Was lernen wir daraus?

Ich bin mal wieder am philosophieren. Meine Tochter hat die Schule gewechselt. Sie geht jetzt in die 5. Klasse des Gymnasiums. Das ist natürlich ganz anders, als Grundschule. Und da der Apfel ja bekanntlich nicht weit vom Birnbaum fällt, hat sie arg mit der Angst zu kämpfen, es nicht zu schaffen, nicht versetzt zu werden oder für dumm gehalten zu werden. Und das nach 5 Wochen Schule. Zwei 3er in Bio, und die Welt ist in Schieflage. Da zählt die 2 in Mathe gar nichts mehr. Wenn man 80% der Englisch-Vokabeln weiß, ist das noch lange nicht genug… So wird mir seit meiner Rückkehr täglich ein kleiner 10jähriger Spiegel vorgehalten. Ich rede ihr morgens, nachmittags und abends gut zu, dass doch eine 3 eine gute Note ist, dass das natürlich erstmal alles beängstigend und neu ist und sie sich daran gewöhnen muss. Dass man als eh schon zurückhaltendes Kind bei einer plötzlichen mündlichen Kontrolle an der Tafel erstmal vor lauter Angst und Schreck (fast) alles vergessen hat. Dass ihre Mitschüler sie danach nicht alle anschauen, weil sie sie für dumm halten, sondern weil sie wahrscheinlich einfach Mitleid hatten und froh waren, nicht selbst dran gekommen zu sein. Dass sie nicht die Beste sein muss, dass alle Einser nichts wert sind, wenn sie traurig und einsam ist, ihren Hobbys nicht mehr nachgehen kann, weil sie nur noch lernen muss und dass ich möchte, dass sie glücklich, fröhlich und entspannt ist, weiter den ganzen Tag tanzt und singt und dafür lieber „schlechtere“ Noten in Kauf nehme. Ich erkenne mich so deutlich wieder in ihr, das ist schon beängstigend. Ich glaube, genau das soll mir was sagen. Schraub die Erwartungen runter. Mach dich nicht fertig. Die Welt ist auch schön, ohne gute Noten. Ich dachte ja immer, ich müsse meinen Sohn zu Höchstleistungen anspornen. Aber seit ein paar Tagen kommt mir immer wieder der Gedanke, vielleicht soll ich ja was von ihm lernen und nicht er von mir? Vielleicht sollte ich wie er mit weniger Aufwand die Hürden knapp nehmen und mich dabei aber gut fühlen, weil es ja „gereicht“ hat? So lernen wir vielleicht doch von unseren Kindern und nicht nur sie von uns.

Deswegen und weil das eben wirklich wichtig ist, habe ich mir gestern auch Zeit genommen, einen Geburtstagskuchen zu backen, zu verzieren und mit 14 Kerzen zu bestücken. Denn heute vor 14 Jahren hat sich jemand unter schwierigen Umständen auf die Welt gekämpft ♥️

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Und ich muss sagen, das hat meine Stimmung extrem aufgehellt. Den Geburtstagstisch zu dekorieren und seine Freude zu sehen. Das zählt. Dieses Gefühl hätte ich mit einem gekauften Kuchen nicht gehabt.

Und auch für Englisch Vokabeln abfragen, Kommutativ-, Distributiv- und Assoziativgesetz musste Zeit sein, denn da brauchte jemand dringend Hilfe und musste schon lang genug auf mich verzichten. Genau das ist wirklich wichtig. Klar ist diese Prüfung auch wichtig. Aber mal ganz ehrlich, für mich und auch für die meisten anderen nicht existenziell und nicht überlebenswichtig. Ich kann auch gut als Bilanzbuchhalterin weiter arbeiten oder sie eben nächstes Jahr nochmal schreiben. Davon geht die Welt nicht unter. Das muss ich mir immer wieder sagen. Ich tue, was ich kann und entweder es reicht, oder eben nicht.

