Die Strategie für den 1. Versuch

Hallo Ihr Lieben,

unsere Rotenburger und einige andere haben uns sehr eindrucksvoll bewiesen, dass man auch als Frau und Mutter diese Prüfung im 1. Anlauf mit herausragenden Noten bestehen kann.

Rotenburger hat im 3. Versuch sehr ausführlich von Ihrem Weg berichtet. Ein nicht unwesentlicher Part ihrer Vorbereitung war das strategische Planen der Themen und der Lücken, auf den sie vielleicht nochmal bei Gelegenheit zurückkommt.

In diesem Zusammenhang interessiert es vielleicht manche von euch, dass es im kommenden Monat eine Schwerpunkt-Ausgabe Steuer und Studium zur schriftlichen Prüfung 2021 gibt.
Fachdozenten der großen Anbieter (Endriss, Knoll, Bannas, GFS, Haas) analysieren die 3 Prüfungstage und machen eine Themenauswertung über die letzten 10 Jahre …

Herr Große ist einer davon! Bekanntermaßen vertraue ich seinen Eingebungen und Frau Dr. Lehmann hatte für 2020 definitiv hellseherische Fähigkeiten, schaun wir mal😉

Für den 1. und vielleicht noch 2. Versuch sicherlich eine sinnvolle Strategie.
Für uns 3. Versuchler sicherlich interessant aber zu riskant! Wir dürfen nicht mehr auf Lücke setzen, oder doch?

Was sagen eure Dozenten über diese Vorbereitungsstrategie? Wurden euch schon Themen genannt? Gab es in euren Kursen schon entsprechende Hinweise? Wie laufen eure Onlinekurse?

Ich hoffe noch immer, dass uns Mr. Guinness nach seiner Mündlichen an seinem Ultralangstreckenlauf teilhaben lässt. Ich persönlich, habe mich bereits für diesen Weg entschieden. Für mich ist diese Prüfungsvorbereitung kein Sprint, den ich schnell hinter mich bringen muss. Ich bin Langstreckenläuferin und genieße den Lauf auf jedem Meter …

Trotz winter wonderland in Berlin liege ich Stand heute bei 132 Km und hoffe, dass bald irgendwo wenigstens ein Halbmarathon stattfindet …

In diesem Sinne wüsche ich euch wie immer viel Zeit und Spaß beim Lernen

LG aus dem verschneiten Berlin
Beate

43 Gedanken zu „Die Strategie für den 1. Versuch

  1. Hallo zusammen,

    wie versprochen von mir, beginne ich heute mit Themen-Schwerpunkten (in den nächsten Wochen werde ich dann über Klausurtechnik und Klausurtaktik berichten).

    M.E. muss sich in seiner Vorbereitung mit den Themen-Schwerpunkten auseinandersetzen. Wie Beate schon geschrieben hat, gibt es Themen-Schwerpunkte bei nwb Steuer+Studium. Auch Knoll (hierzu gibt es sogar Videos bei youtube) nimmt jedes Jahr dazu Stellung. Ich habe mir zusätzlich gebraucht die Original Steuerberater Prüfungsklausuren bis 2015 besorgt und diese ebenfalls durchgearbeitet, auch wenn diese nicht auf dem neuesten Stand waren. Viele Themen wiederholen sich!

    Für die Tage 1-3 muss man wissen, was jährlich bzw. jedes 2 Jahr dran kommt. Und dann muss man im Blick haben, was in den letzten 10 Jahr dran gekommen ist, aber schon lange nicht geprüft wurde. Weiterhin muss man im Blick haben, wo gab es Gesetzesneuerungen, Gesetzesänderungen und gibt es neue BMF. Hierzu empfehle ich euch nwb Steuer+Studium 01/20, aber auch 01/21 (hier sind auch einige Änderungen ab 2020 enthalten. Diese Vorgehensweise ist wichtig für den Tag 2, aber auch für Tag 3. Auch wurden aktuelle BFH Urteile in die Prüfung 2020 einbezogen (das habe ich gemerkt, als ich mich auf die mündliche Prüfung vorbereitet habe). Z.B. gab es zur erweiterten Grundstückskürzung in 2019 einige Urteile, es wurde aber nur das Thema und nicht der exakte Fall aus der BFH Rechtsprechung genommen. Auch gab es BFH Urteil zu einer beschränkt steuerpflichtigen KapGes, die in Deutschland Immobilien besitzt: Hier gilt Buchführungspflicht und nicht Zufluss/Abfluss (übrigens hierzu gibt es auch ein BMF Schreiben StE 1 § 49/3) usw.

    Einen Zusamennhang zwischen Gesetzesneuerungen und Tag 1 konnte ich nicht so wirklich festellen.

    Da wir erst Anfang Februar haben, sind weitere BMF evtl. noch einzubeziehen.

    Tag 2 : (WLW und Knoll fand ich schwerer und ging zu sehr in die Tiefe als Original Prüfung)
    ESt-Teil
    Wenn ihr dort alles durchgearbeitet habt, werdet ihr folgendes feststellen:
    1) Es wurden schon lange keine Kinder geprüft, evtl in Verbindung mit § 33a (hier würde ich nicht auf Lücke setzen)
    2) §§ 19, 20 EStG wurde in den letzten 2 Jahren gar nicht bzw. wenig gesprüft. Hier kann man Sachbezug Elektroauto, Sachbezug Fahrrad oder Steuerbefreiung Fahrrad einbauen, Sachbezug Mietvorteil (§ 8 Abs. 2 Satz 12 EStG) usw. Aber auch Lohnsteuerpauschalierung gab es einige Änderungen.
    WK: Reisekosten, häusliches Arbeitszimmer, Umzugskosten
    3) § 4 Abs. 4a EStG war schon lange nicht mehr dran, hierzu gibt es neues BMF
    4) § 6 Abs. 3 EStG (in 2006 das letzte mal dran), hier gibt es auch neues BMF
    5) u.a. § 7c EStG neu, § 17 Abs. 2 a EStG neu, § 35 c EStG ist neu (BMF vom 31.03.2020)

    IntStR:
    1) § 19 EStG:
    Ein DBA Fall gab es das letzte Mal in 2017 (Methodenartikel, Progressionsvorbehalt, § 34 c EStG) Hier ist § 10 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 HS 2 EStG zu beachten, d.h. natürliche Person wohnt in Deutschland und bezieht EK aus nichtselbständiger Arbeit in der Schweiz, die nach DBA freizustellen sind, und was passiert mit Vorsorgeaufwendungen? (BMF vom 19.11.2020)
    2) § 20, § 17 EStG: steuerfreie Einlagenrückgewähr durch eine ausländische Kapitalgesellschaft (hier gab es auch Änderungen)
    3) steuerliche Behandlung des Arbeitslohns BMF vom 03.05.2018
    4) DBA Renten neues BMF vom 13.11.2019 StE 1 § 49/1

    GewSt:
    1) Gewerbesteuer-Zerlegung gab es schon lange nicht mehr
    2) evtl. doppelstöckige Personengesellschaft bei der § 35 EStG zu beachten ist, Änderung BMF zu § 35 EStG
    3) § 10a GewStG i.V.m. § 8 c KStG (war das letzte Mal in 2016), § 10 a GewStG bei PersGes war in 2018
    4) § 7a GewStG ist neu (gewerbesteuerliche Organschaft gab es das letzte Mal in 2014)
    5) § 9 Nr. 7 GewStG wurde ab 2020 neu gefasst , auch neu gefasst § 9 Nr. 5 Satz 12 EStG

