Ergebnisse 2020 München

Hallo Ihr Lieben,
liebe Münchnerin (1 und 2), Kati96, Carola, Luki, Anna …

jetzt auch endlich der Rest von Bayern!

Die Briefe werden heute versendet und sind hoffentlich morgen bei euch!
Von euch erwarte ich durchweg gute Ergebnisse! Die werdet ihr leider für die Mündliche brauchen …
Bayern ist schon ein wenig speziell! Das ist Segen und Bürde gleichermaßen …

Bitte auch wieder von euch die Infos für die Nachwelt:

1)Einschätzung der einzelnen Tage
2)Erwartete Noten für die einzelnen Tage
3)Tatsächliche Ergebnisse der einzelnen Tage
4)Ob in der Vorbereitung die Klausuren eher besser oder schlechter ausgefallen sind
5) Wann fangen die Mündlichen bei euch an

Euch ganz viel Kraft und wir drücken die Daumen

LG aus Berlin
Beate

P.S. lieber Speziell, als Arm aber Sexy und das Ding mit dem Flughafen steht für sich 😉

74 Gedanken zu „Ergebnisse 2020 München

  1. @089 dann werden wir uns wohl am 18.03. sehen. Wär eventuell eine Überlegung sich mal vorher kurzzuschließen 😉

    @beate danke für den Blog und dein Engagement!

  2. Liebe Münchnerin,
    hattest du den heute überhaupt Post?
    Wenn ja, dann hat der Sortierer einfach mal geschlammt! Ist Menschlich, kann passieren …
    Wenn nein, ist dein Zusteller vielleicht plötzlich krank geworden und der spontane Ersatz hat keinen Durchblick oder hat dein Haus oder deinen Namen nicht gefunden …
    Du siehst, jede Menge völlig Logische Möglichkeiten!
    Mir würde da noch viel mehr einfallen, wir reden hier von der Deutschen Post!!!!
    Dir viel Kraft
    LG Beate
    P.S. Vielleicht ein Wein zum einschlafen?

  3. An Beate:
    Ja hab mit dem Postboten gesprochen. Er meinte das kann sein wegen den vielen Paketen. Er hat jetzt meine Nr und ruft mich morgen an, wenn ein Brief für mich dabei ist.
    Hatte volles Verständnis der liebe Kerl.

    Ja Wein hört sich gut an.

    Prost und bis morgen 😁

  4. Hallo Zusammen,

    ich habe auch bestanden mit 4,33

    Tag 1 geschätzt 4,5 bis 5,0 tatsächlich 4,5, AO nicht geschafft nur noch 30 min Zeit dafür gehabt

    Tag 2 geschätzt 4,0 tatsächlich 4,0, 2 Aufgaben nicht geschafft

    Tag 3 geschätzt 3,5 bis 4,0 tatsächlich 4,5

    damit 4,33. Hoffe jetzt auf Bestehen…

    Leider kann ich zu den einzelnen Sachverhalten gar nichts mehr sagen da ich diese nicht mehr so im Gedächtnis habe.

  5. Habe heute mein Ergebnis bekommen…

    Tag 1: Alle Gebiete bearbeitet, AO nur noch eine halbe Stunde Zeit gehabt.
    Erwartet 4,5, tatsächlich 4,5

    Tag 2: Bin fertig geworden, vieles allerdings nur rudimentär bearbeitet.
    Erwartet 4,0, tatsächlich 4,5

    Tag 3: gut durchgekommen, allerdings bei vielen Ausführungen unsicher gewesen. Vom Gefühl bester Tag.
    Erwartet: 3,5-4,0, tatsächlich 3,5.

    Gesamt 4,16. Wird eng für die Mündliche, bin allerdings guter Dinge.

    Vorbereitung mit Haas, Knoll, Bannas, WLW, Abakus. Schwerpunkt auf Klausuren gelegt. War mein 1. Versuch.

    Den Wartenden viel Glück!