Um mich nicht an diesen schwierigen Fällen von WLW verrückt zu machen, habe ich gestern begonnen, die Prüfungen 2012 – 2014 durchzuarbeiten, um einfach mal das Niveau der Echtklausuren einschätzen zu können. Beruhigt mich etwas, zeigt mir aber auch, dass ich tatsächlich Basics schon wieder vergessen hab bei den vielen Spezialfällen, die wir bearbeitet haben…

Weitere korrigierte Klausuren habe ich von WLW noch nicht bekommen. Find ich bißchen doof, bin aber auch irgendwie froh drüber. Vorgestern habe ich übrigens festgestellt, dass mir die Korrektorin in der einen 4,5er BilSt Klausur in einem SV die volle Punktzahl angerechnet hat, obwohl es eigentlich nur die Hälfte war…Sie hat einfach die volle Punktzahl oben in die Summe reingeschrieben 🙂 Wirklich nett von ihr, aber ich hab’s leider bemerkt… Das war dann wohl doch maximal ne 5,0…

Also, mein guter Vorsatz für die restliche Zeit lautet: Johanniskrauttee trinken, ruhig bleiben, tun was ich kann ohne mich fertig zu machen und der Rest wird sich zeigen. Heute Nachmittag wird ein bisschen Geburtstag gefeiert und bis dahin wühl ich mich durch die Klausuren. Am Samstag nimmt meine Tochter an ihrem ersten Taekwondo Tecknikturnier teil und ist entsprechend aufgeregt. Auch dort werde ich dabei sein. Denn das ist mir wichtig und das ist das, woran sie sich später erinnern werden. An den Geburtstagskuchen und dass ich für sie da war.

Liebe Grüße und übersteht gut die restlichen Tage.

Bei den Klausuren gilt „Fertig werden!“ :(

Hallo Leute,

hier mal wieder meine aktuelle „Wasserstandsmeldung“:

habe ich gestern Abend

(nach dem ganzen Samstag Umwandlungssteuerrecht)

doch mal einmal eine kleine Auszeit genossen

und mit ein paar alten Freunden ein zwei Gläschen Bier genossen

– geht es jetzt natürlich fleißig weiter und ich arbeite gerade noch eine Umwandlungs-Klausur nach!

Fünf Wochen Intensivlehrgang (3 Wochen Wiederholung und 2 Wochen Klausuren) liegen hinter mit – das kann ich jedem total ans Herz legen.

Das Wissen, das irgendwo in den Schubladen im Kopf vom Jahreskursus versteckt ist, wird in den „intensivsten Wochen“ (Zitat des Lehrgangsanbieters) wieder raugeholt!

Oft denkt man – Mensch, habe ich das schon mal gehört? Und dann ist es aber sogar im Erlass markiert – wie peinlich!

Ich warte gerade noch auf meine letzten Klausuren – obwohl ich Noten-Technisch noch nicht so selbstbewusst darstehe (siehe mein letzter Blogeintrag und auch die Einträge der anderen bezüglich des Themas – „Sind die Probeklausuren nun doch schwerer oder länger?“ (Laut Studienwerk zum Teil auf jeden Fall!))

War ich beim Klausuren-Schreiben in der zweiten Woche zwar fachlich selbstbewusster,

kam ich bei drei von sechs Klausuren wieder mit der Zeit total schlecht aus – so wurde ich in einer Ertragssteuerklausur wirklich gar nicht fertig.

So landete ich noch lange nicht bei der gewünschten 4,0!

(Die Eine gab es bereits zurück!) 🙁

Wäre ich im Echtfall – und kommen Spezialthemen an die Reihe – wird das bei weitem natürlich nicht ausreichen. Ich weiß!

Denke, ich werde vielleicht das Risiko eingehen, fast alles in Stichpunkten zu schreiben. Das kann zwar keinesfalls die komplette Punktzahl geben, aber bevor ich nochmal davor sitze und zeitlich gar nicht zum Ende komme – ist das für mich persönlich der sichere Weg!

Ich habe mehr Angst vor dem Zeitdruck als vor dem natürlich auch fachlich sehr starken Druck! Habe ich sieben Stunden für eine Klausur Zeit, ist doch alles ganz gut machbar – ist aber eben nicht so!

Uns weiterhin starke Nerven, noch gute Wiederholung und vor allem viel Erfolg!