    UmwStG:
    Hier gab es schon lange § 20 UmwStG evtl. i.V.m. § 25 nicht (in 2012 oder 2013 das letzte Mal geprüft)

    KSt:
    1) § 8b KStG gab es die letzten 2 Jahre nicht, höchstwahrscheinlich dieses Jahr, evtl. mit TW-Abschreibungen
    2) körperschaftsteuerliche Organschaft (das letzte Mal in 2017), § 14 Abs. 2 KStG wurde neu eingefügt, evtl. mit gewerbesteuerlichen Organschaft

    M.E. kann man bei Tag 1 und Tag 3 nicht auf Lücke setzen, aber bei Tag 2 habe ich folgende Themen auf Lücke gesetzt, weil noch nie dran gewesen: Zinsschranke, Liquidation KapGes (aber nicht Auswirkungen auf Anteilseigner, das gab schon Mal in der Vergangenheit, evtl jetzt aktuell wegen Corona). Bzgl. vorweggenommene Erbfolge und Erbauseinandersetzung habe ich die BMF durchgearbeitet, bin aber nicht zu sehr in die Tiefe eingestiegen, wie das in den Klausuren vorgekommen ist. Gewerblicher Grundstückshandel habe ich auch nur BMF durchgelesen und wusste die Rechtsfolge, habe aber nicht zu viel Zeit da investiert. Auch bin ich in Bezug auf Tag 2 mehr in die Breite als in die Tiefe gegangen, für mich war wichtig, zu jedem SV was schreiben zu können und nicht die volle Punktzahl in einem SV, vss. dieses Thema kommt dran, und bei anderem SV nichts schreiben können.

    Tag 3:
    Hier kann man schlecht auf Lücke setzen, aber folgende Themen würde ich mir noch intensiver anschauen (m.E. wird man hier bei Knoll sehr gut vorbereitet)
    1) Es gab schon lange keine Warenbewertung (BAB oder Lifo/Fifo etc.), die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es dieses Jahr dran kommt
    2) es gibt degressive Afa wieder
    3) BP-Anpassung, hierfür gab es letztes Jahr nur 3 Punkte, in der Vergangenheit kam es mehrere Jahre hintereinander, manchmal mit sehr vielen Punkten, evtl bei einer PersGes
    4) Bewertung Anteil PersGes (das letzte Mal in 2018)
    5) Rangrücktritt das letzte Mal in 2014
    6) Pensionsrückstellung § 6a EStG das letzte Mal in 2015, vor kurzem Übergang auf Heubeck-Richttafeln 2018
    7) Fremdwährungsverbindlichkeit (gab schon lange nicht mehr, letztes Jahr war Forderung zu bewerten)
    8) § 24 UmStG würde ich ausschließen, jetzt müsste Ausseiden Geser oder Gesellschafterwechsel dran kommen, GmbH & Co. KG gab es schon seit Jahren nicht mir, hier würde ich die Besonderheiten anschauen

    Tag 1 (hier ist WLW spitzenmäßig, alle 3 Teile!)
    USt. Hier wurden keine Neuerungen beachtet, lediglich § 19 UStG
    1) Hier kann man nicht auf Lücke setzen, Themen die jedes Jahr dran kommen, müssen beherrscht werden
    2) Bei § 25 UStG gab es Neuerungen, ob es dran kommt wer weiß, § 25 a UStG war auch schon lange nicht mehr dran
    3) Was schon lange nicht mehr dran war: Organgschaft (in2016) und Besteuerung Gesellschaft/Gesellschafter

    AO: hier empfehle ich, wie die Beate, sämtliche Beiträge und Klausuren von „Große“ durchzuarbeiten, sind in nwb Steuer+Studium enthalten. Auch hat er die Klausuren 2016-2019 etwas umgewandelt in nwb veröffentlicht. Auch ist AO Klausurleitfaden zu empfehlen, wobei vieles ist in der Zeitschrift enthalten ist, da habt ihr auch online Zugriff auf die Altausgaben.
    1) Hier würde ich auch nicht auf Lücke setzen, hier kann man je nach Thema leicht Punkte sammeln.
    2) evtl. dieses oder nächstes Jahr Feststellungsverfahren, gabs in 2018, evtl in Verbindung nit Außenprüfung

    Erb/Schenk:
    Hier kamen in den letzten 2 Jahren Themen dran, die schon lange, mindestens 15 Jahre – hier Schenkung, bzw. es in der jüngsten Vergangenheit Neuerungen gab und diese ebenfalls schon alnge nicht geprüft wurden – hier Bewertung GmbH-Anteil und Bewertung MU-Anteil
    1) Für Grundstücksbewertung gab es in Original-Klausuren in den letzten 10 Jahren, wenn es dran kam, 5-8 Punkte. Diese setzen sich aus allgemeinem Teil, Grundstücksart, welches Verfahren; SW oder EW, Bodenwert und Gebäudewert. Für die Gebäudewertermittlung gibt es in der Regel 2–4 Punkte und die Berechnung dauert viel zu lange. Wenn man schnell ist und alle Teile (AO/USt/Erb) schafft, dann berechnet natürlich den Gebäudewert. Da ich aber sehr langsam war und AO und USt auf keinen Fall ausfallen lassen wollte, habe ich den Gebäudewert immer geschätzt und weiter gerechnet. Für mich war wichtig die Steuer in Erb zu berechnen bzw. Nachlassvbl. oder übriges Vermögen zu bewerten, denn hier konnte man in 20 min mehr Punkte sammeln als für die Gebäudewertermittlung (ok jetzt bin ich hier zur Klausurtaktik übergegangen).
    2) hier gab einige Änderungen in ErbStR, soweit ich weiß nehmen das WLW und Knoll immer wieder in die Klausuren auf.
    3) für Zwecke der Grundsteuer ist ggf. ab 2022 § 243 ff BewG zu beachten, hier muss man schauen, was die großen Anbieter sagen

    Wenn jemand Ergänzungen bzw. Änderungen hat, nur zu.

    Nächste Woche berichte ich dann über Klausurtechnik.

    LG

  2. @Rotenburger
    Vielen Dank für die ausführlichen Hinweise
    Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen StB Prüfung
    LG

  3. Hallo,
    lest ihr im Rahmen der Vorbereitung viel aktuelles Recht? Ich habe dazu überhaupt keine Zeit. Ich mache den Haas online Fernkurs und bin voll mit den lernvidios beschäftigt.

    In der Breite ist das allein dermaßen viel Theorie, dass ich mich bei machen Sachverhalten frage, wie es im Kopf bleiben soll. Wobei ich beschlossen habe, einfach nur runter zu lernen und nicht viel nachdenke oder vertiefe.

    Mich würde interessieren, wann man mit Klausuren beginnen sollte. Ich mache bisher nur Fälle. Hoffe, Mitte März mit den Dritten Tag so durch zu sein, dass ich Klausuren schreiben kann und die Klausur auch nutze und nicht sinnlos verheize. Ich will den dritten Tag gut üben, der soll mich im Zweifel retten. Ich habe bisher das Gefühl, mir liegt das ganze Thema gut.

