17 Grad und Regen

das perfekte Wetter zum lernen. Wobei Regentropfen zählen ist auch sehr entspannend. Schon lustig von was man sich alles ablenken lässt.

Ich bin langsam aufregt, dieser Sommer geht rasant vorbei und zack ist schon Oktober. Der Monat auf den wir uns seit über einen Jahr vorbereitet haben kommt näher.

Der Lernstoff sitzt immer noch nicht zufriedenstellend und es warten auch noch einige Klausuren auf die Bearbeitung. Dann sind da noch die Themen die einfach nicht im Kopf bleiben wollen und einem nachts im Traum verfolgen. Dazu kommt die innere Anspannung bis zur Prüfung nicht genug Wissen im Kasten zu haben.

Mein Hotel ist gebucht, auch wenn ich nur 40 km vom Prüfungsort entfernt wohne. Aber ich habe immer das Glück, dass bei meinem Auto bei solchen wichtigen Termin alle wichtigen Vitalwerte zusammenbrechen. Deshalb gehe ich auf sicher, auch wenn mir meine Familie sehr fehlen wird.

Attia hat im anderen Blog ja schon gute Tipps für die Prüfungstage gegeben. Aber mal ehrlich kein Wein? Ohne mein Glas Wein kann ich nicht schlafen 🙂

Was mich in der jetzigen Situation total nervt, ist dieser ständige Hunger. Ich könnte den ganzen Tag essen. Geht es Euch auch so? Geistige Arbeit ist scheinbar doch sehr zehrend für den Körper.

Wie plant ihr Eure Prüfungstage. Lieber auch Hotel oder im eigenen Bett Zuhause?

Weiterhin viel Kraft für den Endspurt

Grüße

Nicole

7 Gedanken zu „17 Grad und Regen

  1. Liebe Nicole,

    das letzte, was ich wollte und will, war/ ist, Dich um Deinen Schlaf zu bringen, indem ich Dir Deinen Wein verbiete…

    🍷🍷🍷

    Liebe Grüße
    Attila

  2. na dann mal Prost :-)) alles im Maßen, nicht das ich jetzt Grundsatzdiskussion ausgelöst habe.

    aktuell in Praxis, was ich mir in der Prüfung auch vorstellen kann… unmittelbare Grundstücksschenkung gegen Vorbehaltsnießbrauch.

  3. Jaa, der Hunger!!!
    Diesen hatte ich auch in der Vorbereitung und er hat mir gute 7 Kilo Zunahme beschert.
    Das ist ein Phänomen: keine oder nur minimale Bewegung und ständig Hunger.

    Ja und ein Hotel hatte ich obwohl auch nur 45 Minuten Anreise.
    Bin nach den Prüfungen nach Hause gefahren und abends gegen 21.00 Uhr wieder hin. Hab das Hotel nur zum Schlafen benutzt und um den Berufsverkehr nicht zu haben. War für mich eine gute Entscheidung.

    Viel Durchhaltevermögen weiterhin!

  4. @Geli, 7 Kilo, oje mach mir keine Angst. Habe letztes Jahr mühsam 12 Kilo abgenommen. Ich trinke endlos viel Kaffee um den Hunger klein zu bekommen, hilft aber nicht immer.
    Ich werde das Hotel auch nur zum schlafen, Abendessen und Frühstücken benutzen. Habe eigentlich auch vor meine Familie jeden Tag nach der Prüfung noch zu beglücken. Lass es aber offen für mich, je nachdem es mir nach den Prüfungstagen geht.

  5. Hallo ihr,

    ich habe bei meiner Prüfung 2017 auch ein Hotel genommen, weil ich mir den Stress mit der täglichen Anfahrt nicht antun wollte. Aber doch ein paar KM entfernt, damit man doch etwas Abstand hat. Bin bereits am Sonntag angereist, damit ich mich an das Zimmer gewöhne. Ich schlafe die erste Nacht in fremden Betten immer besonders schlecht. Hatte den Montag dann zur Entspannung, bevor es dienstags losging. Ich hätte dann auch gemütlich heimfahren können, aber habe mich bewusst dagegen entschieden. Nach jedem Prüfungstag war ich gut fertig, war dann ne Stunde spazieren um den Kopf freizubekommen und habe mich ausgeruht. Entweder vor oder nach dem Abendessen ein paar grundsätzliche Dinge für den nächsten Prüfungstag angelesen um ins Prüfungsfach reinzukommen, aber habs natürlich auch nicht übertrieben.