Gruß Euer Martin

Und Tschüss…

Bamberg. Hello Sachsen 😊. Wieder zu Hause, ach ist das schön… Ich hatte schon gestern Abend einen Beitrag entworfen. Aber das wäre ein ganz schöner Jammerpost geworden. Also heute der positiv modifizierte Post :

Nach 4 Wochen Bamberg, 2 Wochen schrecklichen, zeitlich und inhaltlich nicht machbaren Klausuren bin ich müde, richtig müde. Als hätte ich Tage nicht geschlafen. Ich weiß gerade noch nicht, ob ich den Klausurenkurs gut oder schlecht fand. Im Gegensatz zu gestern tendiere ich heute schon wieder zu „war zwar sch… , könnte aber trotzdem hilfreich gewesen sein“ Klausuren gespickt mit Spezialfällen, unendlich lang und fast nur schwierige Sachverhalte. Vielleicht muss ich mich von der Vorstellung lösen, etwas oder alles GUT zu können. Ich war hochmotiviert. Aber dieses ständige Gefühl, eigentlich nichts richtig zu können, hat mir am Ende die Lust daran genommen. Ich bin körperlich und psychisch müde. Wahrscheinlich geht es 99% der Teilnehmer so. Der halbe Saal hat geniest, gehustet und geschnieft. In der ersten Woche habe ich noch täglich darauf gehofft, dass die Klausuren inhaltlich besser werden und ich mal das Gefühl habe, ich hab es gut hinbekommen. In der 2. Woche wurde ich nur deprimierter und lustloser und hab am Ende dann schon nicht mehr 100% gegeben, weil eh klar war, dass es nicht machbar ist, und das ist Mist, das nimmt die Motivation. Und da können die Dozenten noch 10 x sagen „Wir wollen nicht, dass Sie aufgeben.“ Ich befürchte, der ein oder andere tut es doch. Ich verstehe, dass sie uns die schwierigen Fälle noch nahe bringen wollten. Aber NUR? 🤔 Trotzdem danke, dass die heutige letzte Klausur auch mal OK war…. Frau Wirth hat am Ende gesagt, sie trainieren nur die schwierigsten Fälle, weil sie wollen, dass wir in der Prüfung auch die Highlights lösen können. Hm, es könnte nur problematisch sein, dass wir dann auch in den einfachen Sachverhalten irgend eine Schweinerei vermuten und überall nur Fallstricke sehen.

Heute habe ich mir mal den Notendurchschnitt der bisher korrigierten Klausuren der 1. Woche angeschaut, der auf der Theke lag. Er bewegt sich bei 4,7 bis 5,3. Da liege ich mit 2 x 4,0, 2 x 4,5 sogar im oberen Bereich und mit 1x 5.0 mittendrin, also kein ganz aussichtslosen Ergebnis. Die eine 4,0 gab es sogar in der schrecklichen Zebra Klausur, obwohl ich da definitiv von 75% keine Ahnung hatte und bei weitem nicht fertig geworden bin. Das ist wiederum beruhigend, dass man auch ohne etwas perfekt zu können, Punkte sammeln kann.

Jetzt bin ich wieder zu Hause und kann das hoffentlich schnell verdauen und mich wieder motivieren. Die nächsten 2 Wochen stehen dann im Zeichen der Nacharbeit und im Versuch, das alles doch noch in mein Hirn zu bringen, alte Klausuren noch mal nachzuarbeiten und Ordnung in das Kopfchaos zu bringen. Ein bisschen Erholung werde ich mir auch gönnen und vor allem wieder mehr Bewegung.

Und dann muss es eben reichen.

Das beste an meiner Zeit in Bamberg ist aber, dass ich hier wirklich nette Leute kennengelernt habe (auch wenn sie fast alle rauchen 😉, übrigens fand ich, dass überhaupt total viele Raucher dabei waren) , mit denen ich auch weiterhin Kontakt halten möchte, so zumindest der Vorsatz. Und wenn wir den Sch… hoffentlich hinter uns haben, treffen wir uns in Leipzig, Bamberg, München, Nürnberg oder beim Steuerberater Kongress in Dresden, essen Klöße, trinken Wein ohne Limo und feiern. Darauf freue ich mich schon.

