Weiter geht’s ….. aber irgendwie langsam (oder bin ich zu ungeduldig ??? )

Hallo meine lieben Anwärter,

Ich habe heute Mal wieder „häppchenweise“ Lernurlaub – bevor ich (relativ spät) im August in die Vollzeitfreistellung gehe –

mein schlechtes Gewissen plagt mich doch sehr, da ich weiß, es gibt schon sehr viele die bereits seit einiger Zeit jetzt im Juni in der Freistellung sind

– na ja – jeder lernt anders und hat noch andere Sachen in der Kanzlei zu erledigen!


Trotzdem:
man will doch noch soviel machen, man nimmt sich immer so viel vor

– aber man schafft dann nur einen Teil …………….

Gerade wiederhole ich eine Knollklausur und da ich morgen nur bis mittags arbeite habe ich dann noch einen halben Tag für Gesellschaftsrecht – mein „Mangelfach“ (bin da aber bei uns im Kurs wirklich nicht der Einzige, dem das schwer fällt!)

Uns allen weiterhin frohes Schaffen und starke Nerven!

Viele Grüße und bis die Tage in diesem Blog!

Martin

9 Gedanken zu „Weiter geht’s ….. aber irgendwie langsam (oder bin ich zu ungeduldig ??? )

  1. Hey,

    Mal ein anderes Thema. Ich gehöre ja auch noch zu den wenigen Leuten, die den Juli im Büro verbringen.

    Und es ist ja mittlerweile sehr warm im Büro.

    Was zieht ihr denn für Schuhwerk bei so einer Hitze im Büro an?

    Wir Frauen tragen idR Sandalen bei uns.

    Männer tragen bei uns geschlossene Schuhe.

    Dürfen bei euch die Männer Fuesslinge aka kurze Socken tragen?

    Ein bisschen Ablenkung vom Steuerrecht …

  2. August reicht völlig aqus. Bleibt doch mal ein wenig entspannt. So wie Ihr Euch hier mantraartig einredet, dass es alles so viel ist, schafft das doch nur unnötigen zusätzlichen Stress.

    Ihr werdet alle genug wissen, um die 3 x 6 Stunden mit Inhalt zu füllen. Nur Panik und Gekrampfe sind nicht angebracht. Stezt Euch nen Zeitpal für die Aufgabenteile, denn werdet Ihr dann sowieso nicht einhalten und einige Punkte einfach rausrotzen müssen und da noch mehr Punkte mitnehmen als Ihr denkt.

    Aber das ist alles so viel, ich hänge so hinterher, die anderen sind so viel weiter. Die anderen interessieren nicht. Jeder schreibt für sich allein. nur, dass Ihr im Oktober auf dem Zenit Eures Wissens seid und dann wird das schon. Uns wurde immer gesagt 1/3 Wissen, 1/3 Tagesform und 1/3 Glück und die letzten zwei Drittel habt Ihr schon in der Tasche.

    Also lernt , aber zieht Euch nicht selbst runter, hilft nichts und macht zudem schlechte Laune

  3. @Lara: Hey, also bei uns im Büro ist alles sehr locker – da wir eine landwirtschaftliche Buchstelle sind

    – wir betreuen also sehr viele landwirtschaftliche Mandate, die selbst zum Teil aus dem Stall kommen und eben bei uns Belege reinbringen – die sehen, die Kleiderordnung lockerer als gewerbliche Mandate!

    Und so dürfen Männer bei uns sogar mal in kurzer Hose oder Sneaker in den Schuhen oder sogar
    mal in Sandalen auftreten

    – der Höhepunkt bei den Damen in Punktur Lockerheit beim Auftreten ist bei uns, das ein Chef einer Angestellten erlaubt hat, sie dürfte sogar mit einem Nasenring im Büro arbeiten (auch wenn spontan Mandanten reinkommen)

    – also das finde ich persönlich ein bisschen zu freundlich vom Chef

    – man ist ja auch als steuerlicher Berater eine seriöse Persönlichkeit (also ich denke schon, das in anderen Büros das strenger gehandhabt wird)! Egal, wie wichtig dem Mandanten das Auftreten ist!

    @StB-SH:

    Danke – dass Du uns hier ein wenig auf den Boden der Tatsachen holst – Du hast schon Recht!

    – man macht sich wirklich viel Stress extra

    – natürlich muss man jetzt stark etwas leisten mit dem Lernen, aber sich ständig zu vergleichen oder sich an missglückten Klausuren festzubeißen, bremst einen wirklich nur aus!

    Grundsätzlich wünsche ich mir schon manchmal (ganz neidisch auf andere blilckend) noch mehr Freistellung im Examen – aber man kann nicht alles haben:

    Bei mir ist das mit dem Arbeiten parallel so, dass ich arbeitstechnisch wenig entlastet werde – dafür aber den ganz großen Vorteil habe, dass ich bei *erfolgreich bestandener Prüfung* einen Teil meiner Kosten erstattet bekommen darf

    – wenn ich hier mal so aus dem Nähkästchen plaudern darf …….

    andersherum wäre es mir fast noch lieber,

    weil ist die Prüfung erstmal bestanden, kommt mit der besseren Gehaltsklasse sowieso wieder Geld ins Portemonnaie!

    Na ja – trotzdem bin ich natürlich dankbar für jegliche Unterstützung, die andere nicht (immer) haben!

    Uns allen starke Nerven und weiterhin viel Erfolg!

