AO, die liebe AO

Hey @all,

für mich ging heute der Osterurlaub zu Ende. Bevor morgen wieder der Berufsalltag los geht, hatte ich mir ein wenig AO vorgnommen.

Ich musste mich bereits beim Durchlesen meines Skriptes zu § 173 AO ziemlich konzentrieren, um bei der Sache zu bleiben. Das ist gearde beim AO-Lernen ziemlich oft so. Anderen Lehrstoff kann ich mir gefühlt einfacher und schneller aneignen.

Da ich zum Glück noch einen Übungsfall zum § 173 inkl. Lösung zur Hand hatte, habe ich diesen Fall kurzer Hand (wenn man bei solchen Fällen von kurz sprechen kann) gelöst.

Dabei verging die Zeit ziemlich gut und ich hatte ein besseres Gefühl mich mit dem Thema auseinadergesetzt zu haben.

In AO werde ich, noch mehr als in den anderen Fächern, versuchen die Wissensvermittlung durch Skripte etc. zu minimieren. Ich denke das Lösen von Fällen bringt mir da mehr.

Ich hab mir unabhängig vom heutigen Tag die Fallsammlung von WLW besorgt. Sie sollte diese Woche eintreffen. Sie wurde mir schon von mehreren Leuten empfohlen. Ich hoffe das Lösen dieser Fälle bringt mir da auch noch was.

Wie lernt ihr für AO und andere Fächer? Arbeitet ihr nur die Skripte durch und löst die „kleinen Fälle“ daraus oder habt ihr euch auch Fallsammlungen parallel dazu gekauft?

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.

Grüße

Carlo

5 Gedanken zu „AO, die liebe AO

  1. AO macht froh…. ich würde auch Fälle empfehlen. Wenn Du in USt halbwegs gut bist und ErbSt gut vorbereitet, wirst Du wenig Zeit für AO haben. Ich habe diesen Teil überhaupt nicht geschafft. Hat am Tag 1 dennoch für die 4,5 gereicht.

    Für die Mündliche habe ich AO gelernt als gäbe es nichts anderes. Ich war mir so sicher, dass man mich spätestens dort sehr intensiv befragen wird. Nichts… vielleicht drei schmale Fragen.

    Lieber nicht zu viel Zeit in die Theorie investieren, mir fehlte in der Realklausur einfach die Zeit den kompletten Sachverhalt ausreichend zu lesen/strukturieren. Da wäre mehr Klausurentrainig im Rahmen der Vorbereitung vermutlich hilfreich gewesen. Ich hatte im AO sehr viel Theorie gelernt.

    Für mich war das AO BMF Handbuch hilfreich. Es ist wirklich günstig den Anwendungserlass gleich hinter der Norm zu finden. Denn meist finden sich die Spezialfälle dort wieder.

  2. Hallo Carlo,
    Die Theorie bringt einem gar nicht, wenn man nicht lernt aus den Fällen herauszulesen, was von einem „gewollt ist“. Gerade bei AO muss man ja auch negativ abgrenzen. Es gibt viele Codewörter die dir genannt werden. Die kann man natürlich leider erst verstehen, wenn man Fälle dazu gemacht hat.
    Deswegen dein Ansatz ist richtig, die Theorie, gerade bei AO musst du durch Fälle, Fälle, Fälle lernen :-).

    Bei Knoll gibt es auch einen Kurs „Fallstudien“, der ist wirklich auch sehr gut, weil da auch viel Theorie erklärt wird anhand vom Fällen.
    Allerdings halt alle Fächer, jetzt nicht nur AO.

    Viele Grüße
    Sarah

  3. Hallo Carlo,

    ich lerne AO tatsächlich am besten durch das Bearbeiten von Klausuren und die Nacharbeit der Lösung. Parallel dazu lese ich die jeweiligen Inhalte in Skripten nach.

    Wie Sarah kann auch ich die Fallstudien empfehlen, da habe ich für mich sehr viel mitnehmen können.

    Viele Grüße
    Ann-Catrin

  4. Hallo Carlo,

    ich kann dir sehr ans Herz legen dich ordentlich auf die AO vorzubereiten. Es ist einfach nicht sehr umfangreich, denn grundsätzlich kommt im schriftlichen Examen zu 90% entweder eine Einspruchsklausur oder eine Klausur zu den Korrekturvorschriften dran. Schematisch laufen diese Klausuren immer recht identisch ab. Hierbei empfehlt sich auf jeden Fall Übungsaufgaben und Klausuren zu üben. Theorie lesen würde ich komplett sein lassen (nach meiner Erfahrung absolute Zeitverschwendung).

    Erst bei der Vorbereitung auf die mündliche Prüfung geht es dann noch mal deutlich tiefer und theoretischer in die AO.

    Viel Erfolg bei deiner Vorbereitung.

  5. Vielen Dank für eure Antworten.

    Ich hab mir euren Rat zu Herzen genommen und versucht die Wissenvermittlung durch Skripte zu beschränken. Das Lösen von Fällen bringt tatsächlich mehr und macht auch mehr Spaß (falls man in dieser Hinsicht von Spaß sprechen kann). Man fühlt sich einfach sicherer und sieht sofort seine Fehler in den Lösungshinweisen.

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