Liebe Grüße und ab in den Endspurt 🏃

Ich bin unerreichbar!

Die Überschrift ist eindeutig zweideutig.
Erinnert mich ein wenig an eine Überschrift eines großen deutschen „Tagesblatts“. 😉

Ich bin unerreichbar, weil ich seit gut 2 Wochen „digital detox“ betreibe. Kein Instagram, kein Facebook, kein Xing, kein WhatsApp. Ich habe sämtliche Kommunikationsmittel zur Außenwelt vernichtet. Mich könnte man momentan noch über Brieftauben oder per Post erreichen 😉

Am Anfang ein komisches Gefühl. Mir ist aufgefallen, wie oft man doch zum Smartphone greift und den neusten Newsfeed lädt. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Gestern Abend fragte mich mein Freund: „Sag mal, fehlt dir das gar nicht?“ – Ganz ehrlich? Nein! Ich konzentriere mich gerade zu 100% nur auf mich selbst… keine Ahnung, wer gerade wo im Urlaub ist oder wer gerade lecker beim Sushiladen die neusten Kreationen in sich reinschaufelt. Mich interessiert es nicht, weil ich es gar nicht mehr mitbekomme. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Nun gut. Am Wochende war ich in Frankfurt beim „Intensivkurs VerfR“ von Knoll. Rückblickend muss ich sagen, es war eine sehr gute Entscheidung diesen mitzunehmen. Zwei Tage lange noch einmal eine kurze Wiederholung zu den wichtigsten Themen und die kurze Ansprache der „Randgebiete“ fand ich klasse. Die Schulungsunterlagen waren zwar sehr umfangreich, decken jedoch nochmal alles ab, was relevant sein sollte. Der Dozent hatte eine super Art das Ganze rüber zu bringen und machte die doch sehr trockenen Themen interessant. Ich kann den Kurs echt nur empfehlen. Es war auch mal sehr angenehmen jemandem ohne Akzent aus meiner Heimat zuzuhören. An dieser Stelle; großes Lob!

Generell muss ich sagen, fühle ich mich mit dem Paket von Knoll sehr gut aufgehoben. Ich meine, das muss jeder für sich selbst entscheiden aber alles in allem funktionierte alles wirklich bestens.

Im Gegensatz zum Kurs bei Bannas. Wie bereits in meinem letzten Eintrag erwähnt, habe ich mich da noch einmal einen Kurs mit 15 Klausuren gebucht. Gebucht habe ich den Kurs Ende August und bin eingentlich davon ausgegangen, dass die Unterlagen ziemlich schnell da sein werden (Knoll- Verwöhnt halt). Ich erhielt also ein paar Tage später eine Rechnung per Post, die ich am selben Tag noch überwiesen habe. Dann passierte erstmal 2 Wochen gar nichts. Am Samstag erhielt ich dann eine neue Rechnung und eine Gutschrift. Die USt war wohl versehentlich falsch auswiesen worden und ich musste nochmal Geld überweisen. Montag morgen rief ich dann mal an und beschwerte mich. Man teilte mir mit, dass in der Buchhaltung wohl irgendwas falsch gelaufen sei, ich die Unterlagen aber umgehend bekommen würde. Die Dame am Telefon war wirklich sehr nett und konnte meinen Unmut auch nachvollziehen. Ich wollte eigentlich bereits letzte Woche mit den Klausuren starten und musste nun wieder warten. Gestern trudelte dann eine CD bei mir ein. Also ab in den CopyShop und 1.000 Seiten druchen lassen. Alles sehr aufwändig und zeitraubend. Alles das, was man momentan, so 2 1/2 Wochen vor der Prüfung nicht unbedingt gebrauchen kann.

Ich will damit keinen Kursanbieter gut oder schlecht reden, sondern lediglich meine Erfahrung teilen. Wie gesagt, die Dame war am Montag sehr nett und Mittwoch hatte ich die „Unterlagen“ dann auch. Vielleicht einfach doof gelaufen.

