Auszeiten gönnen…

Hallo Zusammen,

Ich bin wirklich nicht gut darin mir bewusst Auszeiten zu gönnen. Letzte Woche habe ich aber einen Gutschein eingelöst, den ich noch hatte.

Wir waren vormittags eine Stunde bei myWellness.

Das sind so kleine Wellness Suiten, die man für sich alleine oder mit einer Begleitperson „mieten“ kann.

Man hat einen eigenen Whirlpool, eigene Sauna, Dusche, WC und eine Klappe über die man sich Essen / Trinke etc bestellen kann.

Warum schreibe ich davon… ich habe das letztes Jahr während des Examenskurses 1 – 2 Mal die Woche so gemacht. Ich bin nämlich für den Online Kurs immer ins Büro gefahren, habe vormittags Theorie gehabt … und brauchte, ehe ich die Klausur am Nachmittag geschrieben habe manchmal eine kleine Pause. Da ich nicht nach Hause konnte wegen der Kinder, habe ich dort in dieser Suite dann eine Stunde Mittagspause gemacht.

Hab dort was gegessen und auf der Liege mit Massagefunktion einen Powernap eingelegt… ehe ich wieder zum Klausur schreiben und anschauen des Lösungsvideos ins Büro gefahren bin.

Da die Entfernung Niederlassung und Wellnesstempel nicht weit war, war das echt gut. Diese Pause, das mal rauskommen hat echt gut getan. Sollte ich im Sommer wieder aufs Büro ausweichen müssen, werde ich das sicher wieder so machen.

Habt ihr schon einen Plan wie ihr so lange Tage gut nutzen könnt ohne am Ende am Schreibtisch einzuschlafen?

Viele Grüße

Sarah

Mondaymotivation

Kind krank, juhuuu. Eigentlich genug Gründe sich vor der Klausur zu drücken.

Meinem kleinen Teufel auf meiner Schulter… fallen dann echt viele Dinge ein: „DAS schaffst du heute eh nicht…- mach es doch lieber Morgen“.. aber mal ehrlich… morgen ist das Kind vielleicht immer noch krank… oder das andere.

Das ist die Realität..jeden Tag kann was anderes ungünstiges dazwischen kommen. Und jeden Tag an dem man es aufschiebt stapeln sich nur die ungeschriebenen Klausuren. Was folgt: Verzweiflung, noch weniger Motivation… und vor allem Überforderung.

Umso zufriedener bin ich, dass ich mich heute selbst in den Hintern getreten habe und nach zwei Wöchiger Pause (nur Theorie gelernt)…wieder eine Klausur geschrieben habe. Ich bin aus Zeitgründen nicht ganz fertig geworden. Die 30 Min muss ich noch nachholen, aber… das Gefühl ist sehr gut! Zum Ergebnis kann ich noch nichts sagen, aber es ist wie mit dem Sport, man hat keine Lust, man hat 100 Gründe es aufzuschieben…hat man sich aber erstmal überwunden ist das Gefühl klasse!

Eine Klausur weniger die liegen bleibt 🙂

Meine Motivation die mich antreibt… ist endlich fertig zu werden. Und mit meinen Kindern spielen zu können ohne ständig daran denken zu müssen „ich muss noch lernen“.

Was ist eure Motivation? Was treibt euch an? Und belohnt ihr euch dann manchmal mit etwas?

Sonnige Grüße

Sarah

Zeitdruck…

Es sind zum Glück noch 5 Monate bis zum Examen, dennoch kann ich nicht leugnen, dass ich die letzten zwei Wochen stark unter Zeitdruck gelitten habe.

Ich wollte, wie bereits erwähnt, meinen Examenskurs nochmal wiederholen. Die Aufzeichnungen werden morgen meinem Zugriff entzogen sein.

Die letzten 2 Wochen hatte ich deswegen, abgesehen von meinem Geburtstag, keine wirkliche Lernpause. Das war wirklich anstrengend für den Kopf.

Ich weiß nicht wie viel hängen geblieben ist ehrlich gesagt. Hatte ja schon meine begrenzte Speicherkapazität von meinem Hirn erwähnt 😀

Besonders gruselig war heute, dass ich teilweise das Gefühl hatte bestimmte Aufzeichnungen nicht gesehen zu haben in letzter Zeit.. Dabei bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich mir alles nochmal angesehen hatte. Und gerade heute nochmal besonders „gute Dozenten“ nochmal ansehen wollte… Das war ein wirklich komisches Gefühl.

