Noch 4 Wochen!

Hallo,

heute melde ich mich mal aus dem Büro. Ich arbeite immer noch an der Verkleinerung meiner Abschlussliste. Gefühlt sollen möglichst alle Abschlüsse meiner Jahresplanung bis zur Freistellung abgearbeitet sein. Dazu Buchhaltungen, Lohn…Wir ihr euch denken könnt, ist die Planung nicht von mir :-) .

Mit Schrecken habe ich gerade auf den Kalender geschaut. Nur noch 4 Wochen und meine Freistellung/Urlaub beginnt. Urlaub ist vielleicht nicht der richtige Begriff….

Ich habe gerade das Gefühl, dass ich, was die Nachlieferungen für sämtliche Backsteine betrifft, völlig den Überblick verloren habe. Mein Schreibtisch zu Hause  sieht im Moment nicht sehr einladend aus. Ich glaube, ich bin gerade in der Phase…“Mache ich in der Freistellung“.

Eigentlich sollte mein Plan sein, bis dahin Klarschiff zu machen und dann ganz motiviert und frei von noch einzusortierenden Ergänzungslieferungen durchzustarten.

Mein gerade geplantes Vorhaben für heute somit:

1. Liste machen mit allen noch fehlenden Ergänzungslieferungen.

2. Suchen, ob diese sich in meinen Arbeitszimmer befinden.

3. Falls ja, freuen und zurechtlegen, falls nein: nachbestellen.

4. Sich schon mal mental auf das Einsortieren vorzubereiten.

5. Anfangen (wenn noch Zeit)

Ich bin froh, wenn es endlich nur noch um‘s Lernen geht.

Im Moment schiebe ich irgendwie alles auf.

Habt oder hattet ihr auch diese Phase? Kurz vor der Freistellung ist es am Schlimmsten. Nichts Halbes und nichts Ganzes.

Liebe Grüße und genießt das tolle Wetter! So von drinnen betrachtet, sieht es jedenfalls ziemlich toll aus :-) !

7 Gedanken zu “Noch 4 Wochen!

  1. Hallo Ivonne,

    Mir geht es ähnlich. Bei mir stapeln sich auch die roten Blöcke. Ich kann mich aber auch nicht motivieren die einzuheften. Insbesondere da meine Bücher auch noch nicht so mega markiert sind. Im Gegensatz zu den meisten anderen stehen bei mir auch noch zwei Wochen auf der Uhr mit Arbeiten. Die letzten beiden Abschlüsse sind bereits angefangen, ziehen sich aber wie Kaugummi. Zudem bekomme ich wenig Unterstützung, bzw. Hilfe von der Chefetage. Eher muss ich um jeden Tag !unbezahlte! Freistellung kämpfen. Alles in Allem extrem motivierend. Nicht. Oder eben doch. Die jetzt erst recht Stimmung ist zumindest schon da.

    Also, volle Motivation voraus.

