der Countdown läuft

ein Beitrag auf Instagram holte mich heute morgen unsanft aus meinen Dornröschenschlaf.

dort stand es, schwarz auf weiß und ich wurde schlagartig wach 🙂

Steuerberaterprüfung

Di.5 Oktober 2021, 9:00

4 Monate 18 Tage 15 Stunden 29 Minuten 34 Sekunden

wo ist die Zeit geblieben….

Seid Ihr jetzt alle wach? 🙂

ich wünsche Euch einen schönen Montag

Grüße

Nicole

23 Gedanken zu „der Countdown läuft

  1. Mir ist bekannt, dass ich jetzt wieder hate bekomme mit dem, was ich sage; gleichwohl kann ich über den einen oder anderen Post nur den Kopf schütteln…

    Die eine geht campen, der anderen ist es zuviel, handschrifltich Karteikarten zu erstellen, der ein will hier entspannen, dort in den Urlaub gehen usw.

    4,5 Monate habt Ihr noch!

    Da wären meine einzigen Gedanken: Lernen, arbeiten und nicht verzweifeln! Urlaub, Freizeit, Campen oder what ever kann warten bis nach der Prüfung!

    Ihr seid aber ja alle groß und Eures Glückes Schmied; und wenn Ihr dann nicht heult, wenn Ihr durchgefallen seid, sondern Euch voller Freude an die Freizeitfreuden erinnert, ist es auch super!

    Der Wille entscheidet…

  2. Welch wahre Worte, Attila. Ich verstehe das auch nicht. Ich habe im letzten halben Jahr vor der Prüfung alles dem einen Ziel untergeordnet. Klar wäre ich auch gerne campen gefahren. Stattdessen hatte die Familie das Zelt alleine in Holland aufgeschlagen während ich im beschaulichen Springe im Hörsaal wohnte. Natürlich muss man auch mal wieder ausspannen, aber der Campingplatz mit netten Nachbarn ist ein denkbar ungünstiger Ort, um nicht abgelenkt zu werden.

  3. Lieber Attila,

    wenn Dich nicht interessiert was wir schreiben, dann schau Dir den Blog einfach nicht an.
    Es gibt genügend andere Blogs über den Weg des Steuerberaters.

    Alles gute für Dich
    Nicole

  4. @Attila @Sinus

    ich habe sicherlich kein Problem mit Kritik und Ihr zwei habt sicherlich Recht, dass jede freie Minute gelernt werden muss/sollte um die Prüfung zu bestehen. Aber ob ich jetzt meine Lernhefte Daheim oder am Campingplatz auspacke ist für mich kein Unterschied. Ich kann mich auch dort konzentrieren.

    leben und leben lassen! Wir sind alle schon groß und jeder lernt auf seine Art und Weise.

    Grüße
    Nicole

  5. Liebe Nicole,

    woher kommt die Annahme, es würde mich nicht interessieren, was Ihr schreibt?
    Es interessiert mich nämlich sehr, daher beteilige ich mich auch am Blog.

    Wenn für Dich allerdings Interesse mit bedingungsloser Zustimmung Eurer Ansichten/ Vorbereitungen oder eben Nicht-Vorbereitungen samt Halleluja auf den Lippen einhergehen muss, muss ich Dich enttäuschen; damit kann und werde ich nicht dienen.

    Solange ich hier nicht gesperrt werde, werdet Ihr mich und meine Meinung ertragen müssen 😉 …
    Auch wenn die Wahrheit manchmal bitter erscheint…

  6. Lieber Attila,

    oft stimme ich dir voll und ganz zu, diesmal nur bedingt. Ich „gönne“ mir während meiner Freistellung auch eine Woche Urlaub. Hierzu muss ich aber auch sagen, dass mir wirklich JEDER dazu geraten hat… egal ob meine Chefs oder mein Schwager der StB/WP ist. Alleine wäre ich wohl nicht auf die Idee gekommen aber ich denke aber wie so oft im Steuerrecht: es kommt darauf an.