Aber ich hatte auch kleinere Erfolgserlebnisse. Ich hab das Gefühl das erste Mal mir die Einheits- und Trennungstheorie merken zu können. Und mir sind gefühlt das erste Mal die verschiedenen Alternativen im 6(3) EstG verständlich geworden.

Das ist das Positive am zweiten Durchgang. Irgendwie erschließt sich einem alles etwas mehr. Was vorher oft nur stumpfes auswendig lernen war (was natürlich auch nicht lange vorhält) mündet jetzt hoffentlich in „verstehen was man da tut“.

Mein Ziel war es im Sommer keinen neuen Examenskurs belegen zu müssen, weil ich mich wegen meiner kürzeren Freistellungsphase, voll auf die Klausuren konzentrieren möchte. Leider hat man bei uns in der Firma im 2. Versuch weniger Tage die man für die Freistellung nehmen darf, die Kurse fangen aber alle viel früher an.

Ich habe gehofft nach meiner Wiederholung eine gute Entscheidung treffen zu können, was ich zusätzlich noch brauche. Ob ich einen Wiederholungskurs belegen muss oder wie ich das ganze sinnvoll angehe.

Aber diese Entscheidung muss ich offensichtlich nochmal verschieben und abwarten wie die nächsten Klausuren laufen.

Gibt es hier Leser die auch dieses Jahr wiederholen und bereits einen genaueren Plan haben?

Ich bin jetzt erstmal sehr erleichtert, dass ich morgen mal einen Tag frei machen kann. Manchmal ist es besser ein Ende mit Schrecken zu erleben (kein Zugriff mehr auf Videos), als ein Schrecken ohne Ende! 😀

Viele Grüße

Sarah

… begrenzte Festplattenkapazizät des Hirns?

Hallo zusammen,

Die letzten Tage, an denen ich meinen Onlinezugang zu meinen alten Kursen nutzen kann, sind gezählt.

Deswegen versuche ich gerade wirklich jeden Tag mir noch die Onlineaufzeichnungen anzusehen. Zu Beginn unserer Reise am Küchentisch meiner Schwiegermutter, dann am Esstisch meiner Mutter und zu guter letzt im Bett im Hotelzimmer in Holland.

Dafür bin ich jeden Morgen um 5:30 Uhr aufgestanden und habe bis ca. 7:30 Uhr gelernt. Danach konnte ich den Rest des Tages genießen.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr auch eher so der frühe Vogel oder fällt euch das lernen zu einer anderen Zeit leichter?

Was mir leider immer noch schwer fällt bzw mir Sorgen bereitet… ich hab immer das Gefühl, wenn ich mich einem Fach widme, die anderen Fächer zu „vergessen“. Ich brauch dann immer Zeit um wieder rein zu kommen?

Kennt das noch jemand?

Ich hab wirklich das Gefühl ich überschreibe mit dem neuem Stoff die Festplatte meines Hirns :-/

Viele Grüße

Sarah

… ab Sommer heißt es „Fastenzeit“ sozialer Kontakte…

Schönen Abend zusammen!

Wir grüßen heute aus Köln, wir waren heute zwei befreundete Familien besuchen, die ich aus Kindertagen kenne und die auch Kinder haben.

Die eine Familie Vormittags, die andere gleich im Anschluss Nachmittags. Freizeitstress PUR!

Mir ist aber bewusst geworden gestern Abend, dass ich im Sommer wieder nicht hier sein kann 🙁

Mein Freund meinte ganz ungläubig, „warum bist du erst im Oktober hier… willst du nicht im August nochmal?“

Auch meine Freundinnen waren sehr traurig.

Das finde ich manchmal echt schwer… es ist ja nicht so, als könnte ich mir nicht schönere Dinge vorstellen :-/ …als würde ich nicht lieber Zeit mit meinen Herzensmenschen verbringen. Als würde ich nicht gerne Freizeit genießen ohne schlechtes Gewissen.