    AO hat bei mir eine Halbwertszeit von einer Woche. Ich konnte es so halbwegs und über Weihnachten scheint es verpufft zu sein. Das frustriert! Hier setze ich auf Klausuren ab der Freistellung im Juni. Ich werde langfristig das lernen, was ich mir inhaltlich gut merken kann, weil ich es verstehe. Und kurzfristig merke ich mir: AO / Erbschaftssteuer und diese Paragraphen für die Einkommensteuer der natürlichen Personen : AGB/ Sonderausgaben/ Fahrzeuge/ LSt-Richtline …. . Das frustriert mich, damit habe ich auch niemals etwas zu tun gehabt. Mir fehlt der Bezug. Ich wollte hier auf Lücke gegen, viele die ich kenne, haben das gemacht. Aber ich bin unsicher. Rothenburger hat recht, man sollte nichts auslassen.

    Internationales Steuerrecht liegt mir auch nicht sonderlich. Wobei der Umfang dieser Thematik, in relation zu den potentiellen Punkten eigentlich der Wahnsinn ist.Da gibt’s ja fast genauso viele Punkte wie in ESt, inhaltlich aber vielleicht 20% von der Masse, die ESt aufzubieten hat. Ich denke, darin werde ich mich richtig fit machen.

    Man merkt, ich habe eigentlich keinen Plan, nur eine Vision, ein Bauchgefühl und besten Falls, ein Störgefühl.

    Ende offen….

    Heute Abend gönne ich mir das Erbbaurecht. Viele Fundstellen in den Richtlinien, natürlich nicht an einem Ort.. . Aber Bestenfalls folgt es der Logik:
    Ansatz dem Grunde, Ansatz der Höhe nach. Wobei hier wohl die Erschließungskosten nicht zu dem AK zählen… (glaube ich) Wobei das vielleicht logisch ist, denn Erschließungskosten gehören größtenteils zum Grundstück und das Erbbaurecht ist nur ein Recht, kein Grundstück. Irgendjemand wird sich dabei irgendetwas gedacht haben und ich muss es mir ’nur‘ merken.

    Ich wünsche allen ein schönes Wochenende am Schreibtisch!
    Grüße Marie

  4. …im übrigen, träume ich bereits jetzt schon von den Inhalten der Klausur. Ist das normal? Ungesund? Komisch?

    Letzte Nacht träumte ich von Mehr-Weniger Rechnung und dass ich die Bilanzmezhode nicht sonderlich gut im Rahmen der BP Anpassung kann und ich dabei sehr viel nachdenken muss. Es ist noch über sechs Monate Zeit bis zum Examen! Aber ES hat mich eingefangen.

    Vielleicht hänge ich mich zu sehr rein?!

    Da muss ich wohl durch..
    Gruß Marie

  5. @Marie
    Den Haas Fernlehrgang online hab ich auch gemacht und fand ihn super, denn parallel schreibst Du ja 27 Klausuren a 6 Std. plus die Klausuren am Ende jedes Skriptes. Betrieblich habe ich quartalsweise Haas Fortbildung für Berufsträger, weil wir auf dem aktuellen Stand sein sollen und nwb Steuer u. Studium online.
    Das finde ich auch gut, denn durch die aufgezeichneten Haas Online Kurse höre ich mir grade alle Seminare mit Rechtsstand 2020 nochmal an und gehe die Skripte durch, um die Änderungen des Rechtsstandes auf die Reihe zu bekommen. Das brauche ich ja jetzt auch für die Praxis, da ich nur JA und Steuererkl. mache.
    Aber ja es ist verdammt viel Theorie, die ich nur durch Klausuren, Klausuren, Klausuren in den Kopf bekommen habe. Wichtig ist vorallem Klausuren auf Zeit in 6 Std und unbedingt nacharbeiten und Schemata üben um möglichst schnell viele Punkte zu bekommen.
    LG

  6. @MKI: hast Du alle Videos durchgearbeitet, bevor Du für einen Bereich (Tag 1-3) eine Klausur angegangen bist?
    Danke

  7. Liebe Marie,
    du musst dir zwischendurch Entspannung gönnen, denn du musst im Oktober in deiner besten Form sein. Es bringt dir nichts, wenn du dein Wissen im Oktober nicht abrufen kannst.

    Bzgl. aktueller Rechtsprechung war mehr an diejenigen gedacht, die sich im 2. oder 3. Versuch befinden, denn Theorie müssen sie in der Regel nicht mehr durchgehen.

    Was Thema Kinder angeht, würde ich nur die Kinderfreibeträge und 33 a abs. 1 und 2 estg anschauen, es gibt zu abs. 1 Berechnungen in den Richtlinien. Steige nicht zu tief in das Thema ein. Man kann leider nicht alles können.

    Was Klausuren angeht, würde ich an deiner Stelle nicht bis zur Freistellung warten. Es gibt viele gute Fernkurse. Ich stimme MKI zu, man lernt vieles erst durch die Klausuren. Viele Prüfschematas müssen erstmal erlernt werden.

  8. @Marie
    Ja ich bin nach dem Versandplan vorgegangen und habe erst die Videos zu den Lehrheften gesehen, danach die Lehrgangshefte nochmal „quer gelesen“ was ich nicht verstanden hatte und in Stichpunkten aufgeschrieben damit es „hängen bleibt“,, dann die Übungsaufgaben in den Heften, dann die 6 Std. Klausuren geschrieben. Ich hatte den Kurs aber über 1,5 Jahre gestreckt, 30 Std./Woche gearbeitet und Sonntags frei weil „Kind und Kegel“.
    LG

  9. Ich gehe auch gerade die Videos von Haas durch. Parallel hat nun schon der Klausurenkurs von Knoll begonnen.

    Bei der ersten Klausur, hatte ich die Videos dazu schon durch. Bei der zweiten Klausur (Ertragsteuerrecht) leider noch nicht ganz. Die Inhalte haben sich teilweise etwas mit den Themen aus Bilanzsteuerrecht überschnitten. Die Videos dazu habe ich schon durch. Von daher ging es ganz gut. Für den Anfang zumindest. Klar, bis Oktober muss noch einige mehr drin sein.

    Ich hatte auch das Gefühl, den Stoff von den ersten Videos schon wieder vergessen zu haben. Es ist ja ein ständiger Kampf gegen das Vergessen. Ich war bei der Bearbeitung der Klausur aber doch überrascht, wieviel durch die Videos hängen bleibt. Die Videos sind echt super.

    Der Klausurenkurs läuft noch nicht lange. Bisher habe ich aber das Gefühl, dass ich durch die Bearbeitung der Klausuren, den Stoff nochmal wiederhole, vertiefe und auch übe mit dem Gesetz zu arbeiten. Man muss doch hin und wieder überleben „wo könnte das stehen?“. Da kommt man ganz gut rein und lernt auch die Paragraphen.

