sagen, wie ich dahingekommen bin. Ich weiß nur noch, wie mein Blick vom Gartentisch auf die Terrasse ging und ich so bei mir dachte: „Geht eigentlich gar nicht! Stört mich total!“

Das war‘s dann vorerst mit der Klausur.

Habt ihr auch solche Aussetzer?

In der Vorbereitung zur mdl. Fachwirtprüfung sagte mal eine Dozentin, dass ihre Wohnung nie so sauber war, wie in der Zeit der Vorbereitung auf das Steuerberaterexamen.

Da steht ja wenigstens eines fest. Nach dem Examen kommt man in ein sehr gepflegtes Umfeld zurück :-) .

Über die letzte Ertragsteuerklausur von Knoll habe ich mich übrigens tatsächlich sehr gefreut. Ja, ich weiß, klingt komisch, ist aber so gewesen :-) .

Warum? Die Klausur war sehr praxisnah. Gerade letzte Woche haben wir im Büro darüber gesprochen, dass Einkommensteuerfälle und damit zusammenhängend das Wissen über Sonderausgaben, Vorsorgeaufwendungen, agB, Kinder etc. in der Vorbereitung keine große Rolle spielen. Gefühlt läuft das so mit. Ich mag mich da irren. Habe mich ja nur über einen Fernlehrgang vorbereitet. In der Praxis gehört dies aber zum täglichen Geschäft dazu. Ich habe durch meine Vorbildung damit kein Problem, aber wie sieht es mit den Anwärtern aus der WP etc. aus? Fühlt ihr euch in dem Bereich sicher? Ist das Thema vielleicht zu einfach, um es in der Vorbereitung ausführlicher zu behandeln?

Eure Meinung interessiert mich wie immer!

Ich mach dann jetzt mal weiter (Klausur, nicht Terrasse :-) ).

Zwischen den Welten

Bei mir herrscht gerade so etwas wie Ruhe vor dem Sturm. Die Klausuren im Grundlehrgang sind geschrieben. Diese Woche Samstag steht noch einmal Umwandlung und die Woche darauf Internationales Steuerrecht an. Dann sind die Samstage in der Akademie erst einmal Geschichte. Ich habe keine Ahnung was ich an meinem ersten freien Samstag tun werde. Bei meinem Glück wahrscheinlich um kurz vor sechs wach werden :-)

Nach den Samstagen steht endlich die Freistellung bis zur Prüfung an. Die wird mit einem zweiwöchigen Klausurenlehrgang eingeleitet. Da liegt auch gerade mein Problem. Ich fühle mich auf den Kurs noch überhaupt nicht richtig vorbereitet, was höchst wahrscheinlich normal ist. Ich hätte jetzt die Wahl zwischen durchdrehen und jede freie Minute zu lernen (Äh, mach ich das nicht meistens eh schon?!) oder mit ruhigem Kopf dranzugehen. Ich habe mich tatsächlich mal zu letzterem durchringen können. Darauf bin ich ein klein wenig stolz, ich bin nämlich der absolute Kopfmensch und gehe meinen Mitmenschen damit leider auch schon mal auf den Keks. Ich habe mir nun als Ziel gesteckt bei dem zweiten Klausurenkurs Ende August mit möglichst viel Routine an die Klausurenstellung rangehen zu können.

In den letzten beiden Wochen ziehe ich mein Programm von Samstag bis Montag mit Lernen und Klausuren üben durch und lasse es im Augenblick etwas ruhiger angehen als in den Wochen davor, um Kräfte zu sammeln. Ich merke die letzten drei Wochen extrem, dass mir der erste Arbeitstag der Woche schwerfällt. Irgendwie werde ich morgens im Haus nicht fertig und der Arbeitsweg scheint auch doppelt so lang. Nach den ersten zehn Minuten im Büro, spätestens nach dem ersten Kaffee, ist wieder alles wie immer. Trotzdem bin ich froh, wenn die Woche dann wieder rum ist.