Ich muss mir dann selbst immer wieder sagen „sie meinen es nicht böse… es kommt bei mir vielleicht als Vorwurf an… aber sie fordern ja nur, weil sie mich gerne um sich haben“.

Es ist der zweite Sommer, in dem ich selbst zu mir streng sein muss… es ist der zweite Sommer in dem man wirklich viel verzichten muss. Man muss es wollen und man MUSS es aushalten, dass einen viele schöne Dinge vor die Nase gehalten werden und das man nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann. Ich finde… und da spreche ich leider aus Erfahrung: DAS ist mit Abstand das schwierigste.

Traurige Kinder, die gerne hätten, dass man mit auf ein Feuerwehrfest fährt… Mütter aus der Kita, die sich gerne mit einem nach der Kita verabreden würden (und immer wieder fragen! :-D), Erzieher die einem hinterher sagen „schön Sie mal zu sehen!!! Wir haben Sie so lange nicht gesehen“.

Ich kann euch sagen.. es ist hart. Gerade letzten Sommer haben meine Kinder irgendwie jede Woche einen anderen Kitaunfall gehabt :-D. Teilweise bin ich dem Nervenzusammenbruch nahe ins Büro zum lernen gefahren, weil man seinem Wesen entgegen Handeln muss. Wie viele Tränen habe ich vergossen… es war nicht einfach… so gar nicht!

Fokussiert, konzentriert bleiben, Dinge die man nicht ändern kann hinnehmen und Verantwortung abgeben.

All das ist mir heute wieder umso klarer geworden. Das kann man echt nur verstehen, wenn man es selbst durchgemacht hat. Man darf nicht darauf hoffen, dass andere wirklich verstehen was da auf einen zukommt. Mein Freund weiß es eigentlich. Er musste ja quasi mit durch. Musste Dinge machen die er sofort nach der Prüfung wieder abgegeben hat.

Habt ihr Pläne für diese Zeit?

Seid ihr euch bewusst wie hart es werden wird?

Hat jemand Strategien und Erfahrung nicht völlig auszubrennen?

Ich versuche jetzt nochmal etwas Kraft zu tanken.. Sonnenstrahlen und Farben zu sammeln, wie Frederik die Maus (in einem Kinderbuch)… um für den Sommer genug Reserven zu haben ♡

Viele Grüße

Sarah

Roadtrip über Ostern

Hallo liebe Leser,

Vermutlich habt ihr den heutigen Feiertag schon gut genutzt, um die stressige Woche hinter euch zu lassen und das Osterwochenende einzuleiten.

Wir sind gerade auf den Weg zu den Schwiegereltern aufs Land, dort werden wir Ostern verbringen.

Bunte Eier suchen macht einfach viel mehr Spaß in einem Garten, als im Hinterhof eines Berliner Mehrfamilienhauses.

Dort werde ich den ein oder anderen frühen Morgen noch nutzen müssen, da ich mir die alten Aufzeichnungen meiner Kurse aus 2021 noch mal ansehen möchte. Geht leider nur noch bis 30.4. Der Druck ist aber auch gar nicht so schlecht, weil man es dann auch macht.

So habe ich dann hoffentlich bis dahin den Examenskurs wiederholt… und das was andere im Juli starten Ende April hinter mir 😉

Nach den Schwiegereltern wollen wir dann meine Familie und Freunde in Köln ansteuern. Im letzten Jahr ist all das wegen C* und meinem Lernstress auf der Strecke geblieben.

Unser Highlight wird aber ein Abstecher nach Holland sein. Dort möchten wir uns einiges angucken. Wir möchten das Land, die Kultur erkunden und einfach mal eine tolle Zeit haben. Gebucht ist hierfür noch nichts, richtig geplant auch nicht. Wir sind eher so die spontanen Menschen.

Vielleicht hat da jemand Tipps, wo wir unbedingt mal gewesen sein sollte. Was wir unbedingt gegessen und vor allem eingekauft haben sollten? Wir haben so ca 6 – 7 Tage Zeit.

Ich bin gespannt was ihr mir vorschlagt und werde euch sicher auf dem Laufenden halten 🙂

Bis dann

Sarah

Wer rastet, der rostet

Huhu,

Während hier die Kinder schlafen und andere Menschen Fernsehr gucken würden… arbeite ich heute Abend entspannt auf dem Sofa auf meinem IPad die Klausur von heute nach.

