Ergänzungslieferung

Ich melde mich zurück mit meiner Sammlung an noch nicht einsortierten Ergänzungslieferungen

und beantworte damit Carlos Frage, ob ich es schaffe, die Ergänzungslieferungen zeitnah einzusortieren: Nein. Ich schiebe das immer eine halbe Ewigkeit vor mir her. So lange, bis der Stapel dann fast umfällt. Spaß beiseite. Schon oft habe ich überlegt, wen ich beauftragen könnte aber zu groß ist meine Sorge, dass falsch einsortiert wird oder Seiten fehlen. Also starte ich meine Serie auf Netflix und los geht’s, so macht das Einsortieren dann sogar Spaß.

In den nächsten Tagen werde ich meinen Stapel in Angriff nehmen, denn bis Jahresende möchte ich auf dem aktuellen Stand sein.

Mich würde interessieren, ob ihr die aussortieren Seiten aufhebt oder entsorgt? 

Meine Wünsche für euch

Auch ich möchte noch ein paar Wünsche für die nächsten Tage loswerden, an alle, die dieses Jahr in die Steuerberaterprüfung gehen. An euch, die ihr in den letzten Monaten und Wochen und Tagen so viel gegeben habt. 

Ich wünsche euch viel Erfolg. Ich wünsche euch, dass ihr all euer Wissen abladen könnt. Dass ihr zu Papier bringen könnt, was ihr gelernt habt. Dass die berühmte Kombination aus Tagesform, Wissen und Glück stimmt. Ich wünsche euch viel Durchhaltevermögen über die drei Prüfungstage. Ich wünsche euch, dass ihr eure Nerven beieinander halten könnt.
Und dann, wenn es vorbei ist, wünsche ich euch, dass ihr so richtig ausatmen könnt. Dass ihr das macht, worauf ihr in der letzten Zeit verzichten musstet und was ihr schon so lange mal wieder machen wolltet. Ich wünsche euch gute Erholung, Regeneration. Freie Gedanken, Leichtigkeit. Und eine kurze Pause, bevor es wieder weiter geht. 

Meine Daumen sind so fest gedrückt wie es nur geht.

Eure Ann-Catrin

Update von Nicole

Heute melde ich mich mit einem indirekten Update: Einige von euch kennen sicher noch Nicole. Sie war eine von fünf BloggerInnen der letzten Campus-Blog Saison und hat bereits über ihren Weg der Prüfungsvorbereitung berichtet. Ich habe ihre Beiträge gespannt verfolgt und fand es sogar ein bisschen schade, als sich Nicole als Bloggerin verabschiedet hat. Aber ihr Weg ging weiter. Ich war neugierig und habe bei Nicole nachgefragt, wie es ihr in den letzten Monaten ergangen ist. Ich freue mich sehr, dass ich ihre Antworten auf meinem Blog mit euch teilen darf:

Liebe Nicole,
vielen Dank, dass du uns auf den aktuellen Stand deiner Prüfungsvorbereitung bringst und dass du deine Erfahrungen und Learnings aus dem letzten Vorbereitungsjahr mit uns teilst. Wie schön, dass wir nochmals von dir lesen dürfen.

Liebe Ann-Catrin,
ich habe mich sehr über deine Interview Anfrage gefreut und fühle mich auch so ein bisschen geehrt. Das Jahr als Bloggerin hat viel Spaß gemacht und es war schön mit euch den Weg gemeinsam gegangen zu sein. Gerne werde ich dir deine Fragen beantworten.

Wie geht es dir aktuell und wie fühlst du dich, wenn du an den 11. Oktober denkst?

Es ist ein komisches Gefühl, wenn ich an den 11. Oktober denke, die Zeit ist so unglaublich schnell vergangen und in 5 Wochen ist es schon wieder soweit. Panik habe ich nicht, ich habe vor zwei Wochen bei der Steuerberaterkammer eine 2-wöchige Simulation mitgemacht, da konnte ich gut üben, wie ich mit meinen Ängsten umgehen kann, wie es sich anfühlt dieses Kuvert zu öffnen und dann die Klausur vor sich zu haben. Es war jeden Tag aufs Neue eine echte Mutprobe für mich. Ich habe dann angefangen mich selbst zu beruhigen mir immer wieder gesagt, hey kein Stress du hast 6 Stunden Zeit komm runter und lies erstmal in Ruhe die Aufgaben durch. Ja und das hat mir geholfen, auch wenn es sich blöd anhört :-)) 

Ich finde, das hört sich nicht blöd an. Im Gegenteil. Super, dass du durch diese Prüfungssimulation für die eigentliche Prüfung üben konntest. 
Hast du denn schon Pläne für den 14. Oktober?