  10. Ohne dass ich Haas gemacht hätte: mein Gefühl war immer, dass es bei Lehrbriefen, Fenrkursen etc. nur darum geht eine ausreichende Basis für Klausuren zu schaffen. Der Lerneffekt tritt dann durch Klausuren ein, der Stoff festigt sich, man lernt gleichzeitig die Schreibweise anhand von Lösungen. Klausuren sind das wichtigste, alles andere lediglich Mittel zum Zweck

  11. @Chayrr
    Das sehe ich auch so….. für mich als „Praktiker“ der schon sehr lange keine Prüfung mehr abgelegt hatte, war es jedoch wichtig die „Basistheorie“ aufzuarbeiten, da ich viel Theorie vergessen hatte oder wie in ErbSt/BewG/GrSt/UmwStG gar nicht konnte
    LG

  12. Moin Leute,

    hier ist der TaxKnecht. Habe jetzt auch die mdl Pruefung erfolgreich bestanden, sogar insgesamt mit ner 3. Der Hammer. Die Note steht zwar nicht auf dem Wisch, bin aber schon stolz, dass der Meister aus der FinVerw mir das mitgeteilt hat und er von meiner Performance begeistert war.

    Kann nur die WLW Klausuren euch empfehlen. Klausren sind der Schluessel! Chillig chillig …

    In diesem Sinne sind nun die naechsten Generationen von TaxKnechten dran. Ich verabschiede mich von euch. Haut rein. 😊😊😊😊😊

    Wuensch euch viel Stehvermoegen und auch Eier in den naechsten ersten Wochen im Oktober der Jahre 2021 ff.

    Euer TaxKnecht

  13. Hallo zusammen,

    gerne komme ich der Anfrage von Beate nach und teile euch mit, wie ich mich vorbereitet habe.

    Vorab: Der Wille ist meiner Meinung nach entscheidend, es zu schaffen. Man muss es selbst zu 120% wollen und sollte nicht in die Prüfung gehen, weil man es „muss/soll“. Zudem empfehle ich, die Prüfung zusammen mit jemanden anzugehen, um sich gegenseitig zu unterstützen.

    Angefangen zu lernen hatte ich mit einem sehr guten Freund, der ebenfalls in 2020 in die Steuerberaterprüfung ging und bestanden hat, knapp 1 Jahr vorher. Wir hatten uns mehr oder weniger regelmäßig einmal die Woche getroffen von November 2019 bis April 2020 und „locker“ angefangen Skripte und Altklausuren durchzuarbeiten.

    Ab Mai befand ich mich in der Freistellung und besuchte den 3-monatigen Vollzeitkurs von Endriss mit 12 Klausuren a 6 Stunden. Aufgrund Corona fand der Kurs online statt, was aber nicht weiter schlimm war. Sehr gute Dozenten und sehr gute Klausuren. Täglicher Plan: Vorlesung 8:30 Uhr bis 13:30 Uhr, Mittagspause, Vorlesung nacharbeiten/Hausaufgaben machen, Abendessen, Hausaufgaben fertigstellen. Hausuafgaben = Klausurniveau, teilw. etw. drüber.

    Ende August bis Mitte September Klausuren-Intensivkurs Präsenz in Griesheim mit 18 Klausuren a 6 Stunden. Auch gilt galt die Devise wie im Vollzeitlehrgang, jede Klausur unter „Echtbedingungen“ richtig ernst zu nehmen und das bestmögliche erreichen. Täglicher Plan: Klausur von 8:00 Uhr bis 14 Uhr, Mittagspause, 15:00 Uhr bis 18:30 Uhr Klausurnachbesprechung, Heimfahrt/Abendessen, 19:30 Uhr bis 22:30 Uhr Klausur/Fehler nacharbeiten

    Mitte September 3 Klausuren Präsenz a 6 Stunden bei Lehrgangswerk Haas. Hintergrund: Andere Klausuren zu sehen. Auch hier 6 Stunden Vollgas, Nachbesprechung und zuhause nochmals nacharbeiten. Zudem hatte ich Mitte September noch ein AO-Repetitorium Präsenz vom Anbieter Dr. Bannas in Mosbach, insb. da ich hier noch Nachholbedarf sah und man nochmal eine Klausur von einem dritten nbieter sah. Hier wurde auch eine reine AO-Klausur geschrieben auf StB-Klausur Niveau in knapp 2 Stunden.

    Von Mitte/Ende September bis Anfang Oktober besuchte ich noch den 14 tägigen Klausuren-Abschluss-Kurs Präsenz von Endriss. Und immer wieder der gleiche Ablauf: Klausur, Nachbesprechung und abends nochmal nachgearbeitet.

    Für ein halbes Jahr habe ich alles dem großen Ziel Steuerberaterprüfung untergeordnet. Dies habe ich vorher mit Freundin, Familie, Freunde und Fußballverein besprochen. Habe JEDEN Tag bis auf 3 Tage in dem halben Jahr gelernt, Donnerstagabend hatte ich mir für Fußballtraining geblockt (Sport, Kumpels und 1-2 Bier – gute Ablenkung), Spiele hatte ich aufgrund Zeit und Verletzungsgefahr ausgesetzt und Sonntagnachmittag/-abend war der Tag, den ich für meine Freundin geblockt hatte.

    Ich möchte mich nicht mit fremden Lorbeeren schmücken, den oben genannten „Schlachtplan“ hatte mein eingangs genannter Kumpel von einem Kumpel, der im Vorjahr bereits bestanden hatte.

    Allen viel Erfolg und Gesundheit!
    Viele Grüße aus Hessen, euer Tax_Seb

  14. @TaxKnecht
    @Tax_Seb
    Danke für die Info’s und natürlich
    Herzlichen Glückwunsch
    LG

  15. Hallo,
    Ganz vielen lieben Dank für euer Feedback. Das ist für mich im Erstversuch wirklich viel Wert. Ich bin mir bewusst, das Klausuren ALLES sind, aber ein gutes Fundament an Wissen ist Voraussetzung und das erarbeite ich mir Schritt für Schritt. Zur Zeit ist wie bei vielen Land unter. Wir alle wissen, dass Arbeiten / Kita und Schulen geschlossen und Steuerberaterprüfung, irgendwie eine Sache zu viel sind. Ich versuche aufgrund des fehlenden Vortschritte der letzten zwei Monate nicht wahnsinnig zu werden und halte am Ziel fest: Theorie bis Juni und dann Klausuren.
    Auch wenn sich in den letzten Wochen, die Hoffnung zerschlagen hat, Kinder und Mann über Ostern mit der Familie in den Urlaub zu schicken und mir mal zwei Wochen sich absolute Fokussierung zu gönnen.
    Irgendwie geht es vorwärts.

    Gruß
    Marie
    .

  16. Leute ich bin durchgefallen und schreibe gerade Klausuren und liege immer noch bei bestenfalls 4,5 in den Klausuren.
    War das bei euch ähnlich? Gibts für mich noch Hoffnung? Lerne seit Januar wieder und hab das Gefühl, dass es wieder nicht reichen wird.

  17. @Thabea
    Ja so geht’s mir auch grade.
    Mit viel Zeit schreibe ich im Durchschnitt 3,0 mit 6 Std im Durchschnitt 5,0.
    Ich bin auch grade ziemlich frustriert, hoffe aber das es mit den Tipps aus dem Knoll Klausurtechnik Kurs im Laufe des Jahres besser wird, sonst mache ich die Prüfung dieses Jahr nicht nochmal
    LG

  18. @Thabea: Vielleicht solltest du erst einmal Abstand von Klausuren nehmen, und versuchen, dir eine vernünftige Wissensbasis durch Skripte anzueignen.