Aber nunja, genug rumgeheult und aufgeregt. Ran an die Klausuren!

Liebe Grüße

Nina

Servus oder so

Hi Leute,

ich habe eine Entscheidung getroffen: Ich mache nächstes Jahr dann den Klausurenkurs bei Knoll :). Danke für eure Tipps.

Möchte gleich noch ein anderes Thema aus den Kommentaren aufgreifen: Budget, Freistellung usw.
Also von meinem Arbeitgeber ist ein Budget von knapp 8.000 Euro geplant (Fernkurs, Klausurenkurs, Intensivlehrgang inkl. Fahrkosten, Übernachtung). Privat lege ich auch den ein oder anderen Euro zurück, um bei Problemen oder Schwächen noch auf Seminare, Kurse, Bücher etc. zurückgreifen kann.
Zum Thema Freistellung haben wir uns (sowohl der Arbeitgeber als auch ich) noch keine ernsthaften Gedanken gemacht. Angedacht sind aber schon so um die drei Monate für das Fein-tuning.

Mein Fernlehrgang läuft ganz gut. Hatte zuletzt einige Probleme mit der Besteuerung von Personengesellschaften, aber da lege ich viel Hoffnung in die Fachwoche bei Haas, welche ich im November besuchen werde. Vielleicht sieht man sich ja dort vor Ort :).

Ansonsten freue ich mich die Tage auf das Release von Fifa 20, ist auf jeden Fall eine willkommene Abwechslung zum Lernen. 😉

Bis die Tage!

Ich muss mich hier mal aussprechen ……. keine vier Wochen mehr!

Hallo liebe Leidensgenossen, Hallo liebe Blog-Leser, Hallo Liebe Steuerrechtler,


hier ist wieder meine neue „Wasserstandsmeldung“ – knapp vier Wochen vor dem Ernstfall!

Morgen schreibe ich die letzte von 12 Probeklausuren und dann ist von

Dienstag bis Samstag nächste Woche nochmal der Intensivkurs dran!

Zum Glück – ich brauche noch mehr Umwandlungssteuerrecht, damit die Grundfälle auch sitzen!

Zum Thema Aussprechen, will ich mal ganz ehrlich sein – ohne gleich zu viel zu beichten:

die Klausuren sind bei mir überhaupt nicht zufrieden stellend ausgefallen!

Ich komme in Bilanz ja in schwereren Klausuren oft nicht mal über 30 Punkte!

Gut, eine 5 dürfte man sich bei zwei starken 4ern im Examen erlauben, aber jetzt schon darauf zu bauen – da sage ich jetzt nichts zu ….

Die genauen bescheidenen Punktzahlen von mir bleiben Euch jetzt erspart, Ihr würdet vielleicht auch nicht jede Probeklausur im Detail von Euch in den NWB-Blog stellen! 😛 Auch wenn man sich dafür nicht schämen muss – ich weiß, ich weiß!

Alles gut! 🙂

Das die Vorbereitungskurse über das Maß des Examens hinausgehen und das die Zeit jetzt so kurz vor der Prüfung schwer ist – für manche auch noch härter als die Prüfungen zum Arzt, Anwalt oder Lehrer – das wissen wir ja alle! Nichts Neues!

Aber wenn man selbst in der Situation sitzt, dann ist das doch wieder eine intensivere Wahrnehmung!

Was hätte ich bisher anders machen können?

Hmm ……. ich hätte doch von 40 Stunden runter gehen können oder doch noch irgendwie einen Klausuren-Kursus parallel zum Samstags-, Intensiv- und Klausurenkursus + Fachbücher + Fachzeitschriften + kleine Fachlehrgänge nebenbei!

Aber man muss die ganze Zeit auch die Kraft haben – um bis zum Ende durchzuhalten.

Dementsprechend habe ich eigentlich alles so gut gemacht, wie für mich nur möglich – da ich auch an meinem Job bei meinem Arbeitgeber hänge und mit einem Wechsel würde ich mich schwer tun – und die Arbeit (bei uns ist jeder Einzelkämpfer) auch irgendwie laufen sollte!