Mein Plan für den 14. Oktober ist kurz und knapp erzählt, da muss der Wein hinhalten :-))) 

Das ist auf alle Fälle ein Plan!
Wie erging es dir in der Zeit, nachdem du dich dazu entschieden hast, in eine zweite Runde zu gehen? 

Die Zeit, nachdem ich mich entschieden habe die Prüfung nochmal zu schreiben, war die ersten Monate sehr schwer, es war ein ständiges rauf und runter. Es gab Tage da habe ich alles in Frage gestellt, meinen Beruf, den Steuerberatertitel und mich selbst. Meine Noten wurden nicht besser und ich sah darin keinen Sinn mehr. An anderen Tagen war genau das Gegenteil der Fall und ich wollte es nochmal durchziehen. Was ich dann zum Glück auch gemacht habe. Die Selbstzweifel waren groß gewesen und der Stempel DURCHGEFALLEN hat mich sehr lange beschäftigt. 

Ich finde es echt stark, dass du dein Ziel nicht aus den Augen verloren hast. Und ich glaube dieses auf und ab kennen doch alle, die diese Prüfung anstreben. Das soll wohl normal sein *lach*
Wie lief denn deine Prüfungsvorbereitung im letzten Jahr ab?

Im Nachhinein war meine Prüfungsvorbereitung im letzten Jahr zu chaotisch, ich habe ständig neue Kurse gebucht alles angefangen und schlussendlich nichts neues gelernt. Ich habe mich lieber in der Theorie aufgehalten, denn dahinter kann man sich wunderbar verstecken und mich erst sehr spät und oberflächlich an die Klausuren rangetraut. Auch musste ich für mich feststellen, dass die Onlinevorbereitungskurse nichts für mich waren, was nicht an den Dozenten lag, sondern an mir selbst. Präsenzunterricht ist schon was anderes, da geht man mal nicht einfach eine rauchen, sondern erst in der Pause auch versucht man im Präsenzunterricht mitzumachen, sich mit einzubringen was im Onlineunterricht nicht möglich war. Es war auch sehr mutig von mir mit solchen Lücken in das Examen zu gehen. Ekelhafte Themen habe ich bis zum Schluss geschoben und naja dann auch nicht mehr wirklich gelernt. Dabei meine ich aber richtig wichtige Themen, wie Umwandlung, Personengesellschaften, Unterschied § 6 (3) und § 6 (5) die kannte ich nur oberflächlich. § 15 a USt und ja auch das “ einfache Ertragswertverfahren mit § 13 a und b in Bewertung/Erbschaft, Anpassung Betriebsprüfung…. Schön blöd…. aber passiert. 

Was hast du in diesem Jahr anders gemacht als im letzten?

In diesem Jahr habe ich einiges anders gemacht. Erstens habe ich bereits Ende Dezember angefangen Klausuren zu schreiben, Theorie nur gelernt, wenn es schon an den Basics gefehlt hat. Nur einen Klausurenkurs gebucht und auch durchgezogen, dann war ich drei Wochen im Präsenzkurs in Stuttgart was mich nochmal unglaublich weitergebracht hat und habe danach die Simulation mitgemacht. Bis zum Examen werde ich noch 12 Klausuren schreiben (in jedem Bereich zwei) und nacharbeiten. Das war´s dann, mehr kann und will ich auch nicht mehr machen. Ich habe in dieser Vorbereitung mir auch bewusst Pausen eingerichtet, was meines Erachtens sehr wichtig ist, aber da gibt es unterschiedlich Meinungen, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Dein Vorgehen klingt optimiert und gefestigt. 
Gibt es etwas Positives, das du in einem zweiten Vorbereitungsjahr siehst?

Ja das zweite Vorbereitungsjahr war für mich ganz wichtig, da ich viele Themen erst jetzt verstanden habe und ich mich auch voll und ganz auf das Klausurenschreiben und nacharbeiten konzentrieren konnte. Also ja, ich sehe darin viel Positives. Ich gehe anders an die Themen ran, arbeite mit dem Gesetz und schreibe es nicht ab. Das Gesetz ist nicht mein Feind, sondern meine Lösung.