    Ich stimme hier zu, dass Klausuren schrieben beim Examen wichtig ist, aber mE ist die Theorie aus den Skripten mindestens genauso wichtig. Immerhin lernt man ja nicht nur für die Prüfung, sondern auch um danach gut beraten zu können…. Würde daher bis Sommer den Fokus rein auf Theorie legen, und ab Juli intensiv mit Klausuren starten.

  19. Eventuell bringen euch die WLW Fernkurse Klausuren hier weiter. Dort ist neben einer ausführlichen Langlösung auch immer eine Kurzlösung enthalten, die kurz und knapp alles enthält was zwingend zu nennen gewesen wäre, wieviel Punkte es konkret gab (tw. bis auf 0,5 Punkte Schritte genau) UND auch in etwa 6 Stunden schaffbar ist.
    An der Kurslösung ist gut erkennbar wo es die Fußgängerpunkte gibt, da sich die Basics doch permanent wiederholen und eigentlich keine Herausforderung darstellen sollten, unabhängig vom Steuerwissen. Wenn das mal klappt lernt man auch schwierigere Sachverhalte einfacher

  20. Meine Situation: mitten in der Scheidung, 3 Kinder (2 Schulkinder), Lockdown, Corona, Ferien, Haus, Hof usw. Und natürlich Arbeit. Also eigentlich Wahnsinn.
    Aber auch unbändiger Wille, es für meine Kinder und mich besser zu haben.

    Daher 1,5 Jahre zuvor angefangen mir Fernlehrgang (Präsenz ging wegen Kids nicht). Dann ab Anfang März in 2020 Klausuren, zunächst nur von Haas. Später hab ich gemerkt, dass dies zu wenig ist und noch die von Wlw Modul B genommen. Bei Haas hab ich ganz selten bestanden. Bei Wlw dagegen immer bis auf eine. Im September noch Intensivkurs bei Haas in Berlin. Ab Juli Freistellung. Und insgesamt eigentlich nonstop gelernt, sobald ich konnte. Ab der Freistellung war das natürlich einfacher. Vorher ging es oft erst, wenn die Kinder im Bett waren. Da oft noch die Kraft aufzubringen nachdem man den ganzen Tag Angestellte, Lehrerin, Köchin, Kindergartnerin, Seelsorger, Haushälterin etc war, war nicht einfach. Aber half ja nichts. Somit meist von 20uhr bis ich nicht mehr konnte. Am Wochenende normaler Arbeitstag zum Lernen. Kein Urlaub. Seit Mitte 2019. Alles dem Ziel untergeordnet.

    Hab am Ende so 45 bis 50 Klausuren geschrieben. Hab irgendwann aufgehört, da sie mich gegen Ende eher durcheinander gebracht haben und hab die geschriebenen lieber nochmal wiederholt, Fehler angeschaut und einfach nochmal versucht Lösungsansätze im Kopf zu erstellen und diese mit der Kurzlösung verglichen.

    Den Großteil lernt man durch Klausuren. Wenn ich es nochmal machen müsste (hab im Erstversuch bestanden), dann würde ich alles über WLW machen. Didaktik ist bei Haas super. Die Videos kann ich nur empfehlen. Aber hab immer das Gefühl, dass die Kopplung aus knoll und WLW todsicher ist.

    Grundsätzlich geht aber nichts ohne den Willen und Disziplin. Klar gibt es Leichtlerner, aber die meisten von uns müssen eben wirklich alles hart erarbeiten und dem Ziel muss man sich eben unterordnen und Prioritäten setzen.

  21. Lieber TaxKnecht,
    Herzlichen Glückwunsch, tolle Leistung!
    Wenn du jetzt mit dem gleichen Stehvermögen an deinen Bauchspeck herangehst, wirst du ganz schnell wieder nett Proportionen bekommen …
    Vielleicht lässt du einfach mal das Bierchen weg 😉
    Die viel Spaß
    LG Beate

  22. Liebe MARIE,
    wann immer ich in ein „neues“ Thema eintauche, träume ich sehr intensiv davon.
    Dann gehe ich im Schlaf die Paragraphen durch und wache auf, wenn es mir nicht einfällt.
    Natürlich durchlebe ich vor dem Aufwachen regelrechte Kämpfe im Versuch doch noch § + Absatz + Satz zu finden …
    Kurz vor der Prüfung hatte ich die Gesetze neben dem Bett, habe dann kurz nachgesehen, um dann nochmal in Ruhe weiter schlafen zu können.
    Jeder verarbeitet neues Wissen anders, wir halt im Traum 😉
    Dir viel Kraft und Zeit beim Lernen
    LG Beate

  23. Liebe Anja,
    danke für diese Zeilen.
    Du, Rothenburger, Cool Down und alle anderen willensstarken Mütter hier im Blog,
    beeindrucken mich zutiefst!
    Ihr gebt mir Kraft, eine Strategie und führt mir ganz klar meine Probleme vor Augen.
    Der liebe Wille …
    Dir viel Spaß in deinem neuen Leben
    LG Beate

  24. Wer von denen, die sich im Zweit- oder Drittversuch vorbereiten. Hat Bock auf ne Whatsapp oder telegram gruppe?
    Geht mir hauptsächlich zum besprechen von Klausurtaktik/Technik oder auch Fachfragen.

    Wenn Interesse besteht gern ne mail an rita34@gmx.net

    Ich schreibe im Herbst den Zweitversuch

  25. Liebe Leute, ich habe den ersten Versuch erfolglos hinter mir. Ich sitze aktuell täglich über den Klausuren. Ich komme einfach nicht weiter. Ich habe das Gefühl es einfach nicht zu verstehen. Selbst wenn ich endlich nach eineinhalb Monaten Vorbereitung in Vollzeit auf das Thema Umsatzsteuer, nun die Regelungen halbwegs im Kopf habe, bekomme ich trotzdem nicht die Punkte, die ich in der Klausur brauche. Ich verstehe wirklich nicht so ganz wo es hängt und ich habe das Gefühl, dass es nichts bringt sich weiter vorzubereiten. Ich stehe gerade total Im Dunkeln. Ging es hier noch jemandem so? Und habt ihr irgendwann eine Lösung für eure Blockade gefunden? Ich frage mich so langsam ob ich vielleicht einfach zu blöd dafür bin.

    Ich weiß nicht ob es Sinn macht noch weiter zu machen. Ich habe die ganze Zeit gedacht, dass ich in einem zweiten Anlauf weit genug kommen würde. Aber jetzt habe ich das Gefühl, und das schon Monate bevor die Prüfung ist, dass ich einfach es nicht schaffen werde. Ich habe jetzt 1,5 Monate Umsatzsteuer gelernt, in Vollzeit. Und trotzdem schreibe ich immer noch Fünfen.

    Es ist ja auch nicht so, dass ich von Null angefangen hätte. Nein ich kannte Umsatzsteuer aus der Praxis, ich kannte Umsatzsteuer aus dem Studium und ich habe mich das letzte gesamte ja auf die Steuerberaterprüfung vorbereitet. Und jetzt noch mal eineinhalb Monate intensiv in Umsatzsteuer gesteckt und komme auf keinen grünen Zweig. Dabei war USt neben AO mein stärkstes Fach.

