Abendlehrgang oder Fernkurs+Klausurenfern- und Klausurenpräsenzkurs?

Hi zusammen,

oh Mann, wenn ich eure Beiträge so lese, würde ich mir irgendwie wünschen, auch schon so weit zu sein und in ein paar Wochen das Examen antreten zu können. Aber das ist noch ein weiter Weg… ich drücke euch allen die Daumen und hoffe, ihr haltet durch 😊

Vielleicht passt das gerade nicht hierher, aber ich bin mir gerade nicht sicher, ob meine Kursbuchung so optimal ist. In drei Wochen startet der Abendkurs im virtuellen Klassenraum. Es sind ein ganzes Jahr lang an zwei Wochentagen Abends die Kurse. Im September ist dann noch der Klausurenpräsenzkurs… Ich bin mir nicht sicher, ob ich das neben der Vollzeitarbeit und Kinder als Alleinerziehende zeitlich auf die Reihe bekomme. Habt ihr evtl einen Tipp, wie ich den Stoff effektiver innerhalb des kommenden Jahres bis zum Examen 2022 erfolgversprechend unter bekomme? Sollte ich lieber den Fernkurs nun starten, um anschl. den Klausurenfernkurs sowie dann im August 2022 den Klausurenpräsenskurs zu absolvieren?

Was haltet ihr von dem 6-Wochenkurs oder Samstagslehrgang in Kombi mit beiden Klausurenkursen? Bin mir echt unschlüssig, jedoch starten die „Wissensvermittlungskurse“ halt jetzt Ende August. Vielleicht kann mir jemand von euch sagen, wie so die „normale“ Kursbuchung ist 😉 Hab mir ja schon die Skripte von Dr. Bannas die letzten Monate durchgelesen und bin eigentlich der „Lernen-durch-Übungsklausurenschreiben“- Typ…

Viele Grüße,

Silke

5 Gedanken zu „Abendlehrgang oder Fernkurs+Klausurenfern- und Klausurenpräsenzkurs?

  1. Hi Silke,
    Mit Kids ist das eine Herausforderung. Ich muss ganz schön kämpfen! Seit Oktober letzten Jahres verbringe quasi jeder freie Stunde mit lernen. Serien, Filme, auf dem Sofa… ewig her.

    Mein Akku ist ganz schön runter, weil man wirklich schon lange alles gibt.

    Zeit wird Dein Problem, deshalb brauchst du etwas absolut flexibeles. Feste Termine sind schwer einzuhalten. Dann kommt die Erkältungszeit, Quarantäne, Kita/ Schule zu…. alles da gewesen bei mir.n

    Ich hatte/ habe den Haas onlinekurs und habe die 70-80 lernvidios in der Zeit von Oktober bis Juni durchgezogen. Die Übungen gemacht. Man kann pausieren, wiederholen, von vorn…fürbmich war das optimal.

    Alle sagen: schreib Klausuren, würde ich auf jeden Fall empfehlen. Wenn ich jetzt durchfallen sollte, würde ich ein Jahr Klausuren schreiben. Aber man sollte auch dazu in der Lage sein.
    Ich habe schon viel gesehen, arbeite lange in diesem Beruf, aber ohne die entsprechende Theorie, wird das Klausuren schreiben eine echte Frustnummer .

    Über die Klausuren habe ich mir erst im Juni Gedanken gemacht. Haas hatte ja ab April, auch Klausuren geschickt.

    Starte langsam, Schritt für Schritt, nimm die nicht zu viel vor, bleibe aber kontinuierlich am Ball. Keine Ausnahmen. Ich habe auch an Weihnachten, wenn die Kinder im Bett waren,noch drei Stunden gesessen.

    Mit kleinen Kindern, zu coronazeiten, ist das eine knallharte Nummer. Du wirst deinen Weg finden. Laufe einfach los und plane nicht zu viel. Nur Du, drei Backsteine, textmarker und Theorie (möglichst flexibel).

    Viel Kraft!

    …Ich bin froh, wenn ich diese Prüfung geschrieben habe. Ich habe so schiss dass die Kinder in den nächsten
    Wochen in Quarantäne müssen. Wenn das der Fall ist, dann wird es spannend zu Hause.
    Dann schreibe ich nächstes Jahr definitiv nochmal. Aber hey, irgendwas ist immer…

  2. Liebe Silke,
    ich würde Dir tatsächlich den virtuellen Abendkurs empfehlen( du musst ja erst die Theorie lernen). Und parallel dazu ab Februar den Klausurenfernkurs ( 27 Klausuren ) von Knoll. Dann ab September nochmal einen Intensivklausurenkurs den du übrigens auch Zuhause schreiben kannst und an den Onlinebesprechung am Nachmittag teilnimmst. Das müsste voll und ganz reichen. Von einen klassischen Fernkurs kann ich persönlich für die Vorbereitung zum Steuerberater nur abraten, dafür ist das Thema zu komplex. Klar ist natürlich einen Präsenzkurs das Beste was einem passieren kann, aber mal ganz ehrlich, mit zwei Kinder, Alleinerziehend nicht machbar. Die Onlinekurse sind auch ganz toll und du bist trotzdem bei Deinen Kindern Zuhause. Was dir auch etwas den Druck nimmt.
    Lieben Gruß
    Nicole