Trotzdem muss ich jetzt wohl wie immer schreiben „Nützt nichts – wir schaffen das!“ 🙂 – da ich selbst ja davon träume, wenn es beim ersten Mal nicht läuft, dann würde ich es gerne jetzt schon zum zweiten Mal machen – dann muss ich jetzt noch mit erhobenen Hauptes weiter gehen! 🙂

Tut übrigens sehr gut, sich hier auszuweinen!

Da unter Mandys Blog mal der Wunsch kam, das wir in dieser harten Zeit mehr schreiben, werden wir Blogger so auch mehr gerecht!

Dann uns allen wirklich weiter starke Nerven und immer denken, es gibt wie es auch ausgeht, wichtigeres im Leben

– vor zwei Jahren lag meine Mutter mit einem Gehirntumor auf der Intensiv – und hat es doch noch geschafft – wäre das anders gewesen, das wäre wirklich schlimm!

Und – wie sagt meine Lern-Freundin Kathi aus dem Fachwirt (Grüße! 🙂 ) immer, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!

Gruß an alle – Martin

P.S.: An dieser Stelle Danke an alle aus meinem Kursus, die meinen letzten Beitrag gelesen haben und mir im Kursus noch am Mittwoch zum Geburtstag gratuliert haben! Total toll! Das war echt stark von Euch! Ihr habt meinen Tag gerettet! 🙂

Warum hast du nicht nein gesagt?

… singt Roland Kaiser so treffend. Zwar in einem anderen Zusammenhang, aber ich frag mich das gerade auch. Selbst Schuld. Und ich frage mich noch, was habe ich eigentlich in den letzten 23 Jahren gemacht auf Arbeit? Hab ich nur geträumt, dass ich in einer Steuerkanzlei arbeite und Ahnung davon habe?!

Nach 2 Tagen Präsenzklausur war es gestern Abend soweit, dass mir nach Besprechung bis 18 Uhr die Tränen kamen beim Rundgang durch den Klostergarten und ich den lieben Gott um Hilfe bat.

Ich bin eigentlich keine Heulsuse, aber diese Klausuren hier…. Auch wenn die Dozenten zugeben, dass sie die schwierigsten SVe reinpacken, um uns die in 2 Wochen reinzuprügeln, ist das schon eine sehr deprimierende Geschichte. Jeden Tag dachte ich, morgen wird es besser. Denkste, es wurde immer schlimmer. Heute BilSt, eigentlich MEIN Fach. 4 Sachverhalte :

I. Anpassung BP beim EU mit § 60 II ESTDV ging ja noch

II. ZEBRA 🦓 Gesellschaft mit Anteilserhöhung bzw – Tausch an diese (da hab ich da gesessen und kurz überlegt, ob ich jetzt im Kurs losheule oder gleich gehe… Es sind mehrere gegangen. Ich bin geblieben und hab irgendetwas kreatives zusammen gezaubert. Ich werde allerdings keine Punkte darauf bekommen 🙄 Ich hätte noch ein paar Löwen und Giraffen dazu malen sollen. Im Nachhinein aber alles logisch und gut, es mal gehört zu haben.

III. Austritt Geser PersG und Anteilsverkauf an GmbH, mit Ergänzungs- und Sonderbilanzen aus Sicht Veräußerer, OHG und KapG zu betrachten mit ein paar kleinen Extra Schweinerei (über 40 punkte). Hab ich tatsächlich halbwegs hin bekommen, natürlich mit Fehlern bei der AfA Berechnung in der Ergänzungsbilanz (ich höre die Stimme des Dozenten… Er hat’s paarmal erklärt), ich hoffe auf FF und einen gnädigen mitleidigen Korrektor.

IV zu guter letzt unechte Realteilung mit Grundstücksübertragung, Spitzenausgleich, Kapitalaufstockung, Verkauf innerhalb der Sperrfrist, hab ich erkannt, noch angefangen, aber nicht geschafft.

Mein Tipp für alle, die das noch vor sich haben : Fangt früher an mit Klausurenpräsenzkursen.