  26. Hallo Sonnenfinsternis,
    vielleicht brauchst du ein wenig Abstand zu der Prüfung. Ich habe nach meinem gescheiterten Erstversuch auch direkt weiter gelernt und bin anschließend in der mündlichen Prüfung gescheitert… Für den Drittversuch habe ich bewusst ein Jahr ausgesetzt, weil mir der Kopf nicht danach stand. Ich sitze jetzt seit ein paar Tagen an meinen alten Unterlagen und habe plötzlich ganz viele Aha-Erlebnisse. Ich drücke dir für deinen weiteren Weg kräftig die Daumen und vielleicht platzt bei dir bald der Knoten✊✊🤝

  27. @Sonnenfinsternis:

    Vermutlich gibt es bei Dir kein Patentrezept.

    Aber wenn Du selbst dermassen blockiert bist, dass Du keinen Schritt vorankommst, ist es ggf besser, Dir diesen Druck zu nehmen und ein Jahr auszusetzen.
    Ohne den akuten Prüfungsdruck bist Du vielleicht besser in der Lage, Dir darüber klar zu werden, ob die Prüfung etwas für Dich ist oder nicht.
    Unter Druck eine solche Entscheidung zu treffen, halte ich für wenig zielführend.

    Es nützt ja auch nichts, jetzt einfach auf Krampf weiterzumachen, um dann über die Massen unsicher in die Prüfung zu gehen, um dann mit hohen Chancen erneut durchzufallen…

  28. @Golump:
    Nein, ich finde nur den Namen geil!

    Himbeertony finde ich auch gut, hat aber keinen so hohen Badass-Faktor! 😉

  29. @Marie und Anja: Respekt. Ich habe auch mit kleinem Kind, ohne viel externe Unterstützung und Kita (erst in den letzten 8 Wochen vor der Prüfung) im 1. Anlauf die Prüfung bestanden. Lernen oft abends wenn man eigentlich todmüde war, oder irgendwie immer nur gestückelt zwischendurch. Ich hatte nicht einen Präsenzkurs, nicht eine Klausur 6h am Stück geschrieben vor der Prüfung, max 2,5 h am Stück kindfrei tagsüber.
    Nebenbei halbtags/wochenends gestückelt noch gearbeitet.

    Aber es ging aus beruflichen nicht, die Prüfung später zu machen.

    Ja, es IST der Wille der entscheidet. Und natürlich das Glück, dass nicht nur die Themen drankommen, die man nicht kann.

    Aber ich hätte so ein Jahr nicht nochmal durchgehalten, es musste einfach klappen. Habe irgendwann aus Zeitgründen den Online-Kurs nur noch punktuell verfolgt und anhand der Klausuren gelernt. Ca 35 geschrieben.
    Dann vor der mündlichen richtig gepowert, und von knapper Note in den 3er Bereich hochgezogen. Körperlich ging es mir in der Zeit richtig übel, trotzdem durchgezogen.

    Freizeit hatte ich trotzdem bzw Ausgleich, beim Spielen und betreuen meines Kindes, da muss man ja zwangsläufig rausgehen, aber an freie Abende gewöhne ich mich gerade erst wieder…

    Aber es war klar, die Chance bestand aus verschiedenen Gründen nur in dem einen Jahr und da gab es einfach keine Alternative.

    Und jetzt freue ich mich jedesmal, wenn ich auf die Urkunde schaue und denke mir, wie hast du das nur hinbekommen? 🙂

  30. Liebe Steuerfuchs,
    was für ein Wille!
    „quod erat demonstrandum“
    Dir ganz viel schöne Freizeit
    LG Beate

  31. Hallo zusammen,

    da bin ich wieder und heute möchte ich über Klausurtechnik schreiben.

    Vorab möchte ich zu Tag 2 noch kurz eingehen:

    Immer wieder hört man, hierzu gab es auch von erfolgreichen Absolventen sogar Videos, dass es zu den Themengebieten KSt, GewSt und Internationales Steuerrecht deutlich weniger Skripte gibt als zu ESt, deshalb sollte man mehr Zeit in diese Skripte investieren, um hier die volle Punktzahl zu erreichen und um so die Lücken in ESt auszugleichen.

    Da kann man natürlich Glück haben, wenn man sich aber die Jahre 2019 und 2020 anschaut, so konnte man mit normaler KSt nur paar Punkte sammeln. M.E. kann man auch in ESt viele einfache Punkte mitnehmen, da muss man auch gar nicht so tief in das Thema einsteigen.

    Immer wieder hört man von Fußgängerpunkten. Wenn man mit der Vorbereitung beginnt, fragt man sich natürlich was sind Fußgängerpunkte. Viele meinen es gibt Fußgängerpunkte und dann berichten viele, dass man in diesem bestimmten Jahr keine Fußgängerpunkte sammeln konnte.

    Ich bin der Meinung, dass es Fußgängerpunkte gibt und diese auch genug in dem Prüfungsjahr 2020
    gab. Um diese Punkte zu sammeln, muss man sich mit der bestimmten Klausurtechnik auseinandersetzen.

    Viele Anbieter empfehlen mindestens 50 Klausuren zu schreiben und diese nachzuarbeiten. Wenn man das zusammenrechnet ist das wirklich viel Zeit. Dann wird noch empfohlen diese Klausuren zu wiederholen. Wenn man aber weiß, dass man sogar in der Freistellung noch nicht mal 6 Std. pro Tag hat, wie will man das alles schaffen. Vorallem, wie will man in das Ü40 Gehirn, alles reinbekommen. Und jeder versteht mich, je älter man ist, desto schwieriger ist das. Mit Ü30 war das um Welten einfacher.

    Aus dem Grund bin ich wie folgt vorgegangen:

    Ich habe mir die Klaurtechnikkarten von WLW besorgt und diese nach jeder geschriebenen Klausur ergänzt (auch auf DIN A5 Karten). D.h. ich hatte zum Schluss zu jedem Thema Prüfungsschematas, die wichtigsten Standardsätze, Schlagwörter und Paragraphen. Diese habe ich regelmäßig wiederholt. Diese Wiederholung war für mich noch wichtiger, als eine neue Klausur zu schreiben.

    Wenn man einige Klausuren schon geschrieben hat, sieht man, dass sich vieles wiederholt. Wenn man keine Zeit hat eine Klausur zu schreiben, so wie ich im ersten Lockdown als die Kitas/Schulen 3,5 Monate geschlossen waren, so habe ich viel mit Fallsammlungen von WLW und mit den besagten Klausurtechnikkarten gearbeitet, diese habe ich weiterhin ergänzt. Bei den nächsten geschriebenen Klausuren habe ich immer versucht, mich an bestimmte Reihenfolge zu halten, um so nichts zuvergessen. Bestimmte Sätze konnte man schon auswendig, da spart man sich das nachschlagen von Paragraphen und bzw. überlegen, wie man den Satz formuliert. Ziel ist es bei bekannten Themen, so schnell wie möglich alles aufs Papier zu bringen und so viele Punkte wie möglich mitzunehmen, und ja nichts zu vergessen. So habe ich alle 18 Klausuren von Knoll Klausurenvorbereitungskurs und von WLW Modul A und B geschrieben bzw. auch nur intensiv durchgearbeitet. Von WLW fand ich die Kurzlösungen super. Hier im Blog wurde schon öfters geschrieben, dort steht alles, was man in 6 Stunden aufs Papier bringen muss und wie kurz/wie lang, um 100 Punkte zu bekommen. Die Langlösungen habe ich gar nicht gebraucht.

