Lernarten

Hallo liebe Mitstreiter,

mich würde interessieren,

wie Ihr allgemein den Stoff lernt

– gibt es viele von Euch, die viele Skripte / Lernbriefe durcharbeiten, markieren und dabei die Gesetzesstellen lernen und nur alle paar Wochen mal eine Klausur schreiben

– oder konzentriert Ihr Euch ausschließlich auf Eure Probe-Klausuren – schaut hinterher kurz nach, was Ihr falsch gemacht habt und geht dann schnell zur nächsten Klausur über?

Was haltet Ihr von Karteikarten, Lernplakaten oder kleinen Zusammenfassungen zu einzelnen Themen?

Schönes Wochenende und wenn man vorher nicht mehr bloggt Euch allen frohe Ostern mit angenehmen Lernpausen!

Martin

6 Gedanken zu „Lernarten

  1. Guten Morgen Martin,
    bei mir ist es ein Mix aus allem.

    Ich lese die Lehrbriefe unter der Woche und markiere mir die Gesetzesstellen. Zusammenfassungen schreibe ich eigentlich nur kurz. Im Verfahrensrecht schreibe ich mir öfter mal die Prüfungsschemata auf Karteikarten.
    Von Lernplakaten bin ich ein großer Fan. Ich habe mir im Arbeitszimmer eine Wand genommen an der ich Schaubilder kleben habe.

    Am Wochenende versuche ich zwei Klausuren zu schreiben.

    Liebe Grüße 🙂

  2. Hallo Nina!

    Danke für Deinen Post

    – alles klar – das mit den Lernplakaten habe ich auch bereits gemacht

    – ich selbst habe noch keine eigenen Karteikarten – vielleicht sollte ich mir diese auch noch zulegen

    – aber am wichtigsten, sind ja unsere Klausuren. Echt vorbildlich, dass Du am Wochenende meist zwei Klausuren schaffst!

    Liebe Grüße Martin

  3. Also ich habe damals den 1 Jahres Samstagskurs von Endriss besucht.
    Sonntags dann (solange wie es halt dauerte) aus den Mitschriften Karteikarten gemacht.
    Am Beginn der Freistellung (ab Juni) dann aus Karteikarten DinA4 Zusammenfassungen für ein Thema (z.B. §16 EStG) gemacht. Dort drauf auch die wichtigen Paragrafenketten markiert.
    Dann diese auswendig gelernt.
    Ehrlich gesagt bis dahin wenig Klausuren geschrieben. Aber ich dachte mir, dass ich – gerade auch bzgl. der benötigten Zeit – erst realistische Erfahrungen sammeln kann, wenn ich die §§ auswendig kann. Dann Klausurenkurs Endriss gemacht. Und ehrlich gesagt den nicht ganz so gut für mich genutzt wie man es hätte tun können.
    Kam allerdings auch aus dem Schwerpunkt Wirtschaftsprüfung (zur Einordnung für den geneigten Leser… 😉 )
    Im Erstversuch hat’s nicht geklappt, aber dann im zweiten Anlauf. Im Zweiten haben die Übersichtsseiten beim Auffrischen des Stoffs sehr geholfen.
    Soviel zu meinem Weg. Bei weiteren Fragen gerne melden. Ab und zu schau ich immer noch auf den nwb blog…

  4. Hey Alexander!

    Danke für Deinen Kommentar – das ist interessant zu hören

    – wenn ich noch Erfahrungen benötige, schreibe ich gerne nochmal

    – außerdem nebenbei: Glückwunsch, dass Du das Examen bereits gemeistert hast –

    ich arbeite auch viel mit Mitschriften, mache mir im Samstagskursus Notizen und Sonntags oft Lernplakate

    – habe aber immer ein wenig Angst, dass ich nicht genug Klausuren nacharbeite/ zusätzlich schreibe

    – zum Stoff wiederholen – oder um wieder in die Grundlagen reinzukommen und sich schneller mit speziellen Fragen auseinander zu setzen – dafür sind die Lernplakate (und sicher auch Karteikarten) wirklich verdammt gut!

    Ich denke, wie Nina sagt, das der perfekte Mix der beste Weg ist!

    Viele Grüße

  5. @ Alexander Was hast du beim 2. Anlauf anders gemacht? Weniger auswendig gelernt und mehr Klausuren geschrieben?
    Was denkst du, woran es gelegen hat, dass es beim ersten mal nicht geklappt hat?
    Danke und L.G.

  6. Sicherlich habe ich im Erstversuch nicht genug Klausuren geschrieben. Aber auch im Zweitversuch garantiert nicht die oft kolportierten 50.
    Wichtig war für mich das „durchboxen“. Klausur stur nach Schema bearbeiten und v.a komplett bearbeiten. Beim Erstversuch hat mich das absolut unerwartete LSt und andere Abzugssteuern-Thema so aus dem Konzept gebracht…. Am 3. Tag hab ich dann kaum was ordentliches zu Papier gebracht.
    Im Zweitversuch hat mich dann auch das DBA Türkei nicht aus der Fassung gebracht. Aufgeregt ja, aber nicht aus dem Konzept gebracht… : )
    Weniger auswendig gelernt habe ich beim 2. Mal nicht. Eher mehr. Aber ich hatte das meiste ja eh schon noch lose im Kopf und musste es nur wieder festigen. Einige Themen habe ich auch besser verstanden als beim ersten Mal. Aber natürlich hatte ich den Vorteil meine Lernübersichten schon i.W. fertig zu haben und viele Unsicherheitsfaktoren (wie läuft Prüfung vor Ort ab etc) bereits zu kennen und für mich somit aus meinem Kopf ausschließen zu können.
    Letztlich ist durchmarschieren über 6 Std. aus meiner Sicht das Wichtige um nicht einfache Punkte liegen zu lassen.

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