Würdest du sagen, du gehst dieses Jahr entspannter in die Prüfung, weil du schon weißt, was auf dich zukommt?

Wenn man von entspannter bei solch einer Prüfung überhaupt sprechen kann, aber ja ich weiß, wie die Halle aussieht (finde ich wichtig) wie ich hinkomme (schon abgefahren) und was ganz wichtig ist, ich fühle mich vorbereitet. Jetzt hoffe ich nur das schöne Aufgaben drankommen und das ich bei den eher unschönen Aufgaben trotzdem einen Lösungsweg finde und das mich diesmal die Glücksfee unterstützt. 

Gibt es etwas, das du deinen Mitstreitern gerne mitgeben würdest? 

Es ist ganz wichtig, dass jeder seinen eigenen Weg für die Vorbereitung findet. Der eine mag es Online der andere lieber im Präsenz. Anderen reicht ein Jahr Vorbereitung und dem andern zwei Jahre. Bucht nicht zu viele Kurse das ist unnötig. Es reicht ein Vorbereitungskurs und einen Klausurenkurs. Alles andere sind Zeitfresser und mal ehrlich, jeder Anbieter hat gute Dozenten, aber keiner wird euch die Erleuchtung bringen, wenn ihr keine Zeit zum Nachlernen habt. Also lieber Spielraum lassen und notfalls nachlesen. Ich wünsche Euch allen viel Erfolg, haltet durch und glaubt an Euch. 

Herzlichen Dank für deine aufmunternden und motivierenden Worte, liebe Nicole. Ich wünsche dir viel Erfolg für die Prüfung und drücke fest die Daumen! 

Vielen Dank liebe Ann-Catrin, dir alles Gute und viel Erfolg bei deiner Vorbereitung, auch wenn du leider erst nächstes Jahr schreiben darfst, aber wer weiß vielleicht hat das auch was Gutes. 

Meldung zum Sonntag

Guten Morgen aus der Uni-Bibliothek in Karlsruhe.
Hier ist das Level an Produktivität so viel höher als zuhause, denn das Level an Ablenkung ist so viel geringer. Ab und zu bin ich am Wochenende hier. Momentan arbeite ich die Inhalte und Klausuren des Examenskurses nach. 
Ich wünsche allen, die heute einen Pausentag einlegen, gute Erholung und allen, die heute wie ich produktiv sind, viel Erfolg.

Planänderung

Heute melde ich mich mit einem Update, das sich für mich nicht so leicht veröffentlichen lässt. Deshalb halte ich es einfach kurz und knapp: Ich werde dieses Jahr nicht in die Steuerberaterprüfung gehen. 
Die Zulassungsstelle hat meinen Prüfungsantrag geprüft. Meine praktische Tätigkeit ist nicht ausreichend. 
Wie es mir damit geht? Kurzfristig habe ich jegliche Motivation verloren, weiterzumachen. Aber jetzt nehme ich die Dinge, wie sie eben sind. Ich sehe es positiv, denn das letzte Jahr ist nicht verloren. Vielmehr habe ich mehr Zeit für die Vorbereitung und weiß außerdem, wie ich die Vorbereitung im nächsten Jahr besser angehen kann und was ich anders machen werde, als im letzten. 
Meine übrigen gebuchten Kurse konnte ich stornieren. Im Moment plane und strukturiere ich mein weiteres Vorgehen im Hinblick auf die Steuerberaterprüfung 2023. 

Ich halte euch auf dem Laufenden! 

Mich gibt’s auch noch!

Auch ich melde mich zurück. Zurück aus einer intensiven Zeit der Prüfungsvorbereitung. 

Die letzten 5 Wochen war ich für den Examenskurs von Knoll in Stuttgart. Oft habe ich daran gedacht, ein Update zu geben. Aber die Tage waren lang. Ich möchte mich auch gar nicht entschuldigen, denn ich denke wir alle haben Tage, an denen wir uns bei niemandem melden oder uns auch nicht melden möchten, oder?

Wir verfolgen ein Ziel und befinden uns im Endspurt in Richtung Zieleinlauf. Die Ziellinie ist nicht mehr weit entfernt. Die längste Strecke des Marathons sind wir bereits gelaufen. Und doch wird es gegen Ende hin immer und immer anstrengender. Der erste Streckenabschnitt ist bekanntlich am leichtesten.