Mein Fazit : Ich bin gar kein Bilanzbuchhalter. Ich tu nur so.

Zum Glück hatte der DM gegenüber einen schönen „Glückliche Auszeit“ Badeschaum (ich werde denen mal vorschlagen, den nur für die Filiale Bamberg in „TaxRelax“ umzubenennen) mit Hanf und der Bioladen nebenan auch gesunden Biowein. Prost 🍷ihr lieben. Ich bin mir zwar noch nicht ganz sicher, in was ich bade und was davon ich trinke, aber ich schau mir den Kram jetzt NOCHMAL an, mit Wein und Badeschaum und ohne Weinen. Danach geb ich mir dann noch den Beruhigungstee, damit ich auch mal wieder richtig schlafen kann….

mde

Heute in 4 Wochen – Endspurt

Ich muss mich bald auf einen niedrigeren beizulegenden Wert, aufgrund dauerhafter Hirnüberflutung, abschreiben und das ohne Aussicht auf Wertaufholung.

Das habe ich heute morgen gelesen und musste laut los lachen.
Genau SO fühle ich mich zur Zeit.

Der Intensivklausurenkurs von Knoll in Düsseldorf ist seit Freitag vorbei und hat mich ordentlich geschafft.
Morgens 6 Stunden Klausur und nachmittags nochmal 3,5 std. Nachbesprechung und das 2 Wochen . Aber es war gut… sehr gut sogar. Also damit meine ich nicht die Klausuren 😀 die waren ehr eine Herausforderung, um es positiv zu formulieren.

3 x Misch, 3 x Bilanz und 4 x Ertragsteuer. Momentan sitze ich an der Nachbearbeitung der 10 Klausuren. Den 5 Wochenkurs habe ich zwar auch noch nicht voll nachgearbeitet aber wie soll ich das alles noch schaffen in 4 Wochen?
Zusätzlich habe ich mir noch einen Klausurenkurs von 15 Klausuren bei Bannas gebucht. Den wollte ich ab nächsten Montag mal starten. Ich wollte einfach nochmal ein paar Klausuren bei einem anderen Anbieter schreiben. Knoll übertreibt es ja teilweise schon ein bisschen mit den Ausnahmefällen der Ausnahmefälle der Ausnahmen…

Und in meiner panischen Bestellaktion habe ich mir direkt noch Lernkarteikarten und das Buch von NWB Steuerberaterprüfungsklausuren 2019 bestellt. Keine Ahnung, wann ich das alles lesen will aber es beruhigt mich es hier neben mir liegen zu haben…
Ja, langsam drehe ich durch…

Am Freitag gehts für mich nochmal nach Frankfurt zum Intensivlehrgang von Knoll zum Verfahrensrecht. Ich bin sehr gespannt was da auf mich zu kommt.

Ich hoffe, ihr habt alle genug Kraft um die nächsten Wochen zu überstehen.
Klausuren schreiben, Klausuren schreiben, Klausuren schreiben!

Liebe Grüße
Nina

Und weiter geht es – das Leben ist eine Achterbahnfahrt

Hallo liebe Lerngemeinde,

hat man heute zum einen mal bei uns eine Klausur geschrieben, bei der man durch den Intensivlehrgang und die Klausurenwoche davor mal etwas sicherer und auch besser vom Zeitmanagement gewesen ist,

so gab es zum anderen zu Hause von der ersten Klausurenwoche eine ehr bescheidene Note wieder.

Bescheiden heißt, es waren nicht mal 30 Punkte drin – ich bin mal so offen und gebe alles zu!

Bevor ihr jetzt zu schnell über mich Urteilen wollt, die Klausur war zeitlich absichtlich etwas zu lang – so der Anbieter –

und der Klausurenkursus steuert natürlich ein wenig, dass in der ersten Woche erst

die schweren und längeren Klausuren drankommen und danach die – nicht leichten – aber humaneren Themen vorkommen (wird uns zumindest erzählt 😉 ) !