  6. Ich habe versprochen, dass ich nochmal ausführlicher zu den einzelnen Tagen schreibe:

    Heute war der Postbote einfach zu spät da. Ich war zweimal draußen, habe nach Postboten gesucht, bin in alle Richtungen gelaufen. Als ich dann zuhause war die Eingangstür im Haus gehört hab war ich sofort runter und habe ihm gesagt auf Sie warte ich heute schon den ganzen Tag. Der sagte zu mir oh aber für Sie habe ich heute nix da, hielt aber den Brief mit blauer Frankierung wo StBKammer München drauf steht in der Hand. Ich sag ihm ja und was ist das hier, der so ach stimmt das ist für Sie. Ins Fensterchen reingeschaut, kein Wort Einschreiben gefunden, erleichtert 🙂 noch unten aufgerissen, und da erster Blick – Wort „Ladung“, dann wusste ich dass ich bestanden habe.

    Hintergrund Master Steuerschwerpunkt, Erstversuch

    Vorbereitung schriftliche bei Intensivkursen Haas + Endriss, und Knoll Lehrbriefe + Klausuren, WLW-Karteikarten Klausurentechnik. Insgesamt geschrieben ca. 40 Klausuren

    Generell zu meiner Vorgehensweise in der schriftlichen: Ich habe zunächst alles von vorne bis hinten gelesen und die Lösung auf Papier notiert, das hat an jedem Tag 1,5-2 Std Zeit gekostet.

    Tag 1 geschätzt 4,5 – 5,0 tatsächlich 4,0
    zunächst alle Aufgaben auf Papier gelöst, ca. 2 Std gebraucht, dann gestartet die Lösung nieder zu schreiben. Mit ErbSt gestartet, komplett mit EWVf, Substanzwert vollständig gelöst, Steuer berechnet bis auf SchStübernahme am Ende, abgebrochen und mit AO gestartet, Einspruch zulässig aber unbegründet, das Wiedereinsetzung ausscheidet, dann den Rest der Zeit mit USt verbracht, aber aus Zeitmangel nicht geschafft einfach meine Lösungen niederzuschreiben. Von dem her habe ich mir überlegt, am 2. Tag nur 2/3 aller Aufgaben vorher auf Papier zu lösen und den Rest wenn die Zeit reicht.

    Tag 2 geschätzt 4,5 – 5,0 tatsächlich 4,5
    So um 11 Uhr war ich kurz davor umzufallen vor lauter Stress. Habe ganz hinten angefangen mit KSt vGA, dann KSt/GewSt Teil gelöst, erw. GrStKürzung, neg. Hinzurechnung, voll bis GewSt inkl Verlustfeststellung, dann mit brasilianischer weiter, isolierende Betrachtungsweise erkannt, dann Influencerin 15 EStG, Sachspende nicht korrekt behandelt, lange mit Einordnung Kosmetik AV/UV rumgesessen, AV und GWG zugeordnet, agB über zumutbare Belastung stufenweise, Steuer berechnet. Freiberuflerin Realteilung zu Buchwerten, bei GmbH BASP verneint mangels pers. Verflechtung, vGA anscheinend falsch angenommen für Darlehen, Übergang zu Buchführung nicht gemacht. Letzte Minute mit Weltumsegler gesessen, einfach den Satz geschrieben „X ist nach 2 AStG erweitert beschränkt steuerpflichtig“, dann lief die Zeit aus. Nach Tag 2 konnte ich einfach gar nix mehr machen, habe nur aufm Bett gelegen…

    Tag 3 geschätzt 4,5 – 5,0 tatsächlich 4,0
    mit UmwSt-Teil gestartet, Zwischenwertansatz 50 % gewählt und dachte mir wie schön es zum rechnen ist, die Bilanzen gemacht, ErgBi etc, 6b aufgelöst da mE keine Ersatzinvestition innerhalb Frist war, vis Ende gerechnet und gelöst, dann mit Teil 1 weiter gemacht, voll bis Gewinnermittlung, Aufteilung etc nachrichtlich, dann Teil 3 lange rumgeeiert hä was will er hier von mir, 1 Seite voll geschrieben mit Anpassung Bilanzenzusammenhang, dann durchgestrichen und wie normalen BilSt-Fall gelöst, alles hr+str hingeschrieben, am Ende hr Ansammlungs-RSt geschätzt und bis zu endgültigen Steuerschlussbilanzen nicht mehr zeitlich geschafft.