Die Tage während dem Examenskurs waren besonders lang aber der Kurs war nach meinem Empfinden auch besonders effektiv. Morgens ging es mit der Theorie los, am Nachmittag wurde eine kurze Klausur von 2 Stunden geschrieben und anschließend wurde die Klausur besprochen. Der Ablauf war optimal, denn in 5 Wochen wurde jeder relevante Themenbereich behandelt und das erlangte Wissen konnte in der anschließenden Klausur direkt angewendet werden.  

Das Schreiben der Klausur in einem Raum mit 64 weiteren Teilnehmern ist im Übrigen ein anderes als zuhause allein am Schreibtisch. Viele von euch haben da bestimmt schon Erfahrung gesammelt? Man überlegt sich zweimal, in das Skript zu schauen. 

Ein Gruß geht raus an meine Kommilitonen, die die Zeit während dem Kurs etwas erleichtert haben. In den kurzen Pausen am Vormittag oder vor bzw. nach der Klausur waren wir oft spazieren und wenn uns nur 5 Minuten blieben. Das hat immer gutgetan und ich kann es nur empfehlen. Bei der Hitze kann man hier im Süden von Deutschland zwar nicht mehr von frischer Luft sprechen aber ein kurzer Spaziergang kann bestimmt nicht schaden. 

Wie geht es euch da draußen? Ich freue mich über einen Austausch. Haltet die Ohren steif!

Start your day right

Heute Morgen habe ich mich mit der lieben Sophia zum Frühstück getroffen.
Sophia hat vor einiger Zeit unter einem meiner Beiträge kommentiert, dass sie wie ich aus Karlsruhe kommt und ihre Vorbereitung ebenfalls beim Steuerrechtsinstitut Knoll macht.
Ich habe Sophia angeschrieben und seitdem stehen wir in regelmäßigem Austausch über unsere Vorbereitung. Wir sprechen uns Mut zu, motivieren uns gegenseitig und bauen einander auf, denn wie man doch sagt: Geteiltes Leid ist halbes Leid. 
Wie schön, dass sich unsere Wege gekreuzt haben. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen! 

Hey Siri, was ist eine Prüfung?

Zurück aus der Versenkung. Am Wochenende habe ich tatsächlich keine Klausur geschrieben, auch keine nachgearbeitet. Ich habe nicht an Gesetze und auch nicht an Paragrafen gedacht. Ich war über das Wochenende weg. 
Die Luft war raus. Diese immer größer werdenden Berge an Papier haben mich überfordert. Aber jetzt bin ich wieder da und nächsten Montag beginnt der Examenskurs und für viele von uns die Freistellung. Die letzte Etappe. Ich bin sehr gespannt auf die Zeit in Stuttgart, die Dozierenden und alle Teilnehmenden.
Am Sonntag beziehe ich mein kleines Appartement und schon jetzt habe ich ein etwas mulmiges Gefühl, wenn ich an die nächsten Wochen denke. Wie ergeht es euch? 

Ich habe heute mal den Begriff Prüfung gegoogelt und Google sagt, dass eine Prüfung ein Verfahren ist, „(…) bei dem Kenntnisse oder Fertigkeiten, allgemein eine Leistung, durch bestimmte Aufgabenstellungen oder Fragen festgestellt werden“ und aufgepasst: „Im übertragenen Sinne bedeutet Prüfung auch schweres Leid“. Im Duden ist sogar von einer schicksalhaften Belastung die Rede. 
Das hat mich zum Lachen gebracht. 

Neben dem Wikipedia-Eintrag hat Google ein Foto positioniert. Das Foto zeigt ein nach rechts weisendes Schild, darauf steht „Zur Prüfung“ und darunter „Keine Angst, du schaffst das!“ Sehr gelungen, wie ich finde. Das ist doch motivierend, oder nicht?

Durchblick, Überblick, Weitblick

NWB Steuer + Studium, Ausgabe 6 vom 7.6.2022

Zurzeit kann ich mich vor Post kaum retten: korrigierte Klausuren, neue Klausuren, Klausurlösungen… ganz viel Papier auf, unter und neben meinem Schreibtisch. 
Diese Woche hatte ich außerdem die neue Ausgabe der Zeitschrift Steuer + Studium im Briefkasten – die ist dank ihres gelben Covers zwischen den Papierstapeln immer schnell wieder zu finden. 