    Im Endefekt muss es jeder für sich entscheiden. Ich habe seit 1.1.20 genau 5 Tage Urlaub genommen um alles für die „Freistellung“ zu sparen und bin würde ich behaupten echt fleißig (Fortbildung Fachwirtin) und arbeite seit beginn meines Kurses hart. Der Urlaub ist für die erste August Woche geplant, also habe ich bis dahin schon 24/7 über 1 1/2 Monate durchgepowert (soweit der Plan), atme einmal kurz durch und starte dann in weiter 5 Wochen Intesiv- und Klausurenkurs beim Studienwerk in NRW. Wie es ebenfalls viele auch sagen: Es ist ein Marathon, kein Sprint! Und was nützt es mir, wenn ich echt abgebrannt in die 5 heftigen Wochen starte ? 😉

  7. Hallo zusammen,

    also ich bin ab Anfang Juli in Freistellung und bereite mich dann auch schon ziemlich genau auf das Examen vor.
    Ich habe, wie die meisten von euch vermutlich, so ziemlich jeden Tag etwas fürs Examen gemacht (außer an Neujahr und Heiligabend + einige Tage im niedrigen einstelligen Bereich). Bereits einen Klausurenvorbereitungskurs abgelegt und auch schon ungefähr 15 x 6h Klausuren geschrieben. Ich denke ich bin also noch im Zeitplan 😉
    Heute kam zudem meine Zulassung zum Examen per Post. Ich hatte gehofft, dass mich das Schreiben wieder etwas pusht, da ich mittlerweile einfach ziemlich „leer“ und auch müde bin.

    Daher habe ich mich entschieden zu Beginn meiner Freistellung erstmal 4 Tage mit dem Bulli zum Campen zu fahren und dabei gleich noch die Zugspitze zu besteigen 🙂
    Ich brauche das einfach zum abschalten und vor allem auch um Energie zu tanken!
    Ich möchte erholt und motiviert in die Freistellung gehen, denn dort wird sich für mich das Examen m. E. entschieden!
    Falls es am Ende nicht reichen wird, wird es nicht an diesen 4 Tagen liegen, so viel ist sicher.

    Bis dahin versuche ich weiter am Ball zu bleiben.
    Bleibt weiter fleißig Leute 🙂

  8. Ich habe den Countdown jetzt auch (wieder) hier in den Blog gebaut. Dann muss man nicht zu Instagram 😉

    Viele Grüße vom Blog-Team

  9. Liebe alle,

    nichts anderes habe ich geschrieben; Ihr seid alle groß und verantwortet es nur vor Euch…

    Lernt, macht Urlaub, frei, was auch immer…

    Wenn Ihr durchfallt und schaut in den Spiegel und werft Euch nicht vor, nicht genug getan zu haben, ist es doch ok.

    Mein Weg sah anders aus, ich habe, Gott sei Dank beim ersten Versuch bestanden…
    Allein durch härteste Arbeit und natürlich Glück!

    Urlaub oder frei kannte ich während der Vorbereitung nicht.
    War so meine Entscheidung!

  10. Ja, dieser verflixte countdown läuft.
    Ich bin leider nicht so flexibel, mich an neue Lernorte anzupassen. Ich brauche meine Lern-Höhle. Mit Zetteln an der Wand und tausend Ordnern. Ich kann nicht woanders lernen, das habe ich bereits im Herbst ausprobiert. Daher gibt’s auch keinen Urlaub für mich. Meine Tochter fährt mit Oma und auch mit Papa den Urlaub, da fühle ich mich nicht ganz so schlecht.

    Alles in Allem ist die Luft schon manchmal raus. Und gerade deshalb muss ich mich motivieren, denn ich weiß nicht, ob ich eine zweite Runde durchstehe.

    Nur noch 4 Monate!

    LG
    Marie

  11. @Schweinstaxe. das hört sich richtig gut an. Ich wünsche Dir viel Spaß und eine erholsame Auszeit.

  12. Bei mir ist die Freistellung nun fast 1 Jahr her und ich habe mir im letzten Jahr keinen Urlaub in der Freistellung gegönnt. Ich glaube aber, dass man einen Weg finden muss, um mal abzuschalten und ich hätte einen Urlaub nicht genießen können bzw. definitiv nicht abschalten können.
    Dazu gehört meiner Meinung nach in den ersten Tagen der Freistellung rauszufinden, wann kann ich am besten lernen. Rückblickend war das für mich sehr entscheidend. Sprich es bringt nichts von 7 bis 7 am Schreibtisch zu sitzen, wenn die Zeit nicht effektiv genutzt wird. Mein Tipp an dieser Stelle: Verschiedene Zeiten austesten. Klar der frühe Vogel usw… aber ich hab nach der 2. Woche für mich entschieden, dass ich erst um 7 aufstehe und erstmal ruhig wach werde. Sprich morgens auch direkt mal Einkaufen und den Kopf hochfahren und frühestens um 8 an den Schreibtisch. Dafür habe ich interessanterweise abends von 19 bis 23 Uhr eine sehr produktive Phase gehabt und habe auf ein „3 Schicht System“ umgestellt mit längerer Mittags- und Abendessenpause um auch dort einmal den Kopf wieder zu kühlen.
    Ganze Tage Pause habe ich nur in den letzten 2 Wochen vorm Examen mal gemacht, um topfit zu sein.. Inhalt konnte ich in der Zeit eh kaum noch aufnehmen.. Viele meiner Mitstreiter haben in der Freistellung z.B. jeden Sonntag frei gemacht. Ich habe stattdessen lieber 2 halbe Tage gemacht am Wochenende und war so produktiver, weil ich im Hinterkopf hatte: „Heut nur bis 15 Uhr“.