In solchen Momenten bin ich so happy, dass ich dem Rat einer sehr guten Freundin gefolgt bin 🙂 Manchmal hat man einfach keine Lust Abends dann auch noch am Schreibtisch zu sitzen… aber dennoch ist es gut die Klausurlösung wenigstens einmal, nachdem man sie frisch geschrieben hat, nachzuarbeiten.

Da ich es trotzdem wichtig finde Paragraphen, die einem jetzt nicht ganz sooo geläufig sind nachzuschlagen, nutze ich dann gerne die NWB Datenbank 😀

Heute ist der erste Tag meiner nochmal eingeschoben Elternzeit. Eigentlich hätten wie jetzt unsere Amerika Reise nachholen wollen… die Preise sind aber gerade echt unbezahlbar, die Reiseplanung hätte so viel Zeit beansprucht- unmöglich.

Stattdessen lerne ich jetzt für den 2. Versuch und bin echt dankbar, eine Pause von der dann doch sehr einnehmenden Arbeit zu haben 🙂

Heute habe ich die „Gemischte“ geschrieben. Der Tag an dem letztes Jahr alles Anders hätte laufen können, wenn ich meinem inneren Monk widersprechen hätte können.

Gerade an diesem Tag ist es wichtig eine ausgefeilte Taktik zu haben… Deswegen nutze ich die Übungsklausuren nun, um den richtigen Weg zu finden. Deswegen habe ich heute eine ganz andere Reihenfolge ausprobiert… und werde mich da sicher noch einige Male mutig durch probieren.

Wie sieht es bei euch aus? Könnt ihr nach 2 Std mit einem Thema Schluss machen und zum nächsten Fach wechseln?

Welchen Teil löst ihr zuerst?

Ich war ja ein riesen Fan von Erbschaftssteuer… kann dann aber nicht loslassen. Deswegen hab ich heute mit UstG begonnen.

Bis Bald

Sarah

Bunt, bunt, bunt sind alle meine Farben

Guten Abend zusammen,

Am Wochende habe ich versucht ein paar Korrekturen nach zu arbeiten.

Die Langlösung lese ich immer kurz nach der Klausur, den Korrekturbogen habe ich mir dieses Mal zusammen mit der zurück gesendeten Klausur und den Korreturanmerkungen angesehen.

Dieses Mal habe ich mir verschiedene Textmarker genommen und den Korrekturbogen künstlerisch verschönert.

Grün = richtig

Blau = Paragraphen fehlen oder nicht Satz genau zitiert

Gelb = grundsätzlich gewusst, aber einfach nicht geschrieben

Rot = Problem nicht erkannt

Ich weiß nicht so recht ob es die Lösung meiner Probleme ist … aber vielleicht hilft das visuelle ja mal um sich was zu merken :-).

Oder hat da jemand noch eine andere Idee?

Schlaft gut!

Gruß Sarah

Wie aufregend…

Hallo zusammen,

Wie ihr meiner Vorstellung entnehmen konntet, werde ich dieses Jahr den zweiten Versuch starten.

Ich musste nicht lange darüber nachdenken was im ersten Versuch schief gelaufen ist, bzw. was man besser machen kann… dieses Zitat ist ganz passend:

„Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.“
  Johann Wolfgang von Goethe

Man kann es echt noch so sehr wollen, man kann noch so viele Stunden am Tag lernen, wenn man am Ende keine gute Technik hat um am Ende alles in der wenigen Zeit, unter diesen Stress auslösenden Bedingungen abzurufen… dann scheitert man leider trotzdem. Auch wenn man noch so fleißig war. Auch wenn nur 5,5 Punkte zur besseren Note gefehlt haben…

Dieses Jahr ist der Plan die Klausuren besser nachzuarbeiten, sie auch nochmal nach einer gewissen Zeit anzulösen… leider fehlt mir bei der Nacharbeit noch etwas die Technik. Vielleicht hat da jemand ein paar Tipps?

Ich freue mich auf einen regen Austausch mit euch 🙂

Und ich möchte an dieser Stelle auch meine Blog Kollegen herzlich begrüßen!

Bis dann

Sarah