Die 6. Ausgabe ist eine Schwerpunkt-Ausgabe zur schriftlichen Steuerberaterprüfung dieses Jahr und enthält neben den Grundlagen und Kernthemen für jeden Prüfungstag mögliche Formulierungen für die Lösung und viele hilfreiche Tipps. 

Dies soll keine Werbung sein, sondern eine Empfehlung von Herzen.
In den wöchentlichen Klausuren sind stets neue Themen zu lösen. Die Artikel haben mir nun nochmals zu mehr Struktur und Durchblick verholfen.

Ich wünsche euch einen guten Überblick für die nächste Woche und einen Weitblick für unser gemeinsames Ziel!

(Nur) noch 133 Tage…

…bis zur Prüfung. Ja der Countdown. Für die einen sind es noch 133 Tage, für die anderen sind es nur noch 133 Tage. Es ist doch alles eine Frage der Perspektive.
Ich muss zugeben, ich beschäftige mich in jeglicher Hinsicht und dauernd mit der Zeit. Ich bin ständig am Rechnen, wie viele Wochen es noch bis zum ersten Präsenzkurs sind, wie viele Wochen zwischen dem ersten und dem zweiten Präsenzkurs liegen und wie viele Wochen es noch bis zur Prüfung sind. Bevor ich anfange die Stunden zu zählen, hat es mir das Team von NWB zum Glück leicht gemacht und die Stunden, ja sogar Minuten und Sekunden in den Countdown mit aufgenommen.
Wie viele Wochen sind es eigentlich noch bis zu meinem Geburtstag? Lasst mich kurz in meinen Kalender schauen und die Wochen zählen… 16 Wochen. Mein Geburtstag ist ungefähr zwei Wochen vor der ersten schriftlichen Prüfung. Ach, jetzt weiß ich auch, wie viele Wochen es noch bis zur Prüfung sind. 

Während ich meine Zeilen schreibe, fällt mir auf, dass ich inzwischen schon fast ein Jahr in Vorbereitung bin. Angefangen habe ich letztes Jahr im Juni mit einem Fernlehrgang, in dessen Rahmen ich jede Woche zwei Lehrbriefe zugeschickt bekommen habe. Mit den Lehrbriefen war ich allerdings weniger erfolgreich, ich lerne besser durch die Anwendung bzw. das Lösen von Klausuren. Die Lehrbriefe haben sich aber als gutes Nachschlagewerk erwiesen.

Zurück zum Thema „Zeit“. Im Endeffekt bringt es mir dann doch nicht so viel, zu wissen, bis wann es noch wie viele Wochen sind. Am wichtigsten ist doch, die Zeit richtig zu nutzen. Carpe diem. Also schreibe ich Klausuren und arbeite die Klausuren nach. 

Demnächst geht es für mich über das verlängerte Wochenende nach Valencia, einmal kurz durchatmen. Jetzt spalten sich die Meinungen. Während einige von uns noch vor der Prüfung in den Urlaub gehen werden, um die Energien aufzuladen, gehen andere von uns erst wieder nach der Prüfung auf Reisen. Ich war mir lange unsicher, ob ich mir die 3 Tage rausnehmen darf oder ob es dann verlorene Tage sind. Aber für mich sind die 3 Tage definitiv keine verlorene, sondern gut genutzte Zeit. Ich habe für mich beschlossen, dass ich eine kurze intensive Pause brauche, um danach wieder richtig durchstarten zu können. Ich freue mich sehr auf ein Wochenende fernab vom Alltag ohne Gesetze aber mit spanischer Kulinarik, mediterraner Leichtigkeit und Straßenmusikern in den Gässchen der Altstadt. Das klingt nach Sommer. 

Ja und jetzt ist der heutige Abend fast vorbei und ich habe es nicht geschafft, noch eine Klausur nachzuarbeiten. Ich bin zu spät nach Hause gekommen und konnte mich nach dem Abendessen nicht mehr richtig motivieren bzw. aufraffen. Solche Tage gibt es eben auch, dafür geht es dann morgen früh vor dem Büro noch an den Schreibtisch.  

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und das Erreichen eurer persönlichen Ziele!