    mein Plan zur Vorbereitung mündliche: Vorträge anhand HDS-Verlag-Bücher, Schäffer-Poeschel und ESV-Verlag, noch keinen Vortrag wirklich auswendig probiert, einfach nur durchgelesen und mir wesentliche Punkte gemerkt. Steuerrecht und akt. Themen bei Endriss + Haas, Prüfungssimulation bei Endriss, Karteikarten Nichtsteuerthemen bei WLW. Denke das wäre schon ein guter Mix. Wenn ich nachher das Gefühl habe o da habe ich noch Lücken, da, da, dann buche ich noch was nachher zum sichergehen.

    Ich freue mich sehr aus dieser Leistung eine 4,16 bekommen zu haben und wünsche allen Teilnehmern die es bestanden haben viel Erfolg in der mündlichen und allen die es in 2020 nicht geschafft haben dennoch weiter machen und dieses Jahr definitiv schreiben! und allen Frohes und Gesundes Neues Jahr und guten Start in die Vorbereitungen!!!

  7. Hi zusammen,

    Habe bestanden. Erwartete Noten k.A. den zweiten Tag hatte ich als nkcht bestanden eingeschätzt. 1. SV fehlte komplett. Da sind viele bei uns geflohen.

    Tatsächlich: 3,5 4,5 und 4,0 also ne 4,0 bestanden. Letzten Tag hätte ich besser eingeschätzt.

    Passt zu den Klausuren von Knoll. Waren fast alle 4,0-4,5. mal auch ne 2,5 oder 3 für den ersten Tag. 1-2 5,0 waren auch dabei. Passt also

    Prüfung ist schon in knapp 3 Wochen. Wird schon.

    Viel Glück für alle.
    Nayalion

  8. Hallo zusammen,

    erstmal ein riesiges Dankeschön an Beate. Es ist so toll, wie du diesen Blog am laufen hältst. Zudem: geteiltes Leid ist halbes Leid. 🙂

    Auch ich habe bestanden.

    Tag 1: erwartet 5,0 tatsächlich 4,0
    Tag 2: erwartet 4,0 tatsächlich 3,0
    Tag 3: erwartet 3,5 tatsächlich 3,0

    Alles in allem eine 3,33. Ich bin überglücklich, dass es in meinem ersten Versuch so gut geklappt hat.

  9. Hallo zusammen,

    bei mir lief es wie folgt:

    1) vom ersten Tag war ich, wie erwartet, ziemlich platt, habe 6 Stunden durchgeschrieben ohne (Trink-)Pause. Hatte mir vorab überlegt auf jeden Fall mit ErbSt anzufangen, habe ich dann auch im Examen so gemacht. Nachdem es im allg. Teil aufgrund der Schenkung etwas geruckelt hat, lief es ganz ok, Bewertung Erbpachtgrundstück hatte ich in einer Übungsklausur schonmal gesehen (s. Hinweis unten!) und es war ja zum Glück kein 13b-Wahnsinn dran. Nach nicht circa 1 Stunde 50 Minuten war ich fertig. Habe mir dann kurz nochmal den SV bei AO angeschaut, ob die Aufgabe lösbar ist und wie viel Zeit ich einplanen kann/muss. Habe mich dann aufgrund der Einspruchsaufgabe dazu entschieden ca. 1,5 Stunden für AO zu reservieren, was sich später auch als richtig herausgestellt hat. Dann habe ich aber mit USt weitergemacht und war erstmal erschlagen, Gebäude/Seeling-Teil lief noch ganz gut, bei der GiG bin ich ganz schön ins Wanken geraten und hab bestimmt 5-10 Min (was in der Prüfung ja sehr lange ist) hin und herüberlegt was ich nun daraus mache. Bin dann zu dem Entschluss gekommen erstmal die anderen Aufgaben zu lösen, es gab ja weiter hinten noch ein paar Standardfälle, bspw. 13b mit Sicherungsübereignung. Bei der GiG und dem Kleinunternehmer-SV habe ich dann einfach 50/50-Entscheidung getroffen aufgrund der bereits vorangeschrittenen Zeit und nach bestem Wissen und Gewissen gelöst. AO lief besser als erwartet, hab im Gutachtenstil alle Standardpunkte angesprochen und bin letztlich auch zu einem Fazit gekommen.
    Am zweiten Tag habe ich die Klausur von hinten bearbeitet, da ich mich mit KSt in der Vorbereitung sehr wohl gefühlt habe. Die internationalen SV gingen auch ganz gut, bei der Influencerin habe ich die einzelnen Themen auf Sicht abgearbeitet, alles in allem auch ganz ok, wenn auch ungewohnt. Nur kam ich dann in arge Zeitnot beim ersten ESt-SV. Ich konnte noch die BAS hinschreiben sowie paar einfache Standardpunkte. Hatte aber den Teil mit Wechsel der Gewinnermittlungsart gar nicht bearbeitet (hab das Thema aber auch schon in der Vorbereitung gehasst…). Dementsprechend war das Gefühl nach dem zweiten Tag auch recht bescheiden, da ich den ersten ESt-Teil ja zuletzt (nicht) bearbeitetet habe und dann die Klausur abgegeben musste.
    Der dritte Tag lief bei mir vom Gefühl her klar am besten. Den ersten Teil fand ich sehr dankbar und die Einzelsachverhalte hatte ich recht schnell abgearbeitet. Mit dem UmwStG hatte ich schon viel in der Praxis zu tun und die Klausurvorbereitung mit Knoll hat sich hier voll ausgezahlt. Wir hatten mehrere SV in den Übungsklausuren die fast identisch waren und so kam ich gut mit dem Fall zurecht. Mit der BP kam ich auch recht gut zurecht und ich fand es sehr angenehm, dass man nicht mehr darüber nachdenken musste, ob die Feststellungen dem Grunde nach richtig waren, sondern diese in den Folgejahren „lediglich“ bilanziell abbilden musste (in HB und StB). Am dritten Tag war ich circa 45 Min vor Abgabe fertig und konnte so nochmal alle Aufgaben durchgehen.

    2) Erwartet: 1. Tag: 3,5 – 4,0, 2. Tag: 4,0 – 4,5, 3. Tag: 3,0 – 3,5

    3) Tatsächlich: 1. Tag: 3,5, 2. Tag: 3,5, 3. Tag: 2,5

    4) Wirklich unter Echtbedingungen habe ich lediglich die 10 Klausuren im Intensivklausurenkurs bei Knoll geschrieben. Noten wie folgt: AO etc. (4,0 / 4,0 / 3,5), ESt (4,5 / 4,0 / 3,5 / 4,0) und BilSt (3,5 / 3,5 / 4,0). Ich kann jedem nur dringend raten anspruchsvolle Klausuren unter Echtbedinungen zu schreiben und korrigieren zu lassen! Man bekommt so ein belastbares Gefühl für das eigene Leistungsniveau & die Zeit.