Wenn ich Freunde oder Familie treffe, komme ich mir in letzter Zeit vor wie aus einer anderen Welt. Ich bekomme nur einen Bruchteil von ihnen mit. Ich bin bei den Gesprächen auch nicht immer ganz bei der Sache, gar nicht mit Absicht, mir schwirrt einfach so der Kopf. Da ich im Moment kaum Zeit habe, verpasse ich natürlich auch gemeinsame Aktivitäten, so ist man automatisch etwas außen vor. Ich bin nur froh, dass die meisten in meinem Umfeld Verständnis und auch ein offenes Ohr für mich haben. Jetzt heißt es noch eine Woche „Alltag“ und ab dem 09. Juli wird dann ganz in die Steuerwelt eingetaucht. Da fällt mir ein, mir graut es noch etwas vor der Ergänzungslieferung der Steuerrichtlinien. Das wird ein etwas längeres Unterfangen…

Wie sieht es bei euch im Moment aus?

Noch 4 Wochen!

Hallo,

heute melde ich mich mal aus dem Büro. Ich arbeite immer noch an der Verkleinerung meiner Abschlussliste. Gefühlt sollen möglichst alle Abschlüsse meiner Jahresplanung bis zur Freistellung abgearbeitet sein. Dazu Buchhaltungen, Lohn…Wir ihr euch denken könnt, ist die Planung nicht von mir :-) .

Mit Schrecken habe ich gerade auf den Kalender geschaut. Nur noch 4 Wochen und meine Freistellung/Urlaub beginnt. Urlaub ist vielleicht nicht der richtige Begriff….

Ich habe gerade das Gefühl, dass ich, was die Nachlieferungen für sämtliche Backsteine betrifft, völlig den Überblick verloren habe. Mein Schreibtisch zu Hause  sieht im Moment nicht sehr einladend aus. Ich glaube, ich bin gerade in der Phase…“Mache ich in der Freistellung“.

Eigentlich sollte mein Plan sein, bis dahin Klarschiff zu machen und dann ganz motiviert und frei von noch einzusortierenden Ergänzungslieferungen durchzustarten.

Mein gerade geplantes Vorhaben für heute somit:

1. Liste machen mit allen noch fehlenden Ergänzungslieferungen.

2. Suchen, ob diese sich in meinen Arbeitszimmer befinden.

3. Falls ja, freuen und zurechtlegen, falls nein: nachbestellen.

4. Sich schon mal mental auf das Einsortieren vorzubereiten.

5. Anfangen (wenn noch Zeit)

Ich bin froh, wenn es endlich nur noch um‘s Lernen geht.

Im Moment schiebe ich irgendwie alles auf.

Habt oder hattet ihr auch diese Phase? Kurz vor der Freistellung ist es am Schlimmsten. Nichts Halbes und nichts Ganzes.

Liebe Grüße und genießt das tolle Wetter! So von drinnen betrachtet, sieht es jedenfalls ziemlich toll aus :-) !

Ein Lebenszeichen

Hallo ihr alle,

ich weiß ich habe schon lange nichts mehr von mir hören lassen. Meine Vorbereitung läuft ehrlich gesagt bis jetzt nicht sehr optimal. Mich haben Krankheiten und ein kleiner Krankenhausaufenthalt deutlich zurück geworfen, deswegen war es bei mir auch still.

Ich bin jetzt endlich in der Freistellung. Ich weiß nicht wie es den anderen vor der Freistellung ging, aber ich wusste nicht, dass mein Schreibtisch noch sooo voll sein kann. War echt viel das ganz wegzuarbeiten und geschafft habe ich zwar auch nicht alles aber meine Kollegen sind da  super tolerant und hilfreich gewesen. In solchen Situationen weiß man ein gutes Kollegium tierisch zu schätzen.

Meine “freie” Zeit verbringen ich jetzt ziemlich mit dem Aufholen vom Allem und versuche mich echt nicht von der Fülle übermann zu lassen. Weil wenn ich mir meinen Schreibtisch so ansehen….wuhu. Ich habe heute noch meinen Dozenten im Ohr, der gemeint das Steuerberaterexamen wäre nur etwas für “Hartgesottene”.

Ich verbringen auch nun etwas Zeit die ganzen Beiträge nachzulesen und zu kommentieren.

Bis bald ihr alle