    Ansonsten war während der ganzen Zeit der Kühlschrank und die Süßigkeiten mein bester Freund… die geistige Arbeit und Lernerei ist anstrengender für den Körper als man denkt. Am besten sieht man das, wenn man sich bei den Vollzeitlehrgängen (bei Haas fangen die Anfang Mai bzw. Juni an) mal so gegen Anfang August an den Eingang stellt,… man erschrickt doch ein bisschen wie fertig die Leute da rauskommen. 😀

    Grüße und viel Glück im Oktober
    Christian

  6. @liebe Christian
    oh ich beneide Dich. Du hast es schon überstanden. Ja es ist sau anstrengend und der Körper fordert Zucker. Ich denke Deine Lösung mit Hotel und danach einfach einbisschen den Kopf freibekommen ist die beste Lösung. Mal schauen, ob ich heim fahre oder lieber auch die Zeit zum Kopf frei bekomme nutze.
    Danke, Glück können wir alle gebrauchen. Hast vielleicht noch Tipps für uns wie wir die nächsten 8 Wochen vorgehen?

    Lg
    Nicole

  7. Hallo Nicole,
    ich hatte mir damals nach dem Ende meines Vollzeitlehrgangs Anfang September nochmal einen Lernplan gemacht mit Themen, die mir noch nicht so geläufig waren. Vor allem aber, bei mir war die Luft raus im September und ich war platt. Ich glaube, man darf sich nicht zuviel mehr vornehmen, sonst erschlägt das einen und man ist blockiert. Und zwischendurch immer mal versucht etwas Sport zu machen, den Kopf freizubekommen zwischen den Lernphasen. Es ist schon abgedreht genug, das man sich beim Einkaufen umsatzsteuerlich nen Kopf macht über Steuersätze bei Waren oder ähnliche Erlebnisse (da musste ich dann irgendwann selbst drüber lachen)

    Und vor allem hab ich mich in den letzten Wochen aber immer wieder mit Grundlagen beschäftigt. Das Examen besteht man nicht mit der Lösung des abgedrehtesten Falls. Das war auch mein Grund, nochmal in der Zeit bis zum Examen einen Intensivkurs zu buchen, um mir dort noch Fächer rauszupicken, bei denen ich mir schwer getan habe. Ich lese immer viel, das man mit Klausuren lernt. Das kann ich nicht, da werde ich kirre im Kopf. Entweder habe ich die Theorie dazu gleich im Kopf oder ich kann die Aufgabe gleich sein lassen bzw. versuche nur ein paar Fußgängerpunkte mitzunehmen. Enorm hat mir dabei geholfen, das ich bei jeder Klausur eine ganze Stunde nur dafür hergenommen habe, die Klausur ordentlich durchzulesen, mir bereits Skizzen und Notizen zu machen, sodass ich die restliche Zeit mehr oder weniger nur mit Runterschreiben beschäftigt war. Ich weiß nicht, ob das hier jemand oder ob du das auch so machst, oder ob ihr einfach anfangt, die Aufgaben zu lösen der Reihe nach.

    Übrigens, die paar Stunden im Hotel zu verbringen nach den Prüfungen hat noch einen ganz wichtigen Vorteil. … Man hat seine Ruhe und wird nicht mit „blöden“ Fragen von Familie und Freunden genervt. Außer man möchte das und telefoniert oder schreibt natürlich. Aber das hat man dann ja in der eigenen Hand.

    Und was ich auch konsequent berücksichtigt hab,.. ich hab nach der Prüfung mit niemanden über die Prüfung gesprochen, sondern bin an den ganzen Quatschtanten und Tratschonkeln vorbei zum Auto gelaufen und war weg. Meine Lösung war richtig, alles andere zählt nicht.

    Die Oropax habe ich hier schon an anderer Stelle gelesen. Und die schon in den Vorbereitungsklausuren einsetzen, ist ein blödes Gefühl seinen eigenen Puls das erste mal im Examen zu hören. die Oropax sind aber ganz wichtig, da die ersten bereits nach 2-3 Stunden am ersten Tag zusammenräumen und abbrechen oder mal wieder eine/r heult (das klingt jetzt böse, war in meiner Prüfung aber leider so).

    Grüße
    Christian

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