  3. Hallo Silke,

    ich würde Dir raten deine Vorbereitung auf 2 Jahre zu planen.
    Im ersten Jahr würde ich mir die Theorie aneignen. Ganz entspannt und in Ruhe. Du bist dann nicht so unter Zeitdruck.
    Im 2. Jahr dann komplett Klausuren!!!!
    Ich wollte damals auch alles in einem Jahr durchboxen. Mein größter Fehler! Was war die Folge: habe erst nach dem dritten Versuch bestanden. und glaub mir, der Druck wurde von Versuch zu Versuch schlimmer. Aber es hat sich gelohnt und ich habe seit 8 Jahren meine eigene Kanzlei mit 7 Angestellten!

    LG
    Val

  4. Liebe alle,

    ja, das ist in der Tat eine enorme Herausforderung mit meinen beiden Kindern. Der Tipp von „Val“ ist tatsächlich nun auch mein Anspruch. Ich besuche den Virtuellen Klassenraum, der ab Februar den Klausurenfernkurs mit beinhaltet. Bei „Dr. Bannas“ Gott sei Dank sehr flexibel, da die Vorlesungen dazu auch aufgezeichnet werden und später angesehen/wiederholt werden können. Je nachdem, welches Gefühl ich dann so im Mai habe, trete ich im Herbst 2022 an oder auch erst 2023. Ich versuche, auf „gesunde, vernünftige Art und Weise“ das Examen anzugehen; es kommt ja auch ein Leben danach 🙃 Danke für eure Tipps 😊

  5. Liebe Silke, ich habe das Examen bereits (sehr) erfolgreich hinter mir und würde rückblickend folgende Überlegungen anstellen (diese habe ich bereits vor Beginn der Vorbereitung angestellt und sie haben sich als zutreffend erwiesen). Letztlich wurde bzw. werden diese Dinge immer wieder gesagt. Wie war diese sind, merkt mal teilweise erst im Laufe der Vorbereitung.

    Wichtig ist seinen Lerntypen zu kennen: Frontalunterricht notwendig oder Autodidakt? Ich benutze bewusst das Wort „notwendig“. Denn aus meiner Sicht ist Frontalunterricht die ineffizientestes und gleichzeitig auch die ineffektivste Form der Vorbereitung. Denn man verbraucht sehr viel Zeit mit diesen Kursen und diese sind auf die Allgemeinheit ausgerichtet. Individualität ist hier ein Fremdwort. Das hat die Nachteile, dass man alles „nochmal“ vor- und nachbereiten muss und erst bei der Nachbereitung überhaupt Fragen aufkommen. Daher mE kann man die Dinge auch selbst in seinem Tempo lesen. Spart Zeit und Geld. Schließlich bereitet eine Theorie/Frontalkurs auch nicht/kaum auf die Prüfung vor. Im Endeffekt verbraucht man sehr viel Zeit und hat dann vielleicht 10% auf dem Weg zu den 100% bis Oktober erreicht. ME ist es der größte Fehler und wohl auch ein sehr weit verbreiteter, sich auf diese Theoriekurse zu verlassen, die einem ein gutes Gefühl geben, weil man ja so viel Zeit und Geld investiert hat…

    Daher:
    Ab September/ Oktober im Jahr vor der Prüfung Lehrbriefe lesen: Maximal flexibel und effizient. Die Theorie dient der Systematisierung und dem Grundverständnis. Nicht mehr und nicht weniger. Entsprechend sollte dieser Teil auch ausfallen. Nichtsdestotrotz sollten dort schon sehr viele Stunden reinfließen. Ich würde mal sagen 10-15 Stunden pro Woche, besser mehr.
    Nachteil ist natürlich die Herausforderung an die eigene Organisation und Motivation. Ob diese allerdings bei einem „Präsenzkurs“ besser/höher ist, sei einmal dahingestellt.

    Ab März im Examensjahr 95% der Lernzeit auf Klausuren verwenden. Auch die schreibt mal selbst und vor allem alleine. Also auch hier ist eigentlich maximale Flexibilität möglich. In Präsenz würde ich noch einen Klausurenintensivkurs (August/September) machen. Für das Feeling und weil man einfach irgendwann zu Hause oder in der Bib. nicht mehr dieses Motivation aufbringen kann. 45 Klausuren im Oktober „parat“ haben, halte ich für ausreichend. Wenn es nicht reicht dann hat es mE letztlich an was anderem gelegen.

    Das war’s. Durchziehen und die Zeit und Energie in das obenstehende Programm investieren.

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