    5) Termin ist der 17.3.2021

    Im Nachhinein kann ich (so wie auch diverse Vorredner) jedem nur empfehlen so viele Klausuren wie möglich zu schreiben, am besten von verschiedenen Anbietern. Ich habe die Klausuren anschließend mit meinem Lernpartner besprochen, was mir auch nochmal sehr viel gebracht hat. Insgesamt habe ich circa. 40-50 Klausuren von Knoll geschrieben, 24 von Bannas und mir die Prüfungsschwerpunkte von WLW angeschaut. Jedoch habe ich nicht jede von diesen Klausuren voll ausgeschrieben (s. Kommentar unten). Man lernt zwar keinen grundsätzlich neuen Stoff, jedoch unterscheidet sich der Aufbau der Klausur und die „Tricks und Fallen“ bei jedem Anbieter und so hat man vor der scharfen Klausur möglichst viel gesehen. Das ist mE ein ganz entscheidender Punkt, da man so die Chance verringert, dass man in der scharfen Klausur überrascht wird und komplett blank ist. Meine Kurse habe ich ausschließlich bei Knoll gebucht und kann diese nur weiterempfehlen, insb. den Klausurenkurs und den Intensivklausurenkurs. Hatte zusätzlich noch die Lehrbriefe, den Examenskurs und das Probeexamen. Ob ich das Probeexamen nochmal buchen würde, weiß ich nicht, aber ansonsten würde ich bei der Vorbereitung auf einen Erstversuch alle Kurse wieder so buchen. Ich persönlich habe ab Mitte März (ziemlich genau mit Beginn des Lockdowns…) meine Vorbereitung angefangen und habe ab da alle Lehrbriefe nacheinander gelesen. Ich weiß bei vielen sind die unbeliebt und werden als unnötig angesehen, mir haben sie jedoch die fachliche Grundlage gegeben. Dazu bin ich jeden Morgen um 6 aufgestanden und habe 2-3 Stunden vor der Arbeit gelernt. Am Samstag habe ich dann eine 6 Stunden Klausur bearbeitet, zu Beginn hab ich dafür bis zu 10 Stunden gebraucht und oft unter zur Hilfenahme der Musterlösung. Ich habe von Anfang an immer versucht zu verstehen wie der Aufgabensteller zu der Lösung gekommen ist und was bepunktet wurde. Nach den ersten Klausuren wurde man immer sicherer und konnte sich langsam an die 6 Stunden ran arbeiten und die Lösung weglegen. Am Anfang hat mir ErbSt und USt am meisten Spaß gemacht, da sie nicht nur 2 Stunden dauern, man nicht so viel schreiben musste und man relativ schnell kleine Erfolgserlebnisse hat. Gegen Ende der Vorbereitung habe ich die Klausuren nur noch angezeichnet, d.h. die wichtigsten Berechnungen, Schlagworte und Paragraphen hingeschrieben und im Kopf die Lösung durchgegangen. So konnte ich dann mehr Klausuren „bearbeiten“. Für diese Taktik muss man sich aber schon ziemlich sicher fühlen und eine gewisse Klausurroutine aufgebaut haben, daher erst wirklich zum Ende der Vorbereitung zu empfehlen. Ich halte auch nicht wirklich was vom „Mut zur Lücke“ und behaupte kühn, dass ich mir sehr viele Themen angeschaut habe – auch Exoten wie Vollstreckung, Verein, GrESt, USt bei Landwirten, Lohnsteuer oder Liquidationsbesteuerung. Natürlich nur die Grundzüge, aber so viel, dass man im Fall der Fälle in der Klausur sich etwas zusammenbasteln kann. Mir hat das ein besseres Gefühl gegeben, aber das muss jeder für sich entscheiden. Ich wusste für mich immer, dass am dritten Tag für mich was zu holen ist bzw. man dort eine evtl. schlechte Note aus den Vortagen wett machen kann. Daher mein Tipp immer bis zum dritten Tag schreiben und erst dann überlegen zurückzutreten. Alle Kandidaten die ich persönlich kenne oder hier im Blog gepostet haben, die eine sehr gute Examensnote haben, haben meist auch einen sehr guten Dritten Tag geschrieben. Daher bin ich auch der Meinung, dass an diesem Tag am ehesten aufgrund des oft gleichen Aufbaus (Ansatz, Bewertung, Buchungssatz) eine ordentliche Note zu schaffen ist. Zum Thema Knoll: Knoll stellt zwar mE die schwersten und längsten Klausuren, aber lieber in der Vorbereitung sehr schwere und lange Klausuren schreiben als in der scharfen Prüfung überrascht werden. Dies hat für mich sehr gut funktioniert, aber ist natürlich nur meine ganz persönliche Meinung. Am Ende muss jeder selbst herausfinden was für sie oder ihn am besten funktioniert und der individuelle Weg zum Erfolg ist. Denn – 5 Euro ins imaginäre Phrasenschwein – viele Wege führen nach Rom!