    Auf Zeit habe ich erst im August/September(alle von zu Hause aus) geschrieben. Hier hatte ich von Knoll den Klaururenintensivkurs und von WLW Modul C und D. Da es insgesamt 22 Klausuren gab und ich nicht so viel Zeit hatte, bin ich wie folgt vorgegangen:
    Tag 1 nur von WLW geschrieben, von Knoll intensiv durchgearbeitet
    Tag 2 ausgewählte Klausuren von WLW und Knoll(mit Themen, die m.E. dran kommen), Rest durchgearbeitet
    Tag 3 nur Knoll geschrieben, von WLW nur durchgearbeitet.
    In den letzten 2 Wochen vor der Prüfung habe ich nur meine Karteikarten wiederholt und einige Klausuren mit Berechnungen durchgeschaut.

    Wenn man das erste Mal in die Prüfung geht, muss einem bewusst sein, dass die Aufgabenstellung anders sein kann, als man es aus den Klausuren gewöhnt war! Macht euch mit verschiedenen Aufgabenstellungen vertraut. Zur Klausurtechnik gehört auch dazu, sich kurz fassen zu können und dennoch viele Punkte mitzunehmen. Hierzu empfiehlt WLW in Stichpunkten bzw. 3 Wort Sätzen, außer in AO, zu schreiben, wichtig ist der Aufbau, die Schlagwörter und die Paragraphen in der richtigen Reihenfolge, so ist es garantiert, viele Punkte mitzunehmen.

    Viele sagen, das Nennen von Richtlinien wird nicht ausgepunktet und WLW verlangt in den Klausuren das Nennen von Richtlinien und sogar von Hinweisen. Was ist dennn nun richtig? Ich habe so gelernt, ist im Gesetz nichts enthalten, so nenne ich die Richtlinie, gibt es keine Richtlinie, so nenne ich Hinweise. Ich weiß nicht, ob es auch von Kammer zu Kammer oder sogar von Korrektor zu Korrektor unterschiedlich ist. Hierzu können sich die Prüflinge äußern, die Klausureinsicht genommen haben. Werden Richtlinien z.B. in Bilanzsteuerrrecht ausgepunktet: gibt es für R 4.2 bzw. R 6.1 EStR Punkte oder reicht § 5 Abs. 1 Satz 1 Hs. 1 EStG?

    LG

  32. Hallo Rotenburger,
    Danke für Deine Hinweise. Ich finde das immer hilfreich. Auch zu hören, dass es jemand im corona-Kita-schul-kampf geschafft hat, gibt mir Hoffnung.

    Bei Haas wurde in den vidios zu Tag 3 immer wieder darauf hingewiesen, beim Ansatz dem Grunde und Ansatz der Höhe nach , Die Richtlinie und Hinweise zu zitieren. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass es nicht immer ausgepunktet ist. Man sollte wohl besser alles nennen.
    Aber 4.2 ist wohl immer zu nennen.

    Ich finde diese Richtlinie verworren, versuche es erstmal ohne Griffregister, um die Logik und den Aufbau zu greifen. Nach einer Weile geht es. Ist aber echt holprig und störend.

    Gruß
    Marie

  33. Liebe Rotenburger,
    ich erfreue mich immer wieder an deinen Ausführungen.
    Für mich sehr hilfreich! Ich sehe meine WLW-Karteikarten langsam mit anderen Augen und versuche mehr mit diesen zu arbeiten.
    Vielen Dank und ganz viel Langeweile
    LG Beate

  34. Hallo Zusammen,
    sehr gerne komme ich der Bitte von Beate nach und berichte hier über meine Vorbereitung.
    Kurz zu meiner Person: in ein paar Wochen werde ich 48, habe zwei Söhne, der Ältere ist schon voll im Berufsleben, der Jüngere hatte 2020 das „Corona-Abitur“ gemacht und studiert jetzt. Ich musste mich weder um Homeschooling noch um Betreuung kümmern. Mit kleinen Kindern ginge es bei mir, glaube ich, nicht.
    Was ich noch erwähnen möchte, falls noch nicht aufgefallen: Deutsch ist nicht meine Muttersprache, ich bin vor 21 Jahren im Alter von 26 nach Deutschland gekommen, so verzeiht mir bitte, dass meine Geschichte sich nicht so schön lesen lässt wie von den meisten hier und falls ein Fehler sich einschleicht, dann entschuldige ich mich schon im Vorfeld dafür 😊.