    GML

  2. Hallo GML,

    ich finde es immer schade zu lesen, dass motivierte Mitarbeiter, die sich entschieden haben ihre berufliche Weiterentwicklung selbst in die Hand zu nehmen teilweise kaum Unterstützung aus ihren Kanzleien erhalten.
    Diejenigen, auf die das größtenteils zutrifft, können wahrscheinlich im Falle des Bestehens, mangels Einsatzmöglichkeit, nicht im bisherigen Büro bleiben. Vielleicht kommt daher die Gleichgültigkeit. Es zählt im Moment die Arbeitskraft und das Examen ist nicht von Interesse, da derjenige sowieso geht.
    Ich kann mir das nur so erklären. In dieser Konstellation ist es aus Sicht des Arbeitgebers sogar (fast) nachvollziehbar. Er hat ja nichts davon.
    Trotzdem würde ich es schön finden, wenn Mitarbeiter mit Ambitionen unterstützt würden und sei es moralisch. Es fühlt sich einfach besser an und motiviert, wenn ich weiß, mein Chef und meine Kollegen stehen hinter mir, drücken mir die Daumen und wollen, dass ich es schaffe.
    Bei mir ist es zwar ebenfalls so, dass ich mit dem Bestehen des Examens nicht mehr in meinem bisherigen Büro verbleiben kann, es bietet sich aber die Möglichkeit im Verbund eingesetzt zu werden.
    Darüberhinaus stehen uns aber alle Türen offen.
    Dann ist Teil deiner Motivation eben auch die Vorfreude auf etwas Neues. Ich finde, dass ist manchmal Motivation genug.
    Ich hatte glücklicherweise keine Probleme mit dem Beantragen der Freistellung. Ich habe meinen Jahresurlaub und unbezahlte Zeit genommen. Trotz allem sollte natürlich vorher möglichst vieles (gefühlt alles) fertiggestellt werden. Das stresst gerade und ist wohl auch Grund, dass die Arbeit jetzt im Vordergrund steht und sich der Klausuren und Ergänzungslieferungsberg auf meinem Schreibtisch türmt.
    Übrigens, dass Schrecklichste am Einsortieren ist das Markieren der neuen Seiten und Lösen und Wieder-kleben der Grifftegister (das mit der Folie funktiniert nicht, dann geht der Ordner nicht zu). Wenn du also noch nicht viel markiert hast, dann bist du schneller und kannst danach in Ruhe deine Markierungen vornehmen. Ich markiere meist während der Klausuren, wenn mir auffällt, dass ist jetzt das Wichtigste überhaubt :-) .
    Es gab/gibt wohl auch Bücher „Markierhinweise/Fußgängerpunkte“, aber ich bevorzuge meine eigenen Markierungen.
    Heute habe ich frei und gleich geht‘s los mit sortieren.
    Also, weiter Kopf oben halten und durch!
    Ivonne

  3. Tipp zu dem nicht mehr zu schließenden Ordner:

    man kann im Beck-Shop einen breiteren bestellen, dann kann man auch die Folien verwenden. Ist denke ich etwas weniger mühsam als das Griffregister immer von der alten Seite abzumachen.

  4. Motivation, sehe ich auch so.
    Wahrscheinlich einer der Hauptgründe weshalb nach dem Examen so viele wechseln. Die Kanzleien sind dann immer “verwundert” warum die Mitarbeiter nicht mehr wollen

  5. Zur Motivation……

    In der WP-Kanzlei habe ich mehrfach erlebt, das mit dem Bestehen des StB der MA gekündigt wurde, da nun zu teuer…

  6. Ivonne, du machst ja dieses Jahr den 2. Versuch und bereitest dich überwiegend nur mit Klausuren vor.
    Darf ich fragen ob du dir die Klausuren vom Vorjahr auch noch anschaust oder nimmst du dir nur das neueste vor die Nase?
    Ich bekommen derzeit von allen Seiten gut gemeint Klausuren zugesteckt und frage mich, ob die Vorjahresklausuren evtl. zu alt sind und man sich damit evtl. etwas falsches anschaut?

  7. Hallo Friedhelm,
    ich bereite mich derzeit ausschließlich mit den neuen Klausuren vor. Dies hängt natürlich hauptsächlich damit zusammen, dass ich 2 Klausurenkurse (Haas ind Knoll) gebucht habe.
    Gerade weil ich mich in diesem Jahr ausschließlich mit Klausuren vorbereite, wollte ich neues „Material“, um mit dem aktuellen Stand zu lernen.
    Ich gebe aber zu, dass ich auch schon auf meine alten Klausuren und Skripte zurückgegriffen habe. Dies war immer dann der Fall, wenn ich mich in einem Thema nicht sicher gefühlt habe. Ich denke, man kann auch durchaus mit alten Klausuren lernen, wenn es nicht die einzige Vorbereitung ist. Gerade im Bereich der ErbSt (Betriebsvermögen etc.) hat sich ja einiges geändert. Die Klausuren im Vorjahr hatten die Änderungen aber auch schon thematisiert.
    Wenn du sonst auf dem aktuellen Stand bist und erkennst, wo es Änderungen gab, dann kannst du dir gern auch alte Klausuren anschauen.

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