  4. Ich hab die Prüfung vor ein paar Jahren gemacht und da gab es auch einige die schon ab Juni oder spätestens ab Juli in die Freistellung gingen. Ich hatte erst ab August frei. Ich muss allerdings zugeben dass ich dann auch maximal 4 Stunden am Tag gelernt habe, weil ich einfach faul war. Ende August startete dann der dreiwöchigen Klausurenkurs. Der hat mir dann nochmal richtig Schub gegeben, so dass ich dann die letzten 2 oder 3 Wochen vor der Prüfung erst richtig Gas gegeben habe. Ich war immer schon jemand der erst unter Zeitdruck gut lernen konnte. Und es hat auch gut geklappt, um die Prüfung mit 3,8 zu bestehen. Man darf sich von den anderen nicht verunsichern lassen. Nur weil einige viel früher freigestellt waren, haben sie nicht unbedingt besser abgeschnitten. Einfach sein eigenes Ding durchziehen.

  5. Hallo Martin, es lohnt sich zu kämpfen! Nach dem Examen habe ich direkt 80.000 EUR p.a. Vom Chef bekommen. Nach gut 3 Jahren hat sich mein Gehalt mittlerweile auf rd. 110.000 EUR erhöht und das mit 29. es lohnt sich zu kämpfen! 🙂

  6. Laras Frage, ob man Sneaker Socken tragen darf, finde ich genial. Das mit der Ablenkung hat da bei mir auf jeden Fall gut funktioniert!

  7. Zum Thema Kleiderordnung muss ich sagen, dass es bei uns im Büro (Berlin Mitte bunt gemischtes Klientel an Mandanten vom Freiberufler bis zur Mittelständischen Kapitalgesellschaft) keinerlei Vorschriften zur Kleiderordnung gibt.

    Ich bin froh, dass ich hier in T-Shirt und kurzen Hosen in die Mandantentermine gehen kann und mich nicht „verkleiden“ muss. Die Mandanten reagieren hier in der Regel auch eher positiv und bisher ist mir hierzu noch kein negatives Feedback zu Ohren gekommen.

    Für mich wäre es sehr schwer in einem Büro zu arbeiten, in dem ich mich an starre Vorschriften halten muss.

    In meinem Kurs gehen nun auch immer mehr in Freistellung und ich muss noch bis Ende August warten, ehe ich dann auch einen Monat frei habe. Ich muss aber auch zugeben, dass ich gar nicht wüsste was ich mit der Ganzen Zeit anfangen sollte wenn ich jetzt schon in Freistellung wäre.

    Aktuell besuche ich 2-3 mal Pro Woche den Präsenzkurs und schreibe 1-2 Klausuren pro Woche (vor Ort und Fernkurs Haas). Mir fällt es enorm schwer mich abseits der Klausuren zum lernen zu motivieren. Ich höre mir gerne den Präsenzkurs an und nehme da denke ich auch eine Menge mit. Den Feinschliff versuche ich mir über die Bearbeitung der Klausuren zu holen, in denen natürlich immer wieder unbekannte Themen auftauchen, die dann mit Hilfe der Gesetze, Richtlinien und Erlasse erarbeitet werden müssen.

    Ich merke, dass ich Schritt für Schritt mehr Routine in den Klausuren bekomme (bis jetzt circa 25 Klausuren geschrieben) und werde meinen Stil entsprechend weiter fortsetzen. Ein Präsenzklausurenkurs über 2 Wochen mit 10 Klausuren vor Ort wird im September noch folgen und ein paar Klausuren habe ich außerhalb der Klausurenkurse auch noch auf Lager.

    Ich hoffe den Stoff dann ausschließich über meinen Lehrgang sowie die Klausuren soweit zu verinnerlichen, dass das Examen machbar ist.

    Parallel habe ich auch die WLW Karteikarten, von denen ich aber bisher keine 10% angeschaut habe. Das ist noch ein Ziel für die freie Zeit hier etwas Zeit zu investieren. Ich wünsche jedenfalls jeden auf seine Art viel Erfolg in der Vorbereitung

  8. Es wird einem wohl immer zu langsam vorangehen und wahrscheinlich möchte man Mitte Juli sämtliche Lösungen aus dem Handgelenk schütteln können, aber ich glaube das wird nichts. Wenn es so wäre, würde es ja Sinn machen, erst Mitte September in Freistellung zu gehen um zu lernen. Diese gegenteilige Annahme sieht man nämlich immer nicht. Es ist halt mal keine XY-Prüfung, wo man sich den Stoff mal ebenso reinprügeln kann.

    Man darf sich nicht verrückt machen lassen. Ich schreibe in diesem Jahr auch zum ersten Mal, aber ich hämmere mir immer ein, dass ich wahrscheinlich erst Ende September einen Stand erreicht haben werden, wo ich sagen kann: „Jo, ich glaub, ich weiß, was ich ja da jetzt hinschreiben sollte“.

    Momentan ist es zutiefst frustrierend. Man hat das Gefühl, überhaupt nichts auf die Reihe zu bekommen und wenn man mal einen Lösungsansatz hat und freut sich, dann ist er garantiert falsch 🙂

    Aber man hangelt und irrt sich so nach oben. Mir geht es jetzt so, dass, ich jetzt in einer Phase bin, in der ich die Aufgabentypen so ein bisschen verstehe – das Verständnis für die Lösung setzt aber auch immer mehr ein. Ich bin auch ein Typ, der nichts großartig auswendig lernen will. Ich will immer das System verstehen.

    Wie auch immer, ich kann mir und euch allen nur raten, einfach cool und dran zu bleiben. Fleiß wird sich am Ende auszahlen 🙂

  9. @Daniel: Danke für Deine Mut – machenden Worte – im Endeffekt hast Du ja Recht, wenn wir im Oktober soweit sind – dann ist alles in Ordnung!

    Viele Grüße und uns allen viel Ruhe und starke Nerven!

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