Die (unangenehmen) Folgen der schriftlichen Prüfung

Um nicht immer nur von meinem aktuellen Lern-Status zu berichten, hab ich mal wieder eine kleine Anekdote:

In letzter Zeit kommt es immer häufiger vor, dass mein Freund meine für ihn geschriebenen Einkaufszettel oder Haushalts-To-Do-Listen angeblich „nicht lesen kann“. Mein Verdacht ist ja, dass es nicht am „Lesen können“, sondern am „Lesen wollen“ liegt. Wer schleppt schon gerne schwere Supermarkt-Einkaufstüten oder spült gerne ab? Mit ein bisschen Augenzwinkern hab ich meistens auch nicht weiter nachgehakt…

Letzte Woche allerdings, hat dann auch eine Kollegin angemerkt, dass sie ein paar Wörter auf einem von mir handschriftlich geschriebenen Zettel nicht entziffern kann.

Liegt es vielleicht doch an meiner Schrift? Vor der Prüfung habe ich noch alles dran gesetzt, möglichst viel in möglichst kurzer Zeit zu Papier zu bringen und hab mir das Gekrakel anscheinend so angewöhnt, dass ich es jetzt nicht mehr wegbekomme. Naja, die Prüfer konnten meine Schrift anscheinend ja ganz gut lesen, das ist erstmal die Hauptsache!

Vielleicht muss ich jetzt mal bei einer Freundin, die Grundschullehrerin ist, Nachhilfe in Schönschreiben nehmen.

2 Gedanken zu „Die (unangenehmen) Folgen der schriftlichen Prüfung

  1. Die Nachhilfe aber erst nach der mündlichen machen. Die ist jetzt nicht so wichtig. Wenn die Schrift von meinen Chefs so sehe, muss ein Steuerberater auch unleserlich schreiben? Die Ärzte machen das auch immer so.

  2. Für die schriftliche Prüfung entwickelt jeder seine Sauklaue.

    Aber wie du schon richtig erkannt hast, sagt Mann wenn er etwas nicht
    soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo
    gerne macht:
    “ ich kann das nicht ……..“
    und meint damit
    „ich will das nicht…….“
    und hofft für sich
    “ sie macht das für mich “ 😉

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