    Ich wünsche allen die, die Schriftliche bestanden haben, viel Glück & Erfolg im Mündlichen und denen, die es leider nicht geschafft haben, die Kraft & Ausdauer es nochmal zu probieren, dann aber mit einem Happy End!

    Liebe Grüße,
    LW

  10. Lieber LW,
    eine wirklich beeindruckende Leistung!
    Herzlichen Glückwunsch 🎉
    Vielen lieben Dank an dich, dass du so ausführlich hier geschrieben hast!
    Was soll ich sagen! Um deine Mündliche mache ich mir keine Sorge 😉
    Da du so ein super Gedächtnis hast, wäre es ganz zauberhaft, wenn du nach deiner Mündlichen nochmal so ausführlich berichten würdest.
    Viel Spaß
    LG Beate

  11. Liebe Steuer-Löwin,
    eine 3 vor dem Komma!
    Super! Herzlichen Glückwunsch 🎉
    Was war am ersten Tag los, wieso hattest du so ein schlechtes Gefühl?
    Egal!
    Deine Mündliche wird bestimmt super laufen …
    Dir viel Kraft
    LG Beate

  12. Liebe Beate,

    danke für deine lieben Worte.

    Warum ich am ersten Tag ein schlechtes Gefühl hatte: ich habe wie in den Übungsklausuren mit dem Erbschaftsteuerteil angefangen. Diesen habe ich ziemlich überzogen (ca 2:30h).
    Anschließend bin ich zum Umsatzsteuerteil. Der Einstieg war ganz gut aber der Kleinunternehmer hat mich irgendwie völlig aus dem Konzept gebracht und ich habe nach 4h Bearbeitungszeit mit dem AO-Teil weitergemacht. Die letzten 2 Teilaufgaben in der Umsatzsteuer habe ich zudem nicht bearbeitet.

    Zu meiner Vorbereitung:

    Vorbildung: Master mit Schwerpunkt Steuerrecht

    Ich habe bei Knoll die Lehrbriefe, den Klausurenvorbereitungskurs, den Klausurenkurs, den Intensivklausurenkurs, AO Crashkurs sowie das Probeexamen gebucht. Die Lehrbriefe habe ich aus Zeitmangel kaum bearbeitet. Zudem hatte ich von WLW die Fallsammlung, sowie die Klausurtechnikkarteikarten und die Klausuren von NWB.

    Im Februar habe ich samstags einige Klausuren des Klausurenkurses unter Prüfungsbedingungen geschrieben.
    Ab Juli war ich in Freistellung. Empfehlen kann ich vor allem die WLW Fallsammlungen. Durch diese konnte ich mir die Klausurtechnik richtig aneignen und gezielt Themen wiederholen. Nachdem ich die WLW Fallsammlung komplett durchgearbeitet habe hat auch schon der Knoll Intensivklausurenkurs begonnen. Diesen kann ich vollumfänglich empfehlen. Die Klausuren sind zum Teil extrem schwer und man zweifelt zum Teil wirklich an seiner bisherigen Vorbereitung. Innerhalb dieser 2 Wochen habe ich viel gelernt was für das echte Examen gebraucht habe: Zeitmanagement, Arbeiten unter Stress, wie gehe ich mit für mich unlösbaren Sachverhalten um und mache mit der nächsten Aufgabe weiter wenn du festhängst. Zudem haben die Knoll Dozenten in der Nachbesprechung extrem gute Tipps gegeben.

    Insgesamt habe ich ca. 60 Klausuren geschrieben. Allerdings habe ich nicht alle ausführlich bearbeitet sondern nur skizziert.

  13. Liebe Münchnerin,
    Juhu!!!!!!!!!!!!!
    Herzlichen Glückwunsch
    Fühl dich gedrückt
    LG Beate

  14. Liebe Münchner,

    ich habe mdl Prüfung am 12.03.2021. Ist jemand dabei der auch diesen Termin hat?
    Da könnte man sich doch einmal austauschen?