Das sieht man aber auch am Durchschnitt, die Hälfte liegt so bei 5 und mehr (ich wie gesagt) und ein Viertel bei 4,5 – das übrige Viertel hat doch trotzdem glatt ne 4 oder besser geschafft! Hut ab! 🙂

Jeden Tag durchzuhalten ist gar nicht leicht, aber ich zum Beispiel bekomme von der Familie noch große Unterstützung, daher darf ich wohl nicht als Erster stöhnen!

Fünf weitere Klausuren warten diese Woche noch auf mich – trotz meinem Geburtstag am Mittwoch! Und dann geht der Lernurlaub weiter in die nächste Runde! Es ist also noch alles drin!

Da lobe ich das Zitat eines Dozenten – „der Marathonläufer ist auch nicht vier Wochen vor dem großen Lauf schon ganz perfekt!“ Und wenn ich in den Klausuren diese Woche über die 40 Punkte – Hürde springe, dann bin ich zufrieden!

Außerdem wenn es mal im Examen nicht so läuft, wie gewünscht, dann will man doch wenigstens alles gegeben haben! 😉

Uns weiterhin viel Erfolg, starke Nerven und gutes Durchhaltevermögen!

Gruß Martin

P.S.: An alle, die sich ärgern, das man zur Zeit mal etwas mehr nascht, ich bin gestern seit Jahren zum ersten Mal mitten in der Nacht zum Kühlschrank getapert und musste eben Vaters selbstgebackenen Apfelkuchen probieren! Man braucht wohl doch Nervennahrung! 😉

Ich lebe noch!

Moin Leute,

mal wieder eine längere Schreibpause gehabt. Liegt vor allem daran, dass ich erst im Urlaub war und dann eine doch relativ stressige Arbeitswoche hinter mir hatte.

Der Urlaub war schön, sehr erholsam und ich habe nicht einen Tag gelernt. Die Unterlagen fanden den Weg zwar ins Auto, aber da verblieben sie auch für die restliche Urlaubszeit. Tat aber auch ganz gut.

Kurzer Urlaubsrückblick:
Zu erst waren wir drei Tage in Schwerin. Übrigens eine sehr schöne Stadt mit einem schönen Schloss am Rande der Altstadt. Auch der Zoo wusste durchaus zu überzeugen, habe auch mal kurz meine Verwandten die Sträuße besucht 😉

Danach ging es für die restliche Zeit nach Stralsund. Ich war bisher auch noch nie in der Gegend Urlaub machen, aber es hat sich gelohnt. Wenn man schon einmal in der Nähe ist, haben wir uns natürlich auch gleich Störtebeker Festspiele angeschaut und ich glaube in Zukunft muss ich da wohl jetzt jedes Jahr hin. 😀

Zurück zum eigentlichen Thema – meine Vorbereitung:
Aktuell läuft es so lalala. Durch den Urlaub und er stressigen Arbeitswoche, hänge ich nun gut zwei Wochen hinterher, allerdings sehe ich da nicht das große Problem.
Wie läuft es bei euch so? Habt ihr auch irgendwie das Gefühl, dass man die Lehrgangshefte in der kürze der Zeit nicht bearbeiten könnt? Des Weiteren bin ich am Überlegen, ob ich parallel zu den Heften doch zur Vertiefung die ein oder andere Fachwoche (in Form von LeOI) dazu buche.
Daher an dieser Stelle die Frage an die Leute, die entweder sich über den Fernlehrgang bei Haas vorbereitet haben oder aktuell in der Vorbereitung dort sind, wie ihr die Vertiefung der Themen angeht?

Das große zweite Thema ist die Planung der weiteren Vorbereitung nach Haas. Im nächsten Jahr steht der Klausurenkurs bei Knoll an. Nun höre ich ja immer wieder, dass Knoll recht knackig sein soll, daher bin ich am Überlegen, ob ich nebenher einen weiteren Klausurenkurs belegen soll oder ob Knoll reicht. Dazu sei gesagt, dass aktuell auch noch der Intensivkurs bei Haas im September gebucht werden soll. Dort werden ja auch nochmal Klausuren bearbeitet.

So das war es erstmal von meiner Seite:
Meinen Mitbloggern weiterhin viel Erfolg bei eurer Vorbereitung! 🙂