    Mein (ursprünglicher) Plan war: Fernkurs Stoffvermittlung 07/2018 -04/2019 +Fernklausurenkurs (05/2019-09/2019), kein Präsenzunterricht, Prüfung in 2019. Ich hatte 12 Wochen Resturlaub aus den früheren Jahren angesammelt und hatte vor diesen zu verbrauchen.
    Ich habe mir von vier Anbietern Probeunterlagen bestellt und am Ende mich für Fernkurs Stoffvermittlung incl. 15 Klausuren plus Karteikarten von WLW entschieden. Meine Arbeitszeit (36-Stunden-Woche) habe ich auf 4 Tage verteilt, damit ich freitags lernen kann. Anfangs habe ich mit dem Lernen übertrieben (Freitag, Samstag, Sonntag je über 10Std), im Oktober 2018 ging es mir gesundheitlich nicht gut, ich musste im November und Dezember 2018 mit dem Lernen pausieren und einen neuen Plan erstellen. Ich hatte zu viele Lücken, dass ich diese ohne Freistellung bis Oktober 2019 hätte schließen können. Ich habe beschlossen, erst 2020 zur Prüfung zu gehen.
    Januar bis Juni 2019 habe ich die Skripte von WLW komplett durchgearbeitet, die 15 Klausuren geschrieben (dabei sehr oft in die Lösung geschaut, da ich einfach nicht mal wusste, wo ich anfangen soll…). Juli und August Pause, das Wetter war einfach zu schön 😊.
    September 19-Februar 20 die Lücken versucht zu schließen mit Hilfe der Skripte von WLW. Hier habe ich, z.B. zwei Monate lang (freitags und samstags) mich nur mit Personengesellschaften beschäftigt, ein Monat lang nur internationales Steuerrecht, …
    Ende Februar 2020 bis August 2020 Klausurenfernkurs Knoll: jeden Freitag ein halbes Jahr lang (27 Klausuren) eine Klausur geschrieben, ohne Möglichkeit in die Lösung zu schauen (war mir wichtig). Die Zeit dabei nie eingehalten, meistens waren es 8-9 Stunden. Am Samstag die korrigierten Klausuren nachgearbeitet, meistens pro Klausur ca. 6 Stunden. In der Zeit von Juni bis September 2020 war ich zwei Wochen im Monat arbeiten (um das nötigste -Buchhaltungen und die Löhne- zu erledigen), zwei Wochen im Monat „Urlaub“ genommen und gelernt. Dabei die Klausuren nachgearbeitet, mit Hilfe NWB das aktuelle Geschehen verfolgt. Ca die Hälfte der Knoll-Klausuren bestanden, fast alle Ertragsteuer-Klausuren und AO-Klausuren nicht bestanden (5,5). Umsatzsteuer und Erbschaftsteuer meistens gut (3,0-4,0), Bilanzsteuerrecht mal so mal so (3,0-5,5). Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, ich habe mich mit der Entscheidung, diese Prüfung anzugehen, total überschätzt. Ende August 2020 stellte sich für mich die Frage, wie nutze ich die verbliebene Zeit am effektivtesten? Ich habe mich dazu entschieden, keine Kurse mehr zu buchen, sondern die Klausuren von Knoll zu dritten Mal durchzusehen (wie von Knoll empfohlen). Dazu habe ich die Videos (Klausur-Besprechungen) dazugebucht. Diese sind Gold wert! Ich habe alle 27 Klausuren nochmal nachgearbeitet mit Hilfe von Videos. Die für mich schwierigen Sachverhalte in meinen eigenen Karteikarten erfasst, diese mehrmals durchgeschaut. Ich hatte noch viel mehr vor zu machen, die Zeit war aber nicht da.
    Am ersten Tag der Prüfung habe ich mit Umsatzsteuer angefangen und nach 1,5 Stunden war ich so unsicher und fast schon panisch, dass ich kurz überlegt habe, aufzugeben. Dazu hätte ich aber den Mut nicht gehabt. Man müsste ja an allen vorbei, alle Blicke auf dich gerichtet… ihr merkt schon, ich bin kein Löwe, ich bin ein Hase. Nach drei Stunden war ich mit Umsatzsteuer fertig. Nicht zufrieden, aber irgendwie fertig. Nach dem Schenkungssteuerfall hatte ich noch ¾ Stunden für AO. Kann sein, dass das die Effektivsten in der ganzen Prüfung waren😊.
    Am zweiten Tag habe ich nur 3 von 6 Aufgaben komplett bearbeitet (zwei davon die mit den meisten Punkten), hab glaube ich auch die meisten Probleme erkannt. Zwei weitere Aufgaben zu ca. ¾ bearbeitet und eine nicht mal angefangen.
    Der dritte Tag war, bis zur Aufgabe Nr. 2 (ich habe diese zuletzt gelöst) super.
    Direkt nach der Prüfung hatte ich das Gefühl, es könnte knapp gereicht haben. Nachdem ich hier die Kommentare gelesen habe und verstanden habe, was ich alles falsch gemacht habe, war ich mir ziemlich sicher, dass es nicht reichen wird. Man ist geneigt dazu, nur die falschen Sachen zu sehen.
    Für die Mündliche habe ich mich erst nach Bekanntgabe der Noten angefangen vorzubereiten, da ich 1. Ziemlich müde war
    2. (fast) sicher, nicht bestanden zu haben
    Vorbereitung Mündliche:
    NWB-Livefeed, NWB-Steuer und Studium, zwei Bücher „Kurzvortragtraining“, Digital-Kurs Knoll (4 Tage), Endriss Digitalkurs 8 Tage (5 Tage nur Aufzeichnungen, da der Kurs schon früher angefangen hat). Ich wollte auf keinen Fall nochmal in die Schriftliche… Und, ihr wisst schon, ich bin ein Hase… 😊, vor Mündlichen hatte ich noch mehr Angst als vor Schriftlichen. In der Schriftlichen weiß ja keiner, was du da grade schreibst…
    Meine Mitstreiter in der Mündlichen waren super, die Prüfungskommission war super freundlich und obwohl ich vor Nervosität oft auf dem Schlauch stand, konnte ich irgendwie trotzdem überzeugen…
    Ich hoffe, dass es einigen hier vielleicht helfen könnte, dass man auch ohne viel Geld zu investieren und ohne Möglichkeit der Freistellung diese Aufgabe schaffen kann.

    Ganz viel Kraft, Gesundheit und Erfolg beim Lernen und natürlich bei der Prüfung!

  35. Liebe Ü45,
    vielen Dank für deine Geschichte,
    dass ist sehr beeindruckend genauso
    wie deine Sprachkenntnisse und dein perfektes Deutsch.
    Als du dich selbst als Hasen bezeichnet hast wollte ich erst protestieren und dir erklären,
    dass du gewiss ein Raubtier bist, allerdings viel mir dann der Film Zoomania ein,
    wenn wir uns darauf einigen können, das du „Judy Hopps“ bist, kannst du gern ein Häschen sein 😉
    Ich freue mich besonders zu lesen, dass du es geschafft hast die Mündliche zu meistern und zu überzeugen,
    obwohl du so unsicher warst, das ist eine besondere Leistung!
    Wie unser lieber Attila jetzt wieder anmerken würde: Der Wille entscheidet!
    Wie geht es jetzt für dich weiter?
    Ändert sich beruflich etwas für dich? Pläne, Hoffnungen oder Träume die du jetzt verwirklichen möchtest?
    Dir viel Kraft und Langeweile
    LG Beate

  36. Hallo Zusammen,

    ich habe in diesem Forum schon öfter von den WLW Karteikarten gehört. Kann jemand diese Karteikarten genauer beschreiben bzw. eine kurze Rezension geben wie sinnvoll/wertvoll die für eine erfolgreiche Prüfung sind? Preislich liegen die bei ca. €400,00. Bevor ich nochmal das Geld investiere wollte ich lieber noch 2-3 Einschätzungen dazu haben… Oder hat jemand zufällig die Karteikarten aus der eigenen Vorbereitung günstiger abzugeben?

    Ich bereite mich aktuell mit dem Knoll-Klausurenfernkurs für meinen Zweitversuch vor. Habe im vergangenen Jahr den 15-Wochenkurs bei Haas gemacht inkl. Klausurenkurs im September.

  37. Lieber Zweitversuch 2021,
    du kannst dir auf der Seite von WLW Musterkarteikarten als PDF runterladen und ansehen.
    Sind sogar eine ganze Menge. Finde raus, ob du mit dem Aufbau etwas anfangen kannst.
    Ich hatte das Glück welche über Ebay Kleinanzeigen zu bekommen …
    Dir viel Kraft
    LG Beate

  38. Bei Facebook in werden die in den Gruppen gerade täglich angeboten.

  39. Liebe Cool_Down,
    jetzt auch noch Facebook?
    Himmel, jetzt kommt es von allen Seiten 🤣
    Geht es dir gut?
    LG Beate

  40. Hallo Beate, ich glaube Facebook ist nicht notwendig;) Höchstens wenn man halt gebrauchte Steuerberaterlernmaterialien braucht. Gefühlt wie Kinderkleidung, jeder wills loswerden, kaum einer gebraucht kaufen🤣

    Mir geht es gut, danke der Nachfrage. Es dauert etwas aber so langsam kommt mein Hirn zur Ruhe, es entstehen neue Ideen und ich werde freier. Erst so langsam merke ich, welche Last abfällt, welchen Stellenwert dieses Examen eingenommen hat! Auf einmal werden auch nach und nach die Kapitel der Doktorarbeit fertig… vielleicht komme ich dann wirklich irgendwann mal wieder zum Geldverdienen😅

    Aber wir haben einen ausgebauten Van und es entstehen Ideen erstmal noch eine größere Reise zu machen:) Wann wenn nicht jetzt und krumm machen wir uns noch lange genug!

    Passt vielleicht auch zur Strategie für den ersten Versuch. Das Examen ist nicht alles. Wenn es nicht klappt (oder auch wenn es geklappt hat) kann man immer noch in den Bus ziehen.

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