    Liebe Grüße

  15. Nun melde ich mich auch mal zu Wort, nachdem ich meinen positiven „Schock“ verdaut habe 🙂
    Ich dachte voller Überzeugung, dass ich durchgefallen bin, da ich am dritten Tag ab 11.30 Uhr über der Toilette hing und mich übergeben musste. Ab Aufgabe 2 hatte ich den völligen Blackout und habe zu Aufgabe 2 und 3 so gut wie nichts mehr geschrieben. Nach dem Toilettengang, von dem ich von einer Aufsicht geholt wurde, weil ich wohl zu lange weg war starrte ich nur noch aus dem Fenster und überlegte bzgl. Rücktritt. Mir ginge es richtig schlecht, sowohl körperlich als auch psychisch. Nach einer Stunde hatte ich mich wieder gefangen, so dass ich zum Umwandlungsfall wenigstens noch versuchte ein paar Fußgängerpunkte zu schreiben. Zu Teil 3 kam ich dann wegen Zeitmangel gar nicht mehr.
    Wäre es mein dritter Versuch gewesen, ich wäre sicher zurück getreten.
    Ich dachte aber, dass ich unbedingt wissen will, was raus kommt, um eine Einschätzung zu bekommen.
    Als die Post mit dem Ergebnis kam war ich sprachlos. Ich drehte das Kuvert mehrmals, um nach dem Einschreiben-Aufkleber zu suchen. Da war keiner!
    Ich habe die Einladung zur mündlichen Prüfung bekommen.

    Noten:
    Tag 1: 3,5
    Tag 2: 4,5
    Tag 3: 5,5

    erwartet hatte ich
    Tag 1: 4,5, aber auf 4,0 gehofft
    Tag 2: 5,0 aber auf 4,5 gehofft
    Tag 3: 5,5 oder schlechter

    Also Leute, immer die Klausuren abgeben, egal was passiert!
    Es gibt immer wieder positive Überraschungen….

  16. kann mir jemand von euch mitteilen, ob die Post den Zusatz „bei verzogen oder nicht zustellbar zurück an den absender“ trägt?

    Habe einen Nachsendeauftrag geschaltet und auch heute noch keine Info… telefonisch wird keine Info gegeben.

    Dankeschön, MJ

  17. Hallo zusammen, ich musste den Schock erstmal verdauen am Freitag. Es war mein Erstversuch und ich hab es leider nicht geschafft. Ich habe mich komplett mit WLW vorbereitet. Erst Fernlehrgang, dann Klausuren je 6 Stunden (Modul B), intensivkurs und klausurenkurs 2 Wochen lang. Als Mama ist es eine doppelte Herausforderung. Ich war guter Dinge.

    Tag 1: ich hab mich leider total verzettelt bei USt mit der Zeit. Erbst kam ich gut hin mit 2 stunden. Trotzdem wusste ich dieser Tag wird nicht gut ausgehen und habe auch im Hotel erstmal nur geweint. Erwartet 5,0 – tatsächlich 5,0

    Tag 2: war gefühlt für mich der beste Tag. Ich hatte zumindest das Gefühl ich kann hier gut durchmarschieren. Hatte sogar alle 6 Aufgaben voll bearbeitet. Erwartet 3,5 bis 4,0 – tatsächlich leider 4,5

    Tag 3: für mich total unverständlich, da dies eigentlich mein Steckenpferd ist. Gut beim Umwandlungsfall hatte ich einen 10 Minütugen Blackout und bin dann erstmal zu Aufgabe 3 gesprungen und dann wieder zurück. Anscheinend reichte es jedoch nicht. Erwartet 4,0 – tatsächlich 5,0

    Somit eine 4,83, die mir den Boden unter den Füssen weggezogen hat. Ich werde nächste Woche Einsicht nehmen, sofern die Kammer mit den Terminen hinterher kommt 🙂 gestern sagte man mir es sind zu viele, die durchgefallen sind. Sie überlegen schon einen weiteren Tag anzubieten.