    Daher mein Rat: Testen wann ihr am besten lernen könnt und danach die Pausen planen 🙂 Vielleicht ist es für euch eine Woche Urlaub, das kann ich nicht sagen, aber ich würde die Tage flexibel halten und nicht nach Möglichkeit jetzt schon buchen..
    Nur weil der Kollege von 7 bis 7 lernt, kann euer Zeitraum vielleicht ein ganz anderer sein. Und wenn die Puste ausgeht, probiert z.B. mal mit Leidgenossen die Klausuren zu schreiben.. Macht vieles erträglicher 🙂

  13. Liebe Leute,
    lieber Attila,

    es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Ja – wer nicht lernt und nur Urlaub macht, wird es wahrscheinlich nicht schaffen. Wer ab heute nicht mehr schläft, um auch jede Nacht zu lernen, wird es aber ganz bestimmt nicht schaffen.

    Wir alle sind anders. Wir müssen ehrlich zu uns selbst sein und den für uns richtigen Weg finden.

    Mir war es sehr wichtig, immer einen klaren Kopf zu haben, um schnelle und kluge Entscheidungen treffen zu können und im Oktober motiviert und fit anzutreten. Dazu waren – für mich – auch regelmäßige Erholung durch Sport und Ruhe sowie genügend und guter Schlaf super wichtig.

    Das oben genannte, 60 Klausuren und das berühmte Quäntchen Glück ist also mein Rezept für einen guten Erfolg im Erstversuch und ich würde alles genau so wieder tun.

    Haut rein und macht euer Ding!
    Viel Erfolg

  14. Guten Abend allerseits,

    Ich möchte meinem Vorposten nur beipflichten. Ich verstehe alle Ansätze und kann natürlich auch Atillas hatte Ansprache hier nachvollziehen. Letztendlich möchte er euch ja auch nur wachrütteln und davor warnen das auf die leichte Schulter zu nehmen.

    Jeder muss aber unterm Strich seinen Weg finden und dann zu diesem stehen. Wenn man zu wenig macht und dann durchfällt ist man natürlich nur selbst Schuld. Wenn man sich aber zu sehr unter Druck setzt und dann aus rennt bevor es ernst wird hat man genauso wenig gewonnen.

    Ich habe meine schriftliche Prüfung in 2019 geschrieben und bin auch im Sommer mit den Kindern ne Woche campen gefahren. Freistellung dann ab Ende August und auch hier habe ich mich sicherlich nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert was die Strukturierte Vorbereitung angeht.

    Letztendlich war das einzige was mir wirklich was gebracht hat das Klausuren Schreiben. Da hatte ich auch schöne zwei Wochen Crash Kurs vor der Prüfung, die mir enorm viel gebracht haben.

    Ansonsten fehlte es mir hier leider stark an Struktur aber immerhin hab ich in der Zeit eine Menge spannender Stunden vorm Computer gehabt.

    Gut gefühlt hab ich mich dennoch als ich in die Prüfung ging und auch wenn ich am ersten Tag erstmal erschlagen war hat sich letztendlich alles zu. Guten gewendet.

    Es gibt also nicht den einen richtigen Weg und jeder muss mit sich selbst ausmachen was er investieren möchte und welches Risiko er eingeht. Atillas Weg ist sicher der erfolgversprechende aber diese Disziplin muss man auch erst Mal aufbringen können.

    Deshalb findet euern Weg und denkt dran, dass ihr es in der Hand habt.

    Liebe Grüße
    Arne

  15. @Attila:
    „War so meine Entscheidung!“ Genauso ist es die Entscheidung jedes einzelnen Prüfling eventuell vorher eine 3 monatige Weltreise zu machen oder am Schreibtisch zu sitzen. Erfahrungsgemäß kann beides zum Erfolg führen.
    Ich bin der Meinung, dass man die eigene Erfahrung nicht auf andere übertragen und als einzig erfolgreich geltendes Credo hinstellen darf.
    Glückwunsch an dich, der es auf diese Art geschafft hat, noch mehr Glückwunsch an die, die es ebenso im ersten Anlauf geschafft haben und das wahre Leben weniger hinten anstellen mussten.