    Letztendlich alles in allem weiss ich ungefähr woran es gelegen haben muss, trotzdem bin ich gespannt auf die Korrektur. Nach Rücksprache mit der Familie werde ich aber einen zweiten Versuch direkt dieses Jahr starten. Da sollte es dann klappen. Ich freue mich für alle, die es dieses Jahr geschafft haben, denn es war auch ein besonderes Jahr mit der Vorbereitung auf diese Prüfung. Einen Corona Bonus gab es laut den Kammern nicht.

    Ich drücke euch allen die Daumen bei der mündlichen Prüfung. Vergesst nicht, dies ist auch nochmal eine Hürde. Meine Kollegin musste 3mal antreten, weil sie 2mal durch die mündliche gefallen ist und das mit guten Vornoten.

    Liebe Grüße

  18. Liebe Kathi,
    es tut mir sehr leid für dich.
    Die Einsichtnahme hilft dir bestimmt Kraft für einen weiteren Anlauf zu finden.
    Schön, dass deine Familie nochmal mit dir auf diese Reise geht.
    Viel Kraft
    LG Beate

  19. Liebe Münchner,

    ich starte noch einmal einen Versuch.
    Wer hat auch am 12.03.2021 in der früh mündliche Prüfung???
    Wäre schön, wenn sich jemand meldet. Gerne auch per mail
    steuerfachwirtin_1@gmx.de

    Danke und Liebe Grüße

  20. @Hoffnung_2021 sie hatte im erstversuch 4,3 und beim zweiten Mal 4,0. Klar es liegt auch an der Person selbst, aber unsere Kammer ist wohl nicht zu unterschätzen und letztendlich zählt beides 50/50. Wenn man also mündlich schlechter abschneidet und beides zusammen nicht 4,15 ergibt ist es halt doof. Am Ende bin ich nun froh drum, denn es ist schon nochmal eine große Hürde mit einer 4,5. Da kann ich es im Zweitversuch besser machen.

    Gebt einfach alles. Ich bin gespannt auf die Statistik nach der mündlichen. Wir sind nämlich zu viele für die Einsichtnahme laut der Kammer München…

  21. Hallo zusammen,
    ich melde mich nun auch nochmal nach langer Zeit und einer harten Arbeitswoche.

    Nach der schriftlichen Prüfung war ich ziemlich down und hatte erstmal zwei Wochen zu tun, bis sich die Stimmung wieder aufgehellt hat. Gefühl erster und zweiter Tag schwankte zwischen 4,5 und 5, da an beiden Tagen nicht fertig geworden.

    Der dritte Tag war vom Gefühl her 3,5 und hat mich schließlich überhaupt dazu bewogen noch abzugeben.

    Nach gefühlten 100 Gängen zum Fenster und Blick nach dem Postboten war es dann gegen 17 Uhr letzten Freitag soweit und ich hielt den Brief in Händen.

    Ergebnis: 4 / 4 / 3

    Ich war ziemlich baff muss ich sagen und konnte es kaum fassen. Damit hatte ich null gerechnet. Mündliche ist jetzt am 15.03. – soweit ich weiß hat jemand hier aus dem Forum auch dann Termin. Ich wunderte mich über den Ort, nämlich direkt bei der Kammer. Ich dachte immer, die wird an der Hackerbrücke irgendwo abgenommen. Gibt es wieder zwei Prüfungsgruppen parallel an einem Tag? Weiss das jemand?

    Ich gratuliere allen, die die erste Hürde geschafft haben – diejenigen, bei denen es nicht gereicht hat, kann ich nur ermutigen es nochmal zu versuchen, trotz aller Entbehrungen. Fokus lag bei mir dieses Mal bei intensiver und mehrmaliger Nacharbeit der Klausuren. Ich habe mich da an Knoll gehalten, die empfehlen, die Klausur nach dem Schreiben mindestens 2 -3 mal eingehend nachzuarbeiten und nach 2 – 3 Monaten nochmal nachzuskizzieren. Das hatte ich letztes Mal einfach nicht intensiv genug gemacht.

    @Beate: das was Du hier machst, ist echt stark – das verdient echt Hochachtung, den Blog quasi allein am Leben zu halten!

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