  16. Lieber Felix,

    wie Du richtig gelesen und verstanden hast, war es meine Entscheidung!

    Genaus daraus geht schon hervor, dass ich meine Erfahrung nicht auf andere übertrage, ich schildere diese nur.
    Und als einzig erfolgreiches Credo habe ich sie auch nirgends hingestellt.

    Selbstverständlich können sich Menschen durch eine Meinungs-/ Erfahungsäußerung immer persönlich angegriffen fühlen, insbesonere möglicherweise wenn sie sich ihrer selbst nicht sicher sind; aber das ist dann nicht mein Problem.

    Wir können auch gerne über das „wahre Leben“ diskutieren, kennst Du einen guten Philosophie-Bolg dafür?

  17. Hallo Attila,

    kam aber schon so rüber, dass mit dem einzig erfolgreichen Credo und so. Bin stille Leserin und das:

    „und wenn Ihr dann nicht heult, wenn Ihr durchgefallen seid, sondern Euch voller Freude an die Freizeitfreuden erinnert, ist es auch super!“ kommt bei mir folgendermaßen an:

    Freizeitfreuden während der Vorbereitung = Durchfallen

    Aber so meintest du das gar nicht?

  18. Liebe Saskia,

    nein, so meinte ich das nicht.
    Ich meinte eher, dass jeder für sich verantwortlich ist für das was er macht oder eben nicht.

    Und wenn es dann schief gegangen ist, muss man es vor sich selbst rechtfertigen.
    Mir persönlich ist es ziemlich egal.

    Vielleicht geht es gut mit Freizeit, vielleicht auch nicht.
    Wenn es nicht gut geht, sollte man sich hinterher nur nicht beschweren…

  19. Attila,

    das ist hier ein Forum wo es um den Austausch zwischen Leuten geht die sich in der Prüfunsvorbereitung befinden. Wenn Du hier nun mit deinen Beiträgen wie du den Weg gegangen ist und dass dein Weg evtl. der einzig richtige ist etc. blabla dann ist das schön – aber es sorgt hier nur für Unruhe. Das sieht du doch selbst, oder? Erst „schlaue Tips“ um die sich niemand gebeten hat und dann mit viel „vielleicht so, vielleicht anders“ zurück rudern, nicht produktiv, nicht interessant – eher etwas für den Friseurbesuch. Es ist DEINE Entscheidung gewesen wie du es gemacht hast (Vergangenheit) und es bleibt DEINE Vergangenheit. Ich befinde mich in der Gegenwart, manch anderen mag dies auch stören und ich finde es nicht fair wenn gleich ein Spruch kommt wie „musst ja nicht lesen“ oder ähnlich. Ich habe wenig Zeit, will mich hier austauschen und mag dann nicht noch sortieren müssen. Frag doch bitte beim Herausgeber nach ob es Interesse an jemandem gibt der vor langer Zeit mit seinen Tafeln auf den Berg gegangen ist und nun wieder runter kam und jedem erzählen will der Weg zu gehen ist und blogge wenn es denn sein muss aber störe/kapere nicht den Blog von Nicole die das hier neben ihrer Vorbereitung macht.

    Nicole und allen anderen die hier bloggen und teilnehmen vielen Dank für die tollen Beiträge, und Entschuldigung aber musste mal raus. Jeder mag so lernen wie er/sie möchte – wir sind alle groß und wir werden das schaffen !!!

  20. Lieber Steffen,

    unfair oder nicht: Lies meine Beiträge einfach nicht oder ärgere Dich weiter!

    Deine Entscheidung…

    Liebe Grüße
    Attila

  21. Attila erinnert mich irgendwie an den Typen aus Fightclub, der, obwohl er gesund ist, zur Selbsthilfegruppe für Krebskranke geht, um sich im Anschluss besser zu fühlen…

  22. Lieber Steffen, lieber DerWahreHunnenkönig, dieser Blog soll dem Austausch dienen. Es wird diskutiert, manchmal auch hart. Das ist okay, solange alle den Respekt vor der Meinung des anderen wahren. Was dem Gedanken des Blogs schadet, sind polemische Einschübe, wie sie jüngst von Euch kamen („Tafeln zum Berg“, „Selbsthilfegruppe“). Bitte unterlasst diese in Zukunft.

    Vielen Dank, Euer Blog-Team

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*